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Den kommunalen Finanzen droht „Long-Covid“

Kom­mu­nen in Deutsch­land sind mit ihren Finan­zen glimpf­li­cher durch die Coro­na­kri­se gekom­men als befürch­tet. Dank Hilfs­maß­nah­men von Bund und Län­dern konn­ten sie das letz­te Jahr sogar mit einem klei­nen Über­schuss abschlie­ßen. Aller­dings hat sich die Bewer­tung der Finanz­la­ge in den Käm­me­rei­en mas­siv ver­schlech­tert: 85 Pro­zent der Städ­te, Krei­se und Gemein­den erwar­ten im lau­fen­den Jahr kri­sen­be­dingt gerin­ge­re Einnahmen. 

(Gra­fik: KfW-Kom­mu­nal­pa­nel 2021)

Das ist das Ergeb­nis einer reprä­sen­ta­ti­ven Befra­gung von Städ­ten, Land­krei­sen und Gemein­den mit mehr als 2000 Ein­woh­nern. 765 Kom­mu­nen nah­men teil. 

„Den Kom­mu­nal­fi­nan­zen droht Long-Covid“, heißt es in einer Mit­tei­lung zu dem Kom­mu­nal­pa­nel der Kre­dit­an­stalt für Wie­der­auf­bau (KfW). Wahr­ge­nom­men wird ein gro­ßer Inves­ti­ti­ons­rück­stand – vor allem in Schu­len, im Stra­ßen­bau, bei Ver­wal­tungs­ge­bäu­den, der Feu­er­wehr, im Sport und bei Kitas. Rhein­land-Pfalz ist bei der Pro-Kopf-Ver­schul­dung der Kom­mu­nen mit fast 3200 Euro je Ein­woh­ner Schluss­licht unter den Bundesländern.