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Wie Heritage-Pro einen Beitrag zur Bildung einer europäischen Identität leistet

Sechs Part­ner aus fünf Län­dern tref­fen sich in die­sen Tagen im spa­ni­schen Bil­bao, um über die Wei­ter­bil­dung für Kul­tur­er­be-Mana­ger zu bera­ten. Ziel des Pro­jekts Heri­ta­ge-Pro ist, die fach­über­grei­fen­de beruf­li­che Bil­dung zu ver­bes­sern. Immer­hin 300.000 Men­schen hel­fen direkt dabei, durch die Pfle­ge des Kul­tur­er­bes eine euro­päi­sche Iden­ti­tät zu stif­ten.

War­um war 2018 das Euro­päi­sche Kul­tur­er­be­jahr? Das euro­päi­sche Kul­tur­er­be nimmt eine zen­tra­le Rol­le bei der Bil­dung einer euro­päi­schen Iden­ti­tät ein. Der Erhalt und der bewuss­te Umgang mit die­sem Kul­tur­er­be hilft uns, unse­re gemein­sa­me Geschich­te zu ent­de­cken und gleich­zei­tig zu ver­ste­hen, was uns zu Euro­pä­ern macht. Hier­aus kön­nen wir unter ande­rem Leh­ren für eine gemein­sa­me und fried­lich gestal­te­te Zukunft zie­hen.

Neben der iden­ti­täts­stif­ten­den Ebe­ne liegt der Schwer­punkt auch auf der För­de­rung der wirt­schaft­li­chen und beruf­li­chen Aspek­te des Kul­tur­er­bes. So beschäf­tig­te der euro­päi­sche Kul­tur­er­be­sek­tor im Jahr 2015 zum Bei­spiel 300.000 Men­schen direkt, und wei­te­re 7.8 Mio. Arbeits­plät­ze waren indi­rekt davon betrof­fen (CHC­FE-Bericht* 2015: S. 19).

Das Pro­jekt Heri­ta­ge-Pro leis­tet einen wich­ti­gen Bei­trag zum Euro­päi­schen Jahr des Kul­tur­er­bes. In die­sem Erasmus+-Projekt ste­hen sowohl die wirt­schaft­li­che und beruf­li­che, als auch die iden­ti­täts­stif­ten­de Bedeu­tung des Kul­tur­er­bes für Euro­pa im Mit­tel­punkt. Im Rah­men einer Zusam­men­ar­beit von sechs Part­nern aus fünf Län­dern (Bel­gi­en, Deutsch­land, Öster­reich, Schwe­den, Spa­ni­en) soll die fach­über­grei­fen­de beruf­li­che Bil­dung im euro­päi­schen Kul­tur­er­be­sek­tor ver­bes­sert wer­den. Dies geschieht unter ande­rem durch die Ent­wick­lung eines beruf­li­chen Wei­ter­bil­dungs­pro­gramms. Mit Hil­fe die­ser Wei­ter­bil­dung sol­len die Teil­neh­men­den erler­nen, die wirt­schaft­li­chen und kul­tu­rel­len Mög­lich­kei­ten einer Kul­tur­er­be-Stät­te best­mög­lich zu nut­zen. Am 18. und 19. März 2019 wer­den sich die Part­ner im spa­ni­schen Bil­bao tref­fen, um den inhalt­li­chen Ent­wurf der Wei­ter­bil­dung zu bera­ten. Hier­zu wer­den nach dem Pro­jekt­tref­fen wei­te­re Infor­ma­tio­nen an die­ser Stel­le fol­gen.

Erfah­ren Sie mehr zum Pro­jekt sowie den ange­streb­ten Ergeb­nis­sen und Aus­wir­kun­gen auf unse­rer Home­page www​.heri​ta​ge​-pro​.eu oder in unse­rem Pro­jekt­vi­deo:

Euro­päi­sches Kul­tur­er­be

*Das Pro­jekt „Cul­tu­ral Heri­ta­ge Counts for Euro­pe“ (CHCFE) hat in einem fast 300-sei­ti­gen Bericht ana­ly­siert, wie das Poten­ti­al des Kul­tur­er­be voll aus­ge­schöpft wer­den kann. Der Bericht lie­fert über­zeu­gen­de Bewei­se für den Wert des kul­tu­rel­len Erbes. Zudem wer­den Aus­wir­kun­gen auf Sek­to­ren wie die euro­päi­sche Wirt­schaft, die Kul­tur, die Gesell­schaft und die Umwelt geschil­dert. Der voll­stän­di­ge Bericht und eine Zusam­men­fas­sung ste­hen zum kos­ten­lo­sen Down­load zur Ver­fü­gung: Inter­na­tio­na­les Kul­tur­zen­trum Kra­kau: CHC­FE-Bericht 2015; URL: http://​blogs​.encatc​.org/​c​u​l​t​u​r​a​l​h​e​r​i​t​a​g​e​c​o​u​n​t​s​f​o​r​e​u​r​o​p​e​/​w​p​-​c​o​n​t​e​n​t​/​u​p​l​o​a​d​s​/​2​0​1​3​/​1​1​/​C​H​C​f​E​_​R​e​p​o​r​t​_​D​E​.​pdf

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