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Neue Ressortverteilung: So stellt sich die Landesregierung auf

Staatskanzlei Rheinland-Pfalz

Mit dem Koali­ti­ons­ver­trag von CDU und SPD steht nicht nur die poli­ti­sche Agen­da der neu­en Lan­des­re­gie­rung fest, son­dern auch der künf­ti­ge Zuschnitt der Minis­te­ri­en in Rhein­land-Pfalz. Für die Legis­la­tur­pe­ri­ode 2026 bis 2031 wer­den meh­re­re Res­sorts neu geord­net und Zustän­dig­kei­ten teil­wei­se neu gebün­delt. Damit setzt die neue Koali­ti­on orga­ni­sa­to­ri­sche Schwer­punk­te ins­be­son­de­re bei Digi­ta­li­sie­rung, Staats­mo­der­ni­sie­rung, Kom­mu­nal­ent­wick­lung sowie Wirt­schaft und Klima.

Staatskanzlei Rheinland-Pfalz
Foto: Ent­wick­lungs­agen­tur RLP

Die CDU wird künf­tig den Minis­ter­prä­si­den­ten stel­len und Ver­ant­wor­tung für die Staats­kanz­lei sowie vier Minis­te­ri­en über­neh­men. Zur CDU-geführ­ten Res­sortstruk­tur gehören:

  • die Staats­kanz­lei mit dem Minis­ter für Bun­des- und Euro­pa­an­ge­le­gen­hei­ten, Sport, Ehren­amt und Medi­en sowie dem Chef der Staatskanzlei, 
    • Minis­ter­prä­si­dent: Gor­don Schnieder
    • Minis­ter: Mar­cus Klein
  • das Minis­te­ri­um für Bildung, 
    • Minis­te­rin: Ute Eiling-Hütig (CSU)
    • Staats­se­kre­tä­rin: Jen­ny Groß
  • das Minis­te­ri­um für Inne­res, Inte­gra­ti­on und Verkehr, 
    • Minis­ter: Achim Schwickert
  • das Minis­te­ri­um für Land­wirt­schaft, Wein­bau, Umwelt und Forsten, 
    • Minis­te­rin: Chris­ti­ne Schneider
  • sowie das Minis­te­ri­um für Jus­tiz und Verbraucherschutz. 
    • Minis­ter: Hel­mut Martin

Die SPD stellt mit Sabi­ne Bät­zing-Lich­tent­hä­ler die Stell­ver­tre­ten­de Minis­ter­prä­si­den­tin und ver­ant­wor­tet künf­tig eben­falls fünf Res­sorts. Dazu zählen:

  • das Minis­te­ri­um der Finan­zen mit den neu­en Zustän­dig­kei­ten für Digi­ta­li­sie­rung und Staatsmodernisierung, 
    • Minis­te­rin: Doris Ahnen
    • Staats­se­kre­tär: Dr. Fedor Rose
  • das Minis­te­ri­um für Kom­mu­nen, Bau­en, Woh­nen und Kultur, 
    • Minis­ter: Sven Teuber
    • Staats­se­kre­tä­rin: Vanes­sa Fischer
    • Staats­se­kre­tär: Dr. Denis Alt 
  • das Minis­te­ri­um für Arbeit, Sozia­les, Frau­en, Fami­lie und Jugend, 
    • Minis­te­rin: Sabi­ne Bätzing-Lichtenthäler
    • Staats­se­kre­tä­rin: Kath­rin Anklam-Trapp
  • das Minis­te­ri­um für Wirt­schaft, Ener­gie und Klima, 
    • Minis­ter: Micha­el Ebling
    • Staats­se­kre­tä­rin: Simo­ne Schneider
    • Staats­se­kre­tär: Dani­el Stich
  • sowie das Minis­te­ri­um für Wis­sen­schaft, Wei­ter­bil­dung und Gesundheit 
    • Minis­ter: Cle­mens Hoch
    • Staats­se­kre­tä­rin: Dr. Tama­ra Müller

Kom­mu­nal- und Regionalentwicklung

Beson­ders auf­fäl­lig ist die stär­ke­re Bün­de­lung stra­te­gi­scher Zukunfts­the­men. Digi­ta­li­sie­rung und Staats­mo­der­ni­sie­rung wer­den im Finanz­mi­nis­te­ri­um zusam­men­ge­führt. Gleich­zei­tig ent­steht mit dem Minis­te­ri­um für Kom­mu­nen, Bau­en, Woh­nen und Kul­tur ein Res­sort, das kom­mu­na­le Ent­wick­lung und Stadt- bezie­hungs­wei­se Regio­nal­ent­wick­lung stär­ker zusam­men den­ken soll. Auch die Ver­bin­dung von Wirt­schaft, Ener­gie und Kli­ma ver­deut­licht den Anspruch der neu­en Lan­des­re­gie­rung, wirt­schaft­li­che Trans­for­ma­ti­on und Kli­ma­schutz enger mit­ein­an­der zu verzahnen.

Für Kom­mu­nen, Unter­neh­men, Ver­bän­de und regio­na­le Akteu­re bedeu­tet der neue Res­sort­zu­schnitt künf­tig ver­än­der­te Zustän­dig­kei­ten und Ansprech­part­ner inner­halb der Lan­des­re­gie­rung. Die orga­ni­sa­to­ri­sche Neu­auf­stel­lung gibt zugleich Hin­wei­se dar­auf, wel­che The­men­fel­der CDU und SPD in den kom­men­den Jah­ren beson­ders in den Fokus rücken wollen.

Fahrplan zur neuen Landesregierung

Schild Staatskanzlei
Foto: Ent­wick­lungs­agen­tur RLP

Am 18. Mai 2026 soll CDU-Lan­des­chef Gor­don Schnie­der im Main­zer Land­tag zum neu­en Minis­ter­prä­si­den­ten gewählt wer­den. Damit wür­de erst­mals seit 35 Jah­ren wie­der ein CDU-Poli­ti­ker die Staats­kanz­lei übernehmen.

Die Wahl erfolgt im neu kon­sti­tu­ier­ten Land­tag am Ver­fas­sungs­tag des Lan­des Rhein­land-Pfalz. Im Anschluss an die Wahl soll Gor­don Schnie­der ver­ei­digt wer­den. Direkt danach wer­den die künf­ti­gen Minis­te­rin­nen und Minis­ter sowie die Staats­se­kre­tä­rin­nen und Staats­se­kre­tä­re offi­zi­ell ernannt und eben­falls ver­ei­digt. CDU und SPD stel­len künf­tig jeweils fünf Minis­te­ri­en. Mit der Ver­ei­di­gung des neu­en Kabi­netts endet zugleich die Amts­zeit der bis­he­ri­gen Lan­des­re­gie­rung unter Minis­ter­prä­si­dent Alex­an­der Schweit­zer. Die neue schwarz-rote Koali­ti­on ver­fügt im Land­tag über eine brei­te Mehr­heit und will ihre Arbeit unmit­tel­bar nach der Regie­rungs­bil­dung aufnehmen.

Neue Lan­des­re­gie­rung: Koali­ti­ons­ver­trag setzt Leit­li­ni­en von 2026 bis 2031

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