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Einsamkeit im Alter vermeiden – Die “Digitalen Nachbarn” starten in die Praxisphase

Wie können neue, digitale Mittel dazu genutzt werden, Seniorinnen und Senioren länger ein selbstbestimmtes Leben in den gewohnten vier Wänden zu ermöglichen? Das Modellprojekt “Digitale Nachbarn – Ixem deheem” sucht in den nächsten zwei Jahren Antworten auf Fragen wie diese.

Eine Gruppe von 15 Seniorinnen und Senioren bekommen jeweils einen audio-visuellen Sprachassistenten (z.B. Alexa) zur Verfügung gestellt, den sie in ihrer Wohnung nutzen können. Über das Gerät können sie per Videotelefonie mit ihren Angehörigen oder Freunden telefonieren; sie können aber auch kleine Anwendungen nutzen, wie z.B. die Wettervorhersage, die Tagesschau oder Radio. Bedienen können sie das Gerät mit Sprachbefehlen (z.B.: „Alexa, wie wird das Wetter morgen“).

Dieses Angebot von Anwendungen oder Programmen, wie wir sie nennen, wird zusammen mit den Seniorinnen und Senioren weiterentwickelt. Wir schauen also, was sich die Teilnehmer wünschen, und prüfen, wie es umgesetzt werden kann.

Stattfinden wird das Pilotprojekt im Zweibrücker Stadtteil Ixheim, genauer im Wohngebiet Breitwiesen. Dort ist das Deutsche Rote Kreuz bereits gut vernetzt und bietet den Teilnehmern mit einem Quartierstreff auch eine „Physische“ Anlaufstelle.

Die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz hat das Projekt zusammen mit 3 Partnern gestartet: dem Deutschen Roten Kreuz Landesverband, dem Deutschen Roten Kreuze Kreisverband Südwestpfalz und dem Fraunhofer Institut für Experimentelles Software Engineering.

Seit Dezember haben die Projektpartner das Modellprojekt vorbereitet. Bei einem Pressegespräch mit den lokalen Medien am 14. Mai ist das Projekt in die Praxisphase gestartet.

Wir wünschen (uns und) allen Beteiligten ein erfolgreiches Projekt!

www.digitale-nachbarn.de

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