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Hebesätze steigen in Rheinland-Pfalz leicht an

(Foto: Pixabay)

Grund­steu­ern sind eine wich­ti­ge Ein­nah­me­quel­le für die Städ­te und Gemein­den, basie­rend auf den vor Ort fest­ge­leg­ten Hebe­sät­zen. Künf­tig wird die Grund­steu­er neu gere­gelt: Nach einem Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts, das bis­he­ri­ge Ein­heits­wer­te für ver­fas­sungs­wid­rig erklär­te, gel­ten ab 2025 neue Berechnungsmodelle. 

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Wäh­rend Bay­ern und Ham­burg eige­ne Regeln pla­nen, soll in Rhein­land-Pfalz das soge­nann­te Scholz-Modell gel­ten, das auf Basis von Miet­preis, Miet­ni­veau der Gemein­de, Grund­stücks­grö­ße, Boden­richt­wert und Gebäu­de­al­ter berech­net wird. Für die­ses Bun­des­mo­dell haben sich laut Maga­zin „Der Neue Käm­me­rer“ bis­her neun Bun­des­län­der ausgesprochen. 

Laut Sta­tis­ti­schem Lan­des­amt wur­den in Rhein­land-Pfalz die Hebe­sät­ze für die Grund­steu­ern für 2021 nur leicht ange­ho­ben. Eine wei­ter­füh­ren­de Stu­die von Ernst & Young ver­or­tet das Bun­des­land außer­dem im bun­des­wei­ten Ver­gleich stets im unte­ren Drit­tel beim Anstieg von Hebe­sät­zen. Eine Tabel­le des Sta­tis­ti­schen Lan­des­amts gibt zudem Aus­kunft über die Grund­steu­ern A und B und die Gewer­be­steu­ern in allen Kreis­frei­en Städ­ten und den ein­zel­nen Kom­mu­nen in den Landkreisen.