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	<title>Stiftung Baukultur - Entwicklungsagentur</title>
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	<title>Stiftung Baukultur - Entwicklungsagentur</title>
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		<title>Baukultur mit Liebe zum Detail: Historisches Schifferhaus in Kaub</title>
		<link>https://ea-rlp.de/baukultur-mit-liebe-zum-detail-historisches-schifferhaus-in-kaub/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stiftung Baukultur]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2020 17:01:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Gegenüber der breiten Front der Simultankirche in Kaub, in Sichtweite zum Marktplatz mit Brunnen, dem breiten Haus der Apotheke und der Bäckerei, zieht ein dunkelrot&#8230;]]></description>
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<p>Gegenüber der breiten Front der Simultankirche in Kaub, in Sichtweite zum Marktplatz mit Brunnen, dem breiten Haus der Apotheke und der Bäckerei, zieht ein dunkelrot leuchtendes schmales Haus mit diagonal gestreiften Fensterläden die Blicke auf sich. Das helle Haus daneben fällt dagegen erst beim Näherkommen auf, denn es versteckt sich hinter zwei schweren Kanonen und einem Ehrenmal mit Adler am Linden bestandenen Platz.</p>



<span id="more-7672"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/11/02-Kaub_Hist_Schifferhaus-@-Dirk-Melzer-768x1024.jpg" alt="Heute im Inneren vereint: Schiffer- und Rotes Haus. (Foto Dirk Melzer)" class="wp-image-7676" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/11/02-Kaub_Hist_Schifferhaus-@-Dirk-Melzer-768x1024.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/11/02-Kaub_Hist_Schifferhaus-@-Dirk-Melzer-960x1280.jpg 960w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/11/02-Kaub_Hist_Schifferhaus-@-Dirk-Melzer-300x400.jpg 300w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/11/02-Kaub_Hist_Schifferhaus-@-Dirk-Melzer-1152x1536.jpg 1152w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/11/02-Kaub_Hist_Schifferhaus-@-Dirk-Melzer-1536x2048.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/11/02-Kaub_Hist_Schifferhaus-@-Dirk-Melzer-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px"><figcaption>Heute im Inneren vereint: Schiffer- und Rotes Haus. (Foto Dirk Melzer)</figcaption></figure>



<p>Von der Außenwand des rechten Hauses schaut ein steinerner Kopf auf die Passanten hinunter: Ein Fundstück, welches der heutige Eigentümer als 12-Jähriger im Patersberger Weinberg bei St. Goarshausen fand und mit nach Hause nahm. Bevor dieser gut gehütete Schatz viele Jahre später Teil des umgestalteten Historischen Schifferhauses in Kaub wurde, zierte er den Schreibtisch des Jungen und veranlasste ihn zu weiteren Recherchen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/11/02-Kaub_Hist_Schifferhaus-@-Andrea-Schwappach-1024x683.jpg" alt="Die Spolie eines Wandersmannes begrüßt Passanten und die Gäste des Hauses. (Foto: Andrea Schwappach)" class="wp-image-7675" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/11/02-Kaub_Hist_Schifferhaus-@-Andrea-Schwappach-1024x683.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/11/02-Kaub_Hist_Schifferhaus-@-Andrea-Schwappach-1280x854.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/11/02-Kaub_Hist_Schifferhaus-@-Andrea-Schwappach-400x267.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/11/02-Kaub_Hist_Schifferhaus-@-Andrea-Schwappach-768x513.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/11/02-Kaub_Hist_Schifferhaus-@-Andrea-Schwappach-1536x1025.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/11/02-Kaub_Hist_Schifferhaus-@-Andrea-Schwappach-2048x1367.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption>Die Spolie eines Wandersmannes begrüßt Passanten und die Gäste des Hauses. (Foto: Andrea Schwappach)</figcaption></figure>



<p>Die Feder am Hut wies den in Stein gemeißelten Menschen als Wandersmann aus und die konische Form der Rückseite, die heute in der Wand des sanierten Schifferhauses verborgen ist, ließ darauf schließen, dass es sich um den Abschlussstein aus dem Tor eines Barockhauses handelte. Die Geschichte der Spolie erzählt bereits viel über den heutigen Eigentümer und Vermieter des Historischen Schifferhauses: den Landschaftsarchitekten und Umweltingenieur Dirk Melzer. Denn ohne den unbedingten Willen, ein passendes Haus in Kaub zu finden, und den kreativen Impuls zur Sanierung und individuellen Gestaltung, wären die unterschiedlichen historischen Schichtungen, die das heutige Bild des Gebäudeensembles prägen, vermutlich nie zum Vorschein gekommen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/11/01-Kaub_Hist_Schifferhaus-@-Andrea-Schwappach-1024x683.jpg" alt="Der Großvater von Dirk Melzer führte bis 1980 das Eisenwarengeschäft Colonius in St. Goarshausen, aus dem einige Sammlerstücke wie auch das kolorierte Foto links über dem Schreibtisch stammt. (Foto: Andrea Schwappach)" class="wp-image-7674" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/11/01-Kaub_Hist_Schifferhaus-@-Andrea-Schwappach-1024x683.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/11/01-Kaub_Hist_Schifferhaus-@-Andrea-Schwappach-1280x854.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/11/01-Kaub_Hist_Schifferhaus-@-Andrea-Schwappach-400x267.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/11/01-Kaub_Hist_Schifferhaus-@-Andrea-Schwappach-768x513.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/11/01-Kaub_Hist_Schifferhaus-@-Andrea-Schwappach-1536x1025.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/11/01-Kaub_Hist_Schifferhaus-@-Andrea-Schwappach-2048x1367.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption>Der Großvater von Dirk Melzer führte bis 1980 das Eisenwarengeschäft Colonius in St. Goarshausen, aus dem einige Sammlerstücke wie auch das kolorierte Foto links über dem Schreibtisch stammt. (Foto: Andrea Schwappach)</figcaption></figure>



<p>Da auf den üblichen Immobilienplattformen nichts zu finden war, was Dirk Melzers Vorstellungen entsprach, schaute er nach Leerständen, schrieb auf, wo er was fand und kontaktierte den Bürgermeister von Kaub. Dieser vermittelte ihn an Hilde Kirdorf, Kapitänstochter und Witwe eines Lotsen, deren Elternhaus am Markt leer stand. Zunächst mietete Dirk Melzer das Haus und begann sich den Ursprüngen und vielen Schichten unterschiedlicher Jahrzehnte und Bewohner zu widmen: von den Jugendstilfenstern und Läden, dem Zementplattenboden im Eingang, der heute moosgrün lackierten alten Treppe, der orange- gelben Blümchentapete auf Sperrholz, hinter der eine massive Wand mit Lehmputz auf Schilf zum Vorschein kam, bis zur fleischfarbenen Lambris, einer hüfthohen Holzverkleidung in der Küche. </p>



