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Wissenschaft formuliert fünf Prinzipien für klimasichere Kommunen

(Foto: Jan Maximilian Gerlach, CC BY-SA 2.0)

Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler unter der Koor­di­na­ti­on des Helm­holtz-Zen­trums für Umwelt­for­schung haben fünf wesent­li­che Prin­zi­pi­en defi­niert, an denen Städ­te und Gemein­den ihren Umbau für mehr Kli­ma­si­cher­heit ori­en­tie­ren sollten. 

(Foto: Jan Maximilian Gerlach, CC BY-SA 2.0)
(Foto: Jan Maxi­mi­li­an Ger­lach, CC BY-SA 2.0)

Vor dem Hin­ter­grund der Flut­ka­ta­stro­phe im Juli gehen sie davon aus, dass die Wahr­schein­lich­keit extre­mer Wet­ter­ereig­nis­se zuneh­men wird. Sie for­dern daher, die Früh­warn­sys­te­me zu ver­bes­sern und Bevöl­ke­rungs­schutz zu stär­ken. Dazu soll­te die „Schwamm­fä­hig­keit“ von Land­schaf­ten und städ­ti­schen Gebie­ten gestei­gert wer­den. Drit­tens müss­ten kri­ti­sche Infra­struk­tu­ren, dar­un­ter auch die Ver­sor­gung mit Was­ser und Strom, neu ein­ge­schätzt und bemes­sen werden. 

Außer­dem soll­ten finan­zi­el­le Anrei­ze geschaf­fen wer­den, um die Kli­ma­si­cher­heit von Gebäu­den zu för­dern. Und schließ­lich for­dern die Fach­leu­te stan­dar­di­sier­te über­grei­fen­de Rah­men, damit etwa Gemein­den im Ober­lauf von Flüs­sen mehr Raum für Was­ser schaf­fen als Gemein­den im Unter­lauf, obwohl die obe­ren davon nur indi­rekt profitieren.