Gerolstein (Eifel) – In der Verbandsgemeinde Gerolstein dienen smarte Sitzbänke als moderne Begegnungsorte mit digitalem Mehrwert. Die Bänke nutzen Solarenergie zum Laden mobiler Endgeräte und werten durch LED-Licht dunkle Areale auf. Das Projekt beweist, dass moderne Infrastruktur im ländlichen Raum unkompliziert umsetzbar ist: Durch die autarke Technik und die einfache Montage auf Betonplatten bleibt der bauliche Aufwand gering. Seit fünf Jahren bewähren sich die robusten Möbel im täglichen Einsatz.
„Wir müssen digitalisieren, unter anderem auch wegen des Fachkräftemangels“, sagt Hans Feld, Büroleiter in der Verbandsgemeinde Nordpfälzer Land. Ein Video von der Digital-Werkstatt Rockenhausen.
Mehr als 70 Kommunen haben bereits an einer Digital-Werkstatt der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz teilgenommen. Auch im neuen Jahr bietet die EA wieder gemeinsam mit mehreren Partnern wie der Kommunal-Akademie Digital-Werkstätten an.
Welche digitalen Trends betreffen Ortsgemeinden? Wie kann man mit ehrenamtlichen Strukturen den digitalen Wandel gestalten? Welche Projekte können in Ortsgemeinden eigenständig umgesetzt werden, und was muss man dabei beachten?
Felix Schmitt ist Coach und Berater für Kommunen in der digitalen Transformation. Mit der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz arbeitet er daran, in den Verbandsgemeinden und verbandsfreien Gemeinden durch digitale Lösungen mehr Lebensqualität zu schaffen.
Die Digital-Werkstätten sind Workshops für die rheinland-pfälzischen Verbandsgemeinden und verbandsfreien Städte und Gemeinden. Innerhalb der eintägigen Digital-Werkstätten geht es um die Entwicklung einer ersten Skizze einer kommunalen Digitalstrategie.
Wie wirkt sich der digitale Wandel auf Ortsgemeinden aus? Wie kann man mit ehrenamtlichen Strukturen den digitalen Wandel gestalten? Welche Projekte können in Ortsgemeinden eigenständig umgesetzt werden, und was muss man dabei beachten?
In der ersten Digital-Werkstatt im November 2021 ging es an die Mosel nach Bernkastel-Kues. Als wichtigste Handlungsfelder wurden dort „Kommunale Verwaltung“, „Dorf- und Stadtentwicklung“ sowie „Digitale Infrastruktur“ identifiziert.
Nach einer Corona-Pause ging es am 9. September nach Bendorf. Als wichtigste Handlungsfelder wurden dort „Kommunale Verwaltung“ und „Kommunale Wirtschaft“ angesehen. Zwei weitere sehr wichtige Handlungsfelder waren für Sie ‚Digitale Infrastruktur‘ und ‚Tourismus‘.