In Mainz ist der Berufsfeuerwehr jetzt ein neuer „Ausrüstungssatz Kulturgut“ übergeben worden, der dem Schutz wertvoller Kulturgüter in Notfällen dient.
In der Gemeinde Mehlbach bei Kaiserslautern setzt man gezielt auf junge Menschen, um Leerstand zu bekämpfen.
Im ersten Halbjahr 2025 stieg die Zahl der Baugenehmigungen für neue Wohngebäude in Rheinland-Pfalz um 15,8 Prozent auf 1.780, während die Zahl der geplanten Wohnungen um 22,4 Prozent auf 4.951 zunahm.
Architekturstudierende der Technischen Universität Berlin haben 44 leerstehende Bahnhofsgebäude in Brandenburg untersucht und ein Konzept zur nachhaltigen Wiederbelebung entwickelt. Sie schlagen vor, die alten Empfangshallen zu sogenannten „Dritten Orten“ umzubauen, die Kultur, Bildung und Freizeit miteinander verbinden und zum Beispiel als offene Treffpunkte oder Veranstaltungsräume genutzt werden können.
In Deutschland stehen fast zwei Millionen Wohnungen leer, während bezahlbarer Wohnraum fehlt. Die Initiative „Potenzial Leerstand“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen bietet Informationen, um diese Immobilien wieder nutzbar zu machen.
Eine Plattform des Instituts für Handelsforschung (IFH) Köln hilft Städten beim Ansiedlungsmanagement in Innenstädten. Gemeinsam mit 14 Modellstädten und weiteren Partnern wurde im Rahmen des Projektes „Stadtlabore für Deutschland – Leerstand und Ansiedlung“ eine Matching-Software entwickelt und erprobt.
Die Mitgliederzahlen der Kirchen sind rückläufig. In zunehmender Zahl werden Kirchen verkauft, umgenutzt oder abgerissen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft will jetzt eine Gruppe Wissenschaftler einen Leitfaden erstellen lassen.
Die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz (EA) steht allen Kommunen im Bundesland als Partner zur Verfügung. Was bedeutet das konkret? Wie hat die EA im vergangenen Jahr den digitalen und den demographischen Wandel auf neue Fragen und Antworten für die Kommunen heruntergebrochen? Auskunft gibt der neue Tätigkeitsbericht.
Sind Dorfläden die Antwort auf alle Probleme einer Dorfgemeinschaft? Nein. Aber sie sind nicht nur Versorger und Dienstleister, sondern wichtige Treffpunkte und können bei entsprechender Organisation Aufgaben übernehmen, die den Dorfzentren verlorengegangen sind. Sie geben Raum für den Austausch zwischen den Bürgerinnen und Bürger und kleine Veranstaltungen. Sie können Café, Tante Emma Laden, Tourismus-Information und Post zugleich sein.
Der Leerstand von Gebäuden ist ein Thema der Kommunalpolitik. Er entsteht meist aus privaten Entscheidungen, die von der öffentlichen Hand kaum beeinflusst werden können. Kleine Unternehmen, die über Jahrzehnte die Innenstadt prägen, werden geschlossen, weil sich kein Nachfolger findet oder die Immobilie inzwischen ungeeignet ist. Dennoch erwarten Bürger, dass sich „die Politik“ kümmert.