<p>Durch die Bewahrung der Schichten des Alten, die Überlagerung von Materialien und Farben sowie das eklektizistische Miteinander von Einrichtungsgegenständen, Fund- und Sammelstücken, entstand ein Wohn- und Ferienhaus, welches das Gestern und Heute verbindet: Ein Fenster in die Geschichte gepaart mit zeitgenössischer Kunst und viel Liebe zum Detail!</p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<ul class="wp-block-list"><li>Dieser Beitrag ist Teil der Publikationsreihe „Wir sind Heimat 2.0“ und erschien zuerst bei der <a href="https://www.zentrumbaukultur.de/wir-sind-heimat/wir-sind-heimat-20.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stiftung Baukultur Rheinland-Pfalz</a>.</li></ul>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.zentrumbaukultur.de/wir-sind-heimat/wir-sind-heimat-20.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Logo-WsH-fuer-web-1024x267.jpg" alt class="wp-image-6509" width="300" height="79" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Logo-WsH-fuer-web-1024x267.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Logo-WsH-fuer-web-1280x333.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Logo-WsH-fuer-web-400x104.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Logo-WsH-fuer-web-768x200.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Logo-WsH-fuer-web.jpg 1451w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"></a></figure></div>
</div></div>



<p></p>
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		<title>Wie Bingen die Landesgartenschau nachhaltig genutzt hat</title>
		<link>https://ea-rlp.de/wie-bingen-die-landesgartenschau-nachhaltig-genutzt-hat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stiftung Baukultur]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2020 15:34:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bingen ist das südliche Tor zum Welterbe Oberes Mittelrheintal und ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie eine Kleinstadt mit Hilfe einer Großveranstaltung einen nachhaltigen Stadtentwicklungsprozess vollzogen&#8230;]]></description>
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<p>Bingen ist das südliche Tor zum Welterbe Oberes Mittelrheintal und ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie eine Kleinstadt mit Hilfe einer Großveranstaltung einen nachhaltigen Stadtentwicklungsprozess vollzogen hat.</p>



<span id="more-6796"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="675" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2008-DSC_5936-Andrea-Schwappach-1024x675.jpg" alt="Für die Landesgartenschau 2008 wurde das gesamte Binger Rheinufer zwischen dem Autofähranleger im Osten und den ehemaligen Gleisanlagen in Bingerbrück im Westen der Stadt neu gestaltet. (Foto: Andrea und Jonas Schwappach)" class="wp-image-6799" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2008-DSC_5936-Andrea-Schwappach-1024x675.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2008-DSC_5936-Andrea-Schwappach-1280x843.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2008-DSC_5936-Andrea-Schwappach-400x264.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2008-DSC_5936-Andrea-Schwappach-768x506.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2008-DSC_5936-Andrea-Schwappach-1536x1012.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2008-DSC_5936-Andrea-Schwappach-2048x1349.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption>Für die Landesgartenschau 2008 wurde das gesamte Binger Rheinufer zwischen dem Autofähranleger im Osten und den ehemaligen Gleisanlagen in Bingerbrück im Westen der Stadt neu gestaltet. (Foto: Andrea und Jonas Schwappach)</figcaption></figure>



<p>2008 fand nach Kaiserslautern (2000) und Trier (2004) in Bingen die dritte rheinland-pfälzische Landesgartenschau (LaGa) statt. 2011 folgte eine Bundesgartenschau (BuGa) in Koblenz und 2015 eine weitere Landesgartenschau in Landau in der Pfalz. Für 2022 ist eine Landesgartenschau in Bad Neuenahr-Ahrweiler in Vorbereitung und mit der Ausrichtung der BuGa 2029 im Welterbe Oberes Mittelrheintal werden wichtige positive Impulse für die gesamte Region erwartet.<br>Grund genug für uns über das eigentliche Ereignis „Gartenschau“ hinaus zu blicken und nachzufragen, was geblieben ist von der Landesgartenschau 2008 in Bingen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="687" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2008-DSC_6109-Andrea-Schwappach-1024x687.jpg" alt="Kaimauern und gestaltprägende Elemente der ehemalige Hafenanlagen blieben erhalten. (Foto: Andrea und Jonas Schwappach)" class="wp-image-6801" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2008-DSC_6109-Andrea-Schwappach-1024x687.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2008-DSC_6109-Andrea-Schwappach-1280x859.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2008-DSC_6109-Andrea-Schwappach-400x269.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2008-DSC_6109-Andrea-Schwappach-768x516.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2008-DSC_6109-Andrea-Schwappach-1536x1031.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2008-DSC_6109-Andrea-Schwappach-2048x1375.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption>Kaimauern und gestaltprägende Elemente der ehemalige Hafenanlagen blieben erhalten. (Foto: Andrea und Jonas Schwappach)</figcaption></figure>



<p>An sonnigen Tagen teilen sich heute Flaneure und Jogger die rund 1,7 Kilometer lange Rheinuferpromenade östlich der Nahemündung und tummeln sich Einheimische wie Besucher auf den weitläufigen Grünflächen, die sich westlich des Rhein-Nahe-Ecks zwischen Gleisanlagen, Rheinufer und Binger Loch mit dem Mäuseturm erstrecken. Die Wertschätzung des Areals kann nicht zuletzt der überdurchschnittlichen Qualität der öffentlichen Freianlagen zugeschrieben werden. </p>



