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Was macht eigentlich die Entwicklungsagentur? Hier der Tätigkeitsbericht 2018

Die Ent­wick­lungs­agen­tur Rhein­land-Pfalz (EA) steht allen Kom­mu­nen im Bun­des­land als Part­ner zur Ver­fü­gung. Was bedeu­tet das kon­kret? Wie hat die EA im ver­gan­ge­nen Jahr den digi­ta­len und den demo­gra­phi­schen Wan­del auf neue Fra­gen und Ant­wor­ten für die Kom­mu­nen her­un­ter­ge­bro­chen? Aus­kunft gibt der neue Tätigkeitsbericht.

Drei gro­ße The­men stan­den und ste­hen im Mit­tel­punkt der Arbei­ten der Ent­wick­lungs­agen­tur Rhein­land-Pfalz: die Bun­des­gar­ten­schau 2029, die Chan­cen der Digi­ta­li­sie­rung für länd­li­che Kom­mu­nen und euro­päi­sche Koope­ra­tio­nen. Der aus­führ­li­che Tätig­keits­be­richt steht als PDF (26 Sei­ten, 1,1 MB) zum Down­load zur Verfügung.

Zum Down­load: Der Tätig­keits­be­richt 2018 der Ent­wick­lungs­agen­tur Rhein­land-Pfalz e.V. (PDF, 26 Sei­ten, 1,1 MB)

Tätigkeitsbericht 2018 Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e.V.
Tätig­keits­be­richt 2018 Ent­wick­lungs­agen­tur Rhein­land-Pfalz e.V.

BUGA 2029

Die Deut­sche Bun­des­gar­ten­schau-Gesell­schaft hat im Mai 2018 dem Zweck­ver­band Welt­erbe Obe­res Mit­tel­rhein­tal die Aus­tra­gung der BUGA zuge­sagt – nach­dem die Ent­wick­lungs­agen­tur die Bewer­bung seit 2015 koor­di­niert hatte.

Die BUGA 2029 wird mehr als eine punk­tu­el­le Groß­ver­an­stal­tung. Mit einem Haus­halt von 108 Mil­lio­nen Euro nicht nur für die Durch­füh­rung, son­dern auch für Inves­ti­tio­nen in den zehn Jah­ren zuvor, wird sie ein Kon­junk­tur­pro­gramm für die gan­ze Welterbe-Region.

Die EA über­nimmt die vor­läu­fi­ge Geschäfts­füh­rung der zu grün­den­den BUGA GmbH. Grund­la­ge der inhalt­li­chen und kon­zep­tio­nel­len Akti­vi­tä­ten ist eine vom Land finan­zier­te Mach­bar­keits­stu­die (2017). Bür­ger und Bür­ge­rin­nen aus dem Obe­ren Mit­tel­rhein­tal sol­len durch ein sorg­fäl­tig vor­be­rei­te­tes Pro­gramm zum Gelin­gen des Pro­jek­tes bei­tra­gen kön­nen und „mit­ge­nom­men“ wer­den. Dazu gehören

  • Plä­ne für die Auf­wer­tung der Burg­gär­ten im Welterbe,
  • die Zusam­men­stel­lung von Aus­sichts­punk­ten und beson­de­ren Orten zur Weiterentwicklung,
  • die Ver­bes­se­rung der Tourismus
  • die Ver­bes­se­rung der Unterkunftsmöglichkeiten,
  • ein nach­hal­ti­ges Mobi­li­täts­kon­zept und
  • die Her­aus­bil­dung einer „Digi­ta­len BUGA“ zur Stär­kung digi­ta­ler Services.

Chancen der Digitalisierung für ländliche Kommunen

Digi­ta­li­sie­rung ist all­ge­gen­wär­tig – eine Her­aus­for­de­rung auch für Gemein­den in Rhein­land-Pfalz. Die EA hat 2018 neue Akti­vi­tä­ten bei der „kom­mu­na­len Digi­ta­li­sie­rung“ ange­sto­ßen und bestehen­de Pro­jek­te wei­ter­ent­wi­ckelt. So wer­den bei den „Digi­ta­len Dör­fern“, dem „Markt­platz Wes­ter­wald“, den „Digi­ta­len Nach­barn“ oder dem „Leer­stands­ri­si­ko-Rech­ner“ neue digi­ta­le Lösun­gen für das kom­mu­na­le Zusam­men­le­ben ent­wi­ckelt, erprobt und nach Fer­tig­stel­lung allen rhein­land-pfäl­zi­schen Gemein­den zur Ver­fü­gung gestellt.

Mit den „Digi­tal-Werk­stät­ten“ gibt die EA seit dem Jahr 2018 allen inter­es­sier­ten Kom­mu­nen in Rhein­land-Pfalz Hil­fe­stel­lung, ihre eige­ne kom­mu­na­le Digi­tal­stra­te­gie zu ent­wi­ckeln. Und mit der Semi­nar­rei­he „Digi­ta­le Kom­mu­ne“ an der Kom­mu­nal-Aka­de­mie in Bop­pard ver­mit­telt die EA haupt­amt­li­chen Ver­wal­tungs­mit­ar­bei­te­rin­nen und Ver­wal­tungs­mit­ar­bei­tern Wis­sen zur Umset­zung digi­ta­ler Projekte.

Mit dem Pilot­pro­jekt „Schreib­tisch in Prüm – Cowor­king im länd­li­chen Raum“ erprob­te die EA im Jahr 2018 wei­ter­hin, wie neue digi­ta­le Arbeits­for­men im länd­li­chen Raum kon­kret funk­tio­nie­ren können.

Europäische Kooperationen

Seit dem Jahr 2018 ist die Ent­wick­lungs­agen­tur Part­ner in einem EU-Pro­jekt: Das Pro­jekt „Heri­ta­ge Pro“ wird im Rah­men des Pro­gramms ERASMUS+ der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on kofi­nan­ziert. Dabei geht es dar­um, Erfah­run­gen und Kom­pe­ten­zen zum Erhalt des Kul­tur­er­bes in Euro­pa zu ver­knüp­fen. 2018 wur­de dafür ein Exper­ten­netz­werk ins Leben gerufen.

Neben der Ent­wick­lung eines mehr­spra­chi­gen Wei­ter­bil­dungs­pro­gramms und Trai­nings­kits, wer­den Richt­li­ni­en für Kul­tur­er­be-Ver­wal­te­rin­nen und ‑Ver­wal­ter ent­wi­ckelt. In der letz­ten Pro­jekt­pha­se von 2020 bis 2021 soll ein Trai­nings­camp für zukünf­ti­ge Kul­tur­er­be-Mana­ge­rin­nen und ‑Mana­ger aus ganz Euro­pa von der EA orga­ni­siert und durch­ge­führt wer­den. Die Pro­jekt­part­ner kom­men aus Deutsch­land, Spa­ni­en, Bel­gi­en, Öster­reich und Schweden.

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