Gerolstein (Eifel) – In der Verbandsgemeinde Gerolstein dienen smarte Sitzbänke als moderne Begegnungsorte mit digitalem Mehrwert. Die Bänke nutzen Solarenergie zum Laden mobiler Endgeräte und werten durch LED-Licht dunkle Areale auf. Das Projekt beweist, dass moderne Infrastruktur im ländlichen Raum unkompliziert umsetzbar ist: Durch die autarke Technik und die einfache Montage auf Betonplatten bleibt der bauliche Aufwand gering. Seit fünf Jahren bewähren sich die robusten Möbel im täglichen Einsatz.
Großhansdorf (Schleswig-Holstein) – Im Keller des Rathauses lagern wichtige Akten und historische Dokumente der Gemeinde. Da das Archiv nur einmal pro Woche besetzt ist, blieb das Raumklima lange Zeit unkontrolliert. Das barg Risiken für die wertvollen Papiere. Mit zwei Sensoren und einem LoRaWAN-Netzwerk überwacht die Gemeinde die Luftfeuchtigkeit nun digital. Das schützt die Bestände ohne zusätzlichen Personalaufwand.
Verbandsgemeinde Nieder-Olm (Rheinhessen) – Wie vermittelt man den Spaß am Reparieren? Wie kann man Kindern schon früh nachhaltigen Konsum vermitteln? Wie kann man Fingerfertigkeit und Selbstwirksamkeit fördern? In der Verbandsgemeinde Nieder-Olm besuchen die Freiwilligen des Repaircafés regelmäßig Kindergärten und reparieren gemeinsam mit den Kindern kaputtes Spielzeug und Alltagsgegenstände. Das Projekt ist so erfolgreich, dass daraus ein Leitfaden zur Nachahmung entstanden ist.
Landkreis Mayen-Koblenz: Andernach digitalisiert den Ticketverkauf für Kulturveranstaltungen seit über 12 Jahren erfolgreich. Über ein Online-System mit grafischer Sitzplatzwahl buchen Bürgerinnen und Bürger ihre Plätze rund um die Uhr direkt am Bildschirm. Dies entlastet die Verwaltung spürbar, da manuelle Aufgaben wie der Druck und Postversand entfallen. Das Projekt zeigt, wie digitale Lösungen den Bürgerservice verbessern und interne Prozesse effizienter gestalten.
Eine Umfrage des Kompetenzzentrums Öffentliche IT (ÖFIT) zeigt, dass generative künstliche Intelligenz (KI) zunehmend in der öffentlichen Verwaltung eingesetzt wird.
Kommunen schaffen zunehmend sogenannte „Ankerorte des digitalen Wandels“, um Digitalisierung für Bürgerinnen und Bürger erfahrbar zu machen.
Westerwald – Der Verein Wäller Helfen e.V. bringt Menschen zusammen, die Unterstützung brauchen, und Menschen, die helfen wollen. Dafür nutzt der Verein mehrere Wege: eine kostenlose Hotline (0800 923 55 37), eine digitale Hilfskarte auf der Webseite, Facebook-Gruppen und eine App. Entstanden in der Corona-Pandemie, arbeitet der Verein heute als feste Anlaufstelle für Alltagshilfen und weitere soziale Projekte.
In Mainz ist der Berufsfeuerwehr jetzt ein neuer „Ausrüstungssatz Kulturgut“ übergeben worden, der dem Schutz wertvoller Kulturgüter in Notfällen dient.
Der Deutschland-Stack offeriert zukünftig Verwaltungen im Bund, in Ländern und Kommunen eine zentrale Plattform für digitale Basisdienste, die eine effizientere Verwaltungsarbeit erhoffen lässt.
Der Wahl-O-Mat ist ein wichtiges Onlinewerkzeug zur politischen Bildung, das Wählerinnen und Wählern hilft, vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März 2026 ihre politischen Ansichten mit denen der Parteien abzugleichen.