<p>Der Bau der Uferpromenade und Parkanlagen mit neuen Wegeverbindungen und der größte Teil der angelegten Gärten wurden von Anfang an so geplant, dass sie auch über den Zeitraum der Großveranstaltung hinaus erhalten bleiben. So wurden Kosten gespart und ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit geleistet, denn nur wenige Elemente mussten zurückgebaut oder für die Nachnutzungen angepasst werden. Die Nutzungsvielfalt ist geblieben und das Gartenschaugelände dient weiter als Park, Kulisse, Open-Air-Bühne, Ort der Begegnung, Spielplatz, Jugendtreff, Museum, Galerie, „Kulturufer“ und vieles mehr – offen für alle und Aushängeschild einer Stadt, die seit 2008 von einem neuen Selbstbewusstsein beflügelt ist, was nicht zuletzt die vielen Folgeprojekte öffentlicher und privater Bauherren bezeugen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="687" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2008-DSC_6061-Andrea-Schwappach-1024x687.jpg" alt="Zentraler Bereich des Landesgartenschaugeländes am Rheinufer von Bingen: Neben dem nachweislichen Erfolg der gut besuchten Landesgartenschau 2008, die mit 1,3 Millionen Gästen die erwartete Zahl um mehr als das Doppelte übertraf, erfreut sich das rund 24 Hektar große Areal heute großer Beliebtheit. (Foto: Andrea und Jonas Schwappach)" class="wp-image-6800" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2008-DSC_6061-Andrea-Schwappach-1024x687.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2008-DSC_6061-Andrea-Schwappach-1280x859.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2008-DSC_6061-Andrea-Schwappach-400x269.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2008-DSC_6061-Andrea-Schwappach-768x516.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2008-DSC_6061-Andrea-Schwappach-1536x1031.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2008-DSC_6061-Andrea-Schwappach-2048x1375.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption>Zentraler Bereich des Landesgartenschaugeländes am Rheinufer von Bingen: Neben dem nachweislichen Erfolg der gut besuchten Landesgartenschau 2008, die mit 1,3 Millionen Gästen die erwartete Zahl um mehr als das Doppelte übertraf, erfreut sich das rund 24 Hektar große Areal heute großer Beliebtheit. (Foto: Andrea und Jonas Schwappach)</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Nachgefragt: Nachhaltigkeit von Landesgartenschauen</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2020-┬®jonasschwappach-8033-Ausschnitt-1024x668.jpg" alt="Vizepräsidentin der SGD Nord, Nicole Morsblech, im Interview mit der Autorin Andrea Schwappach. (Foto: Jonas Schwappach)" class="wp-image-6805" width="400" height="NaN" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2020-┬®jonasschwappach-8033-Ausschnitt-1024x668.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2020-┬®jonasschwappach-8033-Ausschnitt-400x261.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2020-┬®jonasschwappach-8033-Ausschnitt-768x501.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2020-┬®jonasschwappach-8033-Ausschnitt.jpg 1088w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption>Vizepräsidentin der SGD Nord, Nicole Morsblech, im Interview mit der Autorin Andrea Schwappach. (Foto: Jonas Schwappach)</figcaption></figure></div>



<p>Während die alle zwei Jahre stattfindenden Bundesgartenschauen als nationale Kulturereignisse meist lange Planungszeiten und sehr hohe Investitionskosten mit sich bringen, die sich in der Regel nur große Städte oder Regionen leisten können, setzen Landesgartenschauen als Pendant regionale Schwerpunkte und Möglichkeiten der finanziellen Förderung kleinerer Städte auf Landesebene. Doch lohnen sich die Mühen und Investitionen und was bleibt nach vielen Jahren Planung und sechs intensiven Festivalmonaten? Wir fragen Nicole Morsblech, Vizepräsidentin der SGD Nord und Abteilungsleiterin für die Geschäftsstelle der Initiative Baukultur:</p>



<p><strong>Was braucht eine Stadt oder Region, um eine Großveranstaltung wie eine Landesgartenschau auszurichten? </strong></p>



<p><strong>Morsblech:</strong> Eine Kommune muss sich den Herausforderungen der Planung, Umsetzung und Ausrichtung wie auch den Fragen der Nachnutzung des Veranstaltungsgeländes stellen: Es braucht Willen, fachliche Kompetenz und Visionskraft für eine langfristig angelegte und sozialverträgliche Stadtentwicklung. Das setzt die breite Unterstützung der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft voraus – also der Bewohner, Gewerbetreibenden und Entscheider, die sich aktiv einbringen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="681" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2020-┬®jonasschwappach-8086-1024x681.jpg" alt="Die Uferpromenade lässt Besucher den Panoramablick der romantischen Landschaft vom Binger Loch mit Mäuseturm, Ruine Ehrenfels und Rheingebirge bis zum Rheingau und Taunusgebirge erleben. (Foto: Andrea und Jonas Schwappach)" class="wp-image-6803" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2020-┬®jonasschwappach-8086-1024x681.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2020-┬®jonasschwappach-8086-1280x852.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2020-┬®jonasschwappach-8086-400x266.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2020-┬®jonasschwappach-8086-768x511.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2020-┬®jonasschwappach-8086-1536x1022.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/LaGa-Bingen-2020-┬®jonasschwappach-8086-2048x1363.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption>Die Uferpromenade lässt Besucher den Panoramablick der romantischen Landschaft vom Binger Loch mit Mäuseturm, Ruine Ehrenfels und Rheingebirge bis zum Rheingau und Taunusgebirge erleben. (Foto:  Andrea und Jonas Schwappach)</figcaption></figure>



<p><strong>Was ist geblieben von der LaGa 2008 und was hat sich für die Stadt Bingen verändert?</strong></p>



<p><strong>Morsblech: </strong>Dass sich die Stadt Bingen 1998 nicht etwa für den Umbau der Hafennutzung entschied, sondern mit der radikalen Neuordnung der Bahn- und Industrieflächen den nachhaltigen Strukturwandel vollzog, war weitsichtig, zukunftsweisend und hat Bingen den entscheidenden Wettbewerbsvorteil gebracht: von Industrie und Warenumschlag zu Handel, Dienstleistung und Tourismus. Die hochwertigen Freizeit- und Grünflächen wie auch Kultur- und Gastronomieangebote geben wichtige Impulse für weitere Entwicklung der Stadt und Region.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/Hafen-Bingen-@SGD-Nord_DCP_6069-1024x683.jpg" alt="Noch vor 20 Jahren prägten an gleicher Stelle Industrieanlagen und Hafennutzung das Bild. (Foto: SGD Nord)" class="wp-image-6798" width="400" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/Hafen-Bingen-@SGD-Nord_DCP_6069-1024x683.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/Hafen-Bingen-@SGD-Nord_DCP_6069-1280x853.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/Hafen-Bingen-@SGD-Nord_DCP_6069-400x267.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/Hafen-Bingen-@SGD-Nord_DCP_6069-768x512.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/Hafen-Bingen-@SGD-Nord_DCP_6069-1536x1024.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/Hafen-Bingen-@SGD-Nord_DCP_6069-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption>Noch vor 20 Jahren prägten an gleicher Stelle Industrieanlagen und Hafennutzung das Bild. (Foto: SGD Nord)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Wo finden sich im Projekt die Ziele der Initiative Baukultur wieder? </strong></p>



