Menü Schließen
Video-Screenshot Petry

Sondervermögen – Video 2: Moritz Petry (GStB Rheinland-Pfalz)

Mit den Regio­nal­bud­gets beginnt die prak­ti­sche Umset­zung des Rhein­land-Pfalz-Plans für Bil­dung, Kli­ma und Infra­struk­tur. Erst­mals ste­hen den Land­krei­sen und kreis­frei­en Städ­ten fes­te Bud­gets zur Ver­fü­gung, mit denen sie gemein­sam mit ihren Kom­mu­nen lang­fris­ti­ge Inves­ti­tio­nen pla­nen und umset­zen kön­nen. Doch wor­auf kommt es jetzt an? Wel­che Erwar­tun­gen ver­bin­den die Kom­mu­nen mit dem Pro­gramm – und wel­che Her­aus­for­de­run­gen gilt es zu bewältigen?

Hang im Naturpark Soonwald-Nahe

Soonwald-Projekt: Schwammregion gegen Trockenheit und Hochwasser

Stark­re­gen auf der einen, lang­an­hal­ten­de Tro­cken­pe­ri­oden auf der ande­ren Sei­te: Der Kli­ma­wan­del stellt auch länd­li­che Regio­nen vor die Her­aus­for­de­rung, ihren Umgang mit Was­ser neu zu den­ken. Im Natur­park Soon­wald-Nahe wird des­halb erprobt, wie eine gan­ze Regi­on nach dem Prin­zip eines Schwamms mehr Nie­der­schlags­was­ser auf­neh­men und län­ger in der Land­schaft hal­ten kann.

Niedrigwasser am Mittelrhein

Niedrigwasser und Trockenheit: Wasser wird zur kommunalen Zukunftsaufgabe

Hit­ze, gerin­ge Nie­der­schlä­ge und tro­cke­ne Böden prä­gen den Som­mer 2026. Inzwi­schen sind alle deut­schen Strom­ge­bie­te von Nied­rig­was­ser betrof­fen. Die Bun­des­an­stalt für Gewäs­ser­kun­de (BfG) berich­tet in ihrem aktu­el­len Nied­rig­was­ser­be­richt vom 13. August 2026, dass die Was­ser­stän­de an vie­len Bun­des­was­ser­stra­ßen wei­ter nied­rig sind. An meh­re­ren Pegeln wur­den sogar nied­rigs­te bekann­te Was­ser­stän­de unter­schrit­ten. Die Situa­ti­on am Rhein ist ent­spre­chend angespannt.

Video-Screenshot Kühl

Sondervermögen – Video 1: Prof. Dr. Carsten Kühl (Universität Speyer)

Mit dem Rhein­land-Pfalz-Plan ste­hen den Kom­mu­nen in Rhein­land-Pfalz in den kom­men­den Jah­ren Mil­li­ar­den­be­trä­ge für Inves­ti­tio­nen in Bil­dung, Kli­ma und Infra­struk­tur zur Ver­fü­gung. Für vie­le Städ­te, Gemein­den und Land­krei­se eröff­net sich damit die Chan­ce, lan­ge geplan­te Pro­jek­te umzu­set­zen und die öffent­li­che Infra­struk­tur zukunfts­fä­hig aus­zu­bau­en. Doch reicht zusätz­li­ches Geld allein aus, um die Her­aus­for­de­run­gen der kom­men­den Jah­re zu bewältigen?

