Der Kinderschutzbund sucht therapeutisches Spielzeug. Die Stadtkapelle braucht Instrumente und Werkzeug für die Gartenarbeit. Und ein Kleingartenverein möchte eine Küche im Vereinsheim erneuern. All das findet sich als Gesuche auf einer Seite des Landauer Spendenportals.
Sechs Jahre nach dem Start hat die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz (EA) die Trägerschaft für den „Schreibtisch in Prüm“ an die Verbandsgemeinde Prüm übergeben.
5,75 von 6 Punkten für die Große Bleiche in Mainz. 4,21 Punkte erreicht die Wandalbernstraße in Prüm. 4,67 Punkte erhält die Hauptstraße in Rodalben. Das ist das Ergebnis der Analyse von 15-Minuten-Stadt.de. Hintergrund ist die Idee der Stadt der kurzen Wege: Die wichtigsten Einrichtungen des täglichen Lebens sollen fußläufig, mit dem Rad oder mit Bus und Bahn möglichst in 15 Minuten erreichbar sein – also zum Beispiel Arztpraxen, Supermärkte, Freizeitangebote, Schulen oder Bushaltestellen.
Mehr als 70 Kommunen haben bereits an einer Digital-Werkstatt der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz teilgenommen. Auch im neuen Jahr bietet die EA wieder gemeinsam mit mehreren Partnern wie der Kommunal-Akademie Digital-Werkstätten an.
„In kommunalen Verwaltungseinheiten muss die Digitalisierung zum selbstverständlichen Bestandteil des Arbeitsalltags werden und ist längst kein Modethema mehr.“ Das schreiben die drei Projektkoordinatorinnen des Netzwerks Digitale Dörfer RLP in einem aktualisierten Erfahrungsbericht aus der Praxis.
Deutsche Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern haben zuletzt so deutlich an Bevölkerung verloren wie seit 30 Jahren nicht mehr.
Jede dritte Person in Deutschland ist unzufrieden mit der Erreichbarkeit von Bus und Bahn. In Rheinland-Pfalz ist sogar jede zweite unzufrieden. Das ergab eine repräsentative Umfrage der „Allianz pro Schiene“ (2.000 Befragte ab 14 Jahren durch Telefon- und Onlinebefragung von Kantar, im Oktober 2022).