Wie schnell kann der Tourismus in Rheinland-Pfalz wieder Fuß fassen? Das Statistische Landesamt hat für die vergangenen Monate der Coronakrise katastrophale Zahlen veröffentlicht.
Die Übernachtungszahlen gingen um 90 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Zumindest am Ende des Tunnels strahlt ein kleines Licht: Viele Deutsche wollen wegen Corona in Deutschland Urlaub machen. Das eigene Land ist laut Umfrage in diesem Jahr beliebter als Österreich, Italien oder Spanien.
Einige Tourismusagenturen aus der Region registrieren denn auch vermehrte Anfragen. Die Tourismuswerbung richtet sich an den neuen Gegebenheiten aus: Koblenz-Touristik etwa wirbt mit „Lahnfrische statt Coloradohitze” und vergleicht Paddler auf der Lahn mit Paddlern in Colorado in den USA: „Weit weg? Ganz nah!“
- Wie Kommunen dem Tourismus jetzt helfen können (Beitrag auf kommunal.de)
- Boppard statt Hogwarts, Schängelsche statt Manneken (Werbemotive der Koblenz-Touristik auf Facebook)
- Quarantänepflicht für Gäste aus Risikoregionen, Sperrzeiten in der Gastronomie (Mitteilung der Landesregierung Rheinland-Pfalz)
- Deutsche bevorzugen Deutschland als Reiseziel (Umfrage des Tourismusnetzwerks RLP)
- 90 Prozent Minus bei Übernachtungen (Tourismuszahlen des Statistischen Landesamts)
- Vermehrte Anfragen bei Tourismusagenturen (Beitrag beim SWR)
- Hashtag-Aktionen #wennrausdannrhein und #100malmittelrhein (Sammlung Instagram)
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