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Digitale Dörfer vernetzen den ländlichen Raum

Digitale Dörfer – Phase 2

Unser Pro­jekt „Digi­ta­le Dör­fer“ star­te­te im Som­mer 2015 mit dem Ziel die Digi­ta­li­sie­rung zu nut­zen, um aktu­el­le und zukünf­ti­ge Her­aus­for­de­run­gen des Lebens im länd­li­chen Raum zu meis­tern. Seit­dem ent­ste­hen Kon­zep­te und Lösun­gen, die sich dem The­ma in ganz­heit­li­cher Betrach­tung wid­men. Denn wir sind über­zeugt: Die Digi­ta­li­sie­rung birgt hier gro­ße Chan­cen. Aus der ers­ten Pha­se „Digi­ta­le Dör­fer – Digi­ta­le Nach­bar­schafts­hil­fe“ sind bereits eini­ge Anwen­dun­gen her­vor­ge­gan­gen. Der Schwer­punkt lag dort bei der Nah­ver­sor­gung und dem Ehren­amt.

Digitale Dörfer - Digitalisierung für alle

Digitale Dörfer – Phase 1

Unser Pro­jekt „Digi­ta­le Dör­fer“ star­te­te im Som­mer 2015 mit dem Ziel die Digi­ta­li­sie­rung zu nut­zen, um aktu­el­le und zukünf­ti­ge Her­aus­for­de­run­gen des Lebens im länd­li­chen Raum zu meis­tern. Seit­dem ent­ste­hen Kon­zep­te und Lösun­gen, die sich dem The­ma in ganz­heit­li­cher Betrach­tung wid­men. Denn wir sind über­zeugt: Die Digi­ta­li­sie­rung birgt hier gro­ße Chan­cen.

Jung und Alt Hand in Hand

Unser Dorf für Alle – barrierefrei und altersgerecht

Unse­re Gesell­schaft wird immer älter. Und mit dem Alter sinkt die Mobi­li­tät. Um die Men­schen zu unter­stüt­zen und Teil­ha­be zu ermög­li­chen ist es wich­tig den öffent­li­chen Raum unein­ge­schränkt und bar­rie­re­frei zu gestal­ten. Eine ange­pass­te öffent­li­che und pri­va­te Infra­struk­tur – brei­te Wege, eben­erdi­ge Zugän­ge etc. – stei­gert die Lebens­qua­li­tät in den Kom­mu­nen. Und um das zu errei­chen sind die kom­mu­na­len Akti­ons­plä­ne zur Umset­zung der UN-Behin­der­ten­rechts­kon­ven­ti­on ein geeig­ne­tes Instru­ment.

Des­halb wur­den drei Ver­bands­ge­mein­den (Kas­tellaun, Otter­bach-Otter­berg und Zwei­brü­cken-Land) in Rhein­land-Pfalz mit unse­rer Hil­fe pro­fes­sio­nell dabei unter­stützt, einen Akti­ons­plan zur Umset­zung der UN-Behin­der­ten­rechts­kon­ven­ti­on auf­zu­stel­len und Maß­nah­men durch­zu­füh­ren. Unser Part­ner war das Minis­te­ri­um für Sozia­les, Arbeit, Gesund­heit und Demo­gra­fie Rhein­land-Pfalz.

Das Pro­jekt ende­te im April 2016.

Das Ergebnis „Eine Praxishilfe für Kommunen – Kommunale Aktionspläne zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention“ können Sie hier herunterladen.

 

Die Rhein-Zei­tung berich­te­te am 25. Juli 2015:

Rhein-Zeitung über Unser Dorf für Alle barrierefrei und altersgerecht

Leerstand mit dem Leerstandsrisiko-Rechner vorhersehen

Meine Gemeinde 2030 im Leerstandsrisiko-Rechner

Der demo­gra­fi­sche Wan­del wird die Nach­fra­ge nach kom­mu­na­len Infra­struk­tu­ren und Dienst­leis­tun­gen in Rhein­land-Pfalz ver­än­dern. Was genau kommt auf die Kom­mu­nen zu? Was bedeu­ten der Rück­gang von Ein­woh­nern und eine immer älte­re Bevöl­ke­rung für Schu­len, Kin­der­gär­ten, Ein­zel­han­dels­flä­chen oder Alters­hei­me? Wel­che Ein­rich­tun­gen der Daseins­vor­sor­ge brau­chen Kom­mu­nen im Jahr 2030 und wel­che nicht mehr?

