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Glossar

Text: Stef­fen Hess, Sven­ja Polst und Mat­thi­as Koch, Fraun­ho­fer-Insti­tut für Expe­ri­men­tel­les Soft­ware Engi­nee­ring IESE in Kai­sers­lau­tern

3D-Druck

„3D-Druck, auch als addi­ti­ve Fer­ti­gung bekannt, beschreibt ein Her­stel­lungs­ver­fah­ren, bei dem ein Objekt in drei Dimen­sio­nen oft durch eine Rei­he auf­ein­an­der­fol­gen­der Schich­ten gebil­det wird.“ Grund­la­ge hier­für ist ein 3D-Modell, wel­ches die Geo­me­trie des her­zu­stel­len­den Objekts beschreibt. 3D- Dru­cker sind sowohl für den Heim­ge­brauch als auch für indus­tri­el­le Zwe­cke auf dem Markt ver­füg­bar. Quel­le: http://s.fhg.de/gXj

3D-Modell

„Ein 3D-Modell ist die Reprä­sen­ta­ti­on der Geo­me­trie von Objek­ten auf Basis eines drei­di­men­sio­na­len Koor­di­na­ten­sys­tems.“ Es stellt die Rea­li­tät gra­fisch so dar, dass Rech­ner oder Men­schen damit arbei­ten kön­nen. 3D-Model­le kön­nen bei­spiels­wei­se als Grund­la­ge für den 3D-Druck ver­wen­det wer­den. Quel­le: http://s.fhg.de/xx2

Algorithmus

„Ein Algo­rith­mus ist ein Ver­fah­ren zur Lösung eines mathe­ma­ti­schen Pro­blems. Durch die Imple­men­tie­rung von Algo­rith­men in Pro­gramm­codes kön­nen Com­pu­ter in die Lage ver­setzt wer­den, Lösun­gen für bestimm­te Pro­blem­stel­lun­gen zu berech­nen, so etwa bei der Ver­ar­bei­tung von Big Data zu Smart Data.“ Quel­le: http://s.fhg.de/nUs

Augmented Reality

„Aug­men­ted Rea­li­ty bezeich­net eine com­pu­ter­un­ter­stütz­te Wahr­neh­mung bzw. Dar­stel­lung, wel­che die rea­le Welt um vir­tu­el­le Aspek­te erwei­tert.“ Im Gegen­satz zur Vir­tu­al Rea­li­ty bleibt somit die rea­le Welt wei­ter­hin im Blick­feld des Betrach­ters und es kann sowohl mit der rea­len Welt als auch bspw. über ent­spre­chen­de Hand­schu­he, die Bewe­gun­gen digi­tal erfas­sen, mit den vir­tu­el­len Ele­men­ten inter­agiert wer­den. Quel­le: http://s.fhg.de/SsH

Big Data

„Als Big Data oder Mas­sen­da­ten wird die Samm­lung immer grö­ße­rer Daten­men­gen bezeich­net, deren sys­te­ma­ti­sche Aus­wer­tung durch tech­ni­sche Fort­schrit­te, sowohl im Bereich von Pro­zes­so­ren und Sen­so­rik als auch im Bereich der Ana­ly­se­me­tho­den, ermög­licht wird (‚Smart Data‘).“ Quel­le: http://s.fhg.de/nUs

Blockchain

„Tech­nisch stellt die Block­chain eine dezen­tra­le Daten­bank dar, die […] auf einer Viel­zahl von Rech­nern gespie­gelt vor­liegt. Sie zeich­net sich dadurch aus, dass ihre Ein­trä­ge in Blö­cken zusam­men­ge­fasst und gespei­chert wer­den. Durch einen von allen Rech­nern ver­wen­de­ten Kon­sens­me­cha­nis­mus wird die Authen­ti­zi­tät der Daten­bank­ein­trä­ge sicher­ge­stellt.“ Quel­le: http://s.fhg.de/943

Brain Interface

„Ein Brain (Com­pu­ter) Inter­face ist eine spe­zi­el­le Hirn-Com­pu­ter-Schnitt­stel­le, die mit Gedan­ken, die in elek­tri­sche Signa­le umge­setzt wer­den, gesteu­ert wird.“ Ein mög­li­ches Anwen­dungs­ge­biet ist die Bil­dung einer Steu­er­mög­lich­keit für behin­der­te oder gelähm­te Men­schen. Außer­dem wer­den die Mög­lich­kei­ten der Kom­bi­na­ti­on von mensch­li­cher Intel­li­genz mit künst­li­cher Intel­li­genz erforscht. Quel­le: http://s.fhg.de/vE2

