Menü Schließen

Weggeworfene Kippe kostet in Berlin künftig 250 Euro

Der Ber­li­ner Senat hat einen neu­en Buß­geld­ka­ta­log beschlos­sen, der deut­lich höhe­re Stra­fen für ille­ga­le Müll­ent­sor­gung vorsieht.

(Foto: iStock/​ian al amin)

Das Weg­wer­fen einer Ziga­ret­ten­kip­pe kos­tet künf­tig 250 Euro statt zuvor 55 Euro. Sperr­müll­ab­la­ge­run­gen wer­den mit 4.000 Euro statt 150 Euro sank­tio­niert. Beson­ders dras­tisch sind die Stra­fen für ille­ga­le Bau­schutt­ent­sor­gung, wo bis zu 25.000 Euro ver­langt wer­den, bei gefähr­li­chen Stof­fen noch mehr. Ziel ist, durch abschre­cken­de Maß­nah­men die Stadt sau­be­rer zu hal­ten. In Rhein­land-Pfalz gibt es kei­nen ein­heit­li­chen, öffent­lich so prä­sen­ten Buß­geld­ka­ta­log wie in Ber­lin. In der Pra­xis arbei­ten die Behör­den mit lan­des­wei­ten Richt­wer­ten (Umwelt-Buß­geld­ka­ta­log) und kom­mu­na­len Ver­war­nungs­geld­ka­ta­lo­gen. Eine weg­ge­wor­fe­ne Kip­pe sieht demanch einen Rah­men von 50 bis 250 Euro vor. Bei Sperr­müll reicht das Buß­geld von 500 bis 2.500 Euro.

Veröffentlicht unter Kommunales Wissen

Ähnliche Themen