» Pro­jekt­sei­te „Son­der­ver­mö­gen für Kommunen“

Cover: Finanzreport 2026

Kommunaler Finanzreport 2026: Rekorddefizite machen Reformen unausweichlich

Die finan­zi­el­le Situa­ti­on der deut­schen Kom­mu­nen ver­schärft sich wei­ter. Mit einem Defi­zit von rund 32 Mil­li­ar­den Euro im Jahr 2025 ver­zeich­nen Städ­te, Gemein­den und Land­krei­se den höchs­ten Fehl­be­trag ihrer Geschich­te. Zu die­sem Ergeb­nis kommt der aktu­el­le Kom­mu­na­le Finanz­re­port 2026 der Ber­tels­mann Stif­tung. Die Stu­die ana­ly­siert die Ent­wick­lung der Kom­mu­nal­fi­nan­zen auf Basis amt­li­cher Finanz­sta­tis­ti­ken und zeigt, dass die Kri­se längst kein kurz­fris­ti­ges Phä­no­men mehr ist, son­dern struk­tu­rel­le Ursa­chen hat.

Cover: KfW-Kommunalpanel

KfW-Kommunalpanel 2026: Kommunalfinanzen bleiben unter Druck

Die finan­zi­el­le Lage vie­ler Städ­te, Gemein­den und Land­krei­se ver­schärft sich wei­ter. Das zeigt das neu ver­öf­fent­lich­te KfW-Kom­mu­nal­pa­nel 2026, das seit 2009 jähr­lich die größ­te Befra­gung kom­mu­na­ler Käm­me­rei­en in Deutsch­land aus­wer­tet. Mehr als 1.000 Kom­mu­nen haben sich an der aktu­el­len Erhe­bung betei­ligt und lie­fern damit ein reprä­sen­ta­ti­ves Bild der kom­mu­na­len Finanz­si­tua­ti­on, der Inves­ti­ti­ons­tä­tig­keit und der Herausforderungen.

Grafik: Jobmonitor

Regionale Arbeitsmärkte: Jobmonitor liefert umfassende Einblicke

Wie ent­wi­ckelt sich der Arbeits­markt in einer Regi­on? Wel­che Beru­fe wer­den beson­ders häu­fig gesucht? Und wel­che Kom­pe­ten­zen gewin­nen für Unter­neh­men zuneh­mend an Bedeu­tung? Ant­wor­ten auf die­se Fra­gen bie­tet der Job­mo­ni­tor der Ber­tels­mann Stif­tung. Das kos­ten­freie Online-Ange­bot stellt umfang­rei­che Aus­wer­tun­gen zum deut­schen Arbeits­markt bereit und macht die­se bis auf die Ebe­ne von Krei­sen und kreis­frei­en Städ­ten zugänglich.

Cover: Prognos

Hitze verursacht Milliardenschäden – Studie zeigt wirtschaftliche Folgen auf

Hit­ze­wel­len zäh­len inzwi­schen zu den fol­gen­schwers­ten Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels. Eine aktu­el­le Ana­ly­se der Pro­g­nos AG bezif­fert die volks­wirt­schaft­li­chen Kos­ten der Hit­ze­wel­le vom 17. bis 30. Juni 2026 in Deutsch­land auf rund 6,3 Mil­li­ar­den Euro. Die Stu­die macht deut­lich, dass extre­me Hit­ze nicht nur die Gesund­heit der Bevöl­ke­rung belas­tet, son­dern zuneh­mend auch erheb­li­che wirt­schaft­li­che Schä­den verursacht.

Illustration: Agentur für kommunalen Klimaschutz

Klimaschutz fördern – Unterstützung für gemeinnützige Vereine

Sport‑, Kul­tur- und ande­re gemein­nüt­zi­ge Ver­ei­ne leis­ten einen wich­ti­gen Bei­trag für das gesell­schaft­li­che Leben in den Städ­ten und Gemein­den. Gleich­zei­tig ste­hen vie­le von ihnen vor der Her­aus­for­de­rung, ihre Gebäu­de und Anla­gen ener­gie­ef­fi­zi­en­ter zu gestal­ten und stei­gen­de Betriebs­kos­ten zu begren­zen. Mit der Kom­mu­nal­richt­li­nie der Natio­na­len Kli­ma­schutz­in­itia­ti­ve (NKI) stellt der Bund hier­für För­der­mög­lich­kei­ten bereit.