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Leerstand

(Foto: Schwarze)

Das Ziel: Neue vitale Stadtquartiere

Wie las­sen sich Stra­ßen­zü­ge mit leer­ste­hen­den Laden­zei­len in moder­ne, vita­le Stadt­quar­tie­re ver­wan­deln? Nach einer Initia­ti­ve des Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums im Okto­ber 2020 haben sich 14 Stadt­la­bo­re dazu zusam­men­ge­tan, eine neue digi­ta­le Platt­form für städ­ti­sches Leer­stands- und Ansied­lungs­ma­nage­ment zu erschaffen. 

(Screenshot: YouTube/„Dein Jahr in Loitz“)

Kleinstadt lockt Großstädter mit Basiseinkommen ins Ländliche

Leer­ste­hen­de Häu­ser und weni­ge jun­ge Leu­te, das sind häu­fig die Pro­ble­me von Dör­fern und Städ­ten im Länd­li­chen. Die Klein­stadt Loitz in Vor­pom­mern zählt 4264 Ein­woh­ner – und will nun Groß­städ­ter in den Ort locken. Dafür erhal­ten zwei aus­ge­wähl­ter Neu-Loit­zer Unter­kunft und ein Basis­ein­kom­men – 1000 Euro pro Person. 

Orientierung gegen Leerstand

Leerstandslotsen

Kommunal und ehrenamtlich gegen den Leerstand

Leerstand wird immer mehr zum sichtbaren Problem in ländlichen Regionen. Der Umgang mit ungenutzten Häusern und Geschäften stellt eine große Herausforderung für die rheinland‐pfälzischen Städte und Dörfer dar. Ehrenamtliche Leerstandlotsen können in kleinen Orten helfen, leerstehende Gebäude zu identifizieren und zu sinnvoller Nachnutzung zu führen.

Aus eigener Kraft

Ziel war es, dass die ländlichen Gemeinden die wachsende Herausforderung durch leerstehende Gebäude eigenständig meistern können. Ohne professionelles Leerstandsmanagement in Anspruch nehmen zu müssen.

Dazu wurden in einem Seminar pro Verbandsgemeinde fünf bis zehn Interessenten geschult. Zu den Themen gehörten Ursachen und Folgen von Leerstand, Grundlagen von Innenentwicklung, Leerstandsmanagement und Verwaltungshandel, Immobilienökonomie und Projektentwicklung und natürlich ein Handlungsleitfaden für die Praxis.

Das Konzept Leerstandslotsen wurde in Zusammenarbeit mit Kommunalverwaltungen, Ortsgemeinden und engagierten Bürgern von der Entwicklungsagentur erarbeitet. Im Rahmen einer zweijährigen Modellphase (2012-2014) wurde es in der kommunalen Praxis erprobt und optimiert.

Interessierte Gemeinden erhalten bei uns weitergehende Informationen auf Anfrage.

Grundlegende Informationen zum Konzept und den Pilotseminaren in den Landkreisen Neuwied, Germersheim und Südliche Weinstraße (2012) finden Sie hier zum kostenlosen Download.