<p><strong>Morsblech: </strong>Eine der wichtigsten Aufgaben der Initiative Baukultur ist es, gut gebaute Beispiele zu publizieren: als Vorbild und „Mutmacher“ für weitere Vorhaben. Die LaGa Bingen wurde als herausragendes Projekt im Rahmen des ersten Wettbewerbs Bau- und Gartenkultur prämiert und steht damit Pate für weitere engagierte Initiativen, die Antworten suchen auf Zukunftsthemen wie erneuerbare Energien und Klimawandel und gleichzeitig regionale Traditionen und ihre Bauten bewahren.</p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<ul class="wp-block-list"><li>Dieser Beitrag ist Teil der Publikationsreihe „Wir sind Heimat 2.0“ und erschien zuerst bei der <a href="https://www.zentrumbaukultur.de/wir-sind-heimat/wir-sind-heimat-20.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stiftung Baukultur Rheinland-Pfalz</a>.</li></ul>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.zentrumbaukultur.de/wir-sind-heimat/wir-sind-heimat-20.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Logo-WsH-fuer-web-1024x267.jpg" alt class="wp-image-6509" width="300" height="79" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Logo-WsH-fuer-web-1024x267.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Logo-WsH-fuer-web-1280x333.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Logo-WsH-fuer-web-400x104.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Logo-WsH-fuer-web-768x200.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Logo-WsH-fuer-web.jpg 1451w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"></a></figure></div>
</div></div>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Baukultur: Wie man Denkmäler modern saniert</title>
		<link>https://ea-rlp.de/nachgefragt-denkmalschutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stiftung Baukultur]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2020 09:21:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vor Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunales Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Baukultur]]></category>
		<category><![CDATA[Denkmkalpflege]]></category>
		<category><![CDATA[Roswitha Kaiser]]></category>
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					<description><![CDATA[Nicht selten sind es Baudenkmäler, die einer Stadt, einer Gemeinde ihr ganz spezifisches Gesicht geben. Manche sind öffentliches Eigentum, andere gehören Privatleuten – und die&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nicht selten sind es Baudenkmäler, die einer Stadt, einer Gemeinde ihr ganz spezifisches Gesicht geben. Manche sind öffentliches Eigentum, andere gehören Privatleuten – und die brauchen oft Beratung und Anregung. Denn gut gepflegt und klug integriert, schaffen Denkmäler ein lebendiges Miteinander von Geschichte und Gegenwart.&nbsp;</p>



<span id="more-6629"></span>



<p><strong>Dr. Roswitha Kaiser von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz über Denkmalschutz als Teil moderner Städte und Gemeinden.</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" width="390" height="296" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/Dr_Kaiser.jpg" alt="Dr. Roswitha Kaiser ist Landeskonservatorin der Landesdenkmalpfege Rheinland-Pfalz. (Foto: Stiftung Baukultur)" class="wp-image-6633"><figcaption>Dr. Roswitha Kaiser ist Landeskonservatorin der Landesdenkmalpfege Rheinland-Pfalz. (Foto: Stiftung Baukultur)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Denkmalschutz und zeitgemäße Nutzung – ist das ein Widerspruch?</strong></p>



<p><strong>Dr. Roswitha Kaiser:</strong> Nein, keineswegs. Denkmäler machen einen Ort ja nicht zum Museum. Eigentlich ist sogar das genaue Gegenteil der Fall: Gelungene Verbindungen von Alt und Neu machen einen Ort oft besonders attraktiv. Gemeinden sollten die Eigentümer von Denkmälern zu Investitionen ermutigen. Denn Denkmäler bieten den Menschen ein Stück Identität im gebauten Erbe ihres Umfeldes. Wenn eine Kommune es schafft, ihre Einwohner daran zu beteiligen, dann ist das ein echter Standortfaktor.</p>



<p><strong>Was können Kommunen tun, um Bürgern bei der Sanierung zu helfen?</strong></p>



<p><strong>Kaiser:</strong> Erst einmal muss eine Stadt, eine Gemeinde sich mit dem Bestand auseinandersetzen und fachmännisch beraten, ein Gesamtkonzept entwickeln. Dann muss sie die Bürger, besonders die Eigentümer denkmalgeschützter Objekte, informieren, etwa darüber, dass Denkmalpflege energieeffizient und ressourcenschonend ist. Schließlich ist es wichtig, gute Beispiele zu loben und Netzwerke anzuregen, so dass Nachbarn koordinierte Maßnahmen gemeinsam angehen können. Wobei das nicht bloß für denkmalgeschützte Bauten gilt. Auch Gebäude, die die regionale Bautradition prägen, sind erhaltenswert und haben identitätsstiftende Bedeutung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="683" height="723" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/Acr7694441712064-195310.jpg" alt="Das Alte Haus in Bacharach aus dem 16. Jahrhundert, von Jäckel Architekten denkmalgerecht saniert. (Foto: Stiftung Baukultur)" class="wp-image-6631" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/Acr7694441712064-195310.jpg 683w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/09/Acr7694441712064-195310-378x400.jpg 378w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px"><figcaption>Das Alte Haus in Bacharach aus dem 16. Jahrhundert, von Jäckel Architekten denkmalgerecht saniert. (Foto: Stiftung Baukultur)</figcaption></figure>



<p><strong>Wie unterstützen GDKE und Landesdenkmalpflege Bauherren denkmalgeschützter Objekte?</strong></p>



<p><strong>Kaiser:</strong> Erstens beraten wir, was für den Erhalt eines Kulturdenkmals notwendig ist, welche Techniken, welche Materialien geeignet sind. Unsere Restauratoren, Architekten, Städteplaner und Kunsthistoriker achten dabei auf die Einhaltung bestimmter Qualitätsstandards. Zweitens fördern wir selbst finanziell, beraten, welche anderen Förderungen in Frage kommen und inwiefern indirekte Fördermöglichkeiten wie steuerliche Abschreibungen möglich sind.</p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<ul class="wp-block-list"><li>Dieser Beitrag ist Teil der Publikationsreihe „Wir sind Heimat 2.0“ und erschien zuerst bei der <a href="https://www.zentrumbaukultur.de/wir-sind-heimat/wir-sind-heimat-20.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stiftung Baukultur Rheinland-Pfalz</a>.</li></ul>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.zentrumbaukultur.de/wir-sind-heimat/wir-sind-heimat-20.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Logo-WsH-fuer-web-1024x267.jpg" alt class="wp-image-6509" width="300" height="79" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Logo-WsH-fuer-web-1024x267.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Logo-WsH-fuer-web-1280x333.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Logo-WsH-fuer-web-400x104.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Logo-WsH-fuer-web-768x200.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Logo-WsH-fuer-web.jpg 1451w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"></a></figure></div>
</div></div>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ornament und Farbe: das Traditionshaus der Sektkelterei Geiling in Bacharach</title>
		<link>https://ea-rlp.de/ornament-und-farbe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stiftung Baukultur]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2020 18:06:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vor Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunales Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Baukultur]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftung Baukultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kaub]]></category>
		<category><![CDATA[Bacharach]]></category>
		<category><![CDATA[Denkmalschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Was bewegt ein Nordlicht und einen Pfälzer, an den Rhein zu ziehen und hier ein Unternehmen zu gründen? Der Impuls und Wunsch, einem historischen Baumaterial&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Was bewegt ein Nordlicht und einen Pfälzer, an den Rhein zu ziehen und hier ein Unternehmen zu gründen? Der Impuls und Wunsch, einem historischen Baumaterial eine zweite Chance und damit ein Revival zu schenken!</p>



