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Klimaneutrale Städte: Innovationsprogramm von Fraunhofer

Die Klimastreifen veranschaulichen die durchschnittlichen Jahrestemperaturen in Deutschland von 1881 (dunkelblau, 6,6°C) bis 2017 (dunkelrot, 10,3°C). (Illustration: Ed Hawkins, Climate Lab Book)

Wie­viel CO2 wird eigent­lich in wel­chem Bereich in unse­rer Kom­mu­ne aus­ge­sto­ßen? Wo könn­ten wir CO2 ein­spa­ren? Wel­che Fra­gen und Her­aus­for­de­run­gen kön­nen mir bei wel­cher Kli­ma­schutz­maß­nah­me begeg­nen und wie könn­te eine Ant­wort dar­auf aus­se­hen? Mit die­sen Fra­gen beschäf­tigt sich das Inno­va­ti­ons­pro­gramm Kli­ma­neu­tra­le Städ­te der Mor­gen­stadt-Initia­ti­ve, die vom Fraun­ho­fer-Insti­tuts für Arbeits­wirt­schaft und Orga­ni­sa­ti­on (IAO) gelei­tet wird.

Die Klimastreifen veranschaulichen die durchschnittlichen Jahrestemperaturen in Deutschland von 1881 (dunkelblau, 6,6°C) bis 2017 (dunkelrot, 10,3°C). (Illustration: Ed Hawkins, Climate Lab Book)
Die Kli­ma­strei­fen ver­an­schau­li­chen die durch­schnitt­li­chen Jah­res­tem­pe­ra­tu­ren in Deutsch­land von 1881 bis 2017. Dun­kel­blau bedeu­tet 6,6 °C, dun­kel­rot 10,3 °C. (Illus­tra­ti­on: Ed Haw­kins, Cli­ma­te Lab Book)

Das Pro­gramm ver­folgt dabei vier Ziele:

  1. Zunächst soll mit Hil­fe eines „Kli­ma-Index“ erfasst wer­den, wel­cher Sek­tor in der Kom­mu­ne, also zum Bei­spiel Mobi­li­tät und Trans­port oder Indus­trie, wel­ches CO2-Ein­spar-Poten­zi­al hat.
  2. Anschlie­ßend sol­len mit kom­mu­na­len Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern typi­sche Fra­ge­stel­lun­gen und Her­aus­for­de­run­gen bei Kli­ma­schutz­maß­nah­men dis­ku­tiert und unter­schied­li­chen Pro­blem-Typen zuge­ord­net werden.
  3. Ent­lang die­ser Pro­blem-Typen bei Kli­ma­schutz­maß­nah­men sol­len vor­han­de­ne Lösun­gen von Unter­neh­men ana­ly­siert wer­den. Dabei wird auf die Erfah­run­gen von Kom­mu­nen zurück­ge­grif­fen, die die jewei­li­ge Lösung schon umge­setzt haben.
  4. Am Ende steht dann eine Art Road­map für den Kli­ma­schutz: Kom­mu­nen kön­nen sehen, wel­che Her­aus­for­de­rung sie an wel­chem Punkt erwar­ten, wel­che Lösun­gen es dafür gibt und wel­che Kom­mu­nen die­se Lösun­gen wie ange­wandt haben.

Das Pro­jekt befin­det sich aktu­ell noch in einer frü­hen Pha­se, in der noch nach inter­es­sier­ten Part­ner­kom­mu­nen gesucht wird.