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So trifft der Klimawandel Landkreise und kreisfreie Städte in Rheinland-Pfalz

(Screenshots: Funke Mediengruppe)

Gleich zwei neue Anwen­dun­gen ver­deut­li­chen, wie der Kli­ma­wan­del in den nächs­ten Jahr­zehn­ten Kom­mu­nen in Rhein­land-Pfalz tref­fen wird. So wer­den Fran­ken­thal und Lud­wigs­ha­fen bun­des­weit die meis­ten zusätz­li­chen hei­ßen Tage beschert, und Ger­mers­heim und Spey­er gehö­ren bei der Zahl zusätz­li­cher Tro­pen­näch­te zu den top Fünf in Deutschland. 

(Screenshots: Funke Mediengruppe)
(Screen­shots: Fun­ke Mediengruppe)

Das geht aus Sze­na­ri­en her­vor, die die Fun­ke Medi­en­grup­pe gra­fisch auf­be­rei­tet hat. Sie basie­ren auf Kli­ma­aus­bli­cken des Cli­ma­te Ser­vice Cen­ter Ger­ma­ny für alle 401 Land­krei­se und kreis­frei­en Städ­te. In der Gra­fik kann jeder­mann sei­ne Regi­on ein­tra­gen. Anschlie­ßend bekommt man neben der Zahl der Tro­pen­näch­te und hei­ßen Tage auch soge­nann­te Tro­cken­ta­ge, Eis­ta­ge, schwü­le Tage und Stark­re­gen­ta­ge ange­zeigt. Zusätz­lich las­sen sich die Sze­na­ri­en „mäßi­ger Kli­ma­schutz“, „wirk­sa­mer Kli­ma­schutz“ und „ohne Kli­ma­schutz“ auswählen. 

Eine ähn­li­che Anwen­dung hat das Vis­lab aus Ham­burg ent­wi­ckelt, basie­rend auf Daten des Umwelt­bun­des­amts, des Deut­schen Wet­ter­diens­tes und des Bun­des­in­sti­tuts für Bau‑, Stadt- und Raum­for­schung. Die Anwen­dung benennt unter ande­rem Regio­nen mit tro­cke­ne­rem Kli­ma und mehr zu erwar­ten­den Über­schwem­mun­gen. Je nach Land­kreis wer­den die zu lösen­den Hand­lungs­fel­der her­vor­ge­ho­ben, etwa die bio­lo­gi­sche Viel­falt, Land­wirt­schaft oder Wald- und Forstwirtschaft.