<span id="more-6600"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="614" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/VIA-Geba╠eude┬®VIA-GmbH-kl-1024x614.jpg" alt="Hinter der über 100 Meter langen schlossähnlichen Fassade in Bacharach lagern heute kunstvoll hergestellte Zementmosaik- und Terrazzoplatten und finden Ausstellungen, Schulungen und Veranstaltungen statt. (Foto: Via GmbH, Bacharach)" class="wp-image-6609" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/VIA-Geba╠eude┬®VIA-GmbH-kl-1024x614.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/VIA-Geba╠eude┬®VIA-GmbH-kl-1280x768.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/VIA-Geba╠eude┬®VIA-GmbH-kl-400x240.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/VIA-Geba╠eude┬®VIA-GmbH-kl-768x461.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/VIA-Geba╠eude┬®VIA-GmbH-kl-1536x922.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/VIA-Geba╠eude┬®VIA-GmbH-kl-2048x1229.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption>Hinter der über 100 Meter langen schlossähnlichen Fassade in Bacharach lagern heute kunstvoll hergestellte Zementmosaik- und Terrazzoplatten und finden Ausstellungen, Schulungen und Veranstaltungen statt. (Foto: Via GmbH, Bacharach)</figcaption></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Almut_Norbert_2019-1024x768.jpg" alt="VIA-Gründer und Firmeninhaber Almut Lager und Norbert Kummermehr vor ihrem Wohnhaus in Kaub. (Foto: Via GmbH, Bacharach)" class="wp-image-6602" width="381" height="NaN" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Almut_Norbert_2019-1024x768.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Almut_Norbert_2019-1280x960.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Almut_Norbert_2019-400x300.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Almut_Norbert_2019-768x576.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Almut_Norbert_2019-1536x1152.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Almut_Norbert_2019-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption>VIA-Gründer und Firmeninhaber Almut Lager und Norbert Kummermehr vor ihrem Wohnhaus in Kaub. (Foto: Via GmbH, Bacharach)</figcaption></figure></div>



<p>Mit feinem Gespür für die Verbindung von Kunst und Handwerk und entgegen aller Widerstände machte das Ehepaar Almut Lager und Norbert Kummermehr es sich zur Aufgabe, wieder mehr Farbe und Formenvielfalt in Häuser und Räume einziehen zu lassen. Innerhalb weniger Jahre schafften sie es, ein weltweit agierendes Familienunternehmen für die Produktion und den Vertrieb dekorativer Zementmosaik- und Terrazzoplatten aufzubauen. </p>



<p>Ihren Anfang nahm die Erfolgsgeschichte im alten Schiefermahlwerk von Kaub, in das die junge Familie 2003 zog. Während sie noch das ortsprägende Industriedenkmal aus den 1940er Jahren von Grund auf sanierte und mit ihren farbenfrohen Mosaiken eine neue Wohn- und Arbeitswelt schuf, eroberten ihre Produkte die Böden und Wände von Läden, Restaurants, Hotels, Kirchen und Wohnhäusern. Die hohe Nachfrage und stetige Erweiterung ihres Produktsortiments erforderte bald größere Lagerkapazitäten und Logistikflächen, weshalb das Unternehmen 2011 von Kaub ans andere Rheinufer zog. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="370" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Acr76944417120642060921-1024x370.jpg" alt="Zeichnung des ursprünglich fast doppelt so groß geplanten Gebäudes der Sektkelterei Geiling von 1912. (Foto: Via GmbH, Bacharach)" class="wp-image-6610" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Acr76944417120642060921-1024x370.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Acr76944417120642060921-1280x463.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Acr76944417120642060921-400x145.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Acr76944417120642060921-768x278.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Acr76944417120642060921.jpg 1452w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption>Zeichnung des ursprünglich fast doppelt so groß geplanten Gebäudes der Sektkelterei Geiling von 1912. (Foto: Via GmbH, Bacharach)</figcaption></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG_0904_sw-765x1024.jpg" alt="(Foto: Via GmbH, Bacharach)" class="wp-image-6605" width="320" height="NaN" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG_0904_sw-765x1024.jpg 765w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG_0904_sw-956x1280.jpg 956w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG_0904_sw-299x400.jpg 299w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG_0904_sw-768x1028.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG_0904_sw-1147x1536.jpg 1147w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG_0904_sw-1530x2048.jpg 1530w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG_0904_sw-scaled.jpg 1912w" sizes="(max-width: 765px) 100vw, 765px"><figcaption>(Foto: Via GmbH, Bacharach)</figcaption></figure></div>



<p>Nur eine Gehwegbreite von der Bundesstraße 9 und dem direkt daneben liegenden Bahndamm entfernt, wartete über zehn Jahre lang das herrschaftliche Traditionshaus der Sektkelterei Geiling am südlichen Ortseingang von Bacharach darauf, wieder wachgeküsst zu werden. Doch dem alten, über 100 Meter langen Gebäude, das dem Firmengründer und Sektproduzenten Georg Geiling zur Lagerung und Veredelung lokaler Weine diente, hing der Geruch des Leerstands und Verfalls an. Das dunkel gestrichene Treppenhaus war schwarz verschimmelt und zwischen Verkehrs- und Bahnlärm sowie dem bis an die Rückwand des historischen Gebäudekomplexes reichenden Berghang lag nichts als eine unfertige Gebäudehülle. </p>



