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Notarzteinsätze mit Unterstützung aus der Ferne

Rhein­land-Pfalz hat ein lan­des­weit ein­heit­li­ches Telen­ot­arzt­sys­tem in den durch­ge­hen­den Betrieb „24 Stun­den am Tag, 7 Tage die Woche“ („24/​7“) genommen.

(Foto: iStock/​Drazen Zigic)

Innen­mi­nis­ter Micha­el Ebling sag­te, damit sei medi­zi­ni­sche Exper­ti­se „unab­hän­gig von Ort, Tages­zeit oder Wet­ter­la­ge“ ver­füg­bar. Das Sys­tem ermög­licht es Not­fall­sa­ni­tä­te­rin­nen und Not­fall­sa­ni­tä­tern, bei Bedarf ärzt­li­chen Rat digi­tal zuzu­schal­ten, zum Bei­spiel per siche­rer Audio‑, Video- und Daten­über­tra­gung. Dadurch sol­len Ent­schei­dun­gen zur Dia­gno­se und Behand­lung bereits vor dem Kran­ken­haus unter­stützt wer­den, vor allem in länd­li­chen Regio­nen oder bei meh­re­ren Ein­sät­zen gleich­zei­tig. Der ope­ra­ti­ve Pilot­be­trieb star­te­te bereits 2023 an der BG-Unfall­kli­nik in Lud­wigs­ha­fen, spä­ter kamen unter ande­rem das Kran­ken­haus der Barm­her­zi­gen Brü­der in Trier sowie seit Okto­ber 2025 die Uni­ver­si­täts­me­di­zin Mainz und das West­pfalz-Kli­ni­kum Kai­sers­lau­tern hinzu.

Veröffentlicht unter Digitalisierung

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