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Vielen Kommunen fehlt es an einer Digitalstrategie und den Finanzen dafür

(Illustration: Pixabay/EA)

Finan­zen, Sozia­les und Digi­ta­li­sie­rung sind die drän­gends­ten The­men in deut­schen Kom­mu­nen neben der Coro­na-Pan­de­mie. Das hat eine Umfra­ge des Deut­schen Städ­te- und Gemein­de­bunds gemein­sam mit dem Bran­chen­ver­band Bit­kom ergeben. 

(Illustration: Pixabay/EA)
(Illus­tra­ti­on: Pixabay/EA)

Befragt wur­den 623 Kom­mu­nen. Dabei ist die gro­ße Mehr­heit davon über­zeugt, dass die Coro­na-Kri­se die Digi­ta­li­sie­rung von Kom­mu­nen vor­an­treibt (88 Pro­zent). Mehr als ein Drit­tel der Befrag­ten räum­te ein, wäh­rend Coro­na zum Teil auf Hard- und Soft­ware außer­halb des offi­zi­zel­len IT-Bereichs zuge­grif­fen zu haben. 

Zwei Drit­tel der Befrag­ten sagen, sie sehen sich eher als Nach­züg­ler bei der Digi­ta­li­sie­rung oder sie haben gar den Anschluss an die Digi­ta­li­sie­rung ver­passt. Grund dafür sind beson­ders feh­len­de Finanz­mit­tel, feh­len­des Know-how und feh­len­de fach­li­che Unter­stüt­zung vom Land. Eine Digi­tal­stra­te­gie ist in jeder fünf­ten Kom­mu­ne über­haupt kein The­ma, eine Mehr­heit hat kei­ne sol­che Stra­te­gie. Betrof­fen sind beson­ders klei­ne Kom­mu­nen, wie die Online-Umfra­ge ergab.