<p>Herausforderung und Chance zugleich, denn das zwischen 1913 und 1921 als repräsentatives Château gebaute Ensemble, dessen Fertigstellung die beiden Weltkriege verhinderten, stand unter Denkmalschutz und hatte gleichzeitig Potenzial für Veränderung und Erweiterung. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/VIA_Zementmosaikplatten_Ausstellung_242-683x1024.jpg" alt="(Foto: Via GmbH, Bacharach)" class="wp-image-6608" width="320" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/VIA_Zementmosaikplatten_Ausstellung_242-683x1024.jpg 683w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/VIA_Zementmosaikplatten_Ausstellung_242-853x1280.jpg 853w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/VIA_Zementmosaikplatten_Ausstellung_242-267x400.jpg 267w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/VIA_Zementmosaikplatten_Ausstellung_242-768x1152.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/VIA_Zementmosaikplatten_Ausstellung_242-1024x1536.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/VIA_Zementmosaikplatten_Ausstellung_242-1365x2048.jpg 1365w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/VIA_Zementmosaikplatten_Ausstellung_242-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px"><figcaption>(Foto: Via GmbH, Bacharach)</figcaption></figure></div>



<p>In der Eingangshalle hängt heute die Zeichnung des ursprünglichen, fast doppelt so groß geplanten Gebäudeentwurfs, die ein Ehepaar beim Aufräumen des Speichers fand und den Firmeninhabern schenkte. Statt Sekt lagern nunmehr Zementmosaik‑, Terrazzo- und Trottoirplatten sowie Wandfarben in den langen Gewölbegängen, die von der 1.000 qm großen, neuen Glashalle aus in die ganze Welt geliefert werden. </p>



<p>Auch lebt der Repräsentationsgedanke des Sekthauses weiter in den Ausstellungs- und Büroräumen. Am eindrücklichsten ist dies im Blauen Salon mit umlaufendem Stuckfries, korrespondierenden VIA-Bodenplatten und spektakulärem Rheinblick zu erleben. Die Philosophie des Unternehmens weiter, doch nicht fertig zu bauen, lässt Raum für zukünftige Veränderungen: gelebte Baukultur zwischen Altem und Neuem!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nachgefragt: Weiterbauen im denkmalgeschützten Bestand</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG_0447_sw-1024x765.jpg" alt="(Foto: Via GmbH, Bacharach)" class="wp-image-6604" width="320" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG_0447_sw-1024x765.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG_0447_sw-1280x956.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG_0447_sw-400x299.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG_0447_sw-768x574.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG_0447_sw-1536x1147.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG_0447_sw-2048x1530.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption>(Foto: Via GmbH, Bacharach)</figcaption></figure></div>



<p>Der Charakter und die Identität von Städten und Dörfern wird bestimmt durch öffentliche Bauten und Wohnhäuser, die im Verlauf der Zeit entstanden und dem jeweiligen Ort ein spezifisches Gesicht geben. Doch viele dieser alten Gebäude finden heute keine neuen Eigentümer und gewachsenen Strukturen droht der Leerstand und Verfall. Wir wollen wissen, was Menschen motiviert, in eine Bestandsimmobilie zu investieren und fragen Almut Lager und Norbert Kummermehr von VIA, was es braucht, um gebautes Erbe zu bewahren und gleichzeitig heutigen Anforderungen gerecht zu werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Hof┬®VIA-GmbH.jpg" alt="(Foto: Via GmbH, Bacharach)" class="wp-image-6603" width="320" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Hof┬®VIA-GmbH.jpg 962w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Hof┬®VIA-GmbH-400x329.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Hof┬®VIA-GmbH-768x632.jpg 768w" sizes="(max-width: 962px) 100vw, 962px"><figcaption>(Foto: Via GmbH, Bacharach)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Was reizt Sie an Bestandsimmobilien?</strong></p>



<p><strong>Almut Lager:</strong>&nbsp;Anders als beim Entwurf für einen Neubau, ist bei einer Bestandsimmobilie bereits etwas da. Es lässt sich sehen und erspüren, was für ein Gebäude es ist und zu welchem Zweck es erbaut wurde. Gerne erkunde ich das Bauwerk zu Beginn vom Keller bis zum Dach und schaue es mir so lange an, bis ich weiß, was wichtig ist und was nicht. Ich erarbeite mir lieber ein Gebäude, als dass ich es neu baue und fördere so verborgene Schönheit wieder zu Tage.</p>



<p><strong>Was war für Sie die größte Herausforderung beim behutsamen Weiterbauen?</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/VIA_Zementmosaikplatten_Ausstellung_136-1024x1024.jpg" alt="(Foto: Via GmbH, Bacharach)" class="wp-image-6607" width="320" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/VIA_Zementmosaikplatten_Ausstellung_136-1024x1024.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/VIA_Zementmosaikplatten_Ausstellung_136-1280x1280.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/VIA_Zementmosaikplatten_Ausstellung_136-400x400.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/VIA_Zementmosaikplatten_Ausstellung_136-768x768.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/VIA_Zementmosaikplatten_Ausstellung_136-1536x1536.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/VIA_Zementmosaikplatten_Ausstellung_136-2048x2048.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption>Das Treppenhaus bewahrt den Originaleindruck und begrüßt Gäste mit einem VIA Mosaik-Terrazzoboden. (Foto: Via GmbH, Bacharach)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Norbert Kummermehr:</strong><strong>&nbsp;</strong>Der Umgang mit der Vergangenheit. Um die Bestandsimmobilie an heutige, unternehmensspezifische Anforderungen anzupassen, war es erforderlich, Neues hervorzubringen und Geschichte als Kontinuität zu begreifen. Das Weiterbauen der Immobilie mit der Sprache unserer Zeit gelang mit einer Stahl-Glaskonstruktion. Durch die Helligkeit und Leichtigkeit der Anbauten konnte die Schwere der Bestandsimmobilie ausgeglichen und ein harmonisches Nebeneinander von Alt und Neu gefunden werden.</p>



