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Atlas zur digitalen Kultur in Sozialen Medien erschienen 

In den Sozia­len Medi­en toben gele­gent­lich Dis­kus­sio­nen, die schwer erträg­lich sind. Ande­rer­seits ent­fal­ten Face­book, Insta­gram und Co. eine gro­ße Macht, wenn es ums Mobi­li­sie­ren von Men­schen geht. In einem For­schungs­pro­jekt „Online­la­bor für Digi­ta­le Kul­tu­rel­le Bild“ haben jetzt For­schen­de der Uni­ver­si­tät in Kiel einen „Atlas Sozia­ler Medi­en“ zusammengestellt. 

isbn: 978−3−928794−69−5; doi: 10.38072÷978−3−928794−69−5

In aus­ge­wähl­ten Bei­trä­gen unter­su­chen sie das Gewöhn­li­che und Bana­le an Posts in die­sen Medi­en, die Wirk­macht von Influ­en­ce­rin­nen und Influ­en­cern, die Bedeu­tung von Attrak­ti­vi­tät, Authen­ti­zi­tät und Insze­nie­rung. Auch den soge­nann­ten Memes (vira­len Bil­dern, die mit neu­en Bot­schaf­ten auf­ge­la­den wer­den) nähert sich der Atlas, wenn er etwa ein sehr bekann­tes Bild eines alten wei­ßen Manns am Lap­top ver­linkt, den ver­mut­lich schon vie­le Men­schen im Inter­net gese­hen haben. Eher außen vor blei­ben in dem Atlas die poli­ti­schen Aspek­te, der Schwer­punkt liegt auf der digi­ta­len Kultur.