Dorf inmitten von Natur

Unsere 100 kleinsten Dörfer

Dörfer mit dem Ehrenamt im Herzen

Rhein­land-Pfalz hat über 2.000 Gemein­den – davon haben 140 weni­ger als 100 Ein­woh­ner. Die zwei kleins­ten Gemein­den haben ledig­lich elf Ein­woh­ner. Jede Gemein­de, unab­hän­gig von ihrer Grö­ße, ver­fügt über ein eige­nes kom­mu­nal­po­li­ti­sches Par­la­ment, das aus Bür­ger­meis­ter und Gemein­de­rat besteht. Das Herz die­ses geschlos­se­nen Sys­tems stellt das Ehren­amt dar.

Gesell­schafts­struk­tu­rel­le Umbrü­che, wie etwa der demo­gra­fi­sche Wan­del, kön­nen das Sys­tem ins Wan­ken brin­gen und stel­len sei­ne Funk­tio­na­li­tät in Fra­ge. Mit Blick auf die zukünf­ti­ge Bevöl­ke­rungs­ent­wick­lung in Rhein­land-Pfalz stellt sich die Fra­ge, ob gera­de die kleins­ten Dör­fer auf Dau­er lebens­fä­hig blei­ben.

Zukunftsfähigkeit durch Ehrenamt und Nachbarschaftshilfe

Doch die Ein­woh­ner­zahl allein bestimmt nicht über die Zukunfts­fä­hig­keit einer Gemein­de. Unse­re 100 kleins­ten Dör­fer schei­nen ein beson­ders gutes Lern­feld im Umgang mit den Her­aus­for­de­run­gen des demo­gra­fi­schen Wan­dels zu bie­ten. Der enge Kon­takt und die inten­si­ve Ein­bin­dung der Bewoh­ner för­dern das Ehren­amt und die Nach­bar­schafts­hil­fe. Das Gemein­de­le­ben wird durch Koope­ra­tio­nen mit benach­bar­ten Gemein­den in unter­schied­li­chen Berei­chen unter­stützt und berei­chert.

Um der Fra­ge nach­zu­ge­hen, wie die kleins­ten Dör­fer in Rhein­land-Pfalz auf die Her­aus­for­de­run­gen des demo­gra­fi­schen Wan­dels reagie­ren und her­aus­zu­fin­den, was wir von ihnen in Zei­ten des demo­gra­fi­schen Wan­dels ler­nen kön­nen, hat die Ent­wick­lungs­agen­tur eine Stu­die in Auf­trag gege­ben. Sie beschäf­tigt sich inten­siv mit der Fra­ge, wie Kleinst­ge­mein­den als Lebens- und Wohn­ort funk­tio­nie­ren und ihre kom­mu­na­len Auf­ga­ben bewäl­ti­gen. Die Stu­die und das Pro­jekt sind abge­schlos­sen.

Die Ergebnisse der Studie „Unsere 100 kleinsten Dörfer“ können Sie hier herunterladen.

Burgenblicke am Rhein

Burgenblogger für das Obere Mittelrheintal

Im Mit­tel­rhein­tal ist das Span­nungs­feld zwi­schen Rhein-Roman­tik und Rea­li­tät unüber­seh­bar. Bur­gen­land­schaft, Wie­ge des Tou­ris­mus und Welt­erbe sind hier eng ver­strickt mit Leer­stand, ver­al­te­ter Gas­tro­no­mie, Bahn­lärm und Brü­cken­dis­kus­si­on. Doch was steckt noch in die­sem welt­be­rühm­ten Tal? Wel­che Geschich­ten, Ideen und Bewe­gun­gen gibt es zu ent­de­cken? Um unvor­ein­ge­nom­men zu sehen, wie es aktu­ell um die Regi­on steht, braucht es einen Außen­blick. Und dafür sor­gen Bur­gen­blog­ger.