<p><strong>Wer und was hat Ihnen geholfen bei Planung und Umbau?</strong></p>



<p><strong>Norbert Kummermehr:&nbsp;</strong>Bei der Umsetzung wurde nicht der Weg der preisorientierten Ausschreibung gewählt, sondern die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit vertrauenswürdigen Handwerkern. Der Baufortschritt wurde auf Sicht durchgeführt. Dadurch konnte der Umbau sehr zügig umgesetzt werden. Die Umbauzeit von weniger als 12 Monaten bei gleichzeitiger Budgeteinhaltung sprechen für sich.</p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<ul class="wp-block-list"><li>Dieser Beitrag ist Teil der Publikationsreihe „Wir sind Heimat 2.0“ und erschien zuerst bei der <a href="https://www.zentrumbaukultur.de/wir-sind-heimat/wir-sind-heimat-20.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stiftung Baukultur Rheinland-Pfalz</a>.</li></ul>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.zentrumbaukultur.de/wir-sind-heimat/wir-sind-heimat-20.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Logo-WsH-fuer-web-1024x267.jpg" alt class="wp-image-6509" width="300" height="79" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Logo-WsH-fuer-web-1024x267.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Logo-WsH-fuer-web-1280x333.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Logo-WsH-fuer-web-400x104.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Logo-WsH-fuer-web-768x200.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Logo-WsH-fuer-web.jpg 1451w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"></a></figure></div>
</div></div>
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		<title>Einzigartige Kulturlandschaft: das Welterbe Oberes Mittelrheintal</title>
		<link>https://ea-rlp.de/einzigartige-kulturlandschaft-das-welterbe-oberes-mittelrheintal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stiftung Baukultur]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2020 19:15:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Partner]]></category>
		<category><![CDATA[Vor Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunales Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[SGD]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich Kleemann]]></category>
		<category><![CDATA[Buga 2029]]></category>
		<category><![CDATA[Welterbe Oberes Mittelrheintal]]></category>
		<category><![CDATA[Baukultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Inkastadt Machu Picchu in Peru, das Grabmal Taj Mahal in Indien oder der Berg Athos in Griechenland, die Liste der UNESCO-Welterbestätten ist lang. Im&#8230;]]></description>
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<p>Die Inkastadt Machu Picchu in Peru, das Grabmal Taj Mahal in Indien oder der Berg Athos in Griechenland, die Liste der UNESCO-Welterbestätten ist lang. Im Juni 2002 wurde auch das „Obere Mittelrheintal“, das sich auf 60 km zwischen Bingen/Rüdesheim und Koblenz erstreckt, in die Liste aufgenommen – als erste deutsche Kulturlandschaft überhaupt. Was die Faszination dieses einzigartigen Kulturraums ausmacht, darüber hat die Stiftung Baukultur mit dem Präsidenten der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD Nord), Dr. Ulrich Kleemann, gesprochen.</p>



<span id="more-6500"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Foto-5-BesucherinformationszentrumNiederwald-1024x683.jpg" alt="Ausgezeichnet beim Wettbewerb „Bau- und Gartenkultur 2019“: Besucherinformationszentrum Niederwald, … (Foto: Thomas Nutt)" class="wp-image-6504" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Foto-5-BesucherinformationszentrumNiederwald-1024x683.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Foto-5-BesucherinformationszentrumNiederwald-1280x853.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Foto-5-BesucherinformationszentrumNiederwald-400x267.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Foto-5-BesucherinformationszentrumNiederwald-768x512.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Foto-5-BesucherinformationszentrumNiederwald-1536x1024.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Foto-5-BesucherinformationszentrumNiederwald-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption>Ausgezeichnet beim Wettbewerb „Bau- und Gartenkultur 2019“: Besucherinformationszentrum Niederwald, … (Foto: Thomas Nutt)</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="784" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Foto-7-FirmengebaeudeFirmaVIABacharach-Innenhof_GERADE-GESTELLT_DRUCK-1024x784.jpg" alt="… Modernisierung der Firma VIA in Bacharach. (Foto: Thomas Nutt)" class="wp-image-6505" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Foto-7-FirmengebaeudeFirmaVIABacharach-Innenhof_GERADE-GESTELLT_DRUCK-1024x784.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Foto-7-FirmengebaeudeFirmaVIABacharach-Innenhof_GERADE-GESTELLT_DRUCK-1280x980.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Foto-7-FirmengebaeudeFirmaVIABacharach-Innenhof_GERADE-GESTELLT_DRUCK-400x306.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Foto-7-FirmengebaeudeFirmaVIABacharach-Innenhof_GERADE-GESTELLT_DRUCK-768x588.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Foto-7-FirmengebaeudeFirmaVIABacharach-Innenhof_GERADE-GESTELLT_DRUCK-1536x1176.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Foto-7-FirmengebaeudeFirmaVIABacharach-Innenhof_GERADE-GESTELLT_DRUCK-2048x1568.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption>… Modernisierung der Firma VIA in Bacharach. (Foto: Thomas Nutt)</figcaption></figure>



<p><strong>Die SGD Nord ist auch Sitz der Geschäftsstelle der Initiative Baukultur für das Welterbe Oberes Mittelrheintal, die alle wesentlichen Entscheidungsträger unter ihrem Dach vereint. Im Kern geht es der Initiative um die Förderung der Baukultur.</strong></p>



<p><strong>Dr. Kleemann:</strong> Ja, schließlich war das baukulturelle Erbe einer der wesentlichen Gründe für die Anerkennung als Welterbe. Und der Titel verpflichtet. Wir brauchen Leitbilder und Konzepte, die die Verantwortung für diesen herausragenden Kulturraum definieren. Hier bietet die Initiative Baukultur eine ideale Plattform. Gemeinsam mit unseren Partnern (Finanzministerium RLP, Generaldirektion Kulturelles Erbe, Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal und Architektenkammer RLP) entwickeln wir zukunftsfähige Konzepte und bringen erfolgreich Projekte auf den Weg. Neben den Leitfäden zu Baukultur, Farbkultur und Straßenraumgestaltung, die als Handlungsempfehlungen entscheidend zur baukulturellen Identität der Region beitragen, haben wir mit der Neugestaltung des Rheinufers und des öffentlichen Raumes in der Modellstadt St. Goar sowie des Loreley Plateaus baukulturelle Akzente gesetzt.</p>



<p><strong>Welche Projekte spielen für die Initiative Baukultur in Zukunft eine wichtige Rolle?&nbsp;</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://sgdnord.rlp.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Hauptsitz-SGD-Nord-1024x682.jpg" alt="Hauptsitz der SGD Nord mit Sitz der Geschäftsstelle der Initiative Baukultur in Koblenz (Foto: SGD Nord). Die SGD Nord vereint als Bündelungsbehörde Gewerbeaufsicht, Wasser- und Abfallwirt- schaft, Bodenschutz, Raumordnung, Landesplanung, Naturschutz und Bauwesen sowie eine Servicestelle für Unternehmer und Existenzgründer unter einem Dach." class="wp-image-6506" width="512" height="341" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Hauptsitz-SGD-Nord-1024x682.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Hauptsitz-SGD-Nord-400x266.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Hauptsitz-SGD-Nord-768x511.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Hauptsitz-SGD-Nord.jpg 1173w" sizes="(max-width: 512px) 100vw, 512px"></a><figcaption>Hauptsitz der SGD Nord mit Sitz der Geschäftsstelle der Initiative Baukultur in Koblenz (Foto: SGD Nord). Die SGD Nord vereint als Bündelungsbehörde Gewerbeaufsicht, Wasser- und Abfallwirt- schaft, Bodenschutz, Raumordnung, Landesplanung, Naturschutz und Bauwesen sowie eine Servicestelle für Unternehmer und Existenzgründer unter einem Dach.</figcaption></figure></div>