Car- und Bike-Sharing (Sharing Economy)

„Die Grund­idee der ‚Öko­no­mie des Tei­lens‘ ist es, nicht dau­er­haft von einer Per­son genutz­te Res­sour­cen [z. B. Autos oder Fahr­rä­der] zeit­wei­se ande­ren zur Nut­zung zu über­las­sen, wobei die Ver­mitt­lung hier in der Regel online über digi­ta­le Platt­for­men erfolgt.“ Quel­le: http://s.fhg.de/nUs

Chatbot

„Chat­bots sind Dia­log­sys­te­me mit natür­lich­sprach­li­chen Fähig­kei­ten tex­tu­el­ler oder audi­tiver Art. Sie wer­den […] auf Web­sites oder in Instant-Messaging-Sys­te­men [z. B. Whats­App] ver­wen­det, wo sie die Pro­duk­te und Ser­vices ihrer Betrei­ber erklä­ren und bewer­ben respek­ti­ve sich um Anlie­gen der Inter­es­sen­ten und Kun­den küm­mern.“ Quel­le: http://s.fhg.de/Kkk

Cloud-Technologien

„Cloud-Tech­no­lo­gien erlau­ben es, über das Inter­net von jedem Ort aus auf zen­tral gespei­cher­te Daten eines Pro­zes­ses zuzu­grei­fen und die­se Daten auch mit­tels bereit­ge­stell­ter Ver­ar­bei­tungs- und Ana­ly­se­soft­ware zu bear­bei­ten.“ Quel­le: http://s.fhg.de/nUs

Coworking Space

„Räum­lich­keit, in der ver­schie­de­ne unab­hän­gi­ge Orga­ni­sa­tio­nen oder Frei­be­ruf­ler zusam­men an einem Ort arbei­ten kön­nen. Die Arbeits­plät­ze und vor­han­de­ne Infra­struk­tur wer­den dabei auf eine bestimm­te Zeit gemie­tet.“ Cowor­king Spaces könn­ten auch tage­wei­se ver­mie­tet wer­den. Sie soll­ten wohn­ort­nah gele­gen sein und den Aus­tausch zwi­schen den Arbei­ten­den för­dern. Quel­le: http://s.fhg.de/nUs

Crowdfunding

„Crowd­fun­ding ist eine Form der Finan­zie­rung (eng­lisch ‚fun­ding‘) durch eine Men­ge (eng­lisch ‚crowd‘) von Inter­net­nut­zern. […] Im deutsch­spra­chi­gen Raum ist auch der Begriff der Schwarm­fi­nan­zie­rung bekannt. […] Beim Crowd­fun­ding wird […] zur Spen­de oder Betei­li­gung auf­ge­ru­fen. Künst­ler, Akti­vis­ten, Ver­an­stal­ter und Unter­neh­mer stel­len ihre Pro­jek­te dar und nen­nen die benö­tig­te Sum­me sowie die erwart­ba­re Gegen­leis­tung für die Benut­zer. […] Wenn inner­halb einer bestimm­ten Zeit die ange­ge­be­ne Sum­me erreicht wird, fließt das Geld an die Initi­an­ten und die Idee wird umge­setzt.“ Quel­le: http://s.fhg.de/ZS2

Crowdsourcing

„Ein Geschäfts­mo­dell, bei dem umfang­rei­che Arbei­ten an eine Grup­pe (eng­lisch ‚crowd‘) Inter­net­nut­zer (teil­wei­se gegen Bezah­lung, ‚Paid Crowd­sour­cing‘ […]) aus­ge­la­gert wird, um Res­sour­cen und Kos­ten zu spa­ren oder Kol­lek­tiv­wis­sen zu nut­zen. Pro­mi­nen­tes­tes Bei­spiel ist das Online-Lexi­kon Wiki­pe­dia.“ Quel­le: http://s.fhg.de/nUs

