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Exkursion: Römerland Carnuntum

Römerstadt Carnuntum

In Nie­der­ös­ter­reich, zwi­schen Wien und Bra­tis­la­va, liegt die Regi­on Römer­land Car­nun­tum. Der dor­ti­ge Regio­nal­ent­wick­lungs­ver­ein sel­ben Namens ver­steht sich als tat­kräf­ti­ger Unter­stüt­zer der Gemein­den und bringt immer wie­der neue Pro­jek­te auf den Weg. Seit sei­ner Grün­dung 2002 spielt er eine inte­gra­ti­ve Rol­le in der nie­der­ös­ter­rei­chi­schen Regio­nal­po­li­tik. „Römer­land Car­nun­tum“ ist es gelun­gen das kul­tu­rel­le Erbe der Regi­on zur erfolg­rei­chen Mar­ke zu machen.

Für uns mehr als ein Grund für einen Besuch. Des­halb beglei­te­ten wir den rhein­land-pfäl­zi­schen Innen­mi­nis­ter Roger Lew­entz als Teil einer Exper­ten­grup­pe auf einer Fach­ex­kur­si­on nach Nie­der­ös­ter­reich. Im Fokus der Rei­se stan­den die The­men Kom­mu­nal­ent­wick­lung und Lan­des­pla­nung.

Regionale Identität

Mit der Lan­des­aus­stel­lung 2011 unter dem Titel „Erobern – Ent­de­cken – Erle­ben“ star­te­te der Ver­ein „Römer­land Car­nun­tum“ eine Groß­in­itia­ti­ve zur Stär­kung von Iden­ti­tät und Regio­na­li­tät. Von Anfang an wur­de dabei auch an akti­ve Jugend­ar­beit gedacht und Hoch­schu­len erar­bei­te­ten einen Wis­sens­pool für mehr Zukunfts- und Regio­nal­be­wusst­sein. Heu­te ist das römi­sche Erbe das Gesicht der Regi­on und wird durch Pro­duk­te, Logos und zahl­rei­che Ver­an­stal­tun­gen getra­gen. Die alten Römer sind der gemein­sa­me Nen­ner der Bewoh­ner gewor­den.

Vernetzung

Der Ver­ein „Römer­land Car­nun­tum“ setzt auf Ver­net­zung und akti­ve Men­schen, die bereit sind sich mit Opti­mis­mus und Lei­den­schaft für ihre Regi­on ein­zu­set­zen und ande­re mit­zu­zie­hen. Dabei spielt auch immer die inter­kom­mu­na­le Zusam­men­ar­beit eine wich­ti­ge Rol­le – mit Kirch­turm­den­ken kommt nie­mand weit.

Qualität

Die hohe Qua­li­tät, der sich der Ver­ein ver­schrie­ben hat, zieht sich kon­se­quent durch alle Berei­che. Von den tou­ris­ti­schen und gas­tro­no­mi­schen Ange­bo­ten, kuli­na­ri­schen Pro­duk­ten und der Wein­wirt­schaft bis zur Ver­mitt­lung des römi­schen Erbes und der Bau­kul­tur. Die Ver­net­zung der Pro­jekt­part­ner durch stän­di­ges Kon­takt­hal­ten ermög­licht ein gleich­wer­ti­ges Mit­ein­an­der auf Augen­hö­he. Alle Akteu­re wer­den mit­ge­nom­men und die Qua­li­tät bleibt gewährt.

Archäologie – Natur – Wein

Zu unse­rem Pro­gramm gehör­te ein Besuch der Römer­stadt Car­nun­tum, eines der wich­tigs­ten archäo­lo­gi­schen Denk­mä­ler am Donau-Limes. Dort kön­nen Besu­cher sehr anschau­lich erfah­ren, wie das Leben der römi­schen Legio­nä­re, Gla­dia­to­ren­kämp­fer und Zivi­lis­ten im heu­ti­gen Öster­reich aus­ge­se­hen hat. Wei­te­re Sta­tio­nen waren der Natur­park „DIE WÜSTE Man­ners­dorf“, des­sen Erschei­nungs­bild mit sei­nem kar­gen Namen nichts zu tun hat, zwei Wein­gü­ter und Gesprä­che mit eini­gen Bür­ger­meis­tern der Regi­on.

Ausblick

Römer, Natur­land­schaf­ten und Wein – kom­men Ihnen alle die­se Ele­men­te bekannt vor? Uns auch! Die Regi­on Römer­land Car­nun­tum und vie­le Orte in Rhein­land-Pfalz ähneln sich sehr. Wir kön­nen eini­ges von­ein­an­der ler­nen, freu­en uns über unse­re Kon­tak­te nach Nie­der­ös­ter­reich und haben für die Zukunft viel vor. Zum Bei­spiel ein Gegen­be­such in der Limes-Regi­on und im Mit­tel­rhein­tal. Und der Anstoß mög­li­cher Pro­jek­te zur Regio­nal­ent­wick­lung in Zusam­men­ar­beit mit meh­re­ren euro­päi­schen Regio­nen.

Wir bedan­ken uns bei allen Betei­lig­ten für die schö­ne und erkennt­nis­rei­che gemein­sa­me Zeit und die außer­or­dent­li­che Gast­freund­schaft. Und unse­ren Lesern wün­schen wir viel Spaß mit unse­rer Bil­der­ga­le­rie:

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