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Digitale Dörfer – Phase 1

Digitale Dörfer - Digitalisierung für alle

Unser Pro­jekt „Digi­ta­le Dör­fer“ star­te­te im Som­mer 2015 mit dem Ziel die Digi­ta­li­sie­rung zu nut­zen, um aktu­el­le und zukünf­ti­ge Her­aus­for­de­run­gen des Lebens im länd­li­chen Raum zu meis­tern. Seit­dem ent­ste­hen Kon­zep­te und Lösun­gen, die sich dem The­ma in ganz­heit­li­cher Betrach­tung wid­men. Denn wir sind über­zeugt: Die Digi­ta­li­sie­rung birgt hier gro­ße Chan­cen.

Digitale Dörfer sind Vorreiter

Im Auf­trag des Minis­te­ri­ums des Innern und für Sport Rhein­land-Pfalz arbei­ten wir mit dem Fraun­ho­fer-Insti­tut für Expe­ri­men­tel­les Soft­ware Engin­gee­ring IESE in Kai­sers­lau­tern zusam­men. Hin­zu kom­men die bei­den rhein­land-pfäl­zi­schen Test­re­gio­nen Betz­dorf-Geb­hard­s­hain und Eisenberg/Göllheim. „Digi­ta­le Dör­fer“ gilt dabei als Vor­rei­ter für vie­le ande­re Initia­ti­ven, die seit­dem in Deutsch­land ent­stan­den sind. Sie wol­len mit uns gemein­sam digi­ta­le Diens­te auch im länd­li­chen Raum anwend­bar machen.

Die erste Projektphase – Digitale Nachbarschaftshilfe (2015−2016)

In der ers­ten Pro­jekt­pha­se von Juli 2015 bis Ende 2016 haben wir – gemein­sam mit den Ein­woh­nern der Test­kom­mu­nen in Rhein­land-Pfalz – ver­schie­de­ne Mit­mach­sze­na­ri­en zur Ver­net­zung inner­halb der länd­li­chen Gemein­schaft durch­ge­führt. Eben­falls ent­wi­ckel­ten wir in die­sem Rah­men Ver­bes­se­run­gen für die Nah­ver­sor­gung von ört­lich ansäs­si­gen Händ­lern.

App meets Ehrenamt

Im Fokus stan­den dabei Ver­sor­gung und Mobi­li­tät. So wur­de bei­spiels­wei­se ein regio­na­ler Online-Markt­platz mit Apps zur Lie­fe­rung bestell­ter Waren durch Frei­wil­li­ge erprobt. Sie nah­men die Waren ein­fach auf ihren täg­li­chen Fahr­ten mit. Die Test­pha­sen zeig­ten, dass hier haupt­säch­lich regio­na­le Lebens­mit­tel des täg­li­chen Bedarfs bestellt wur­den. Hier­zu gehö­ren Back­wa­ren vom ört­li­chen Bäcker oder Eier vom Hüh­ner­hof. Ein nächs­ter Schritt führ­te zum Aus­tausch von Dienst­leis­tun­gen und Gerät­schaf­ten inner­halb der Gemein­den. Auf der Pro­jekt­web­site fin­den Sie eini­ge der Lösun­gen.

Digitale Dörfer und moderne Nachbarschaftshilfe

Die For­scher des Fraun­ho­fer IESE haben gemein­sam mit den Bür­gern, Unter­neh­men, den Ver­bands­ge­mein­den und uns digi­ta­le Anwen­dun­gen ent­wi­ckelt und das Zusam­men­spiel von Han­del, frei­wil­li­gen Hel­fern und Ver­wal­tung unter­sucht.

Dazu Prof. Dr.-Ing. Peter Lig­ges­mey­er, Insti­tuts­lei­ter des Fraun­ho­fer IESE:

„Im Rah­men des For­schungs­pro­gramms Smart Rural Are­as unter­sucht das Fraun­ho­fer IESE, wie das Poten­zi­al in länd­lich gepräg­ten Regio­nen bes­ser aus­ge­schöpft wer­den kann. Schon die ers­te Pro­jekt­pha­se hat uns im rea­len Kon­text gezeigt, dass digi­ta­le Tech­nik den Aus­tausch von Bür­gern, Unter­neh­men und Kom­mu­nen för­dert und das Mit­ein­an­der der betei­lig­ten Akteu­re posi­tiv beein­flusst. Mit der Fort­set­zung des Pro­jek­tes ‚Digi­ta­le Dör­fer 2.0‘ wer­den wir in den nächs­ten Jah­ren wei­te­re Anwen­dungs­fäl­le erpro­ben.“

Mehr zum Projekt finden Sie auf der Projektwebsite digi​ta​le​-doer​fer​.de

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