Wie gut sind die Menschen in Deutschland mit Bus und Bahn angebunden? Der neue ÖV-Atlas 2026 von Agora Verkehrswende macht die Qualität des öffentlichen Verkehrs bundesweit vergleichbar – für rund 400 Kreise und knapp 11.000 Gemeinden. Besonders interessant ist der Blick auf Rheinland-Pfalz: Beim ÖPNV im ländlichen Raum schneidet das Land im bundesweiten Vergleich besonders gut ab.
Der Sommer 2026 ist zu Ende. Die Hitzeperioden der vergangenen Monate haben jedoch erneut gezeigt, dass die Anpassung an hohe Temperaturen für Städte und Gemeinden zu einer dauerhaften Aufgabe wird. Hitze belastet Menschen, Infrastruktur und Stadtgrün gleichermaßen. Besonders dicht bebaute Quartiere können sich stark aufheizen und nachts nur langsam abkühlen.
Zwei neue Ideen aus Rheinland-Pfalz setzen auf gemeinschaftliche Unterstützung: Die dritte Runde des EA-Modellprojekts „Kommunales Crowdfunding“ ist in die Sammelphase gestartet. Bis zum 21. Dezember 2026 wollen zwei Projektteams jeweils 5.000 Euro für ihre Vorhaben einwerben.
Wie können Städte und Dörfer auch in Zukunft lebenswerte Orte bleiben? Mit dem EA-Studienpreis für Stadt- und Ortsentwicklung 2026 zeichnet die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz innovative Abschlussarbeiten aus, die praxisnahe Antworten auf aktuelle Herausforderungen von Kommunen geben.
Der Ausbau der Elektromobilität stellt Städte und Gemeinden vor eine zentrale Planungsfrage: Wo sollten neue Ladepunkte entstehen, damit sie möglichst gut erreichbar und ausgelastet sind und zugleich zu den kommunalen Verkehrs- und Mobilitätszielen passen? Ein neues Planungstool aus dem Forschungsprojekt STRALI soll Kommunen bei genau diesen Entscheidungen unterstützen.
Rechtsextremismus begegnet Menschen nicht nur in politischen Debatten, auf Demonstrationen oder in sozialen Netzwerken. Rassistische oder antisemitische Äußerungen, rechte Symbole, Einschüchterungen und Bedrohungen können auch im unmittelbaren Wohnumfeld auftreten – im Hausflur, am Gartenzaun, auf dem Dorfplatz oder in der Nachbarschafts-Chatgruppe. Die neue Handreichung „Wenn Zuhause nicht mehr sicher ist“ des Bundesverbands Mobile Beratung zeigt, wie Betroffene und ihr Umfeld damit umgehen können.
Einsamkeit ist längst nicht nur eine individuelle Herausforderung. Auch die Gestaltung von Wohnquartieren, Nachbarschaften und öffentlichen Räumen beeinflusst, ob Menschen miteinander in Kontakt kommen, am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und sich ihrem Umfeld zugehörig fühlen. Genau hier setzt der neue „Wegweiser Quartier und Einsamkeit“ der Wüstenrot Stiftung an.
Digitale Angebote für Bürgerinnen und Bürger gibt es inzwischen in großer Zahl. Doch häufig stehen sie unverbunden nebeneinander, sind schwer auffindbar oder erfordern immer wieder neue Anmeldungen, Dateneingaben und Suchwege. Eine Vorlaufstudie im Auftrag der Stiftung Mercator schlägt deshalb einen grundsätzlich anderen Ansatz vor: Statt weitere einzelne Apps und Portale zu entwickeln, soll eine gemeinsame technische Infrastruktur Angebote der Daseinsvorsorge miteinander verknüpfen.
Mit den Regionalbudgets erhalten die Landkreise und kreisfreien Städte die Möglichkeit, langfristige Investitionen gemeinsam mit ihren Kommunen zu planen. Doch wie lässt sich sicherstellen, dass die Mittel möglichst gerecht verteilt werden und dort ankommen, wo sie den größten Nutzen entfalten? Welche Schwerpunkte setzt ein ländlich geprägter Landkreis? Und wie gelingt es, die Projekte möglichst schnell umzusetzen?
Mainz – Der Makerspace „Deep Space Mainz“ zeigt, wie datensichere Künstliche Intelligenz in der kommunalen Jugendarbeit gelingt. Statt US-Cloud-Dienste zu nutzen, betreibt das Projekt eigene Open-Source-Modelle auf lokaler Hardware. Jugendliche lernen technische Hintergründe direkt am Gerät und experimentieren ohne Risiko für ihre Daten. Die Initiative verbindet Bildung mit digitaler Souveränität. Dieser Ansatz schützt die Privatsphäre und fördert die technische Urteilskompetenz in einer gesicherten Umgebung.