Resiliente Transformationsstadt

Beschreibung
Das Modellprojekt „Resiliente Transformationsstadt“ (ReTraStadt) entwickelt am Beispiel Kaiserslauterns zukunftsweisende Strategien für eine nachhaltige und krisenfeste Stadtentwicklung. Im Zentrum steht die Frage, wie (alt-)industriell geprägte Städte ihr reiches Erbe als Ressource für den ökologischen und gesellschaftlichen Wandel nutzen können.
Aufbauend auf der industriellen Geschichte Kaiserslauterns – vom Pfaff-Areal über die Kammgarnspinnerei bis hin zu den historischen Arbeitersiedlungen – untersucht das Projekt die Wechselwirkungen zwischen dem baukulturellen Erbe und aktuellen Transformationsprozessen. Dabei werden nicht nur Gebäude betrachtet: Ein zentraler methodischer Ansatz ist das sogenannte „Memory Mapping“. Ziel ist es, neben baulichen Strukturen auch kollektive Erinnerungen, Arbeitsgeschichten und narrative Dimensionen der Stadtgeschichte sichtbar zu machen.
ReTraStadt lebt vom Mitmachen. In sogenannten Reallaboren erarbeiten Akteure aus Wissenschaft (RPTU Kaiserslautern), Verwaltung, Wirtschaft und die Bürgerschaft gemeinsam innovative Lösungen für Herausforderungen wie den Klimawandel und den sozialen Strukturwandel.
Ziel von ReTraStadt ist es, die lokale Identität zu stärken und einen positiven Imagewandel zu unterstützen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen als Modell für andere Städte in Rheinland-Pfalz dienen, um langfristige Transformationsprozesse sichtbarer und gestaltbar zu machen.
Projektleitung
Susanne Gill
Telefon: 06131–4908243
Mobil: 015109092090
Mail: Gill@ea-rlp.de
Laufzeit
Bis 2028
Schlagwörter
Transformation, altindustrielle Städte, Stadtentwicklung
Partner
Prof. Dr. Karina Pallagst, Prof. Dr. Detlef Kurth, Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau






