Vor allem im Zuge der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) hat die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Doch wie weit ist die digitale Verwaltung tatsächlich? Wo stehen die einzelnen Bundesländer und Landkreise im Vergleich? Antworten auf diese Fragen liefert das neue Dashboard Digitale Verwaltung, das erstmals einen transparenten Überblick über die Verfügbarkeit digitaler Verwaltungsleistungen in Deutschland ermöglicht.
Während bei der aktuell laufenden Fußball-Weltmeisterschaft der Blick vieler Menschen auf die Spiele gerichtet ist, leisten tausende Freiwillige hinter den Kulissen einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Turniers. Wie nachhaltig sich ein solches Engagement auswirken kann, zeigt eine aktuelle Studie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Auftrag der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE).
Deutschland erlebt derzeit eine anhaltende Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 40 Grad Celsius. Für viele Menschen bedeutet dies eine erhebliche Belastung – insbesondere für ältere Menschen, Kinder, Schwangere und Personen mit Vorerkrankungen. Gleichzeitig stehen Städte und Gemeinden vor der Herausforderung, ihre Bevölkerung wirksam vor den Folgen extremer Hitze zu schützen.
Digitale Stadtentwicklung wird häufig mit effizienteren Verwaltungsleistungen, besserer Mobilität oder mehr Nachhaltigkeit verbunden. Doch Smart-City-Projekte können noch weitreichendere Wirkungen entfalten: Sie stärken die regionale Wirtschaft, erhöhen die Attraktivität von Standorten und fördern Innovationen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Bundesinstituts für Bau‑, Stadt- und Raumforschung (BBSR) mit dem Titel „Indirekte regionalwirtschaftliche Effekte der Smart City – Wie digitale Lösungen Wirtschaftsstandorte stärken“.
Wie können Kommunen den Herausforderungen des Klimawandels begegnen? Welche Perspektiven eröffnen innovative Planungsansätze für die Entwicklung ländlicher Räume? Und wie lassen sich Zukunftsbilder nutzen, um heute die richtigen Entscheidungen für morgen zu treffen?
Die Flutkatastrophe im Juli 2021 zählt zu den schwersten Naturereignissen der jüngeren deutschen Geschichte. Insbesondere in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen wurden zahlreiche Kommunen innerhalb weniger Stunden mit den Folgen extremer Niederschläge, zerstörter Infrastrukturen und enormer Schäden konfrontiert. Die Ereignisse haben deutlich gemacht, dass Hochwasserschutz, Klimaanpassung und Resilienz künftig noch stärker in kommunalen Planungs- und Entscheidungsprozessen verankert werden müssen.
Die finanzielle Lage vieler Städte, Gemeinden und Landkreise bleibt angespannt. Gleichzeitig stehen Kommunen vor der Herausforderung, ihre Infrastruktur zu modernisieren, Klimaziele zu erreichen und die Daseinsvorsorge zukunftsfest aufzustellen. Vor diesem Hintergrund kommt dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität eine besondere Bedeutung zu.
Die kommunale Wärmeplanung gewinnt deutschlandweit spürbar an Dynamik. Wie eine aktuelle Analyse des Bundesinstituts für Bau‑, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zeigt, haben bereits knapp 60 Prozent aller Gemeinden mit der Erstellung eines Wärmeplans begonnen oder diesen abgeschlossen. Auch Rheinland-Pfalz gehört zu den Ländern mit einem hohen Umsetzungsstand.
Wie wirken sich finanzielle Engpässe, demografischer Wandel und gesellschaftliche Umbrüche auf Städte und Gemeinden im ländlichen Raum aus? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der neue Sammelband „Krisen ländlicher Räume – Ursachen und Folgen von Austeritätspolitik in Kommunen“. Das Werk beleuchtet die Herausforderungen vieler Kommunen – von Investitionsrückständen über Infrastrukturfragen bis hin zu gesellschaftlichem Zusammenhalt – und diskutiert zugleich mögliche Lösungsansätze für eine zukunftsfähige Kommunalpolitik.
CDU und SPD wollen ab dem 18. Mai 2026 gemeinsam die neue Landesregierung in Rheinland-Pfalz bilden. Grundlage dafür ist der jetzt vorgelegte Koalitionsvertrag für die Jahre 2026 bis 2031. Unter dem Leitmotiv „Gemeinsame Verantwortung für ein starkes Rheinland-Pfalz“ formulieren beide Parteien ihre politischen Schwerpunkte für die kommenden fünf Jahre.