Starkregen kann überall auftreten – auch weit entfernt von Flüssen und anderen Gewässern. Innerhalb kürzester Zeit können große Wassermengen Straßen, Grundstücke und Gebäude überfluten. Wie sich solche Schäden durch frühzeitige Vorsorge begrenzen lassen, zeigt die vierte, überarbeitete Auflage des Leitfadens „Starkregen – Objektschutz und bauliche Vorsorge“ des Bundesinstituts für Bau‑, Stadt- und Raumforschung (BBSR).
Troisdorf (Nordrhein-Westfalen) – Lange Wartezeiten vor dem Bauamt und mühsame Anfahrtswege gehören für Bauherren in Troisdorf der Vergangenheit an. Seit Anfang 2025 können Bauherren, Architekten und Interessierte ihre Anliegen rund um das Thema Bauen bequem von zu Hause oder dem Büro aus klären. Das „Virtuelle Beratungsbüro“ ermöglicht mit wenigen Klicks eine persönliche Beratung zum Bauprojekt, inklusive der Möglichkeit Pläne und Geodaten gemeinsam zu betrachten. Das spart Zeit, reduziert den CO2-Ausstoß und verbessert durch eine strukturierte Vorab-Prüfung den Genehmigungsprozess.
Fünf Jahre nach der verheerenden Naturkatastrophe im Ahrtal zeigt eine wissenschaftliche Untersuchung, welche Lehren aus den Todesfällen gezogen werden müssen. Im Mittelpunkt stehen die Aussagekraft von Hochwassergefahrenkarten, rechtzeitige Warnungen und Evakuierungen sowie der Schutz besonders gefährdeter Menschen.
Neue Studie des Berlin-Instituts zeigt regionale Unterschiede bis 2045 – Rheinland-Pfalz altert deutlich, auch wenn die Bevölkerungszahl vergleichsweise stabil bleibt. Deutschland steht vor einer neuen Phase des demografischen Wandels. Nach Jahren des Bevölkerungswachstums dürfte die Einwohnerzahl künftig wieder sinken. Gleichzeitig nimmt der Anteil älterer Menschen zu, während weniger Menschen im Erwerbsalter zur Verfügung stehen.
Zusätzliche Investitionsmittel treffen in vielen Kommunen auf einen erheblichen Nachholbedarf bei Pflichtaufgaben. Wie die Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg damit umgeht, erläutert Bürgermeister Harald Westrich in der achten Folge der EA-Video-Reihe „Sondervermögen für Kommunen“.
Gaststätten, Veranstaltungsräume oder leerstehende Gebäude können zu wichtigen Stützpunkten rechtsextremer Gruppierungen werden. Mit solchen Immobilien versuchen sie, sich dauerhaft vor Ort zu etablieren und Einfluss auf das gesellschaftliche Leben zu gewinnen. Eine neue Broschüre der Heinrich-Böll-Stiftungen Rheinland-Pfalz und Thüringen zeigt, welche Strategien dahinterstehen und wie Kommunalverwaltungen, Kommunalpolitik und Zivilgesellschaft darauf reagieren können.
Wie können Kommunen ihre Friedhöfe zukunftsfähig gestalten? Der Wandel der Bestattungskultur führt vielerorts dazu, dass immer mehr Grabflächen nicht mehr benötigt werden. Gleichzeitig bleiben die Kosten für Pflege, Unterhaltung und den Erhalt historischer Anlagen bestehen. Eine neue Handreichung zeigt, wie sich diese Herausforderungen mit neuen Nutzungsmöglichkeiten verbinden lassen – und welche Chancen Friedhöfe für Klimaanpassung, Artenvielfalt und das gesellschaftliche Miteinander bieten.
Wie können bereits vorhandene kommunale Planungen mit den zusätzlichen Möglichkeiten des Sondervermögens weiterentwickelt werden? In der siebten Folge der EA-Video-Reihe „Sondervermögen für Kommunen“ berichten Christian Burkhart, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Annweiler am Trifels, und Klimaschutzmanager Lars Masanek über die kommunale Wärmeplanung und die nächsten Schritte auf dem Weg zu konkreten Investitionen.
Steigende Wohnkosten, fehlender bezahlbarer Wohnraum und geringe finanzielle Reserven vieler Haushalte: Der neue „Mietenreport 2026“ des Deutschen Mieterbundes zeichnet ein angespanntes Bild des deutschen Mietwohnungsmarktes. Der Bericht verbindet eine repräsentative Befragung von Mieterinnen und Mietern mit amtlichen Statistiken und aktuellen wissenschaftlichen Studien.
Wie kann eine kreisfreie Stadt die zusätzlichen Mittel aus dem Rheinland-Pfalz-Plan nutzen? In der sechsten Folge der EA-Video-Reihe „Sondervermögen für Kommunen“ spricht David Langner, Oberbürgermeister der Stadt Koblenz und stellvertretender Vorsitzender des Städtetags Rheinland-Pfalz, über die Investitionsschwerpunkte der Stadt, die Einbindung des Stadtrats und die Herausforderungen bei der Umsetzung.