Extreme Wetterereignisse, Störungen der Energieversorgung oder Ausfälle wichtiger Infrastrukturen zeigen, wie wichtig eine vorausschauende Vorbereitung auf Krisen ist. Doch Resilienz bedeutet mehr als reines Krisenmanagement: Sie beschreibt die Fähigkeit einer Region, auf unerwartete Ereignisse vorbereitet zu sein, sich an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen und gestärkt aus Krisen hervorzugehen.

Das Bundesinstitut für Bau‑, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat hierzu die neue Toolbox „Resiliente Regionen“ veröffentlicht. Sie bündelt die Erfahrungen aus dem Modellvorhaben „Resiliente Regionen“ und stellt Kommunen, Landkreisen und Regionalentwicklungsakteuren zahlreiche praxiserprobte Instrumente zur Verfügung.
Unterschiedliche Themenfelder
Die Toolbox umfasst Methoden, Checklisten, Leitfäden und Praxisbeispiele zu unterschiedlichen Themenfeldern der regionalen Resilienz. Dazu gehören unter anderem Risiko- und Schwachstellenanalysen, die Zusammenarbeit von Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, Beteiligungs- und Kommunikationsprozesse sowie Ansätze für ein langfristiges Resilienzmanagement. Die Inhalte können je nach Ausgangslage gezielt ausgewählt und in bestehende Planungs- und Entwicklungsprozesse integriert werden.
Empfehlungspapier
Ergänzend zur Online-Toolbox steht ein Empfehlungspapier „Resiliente Regionen“ zum kostenlosen Download bereit. Es fasst die wichtigsten Erkenntnisse des Modellvorhabens zusammen und zeigt auf, welche Rahmenbedingungen und Strategien die Widerstandsfähigkeit von Regionen langfristig stärken können.