Digitale Demokratie

„Unter Digi­ta­ler Demo­kra­tie, auch E‑Demokratie, ver­steht man die Ver­ein­fa­chung und Durch­füh­rung von Pro­zes­sen zur Infor­ma­ti­on, Kom­mu­ni­ka­ti­on und Trans­ak­ti­on inner­halb und zwi­schen Insti­tu­tio­nen der Legis­la­ti­ve, Bür­gern, Unter­neh­men und wei­te­ren staat­li­chen Insti­tu­tio­nen durch den Ein­satz von Infor­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gien.“ Quel­le: http://s.fhg.de/65b

Digitaler Wandel

„Mit dem Begriff ‚digi­ta­ler Wan­del‘ wer­den Ver­än­de­run­gen zusam­men­ge­fasst, die auf Basis einer schnel­len und brei­ten Adap­ti­on neu­er Infor­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gien in Wirt­schaft und Gesell­schaft rea­li­siert wer­den kön­nen. Sie haben jeweils für sich und erst recht in Wech­sel­wir­kung mit­ein­an­der ein gro­ßes Poten­zi­al, die Art und Wei­se, wie wir wirt­schaf­ten und arbei­ten, grund­le­gend zu beein­flus­sen.“ Quel­le: http://s.fhg.de/nUs

Disruptive Geschäftsmodelle

„Ver­drän­gung eta­blier­ter Geschäfts­mo­del­le durch neue, digi­ta­le Alter­na­ti­ven. Aus einem Nischen­pro­dukt ent­wi­ckelt sich ein Stan­dard, der die Umstruk­tu­rie­rung und Neu­aus­rich­tung einer gan­zen Bran­che zur Fol­ge haben kann. Bei­spiel hier­für sind Model­le, die phy­si­sche Akti­vi­tä­ten ver­mehrt in das Inter­net ver­la­gern, wie Online-Shop­ping-Por­ta­le.“ Quel­le: http://s.fhg.de/nUs

Drohne

„Eine Droh­ne ist ein unbe­mann­tes Luft- oder Unter­was­ser­fahr­zeug, das ent­we­der von Men­schen fern­ge­steu­ert oder von einem inte­grier­ten oder aus­ge­la­ger­ten Com­pu­ter gesteu­ert und damit (teil-)autonom wird.“ Haupt­an­wen­dungs­zweck ist der­zeit die Auf­nah­me von Fotos und Vide­os aus der Luft oder der Trans­port von klei­ne­ren Gegen­stän­den. Quel­le: http://s.fhg.de/VmZ


E‑Government

„E‑Government (Kurz­form für ‚Elec­tro­nic Government‘) ermög­licht Bür­ge­rin­nen, Bür­gern und Unter­neh­men den unkom­pli­zier­ten und zeit­lich unab­hän­gi­gen Zugang zu den Leis­tun­gen des Staa­tes. Der Gang zum Amt wird so in den meis­ten Fäl­len über­flüs­sig. Dar­über hin­aus wird Ver­wal­tungs­han­deln durch den Ein­satz von E‑Go­vernment-Ver­fah­ren schnel­ler und kos­ten­güns­ti­ger.“ Ermög­licht wird dies durch den Ein­satz von Infor­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­ni­ken über elek­tro­ni­sche Medi­en. Quel­le: http://s.fhg.de/bz4

Full Body Motion Detection

„Full Body Moti­on Detec­tion, auch Moti­on Cap­tu­re, wört­lich Bewe­gungs­er­fas­sung, beschreibt eine Tech­nik, die es ermög­licht, mensch­li­che Bewe­gun­gen auf­zu­zeich­nen und sie anschlie­ßend in ein von Com­pu­tern les­ba­res For­mat umzu­wan­deln. Dabei wer­den die Bewe­gun­gen zum einen ana­ly­siert und zum ande­ren auf 3D-Model­le über­tra­gen.“ Quel­le: http://s.fhg.de/N84

Gig Economy

„In der Gig Eco­no­my wer­den Dienst­leis­tun­gen über Platt­for­men im Inter­net ver­mit­telt. Jede die­ser Dienst­leis­tun­gen stellt für den Erbrin­ger einen ein­zel­nen ‚Gig‘ dar, einen digi­tal ver-mit­tel­ten ‚Ein­mal-Auf­trag‘ oder ‚Ein­mal-Job‘. Eine dau­er­haf­te Anstel­lung besteht hier­bei nicht. Die Platt­form­be­trei­ber gehen in ihren AGB davon aus, dass es sich bei den Auf­trag­neh­mern um Selbst­stän­di­ge han­delt.“ Quel­le: http://s.fhg.de/nUs

