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So wirkt sich der Klimawandel in Deutschland aus

Deutsch­land wird durch den Kli­ma­wan­del flä­chen­de­ckend betrof­fen sein. Zu die­sem Ergeb­nis kommt eine Kli­ma­wir­kungs- und Risi­ko­ana­ly­se des Behör­den­netz­werks „Kli­ma­wan­del und Anpas­sung“ des Bun­des unter Mit­wir­kung von 180 Fachleuten. 

In einer jetzt vor­ge­leg­ten Bro­schü­re des Umwelt­bun­des­amts fas­sen die Fach­leu­te ihre Ergeb­nis­se zusam­men. Dem­nach wer­den ein­zel­ne Regio­nen unter­schied­lich stark betroffen. 

Im Wes­ten und Süden Deutsch­lands wird sich das Kli­ma im Ver­gleich zu heu­te am stärks­ten ver­än­dern. Eher tro­cke­ne Regio­nen wer­den hei­ßer und mehr mit Stark­re­ge­n­er­eig­nis­sen zu kämp­fen haben. Küs­ten­re­gio­nen wer­den einem Anstieg des Mee­res­spie­gels aus­ge­setzt. Und Gebie­te in Fluss­nä­he wer­den stär­ker durch Hoch- und Nied­rig­was­ser­er­eig­nis­se betrof­fen sein. 

Hin­zu kommt über­all ein wei­te­rer Tem­pe­ra­tur­an­stieg. Das Fazit der Fach­leu­te: „Nur durch unver­züg­li­ches Han­deln kön­nen vie­le hohe Kli­ma­ri­si­ken wirk­sam ver­hin­dert wer­den. Vie­le Anpas­sungs­maß­nah­men brau­chen meh­re­re Jahr­zehn­te, um wirk­sam zu werden.“