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Jung und Alt Hand in Hand

Unser Dorf für Alle – barrierefrei und altersgerecht

Unse­re Gesell­schaft wird immer älter. Und mit dem Alter sinkt die Mobi­li­tät. Um die Men­schen zu unter­stüt­zen und Teil­ha­be zu ermög­li­chen ist es wich­tig den öffent­li­chen Raum unein­ge­schränkt und bar­rie­re­frei zu gestal­ten. Eine ange­pass­te öffent­li­che und pri­va­te Infra­struk­tur – brei­te Wege, eben­erdi­ge Zugän­ge etc. – stei­gert die Lebens­qua­li­tät in den Kom­mu­nen. Und um das zu errei­chen sind die kom­mu­na­len Akti­ons­plä­ne zur Umset­zung der UN-Behin­der­ten­rechts­kon­ven­ti­on ein geeig­ne­tes Instrument.

Des­halb wur­den drei Ver­bands­ge­mein­den (Kas­tellaun, Otter­bach-Otter­berg und Zwei­brü­cken-Land) in Rhein­land-Pfalz mit unse­rer Hil­fe pro­fes­sio­nell dabei unter­stützt, einen Akti­ons­plan zur Umset­zung der UN-Behin­der­ten­rechts­kon­ven­ti­on auf­zu­stel­len und Maß­nah­men durch­zu­füh­ren. Unser Part­ner war das Minis­te­ri­um für Sozia­les, Arbeit, Gesund­heit und Demo­gra­fie Rhein­land-Pfalz.

Das Pro­jekt ende­te im April 2016.

Das Ergebnis „Eine Praxishilfe für Kommunen – Kommunale Aktionspläne zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention“ können Sie hier herunterladen.

 

Die Rhein-Zei­tung berich­te­te am 25. Juli 2015:

Rhein-Zeitung über Unser Dorf für Alle barrierefrei und altersgerecht

Dorf inmitten von Natur

Unsere 100 kleinsten Dörfer

Dörfer mit dem Ehrenamt im Herzen

Rhein­land-Pfalz hat über 2.000 Gemein­den – davon haben 140 weni­ger als 100 Ein­woh­ner. Die zwei kleins­ten Gemein­den haben ledig­lich elf Ein­woh­ner. Jede Gemein­de, unab­hän­gig von ihrer Grö­ße, ver­fügt über ein eige­nes kom­mu­nal­po­li­ti­sches Par­la­ment, das aus Bür­ger­meis­ter und Gemein­de­rat besteht. Das Herz die­ses geschlos­se­nen Sys­tems stellt das Ehren­amt dar.

Gesell­schafts­struk­tu­rel­le Umbrü­che, wie etwa der demo­gra­fi­sche Wan­del, kön­nen das Sys­tem ins Wan­ken brin­gen und stel­len sei­ne Funk­tio­na­li­tät in Fra­ge. Mit Blick auf die zukünf­ti­ge Bevöl­ke­rungs­ent­wick­lung in Rhein­land-Pfalz stellt sich die Fra­ge, ob gera­de die kleins­ten Dör­fer auf Dau­er lebens­fä­hig bleiben.

Zukunftsfähigkeit durch Ehrenamt und Nachbarschaftshilfe

Doch die Ein­woh­ner­zahl allein bestimmt nicht über die Zukunfts­fä­hig­keit einer Gemein­de. Unse­re 100 kleins­ten Dör­fer schei­nen ein beson­ders gutes Lern­feld im Umgang mit den Her­aus­for­de­run­gen des demo­gra­fi­schen Wan­dels zu bie­ten. Der enge Kon­takt und die inten­si­ve Ein­bin­dung der Bewoh­ner för­dern das Ehren­amt und die Nach­bar­schafts­hil­fe. Das Gemein­de­le­ben wird durch Koope­ra­tio­nen mit benach­bar­ten Gemein­den in unter­schied­li­chen Berei­chen unter­stützt und bereichert.

