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In Kärnten übernehmen KI-Agenten Verwaltungsaufgaben

Im öster­rei­chi­schen Bun­des­land Kärn­ten wer­den künf­tig 300 frei­ge­wor­de­ne Stel­len von Beam­tin­nen und Beam­ten durch Künst­li­che Intel­li­genz ersetzt, um Per­so­nal­kos­ten zu sen­ken und Ver­wal­tungs­ver­fah­ren zu beschleunigen.

(Foto von Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser und Chief Digi­tal Offi­cer Chris­ti­an Inz­ko: Lan­des­pres­se­dienst Kärnten)

Die KI-Agen­ten auto­ma­ti­sie­ren Auf­ga­ben wie die Prü­fung von För­der­an­trä­gen und arbei­ten DSGVO-kon­form, indem sie auf einer eige­nen Infra­struk­tur namens „Kärn­t­enG­PT“ basie­ren. Die­se tech­no­lo­gi­sche Umstel­lung nutzt das lokal instal­lier­te Modell „Llama“ vom Face­book-Kon­zern Meta und ver­mei­det die Ver­wen­dung aus­län­di­scher Cloud-Diens­te, um Daten­ho­heit zu gewähr­leis­ten. Dies fällt in eine Pha­se, in der etwa 40 Pro­zent der Beleg­schaft in den Ruhe­stand tre­ten. Die Stra­te­gie wird unter­schied­lich bewer­tet: Kri­ti­ker fürch­ten einen Ver­lust des mensch­li­chen Kon­takts, Befür­wor­ter sehen dar­in eine not­wen­di­ge Ant­wort auf den Fach­kräf­te­man­gel. Kärn­ten könn­te damit ein Modell für ähn­li­che Ent­wick­lun­gen in ande­ren Regio­nen werden.

Veröffentlicht unter Vor Ort

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