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Bildung

(Screenshot: 15-Minuten-Stadt.de)

Wohin komme ich in meiner Stadt in 15 Minuten?

5,75 von 6 Punk­ten für die Gro­ße Blei­che in Mainz. 4,21 Punk­te erreicht die Wan­dal­bern­stra­ße in Prüm. 4,67 Punk­te erhält die Haupt­stra­ße in Rodal­ben. Das ist das Ergeb­nis der Ana­ly­se von 15​-Minu​ten​-Stadt​.de. Hin­ter­grund ist die Idee der Stadt der kur­zen Wege: Die wich­tigs­ten Ein­rich­tun­gen des täg­li­chen Lebens sol­len fuß­läu­fig, mit dem Rad oder mit Bus und Bahn mög­lichst in 15 Minu­ten erreich­bar sein – also zum Bei­spiel Arzt­pra­xen, Super­märk­te, Frei­zeit­an­ge­bo­te, Schu­len oder Bushaltestellen.

Bildungskommunen erhalten Fördermittel

Land­krei­se und kreis­freie Städ­te kön­nen sich ab sofort beim Bun­des­bil­dungs­mi­nis­te­ri­um (BMBF) um eine För­de­rung als „Bil­dungs­kom­mu­ne“ bewer­ben. Damit will das Minis­te­ri­um die Bil­dungs­land­schaft wei­ter­ent­wi­ckeln – von der Digi­ta­li­sie­rung über neue Koope­ra­tio­nen und Ange­bo­te bis hin zum Aus­bau neu­er Bildungsthemen. 

Schule in Landau. (Foto: Max Jakobs/Wikipedia/CC-BY-SA 3.0)

Studie: Das sind die Bildungshochburgen in Rheinland-Pfalz

Eine neue Stu­die benennt die Bil­dungs­hoch­bur­gen unter den Mit­tel­städ­ten in Deutsch­land. Dafür haben die Zeit­schrift „Kom­mu­nal“ gemein­sam mit Exper­ten der Con­tor GmbH bestimm­te Bil­dungs­in­di­ka­to­ren in Städ­ten mit 20.000 bis 75.000 Ein­woh­nern bun­des­weit verglichen. 

Perspektiven für ländliche Regionen: Wie machen es andere in Europa?

„Es gibt in Euro­pa Regio­nen, die viel länd­li­cher sind als bei uns in Deutsch­land“, sagt Pro­fes­sor Win­rich Voß von der Leib­niz-Uni­ver­si­tät Han­no­ver. Dort hät­te man daher bereits mehr Erfah­rung bei bestimm­ten Pro­ble­men der länd­li­chen Räu­me gesam­melt – ins­be­son­de­re bei der Fra­ge, wie sich Modell­pro­jek­te ver­ste­ti­gen lassen.

(Foto: Piel media)

450.000.000.000 Euro Investitionen gefordert

Wo inves­tiert wer­den muss, ver­deut­licht eine neue Stu­die der Hans-Böck­ler-Stif­tung: in kom­mu­na­le Infra­struk­tur, Bil­dung, Schie­ne, Breit­band und CO2-Redu­zie­rung. Jähr­lich 45 Mil­li­ar­den Euro soll­ten über einen Zeit­raum von zehn Jah­ren mit Blick auf Digi­ta­li­sie­rung, Ver­kehrs­in­fra­struk­tur, den Kli­ma­wan­del und den demo­gra­fi­schen Wan­del inves­tiert werden. 

Warum Rheinland-Pfalz eine eigene Digitalstrategie benötigt

Digi­ta­le Mög­lich­kei­ten bewe­gen viel in Rhein­land-Pfalz – in unse­rem All­tag pro­fi­tie­ren wir davon: Wir buchen nicht nur unse­re Som­mer­rei­se im Netz oder chat­ten mit unse­ren Freun­den auf der gan­zen Welt. Wir erle­ben auch, dass für die neu­en Ein­la­gen der Ortho­pä­die­schuh­ma­cher die Füße scannt oder die Scha­dens­mel­dung bei der Ver­si­che­rung per App ein­ge­reicht wer­den kann.

  • Von HEIKE RAAB, Staats­se­kre­tä­rin und Bevoll­mäch­tig­te des Lan­des Rhein­land-Pfalz beim Bund und für Euro­pa, für Medi­en und Digitales