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Friedhöfe als Orte der Begegnung und Erholung

Eine Stu­die des Bun­des­in­sti­tuts für Bau‑, Stadt- und Raum­for­schung (BBSR) unter­sucht die sich wan­deln­den Rol­len von Fried­hö­fen und beleuch­tet Her­aus­for­de­run­gen und Poten­zia­le ihrer Flä­chen­nut­zung in Deutschland.

(Illus­tra­ti­on: BBSR)

Der Trend zu Urnen- und natur­na­hen Bestat­tun­gen redu­ziert den Flä­chen­be­darf und gefähr­det wirt­schaft­lich die Fried­hö­fe, da die Infra­struk­tur­kos­ten wei­ter­hin bestehen. Die Unter­su­chung zeigt, dass Fried­hö­fe zuneh­mend für öko­lo­gi­sche Zwe­cke genutzt wer­den und sich als Orte der Begeg­nung und Erho­lung ent­wi­ckeln. Kom­mu­nen set­zen, um den Her­aus­for­de­run­gen zu begeg­nen, auf geziel­te Bele­gungs­pra­xis und Umnut­zung weni­ger gefrag­ter Berei­che. Unter­schie­de bestehen regio­nal, etwa hin­sicht­lich der Flä­chen­ver­tei­lung in Ost- und West­deutsch­land. Die Ergeb­nis­se ver­deut­li­chen, dass Fried­hö­fe stär­ker in städ­ti­sche Pla­nungs­pro­zes­se inte­griert wer­den soll­ten, um ihre mul­ti­funk­tio­na­len Rol­len zu fördern.

Veröffentlicht unter Kommunales Wissen

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