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Digitalisierung

Wer fördert das digitale Ehrenamt?

… fragt sich Mario Wie­de­mann in die­sem Blog­ar­ti­kel. Er stellt fest: „Es gibt von offi­zi­el­ler Sei­te aus bis­her zu wenig För­de­rung und Aner­ken­nung für das digi­ta­le Ehren­amt in Deutsch­land. Denn was ist es ande­res als digi­ta­les, ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment, wenn jemand in der Frei­zeit etwas pro­gram­miert, das der Stadt­ge­sell­schaft zu Gute kommt und für das es (meis­tens) kei­nen kom­mer­zi­el­len Hin­ter­grund gibt?“

Jung und Alt Hand in Hand

Raumordnungsbericht 2017

Der Raum­ord­nungs­be­richt 2017 des BBSR dreht sich rund um das The­ma „Daseins­vor­sor­ge sichern“. Da darf unser Pro­jekt „Digi­ta­le Dör­fer“ natür­lich nicht feh­len: Im The­men­feld Mobi­li­tät und Logis­tik fin­det das „Digi­ta­le Dorf“ Betz­dorf Erwäh­nung, das mit einer App das Ange­bot des länd­li­chen Ein­zel­han­dels bün­delt und neue Lie­fer­struk­tu­ren testet.

#Landleben verschafft inen guten ersten Überblick

#Landleben

Es ist soweit, die Mühen haben sich gelohnt: Stolz hal­ten wir unser Buch „#Land­le­ben – Unse­re Zukunft im digi­ta­len Dorf“ in den Hän­den und freu­en uns es Ihnen vor­zu­stel­len. Gemein­sam mit dem Fraun­ho­fer-Insti­tut für Expe­ri­men­tel­les Soft­ware Engi­nee­ring IESE und eini­gen Gast­au­torin­nen und ‑autoren der Lan­des­re­gie­rung Rhein­land-Pfalz ist es ein kom­pak­ter klei­ner Band mit aktu­el­lem Blick auf ein wich­ti­ges The­men­feld geworden.

Bereit für das erste Seminar für die eigene Digitale Kommune

Digitale Kommune – Seminarreihe

Zukunft digi­ta­le Kom­mu­ne: Die Digi­ta­li­sie­rung bie­tet gera­de auch klei­nen und mit­tel­gro­ßen Kom­mu­nen in länd­li­chen Regio­nen Chan­cen, im Wett­be­werb zu den urba­nen Zen­tren zu bestehen. Gleich­zei­tig erwar­ten Bür­ger heu­te ein digi­ta­les Ange­bot von Kom­mu­nen. Denn von unter­neh­me­ri­schen Inter­net-Ange­bo­ten sind sie es längst gewöhnt. Ama­zon, Goog­le, Face­book und Co. set­zen Stan­dards und füh­ren zu Erwar­tun­gen, denen sich Kom­mu­nen stel­len müssen.

Gemeinsam im Coworking Space.

Schreibtisch in Prüm – Coworking Space

Der „Schreib­tisch in Prüm“ ist ein Cowor­king Space: Wir bie­ten Arbeits­plät­ze für Men­schen, die eine Alter­na­ti­ve zur Arbeit in der Fir­ma oder im Home-Office suchen. Acht miet­ba­re Schreib­ti­sche mit WLAN-Anschluss ste­hen im ehe­ma­li­gen Kreis­haus in der Kal­va­ri­en­berg­stra­ße in Prüm preis­wert zur Ver­fü­gung. Arbeit­neh­mer, Selbst­stän­di­ge, Stu­die­ren­de, Feri­en­gäs­te und vie­le ande­re tei­len sich dort die Räum­lich­kei­ten und arbei­ten gemeinsam.

Digitale Dörfer vernetzen den ländlichen Raum

Digitale Dörfer – Phase 2

Unser Pro­jekt „Digi­ta­le Dör­fer“ star­te­te im Som­mer 2015 mit dem Ziel die Digi­ta­li­sie­rung zu nut­zen, um aktu­el­le und zukünf­ti­ge Her­aus­for­de­run­gen des Lebens im länd­li­chen Raum zu meis­tern. Seit­dem ent­ste­hen Kon­zep­te und Lösun­gen, die sich dem The­ma in ganz­heit­li­cher Betrach­tung wid­men. Denn wir sind über­zeugt: Die Digi­ta­li­sie­rung birgt hier gro­ße Chan­cen. Aus der ers­ten Pha­se „Digi­ta­le Dör­fer – Digi­ta­le Nach­bar­schafts­hil­fe“ sind bereits eini­ge Anwen­dun­gen her­vor­ge­gan­gen. Der Schwer­punkt lag dort bei der Nah­ver­sor­gung und dem Ehrenamt.

Digitale Dörfer - Digitalisierung für alle

Digitale Dörfer – Phase 1

Unser Pro­jekt „Digi­ta­le Dör­fer“ star­te­te im Som­mer 2015 mit dem Ziel die Digi­ta­li­sie­rung zu nut­zen, um aktu­el­le und zukünf­ti­ge Her­aus­for­de­run­gen des Lebens im länd­li­chen Raum zu meis­tern. Seit­dem ent­ste­hen Kon­zep­te und Lösun­gen, die sich dem The­ma in ganz­heit­li­cher Betrach­tung wid­men. Denn wir sind über­zeugt: Die Digi­ta­li­sie­rung birgt hier gro­ße Chancen.