Hackathon

„Ein Hacka­thon (Zusam­men­set­zung der Wor­te ‚Hack‘ und ‚Mara­thon‘, gele­gent­lich auch ‚Hack­day‘ genannt) ist ein For­mat, bei dem Kon­zep­te zu einem bestimm­ten The­ma oder einer Fra­ge­stel­lung ent­wi­ckelt und als Pro­to­ty­pen umge­setzt wer­den. Ein klas­si­scher Hacka­thon dau­ert zwi­schen 24 und 48 Stun­den, in denen durch die Zusam­men­ar­beit von Teil­neh­mern aus ver­schie­de­nen Gebie­ten der Soft­ware- oder Hard­ware­indus­trie Inno­va­tio­nen ent­ste­hen, Lösun­gen erar­bei­tet oder Pro­duk­te ent­wor­fen wer­den.“ Quel­le: http://s.fhg.de/feN

Hologramm

„Ein Holo­gramm ist eine Abbil­dung eines Objek­tes. Es wird voll drei­di­men­sio­nal wie­der­ge­ge­ben. Die Abbil­dung kann aus ver­schie­de­nen Blick­win­keln betrach­tet wer­den. Zum Bei­spiel kann man von einem Wür­fel aus – je nach Per­spek­ti­ve des Betrach­ters – nicht nur die Vor­der­sei­te, son­dern auch alle Sei­ten­flä­chen sehen.“ Quel­le: http://s.fhg.de/x6x

Homeoffice

„Home­of­fice (deutsch ‚Heim­ar­beit‘) ist eine Arbeits­form, bei der außer­halb der Betriebs­stät­te und von pri­va­ten Räu­men des Arbeit­neh­mers aus gear­bei­tet wird. Dies betrifft sowohl fest ange­stell­te Arbeit­neh­mer als auch selbst­stän­di­ge Erwerbs­tä­ti­ge.“ Quel­le: http://s.fhg.de/nUs

Industrie 4.0

„Indus­trie 4.0 bezeich­net die intel­li­gen­te Ver­net­zung von Maschi­nen und Abläu­fen in der Indus­trie mit Hil­fe von Infor­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gie.“ Für Unter­neh­men erge­ben sich damit Mög­lich­kei­ten zur fle­xi­ble­ren Pro­duk­ti­on, opti­mier­ter Logis­tik und kun­den­zen­trier­ten Lösun­gen. Die Pro­duk­te kön­nen bei der Pro­duk­ti­on nach den Wün­schen eines Kun­den kon­fi­gu­riert wer­den für den Preis eines Mas­sen­pro­duk­tes. Quel­le: http://s.fhg.de/7B8

Iris-Scan

„Per Iris-Erken­nung kön­nen Men­schen ein­deu­tig iden­ti­fi­ziert wer­den. Dabei wer­den ein­zig­ar­ti­ge Merk­ma­le genutzt, die sich in der ring­för­mi­gen Regi­on um die Pupil­le des Auges befin­den. Weil Iris-Erken­nung ein bio­lo­gi­sches Cha­rak­te­ris­ti­kum nutzt, zählt die Tech­nik zu den bio­me­tri­schen Ver­fah­ren.“ Quel­le: http://s.fhg.de/Bq5

Künstliche Intelligenz

„Künst­li­che Intel­li­genz (KI, eng­lisch ‚Arti­fi­cial Intel­li­gence‘) beschäf­tigt sich mit Metho­den, die es einem Com­pu­ter ermög­li­chen, Auf­ga­ben zu lösen, die, wenn sie vom Men­schen gelöst wer­den, Intel­li­genz erfor­dern. […] Die bedeu­tends­ten [Anwen­dungs­be­rei­che] der Künst­li­chen Intel­li­genz sind die Wis­sens­re­prä­sen­ta­ti­on sowie das Schlie­ßen und Fol­gern zur Nut­zung des reprä­sen­tier­ten Wis­sens.“ Quel­le: http://s.fhg.de/yHb

