Der Landtag Rheinland-Pfalz hat eine Novelle des Landesnaturschutzgesetzes beschlossen.

Sie soll laut Umweltministerin Katrin Eder die Neuausrichtung des Naturschutzes rechtlich absichern. Als Begründung nannte sie die Klima- und Artenkrise und verweist darauf, dass die Durchschnittstemperatur in Rheinland-Pfalz bereits 1,8 Grad über dem vorindustriellen Niveau liege. Das Gesetz reagiert darauf, dass die bisherige Organisation bei Biotoppflege und Vertragsnaturschutzberatung an Grenzen stößt. Künftig sollen regional verankerte Naturschutzstationen Aufgaben wie Biotopbetreuung und Beratungsleistungen übernehmen, zunächst als Modellprojekte, etwa in Mittelhaardt-Donnersberg und in der Vulkaneifel. In den nächsten zehn Jahren sind zehn bis zwölf Stationen geplant.