Jung und Alt Hand in Hand

Unser Dorf für Alle – barrierefrei und altersgerecht

Unse­re Gesell­schaft wird immer älter. Und mit dem Alter sinkt die Mobi­li­tät. Um die Men­schen zu unter­stüt­zen und Teil­ha­be zu ermög­li­chen ist es wich­tig den öffent­li­chen Raum unein­ge­schränkt und bar­rie­re­frei zu gestal­ten. Eine ange­pass­te öffent­li­che und pri­va­te Infra­struk­tur – brei­te Wege, eben­erdi­ge Zugän­ge etc. – stei­gert die Lebens­qua­li­tät in den Kom­mu­nen. Und um das zu errei­chen sind die kom­mu­na­len Akti­ons­plä­ne zur Umset­zung der UN-Behin­der­ten­rechts­kon­ven­ti­on ein geeig­ne­tes Instrument.

Des­halb wur­den drei Ver­bands­ge­mein­den (Kas­tellaun, Otter­bach-Otter­berg und Zwei­brü­cken-Land) in Rhein­land-Pfalz mit unse­rer Hil­fe pro­fes­sio­nell dabei unter­stützt, einen Akti­ons­plan zur Umset­zung der UN-Behin­der­ten­rechts­kon­ven­ti­on auf­zu­stel­len und Maß­nah­men durch­zu­füh­ren. Unser Part­ner war das Minis­te­ri­um für Sozia­les, Arbeit, Gesund­heit und Demo­gra­fie Rhein­land-Pfalz.

Das Pro­jekt ende­te im April 2016.

Das Ergebnis „Eine Praxishilfe für Kommunen – Kommunale Aktionspläne zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention“ können Sie hier herunterladen.

 

Die Rhein-Zei­tung berich­te­te am 25. Juli 2015:

Rhein-Zeitung über Unser Dorf für Alle barrierefrei und altersgerecht

Dorf inmitten von Natur

Unsere 100 kleinsten Dörfer

Dörfer mit dem Ehrenamt im Herzen

Rhein­land-Pfalz hat über 2.000 Gemein­den – davon haben 140 weni­ger als 100 Ein­woh­ner. Die zwei kleins­ten Gemein­den haben ledig­lich elf Ein­woh­ner. Jede Gemein­de, unab­hän­gig von ihrer Grö­ße, ver­fügt über ein eige­nes kom­mu­nal­po­li­ti­sches Par­la­ment, das aus Bür­ger­meis­ter und Gemein­de­rat besteht. Das Herz die­ses geschlos­se­nen Sys­tems stellt das Ehren­amt dar.

Gesell­schafts­struk­tu­rel­le Umbrü­che, wie etwa der demo­gra­fi­sche Wan­del, kön­nen das Sys­tem ins Wan­ken brin­gen und stel­len sei­ne Funk­tio­na­li­tät in Fra­ge. Mit Blick auf die zukünf­ti­ge Bevöl­ke­rungs­ent­wick­lung in Rhein­land-Pfalz stellt sich die Fra­ge, ob gera­de die kleins­ten Dör­fer auf Dau­er lebens­fä­hig bleiben.

Zukunftsfähigkeit durch Ehrenamt und Nachbarschaftshilfe

Doch die Ein­woh­ner­zahl allein bestimmt nicht über die Zukunfts­fä­hig­keit einer Gemein­de. Unse­re 100 kleins­ten Dör­fer schei­nen ein beson­ders gutes Lern­feld im Umgang mit den Her­aus­for­de­run­gen des demo­gra­fi­schen Wan­dels zu bie­ten. Der enge Kon­takt und die inten­si­ve Ein­bin­dung der Bewoh­ner för­dern das Ehren­amt und die Nach­bar­schafts­hil­fe. Das Gemein­de­le­ben wird durch Koope­ra­tio­nen mit benach­bar­ten Gemein­den in unter­schied­li­chen Berei­chen unter­stützt und bereichert.

Um der Fra­ge nach­zu­ge­hen, wie die kleins­ten Dör­fer in Rhein­land-Pfalz auf die Her­aus­for­de­run­gen des demo­gra­fi­schen Wan­dels reagie­ren und her­aus­zu­fin­den, was wir von ihnen in Zei­ten des demo­gra­fi­schen Wan­dels ler­nen kön­nen, hat die Ent­wick­lungs­agen­tur eine Stu­die in Auf­trag gege­ben. Sie beschäf­tigt sich inten­siv mit der Fra­ge, wie Kleinst­ge­mein­den als Lebens- und Wohn­ort funk­tio­nie­ren und ihre kom­mu­na­len Auf­ga­ben bewäl­ti­gen. Die Stu­die und das Pro­jekt sind abgeschlossen.

Die Ergebnisse der Studie „Unsere 100 kleinsten Dörfer“ können Sie hier herunterladen.