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Sondervermögen für Kommunen

Sondervermögen für Kommunen

Landkreise stellen Weichen für die kommenden zwölf Jahre

Mit dem Son­der­ver­mö­gen des Bun­des und des­sen Umset­zung in Rhein­land-Pfalz erhal­ten Städ­te, Gemein­den, Ver­bands­ge­mein­den und Land­krei­se einen außer­ge­wöhn­li­chen finan­zi­el­len Hand­lungs­spiel­raum. In den kom­men­den Jah­ren ste­hen Mil­li­ar­den­be­trä­ge für Inves­ti­tio­nen in die kom­mu­na­le Infra­struk­tur zur Verfügung.

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Grafik: Ablauf des Rheinland-Pfalz-Plans
Gra­fik: Mit KI erstellt

Gleich­zei­tig ent­ste­hen neue Her­aus­for­de­run­gen. Wel­che Pro­jek­te soll­ten Prio­ri­tät haben? Wie las­sen sich Inves­ti­tio­nen stra­te­gisch pla­nen? Wel­che per­so­nel­len und orga­ni­sa­to­ri­schen Vor­aus­set­zun­gen sind not­wen­dig? Und wie gelingt eine Umset­zung trotz Fach­kräf­te­man­gel und begrenz­ter Verwaltungskapazitäten?

Rund 3,4 Milliarden Euro für die kommunale Ebene

Mit dem Rhein­land-Pfalz-Plan stellt das Land gemein­sam mit dem Bund ins­ge­samt rund 4,8 Mil­li­ar­den Euro für Inves­ti­tio­nen in Bil­dung, Kli­ma und Infra­struk­tur bereit. Davon ent­fal­len rund 3,4 Mil­li­ar­den Euro auf die kom­mu­na­le Ebe­ne. Dabei kom­men zu den Bun­des­mit­teln zusätz­li­che 600 Mil­lio­nen Euro vom Land. Die­se Mit­tel wer­den als Regio­nal­bud­gets dau­er­haft den 24 Land­krei­sen und 12 kreis­frei­en Städ­ten zuge­wie­sen. Die Bud­gets rei­chen – abhän­gig von Ein­woh­ner­zahl und Finanz­kraft – von knapp 30 Mil­lio­nen Euro bis rund 182 Mil­lio­nen Euro je Regi­on. Inner­halb die­ser Bud­gets kön­nen die Mit­tel über den gesam­ten För­der­zeit­raum fle­xi­bel für kom­mu­na­le Inves­ti­ti­ons­vor­ha­ben ein­ge­setzt wer­den. Damit ver­fü­gen die Kom­mu­nen über einen außer­ge­wöhn­li­chen finan­zi­el­len Gestal­tungs­spiel­raum, der zugleich eine vor­aus­schau­en­de und stra­te­gi­sche Pla­nung erfordert.

Die Ent­wick­lungs­agen­tur Rhein­land-Pfalz beglei­tet die­se Fra­gen mit Son­der­sei­ten inner­halb ihres Inter­net­auf­tritts. Ziel ist es, kom­mu­na­len Ent­schei­dungs­trä­gern kom­pak­te Infor­ma­tio­nen, gute Bei­spie­le und Ein­schät­zun­gen erfah­re­ner Prak­ti­ker zur Ver­fü­gung zu stel­len. Eine Über­sicht bie­tet das Inhalts­ver­zeich­nis. Dort fin­den Sie neben den Inhal­ten der Ent­wick­lungs­agen­tur auch zahl­rei­che Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen und wei­ter­füh­ren­de Links. Das Ange­bot wird fort­lau­fend ergänzt und erweitert. 

Video-Reihe mit Expertinnen und Experten

Als Ein­stieg in das Pro­jekt ver­öf­fent­licht die Ent­wick­lungs­agen­tur eine Video-Rei­he mit Exper­tin­nen und Exper­ten aus Kom­mu­nen, kom­mu­na­len Spit­zen­ver­bän­den und Wis­sen­schaft. Die Gesprä­che beleuch­ten unter­schied­li­che Per­spek­ti­ven – von den poli­ti­schen Rah­men­be­din­gun­gen über stra­te­gi­sche Fra­gen bis hin zu prak­ti­schen Erfah­run­gen aus der kom­mu­na­len Umset­zung. Video 1 ist bereits ver­öf­fent­licht. Die wei­te­ren Vide­os fol­gen. Außer­dem wird die Lis­te in den kom­men­den Mona­ten wei­ter ergänzt.

Fol­geGesprächspartner/​inPerspektive/​Thema
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Video-Screenshot Kühl
Cars­ten Kühl (ehe­ma­li­ger Finanz­mi­nis­ter des Lan­des Rhein­land-Pfalz, ehe­ma­li­ger Direk­tor des Deut­schen Insti­tuts für Urba­nis­tik (Difu), Hono­rar­pro­fes­sor an der Deut­schen Uni­ver­si­tät für Ver­wal­tungs­wis­sen­schaf­ten Speyer)Ein­ord­nung aus finanz­po­li­ti­scher und wis­sen­schaft­li­cher Per­spek­ti­ve: War­um das Son­der­ver­mö­gen eine ein­ma­li­ge Chan­ce für die kom­mu­na­le Infra­struk­tur ist und wel­che stra­te­gi­schen Vor­aus­set­zun­gen für eine nach­hal­ti­ge Umset­zung geschaf­fen wer­den sollten.
2 – folgt -Moritz Petry (Geschäfts­füh­rer des Gemein­de- und Städ­te­bun­des Rheinland-Pfalz)Sicht der Städ­te und Gemein­den: Inves­ti­ti­ons­be­darf, Erwar­tun­gen der Kom­mu­nen sowie Vor­aus­set­zun­gen für eine pra­xis­na­he und unbü­ro­kra­ti­sche Umset­zung des Sondervermögens.
3 – folgt – Jür­gen Hesch (Finanz­de­zer­nent des Land­kreis­ta­ges Rheinland-Pfalz)Sicht der Land­krei­se: Zusam­men­ar­beit in den Regio­nen, Bedeu­tung der Regio­nal­bud­gets sowie orga­ni­sa­to­ri­sche und finan­zi­el­le Her­aus­for­de­run­gen bei der Umsetzung.
4 – folgt -Vol­ker Boch (Land­rat des Rhein-Hunsrück-Kreises)Pra­xis­be­richt aus einem Land­kreis: Ent­wick­lung des Regio­na­len Umset­zungs­kon­zepts, Abstim­mung mit den kreis­an­ge­hö­ri­gen Kom­mu­nen und stra­te­gi­sche Schwer­punkt­set­zung bei den Investitionen.
5 – folgt -Julia Gie­se­king (Land­rä­tin des Land­krei­ses Vulkaneifel)Erfah­run­gen aus der kom­mu­na­len Pra­xis: Erar­bei­tung eines Regio­na­len Umset­zungs­kon­zepts, Prio­ri­tä­ten bei den Inves­ti­tio­nen und Zusam­men­ar­beit mit den Städ­ten und Verbandsgemeinden.

Die Mittelverteilung auf Landkreise und kreisfreie Städte


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