<p><strong>Dr. Kleemann:&nbsp;</strong>Überzeugungsarbeit leisten und für die Belange der Baukultur werben, ist auch künftig unsere Handlungsmaxime! In diesem Sinne unterstützen wir weiterhin Projekte, die für die baukulturelle Entwicklung des Welterbes zentral sind. Gerade mit Blick auf die BUGA 2029 steht die Wahrnehmung des Erscheinungsbildes des Oberen Mittelrheintals im Fokus. Hier können wir durch die Initiierung und fachliche Begleitung von flankierenden, langfristig angelegten Projekten eine Attraktivitätssteigerung darstellen und einen wichtigen Beitrag leisten.&nbsp;</p>



<p><strong>Der Titel UNESCO-Welterbe bringt besondere Verantwortung mit sich. Gleichzeitig ist er ein wichtiger Motor für die Region. Wo sehen Sie wesentliche Herausforderungen, um die Region fit für die Zukunft zu machen?</strong></p>



<p><strong>Dr. Kleemann:</strong> Das Obere Mittelrheintal ist ein ganz besonderer Landstrich. Hochrangige Kulturdenkmäler in hoher Dichte direkt vor unserer Haustür: Burgen, Festungen, Schlösser, Kirchen, historische Orts- und Stadtkerne, eingebettet in eine einzigartige Landschaft. Unsere Verantwortung ist es, das Obere Mittelrheintal für nachkommende Generationen zu bewahren, verfügt das Welterbe doch über eine Jahrhunderte alte Bautradition. Zugleich werden durch Bau- und Planungskultur weiche Standortfaktoren gefördert und die Attraktivität der Region im Standortwettbewerb verbessert. Erneuerung und Modernisierung im Bestand gehören zu den elementarsten Bauaufgaben der Zukunft – so auch im Welterbe. Die Umweltschutzziele erfordern qualitätsvolle Planungen, die einen schonenden Umgang mit Natur und Landschaft, Grund und Boden zum Ziel haben. Energieeinsparung und Nutzung regenerativer Energien sind hierbei wichtige Faktoren.</p>



<p><strong>Die bevorstehende BUGA 2029 wird sicher neuen Schwung ins Tal bringen. Welche Potenziale sehen Sie für das Obere Mittelrheintal?</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/WsH-Interview-Kleemann-SGD-kl3-1024x683.jpg" alt="Dr. Ulrich Kleemann, Präsident der SGD Nord, im Interview mit „Wir sind Heimat“-Autorin Lena Pröhl. (Foto: Katja Nolles)" class="wp-image-6507" width="512" height="342" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/WsH-Interview-Kleemann-SGD-kl3-1024x683.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/WsH-Interview-Kleemann-SGD-kl3-1280x853.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/WsH-Interview-Kleemann-SGD-kl3-400x267.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/WsH-Interview-Kleemann-SGD-kl3-768x512.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/WsH-Interview-Kleemann-SGD-kl3-1536x1024.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/WsH-Interview-Kleemann-SGD-kl3-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 512px) 100vw, 512px"><figcaption>Dr. Ulrich Kleemann, Präsident der SGD Nord, im Interview mit „Wir sind Heimat“-Autorin Lena Pröhl. (Foto: Katja Nolles)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Dr. Kleemann: </strong>Die BUGA in Koblenz 2011 hat die gesamte Region als nachhaltiges Erfolgsmodell wahrgenommen. Wir alle erhoffen uns natürlich von der BUGA 2029 vergleichbare Effekte. Mit Freude beobachte ich, mit welcher Begeisterung und Zuversicht dieses Projekt vorangetrieben wird. Es gibt ein gemeinsames Ziel, für das es sich zu engagieren lohnt. Allein dieser Umstand kann vieles bewegen. Ich erhoffe mir, dass die Fragestellungen, die uns seit Jahren im Welterbe begleiten, eine neue Dynamik erfahren. Dass wir Lösungen finden, die das Tal zu einem Ort werden lassen, in dem die Menschen das Leben und Arbeiten in diesem herausragenden Kulturraum genießen können. Dessen Potentiale werden auch die Macher der BUGA zu nutzen wissen und dieses Ereignis kreativ und spannend gestalten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="577" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Foto-2-Loreley--1024x577.jpg" alt="Blick von der Loreley: Der Wettbewerb zur Neugestaltung des Loreleyplateaus war ein Projekt der Initiative Baukultur für das Welterbe Oberes Mittelrheintal. (Foto: Armin Schaust, Verbandsgemeindeverwaltung Loreley)" class="wp-image-6503" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Foto-2-Loreley--1024x577.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Foto-2-Loreley--1280x721.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Foto-2-Loreley--400x225.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Foto-2-Loreley--768x432.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Foto-2-Loreley--1536x865.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Foto-2-Loreley--2048x1153.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption>Blick von der Loreley: Der Wettbewerb zur Neugestaltung des Loreleyplateaus war ein Projekt der Initiative Baukultur für das Welterbe Oberes Mittelrheintal. (Foto: Armin Schaust, Verbandsgemeindeverwaltung Loreley)</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="577" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Foto-1-Loreley--1024x577.jpg" alt="Das neugestaltete Loreleyplateau. (Foto: Armin Schaust, Verbandsgemeindeverwaltung Loreley)" class="wp-image-6502" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Foto-1-Loreley--1024x577.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Foto-1-Loreley--1280x721.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Foto-1-Loreley--400x225.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Foto-1-Loreley--768x432.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Foto-1-Loreley--1536x865.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Foto-1-Loreley--2048x1153.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption>Das neugestaltete Loreleyplateau. (Foto: Armin Schaust, Verbandsgemeindeverwaltung Loreley)</figcaption></figure>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<ul class="wp-block-list"><li>Dieser Beitrag ist Teil der Publikationsreihe „Wir sind Heimat 2.0“ und erschien zuerst bei der <a href="https://www.zentrumbaukultur.de/wir-sind-heimat/wir-sind-heimat-20.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stiftung Baukultur Rheinland-Pfalz</a>.</li></ul>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.zentrumbaukultur.de/wir-sind-heimat/wir-sind-heimat-20.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Logo-WsH-fuer-web-1024x267.jpg" alt class="wp-image-6509" width="300" height="79" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Logo-WsH-fuer-web-1024x267.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Logo-WsH-fuer-web-1280x333.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Logo-WsH-fuer-web-400x104.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Logo-WsH-fuer-web-768x200.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/08/Logo-WsH-fuer-web.jpg 1451w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"></a></figure></div>
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