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Klimaschutz vor Ort: Erstmals bis zu 100 Prozent Förderung möglich

(Foto: Unsplash)

100 Mil­lio­nen Euro zusätz­lich ste­hen seit August bis Ende 2021 für aus­ge­wähl­te Kli­ma­schutz­pro­jek­te in den Kom­mu­nen zur Ver­fü­gung. Das hat die Natio­na­le Kli­ma­schutz­in­itia­ti­ve (NKI) mit­ge­teilt. Das Geld ist Teil des Kon­junk­tur- und Zukunfts­pa­kets der Bun­des­re­gie­rung zur Bewäl­ti­gung der Coronakrise. 

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Finanz­schwa­che Kom­mu­nen kön­nen damit erst­mals Zuschüs­se von bis zu 100 Pro­zent der Gesamt­in­ves­ti­ti­on erhal­ten. Finanz­stär­ke­re Kom­mu­nen pro­fi­tie­ren je nach Pro­jekt von gestie­ge­nen För­der­quo­ten. Teil­wei­se müs­sen zunächst ledig­lich Pro­jekt­skiz­zen ein­ge­reicht werden. 

Die NKI hebt etwa ein Kli­ma­schutz­pro­jekt „Rad­Lust“ her­vor, bei dem die Ver­bands­ge­mein­de Bir­ken­feld drei beschil­der­te tou­ris­ti­sche Fahr­rad-Rund­rou­ten von 150 Kilo­me­tern Län­ge ein­rich­te­te – um das Fahr­rad attrak­ti­ver zu machen. Zudem wur­den 34 Fahr­rad­ab­stell­an­la­gen und Lade­punk­te für Pedelecs ein­ge­rich­tet. „Nicht zuletzt ging auch die Ver­wal­tung mit gutem Bei­spiel vor­an und setz­te fünf Pedelecs als Dienst­fahr­zeu­ge ein“, hebt die NKI hervor. 

Ins­ge­samt kos­te­te das Pro­jekt 448.000 Euro, geför­dert wur­de es mit 403.000 Euro. Das Ser­vice- und Kom­pe­tenz­zen­trum Kom­mu­na­ler Kli­ma­schutz und die Ener­gie­agen­tur Rhein­land-Pfalz infor­mie­ren in einem Online-Semi­nar an die­sem Diens­tag über Fördermöglichkeiten. 

Veröffentlicht unter EA-Newsletter, Klimaanpassung, Vor Ort, Wettbewerbe

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