Um der Fra­ge nach­zu­ge­hen, wie die kleins­ten Dör­fer in Rhein­land-Pfalz auf die Her­aus­for­de­run­gen des demo­gra­fi­schen Wan­dels reagie­ren und her­aus­zu­fin­den, was wir von ihnen in Zei­ten des demo­gra­fi­schen Wan­dels ler­nen kön­nen, hat die Ent­wick­lungs­agen­tur eine Stu­die in Auf­trag gege­ben. Sie beschäf­tigt sich inten­siv mit der Fra­ge, wie Kleinst­ge­mein­den als Lebens- und Wohn­ort funk­tio­nie­ren und ihre kom­mu­na­len Auf­ga­ben bewäl­ti­gen. Die Stu­die und das Pro­jekt sind abgeschlossen.

Die Ergebnisse der Studie „Unsere 100 kleinsten Dörfer“ können Sie hier herunterladen.

Burgenblicke am Rhein

Burgenblogger für das Obere Mittelrheintal

Im Mit­tel­rhein­tal ist das Span­nungs­feld zwi­schen Rhein-Roman­tik und Rea­li­tät unüber­seh­bar. Bur­gen­land­schaft, Wie­ge des Tou­ris­mus und Welt­erbe sind hier eng ver­strickt mit Leer­stand, ver­al­te­ter Gas­tro­no­mie, Bahn­lärm und Brü­cken­dis­kus­si­on. Doch was steckt noch in die­sem welt­be­rühm­ten Tal? Wel­che Geschich­ten, Ideen und Bewe­gun­gen gibt es zu ent­de­cken? Um unvor­ein­ge­nom­men zu sehen, wie es aktu­ell um die Regi­on steht, braucht es einen Außen­blick. Und dafür sor­gen Burgenblogger.

Orientierung gegen Leerstand

Leerstandslotsen

Kommunal und ehrenamtlich gegen den Leerstand

Leer­stand wird immer mehr zum sicht­ba­ren Pro­blem in länd­li­chen Regio­nen. Der Umgang mit unge­nutz­ten Häu­sern und Geschäf­ten stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für die rheinland-pfälzischen Städ­te und Dör­fer dar. Ehren­amt­li­che Leer­stand­lot­sen kön­nen in klei­nen Orten hel­fen, leer­ste­hen­de Gebäu­de zu iden­ti­fi­zie­ren und zu sinn­vol­ler Nach­nut­zung zu führen.

Aus eigener Kraft

Ziel war es, dass die länd­li­chen Gemein­den die wach­sen­de Her­aus­for­de­rung durch leer­ste­hen­de Gebäu­de eigen­stän­dig meis­tern kön­nen. Ohne pro­fes­sio­nel­les Leer­stands­ma­nage­ment in Anspruch neh­men zu müssen.

Dazu wur­den in einem Semi­nar pro Ver­bands­ge­mein­de fünf bis zehn Inter­es­sen­ten geschult. Zu den The­men gehör­ten Ursa­chen und Fol­gen von Leer­stand, Grund­la­gen von Innen­ent­wick­lung, Leer­stands­ma­nage­ment und Ver­wal­tungs­han­del, Immo­bi­li­en­öko­no­mie und Pro­jekt­ent­wick­lung und natür­lich ein Hand­lungs­leit­fa­den für die Praxis.

Das Kon­zept Leer­stands­lot­sen wur­de in Zusam­men­ar­beit mit Kom­mu­nal­ver­wal­tun­gen, Orts­ge­mein­den und enga­gier­ten Bür­gern von der Ent­wick­lungs­agen­tur erar­bei­tet. Im Rah­men einer zwei­jäh­ri­gen Modell­pha­se (2012−2014) wur­de es in der kom­mu­na­len Pra­xis erprobt und optimiert.

Inter­es­sier­te Gemein­den erhal­ten bei uns wei­ter­ge­hen­de Infor­ma­tio­nen auf Anfra­ge.

Grundlegende Informationen zum Konzept und den Pilotseminaren in den Landkreisen Neuwied, Germersheim und Südliche Weinstraße (2012) finden Sie hier zum kostenlosen Download.