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Flotte der elektrischen Dorfautos wird größer

(Foto: Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück)

Das Modell­pro­jekt E‑Dorfauto im Rhein-Huns­rück-Kreis tritt in eine neue Pha­se – und wird in angren­zen­de Regio­nen über­nom­men. Wie die Ener­gie­agen­tur Rhein­land-Pfalz berich­tet, sind bis­her acht Elek­tro­au­tos vom Typ Renault Kan­goo maxi Z.E. im Kreis unter­wegs. Jedes Fahr­zeug kann von den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern des jewei­li­gen Stand­ort­dor­fes kos­ten­frei genutzt werden. 

(Foto: Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück)
(Foto: Kreis­ver­wal­tung Rhein-Hunsrück)

Vor­aus­set­zung sind ein Nut­zungs­ver­trag und ein Chip auf dem Füh­rer­schein, mit dem sich das Auto öff­nen lässt. Vor­her muss das Auto im Inter­net gebucht werden. 

Seit Pro­jekt­start im Dezem­ber 2019 haben sich mehr als 600 Inter­es­sier­te regis­triert, und im Schnitt ist jeder Wagen mehr als ein­mal täg­lich gebucht. Künf­tig sol­len Gemein­den in Eigen­re­gie ein Dorf­au­to unter­hal­ten und dafür vom Rhein-Huns­rück-Kreis einen Zuschuss von 250 Euro erhal­ten. Kos­ten­los dürf­te die Nut­zung dann nicht mehr bleiben. 

Bis zu 20 Dorf­au­tos will der Kreis zwei Jah­re lang för­dern. Auch im benach­bar­ten May­en-Koblenz wer­den dem­nächst zehn Autos bereit­ge­stellt, außer­dem in den Dör­fern Staudt im Wes­ter­wald und Ille­rich in der Eifel.

Veröffentlicht unter Landleben digital, Nahversorgung, Serie #landleben

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