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Neue Bodenpolitik nötig: Jeden Tag werden 56 Hektar Fläche verbraucht

(Illustration: Minecraft/Pixabay)

Grund und Boden sind nicht ver­mehr­bar. Jeden Tag wer­den in Deutsch­land rech­ne­risch 56 Hekt­ar Flä­che für den Woh­nungs­bau, Indus­trie und Gewer­be, Ver­kehr und Frei­zeit umgewandelt. 

(Illustration: Minecraft/Pixabay)
(Illus­tra­ti­on: Minecraft/​Pixabay)

Ziel der Bun­des­re­gie­rung ist bis 2030 den Flä­chen­ver­brauch auf unter 30 Hekt­ar pro Tag zu ver­rin­gern und bis 2050 auf net­to null zu sen­ken. Das Deut­sche Insti­tut für Urba­nis­tik hat sich gemein­sam mit dem Deut­schen Städ­te­tag und 14 Städ­ten auf den Weg gemacht, ihre Boden­po­li­tik zu über­prü­fen und wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Das Ergeb­nis ist eine 113 Sei­ten star­ke Sonderveröffentlichung. 

Einen ande­ren Ansatz ver­folgt das For­schungs­pro­jekt „Die Obso­le­te Stadt“: Drei Jah­re lang unter­sucht ein Team aus Deutsch­land und Öster­reich, wel­che Flä­chen in Städ­ten dem Risi­ko aus­ge­setzt sind, durch Mega­trends wie Digi­ta­li­sie­rung, Mobi­li­täts­wen­de, Reli­gi­ons­wan­del oder auch die Coro­na­pan­de­mie obso­let zu werden.

Veröffentlicht unter Kommunales Wissen, Vor Ort

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