Mobiles Arbeiten

„Der Begriff ‚Mobi­les Arbei­ten‘ bezeich­net das Arbei­ten außer­halb von Betriebs­stät­ten. Es umfasst die Arbeit von zu Hau­se aus (Tele­ar­beit, alter­nie­ren­de Tele­ar­beit), die Arbeit beim Kun­den (zum Bei­spiel Ser­vice oder Ver­trieb), die Arbeit von unter­wegs (zum Bei­spiel Flug­zeug, Hotel­zim­mer) und die Arbeit im Rah­men von Dienst­rei­sen (zum Bei­spiel Mes­se, Kon­gress).“ Quel­le: http://s.fhg.de/nUs

Open Data

Open Data (deutsch ‚offe­ne Daten‘) beschreibt das Kon­zept, dass Daten offen sind, das heißt „durch jeder­mann und für jeg­li­che Zwe­cke genutzt, wei­ter­ver­ar­bei­tet und wei­ter­ver­brei­tet wer­den kön­nen. […] Der Begriff offe­ne Daten schließt Daten aus Wis­sen­schaft und For­schung mit ein, den­noch wird er heu­te oft syn­onym für ‚Open Government Data‘ ver­wen­det, also für offe­ne Daten der öffent­li­chen Ver­wal­tung. […] Dazu gehö­ren Umwelt- und Wet­ter­da­ten, Geo­da­ten, Ver­kehrs­da­ten, Haus­halts­da­ten, Sta­tis­ti­ken, Publi­ka­tio­nen, Pro­to­kol­le, Geset­ze, Urtei­le und Ver­ord­nun­gen.“ Quel­le: http://s.fhg.de/JMq

Plattform

„In der Com­pu­ter­tech­nik bil­det eine Platt­form eine ein­heit­li­che Basis, an die Kom­po­nen­ten ange­schlos­sen und Pro­gram­me auf­ge­setzt und betrie­ben wer­den kön­nen.“ Sie bil­den die Grund­la­ge für digi­ta­le Öko­sys­te­me, auch smar­te Öko­sys­te­me genannt, auf denen ver­schie­de­ne Part­ner Hard­ware- und Soft­ware­kom­po­nen­ten bereit­stel­len, um durch deren gemein­schaft­li­ches Wir­ken den Nut­zern höher­wer­ti­ge Diens­te anbie­ten zu kön­nen. Quel­le: http://s.fhg.de/uEW

QR Code

„Ein QR Code (kurz für: Quick Respon­se, deutsch: schnel­le Ant­wort) besteht aus einem zwei­di­men­sio­na­len Strich­code. Die­ser spei­chert Infor­ma­tio­nen in Form von Zei­chen und Zif­fern und fin­det ins­be­son­de­re in der Indus­trie und in der Wer­bung Ver­wen­dung. [Die Infor­ma­tio­nen] wer­den in wei­ßen und schwar­zen Bild­punk­ten ver­schlüs­selt […]. Über moder­ne Smart­pho­nes und Tablets mit einer Kame­ra und einer ent­spre­chen­den Appli­ka­ti­on kann ein QR Code ent­schlüs­selt und nutz­bar gemacht wer­den.“ Quel­le: http://s.fhg.de/uJv

Shared Desk

Shared Desks sind Arbeits­plät­ze, die ein Mit­ar­bei­ter jeden Tag, an dem er im Büro ist, aufs Neue aus­wählt und bei Diens­ten­de wie­der für den nächs­ten Arbei­ten­den frei­räumt. Quel­le: http://s.fhg.de/5b5

Simulation

„Eine Simu­la­ti­on bezeich­net ein mög­lichst rea­li­täts­na­hes Nach­bil­den von einem Gesche­hen in der Wirk­lich­keit. Aus Sicher­heits- und Kos­ten­grün­den ist es für fast alle kon­kre­ten [Pro­ble­me] not­wen­dig, sie aus der Rea­li­tät zu lösen und abs­trakt zu behan­deln; das heißt, durch Abs­trak­ti­on wird ein Modell geschaf­fen, an dem ziel­ge­rich­tet expe­ri­men­tiert wird. Die dar­aus resul­tie­ren­den Ergeb­nis­se wer­den anschlie­ßend wie­der auf das rea­le Pro­blem über­tra­gen.“ Quel­le: http://s.fhg.de/hzC

Smart Card

„Eine Smart Card hat meist die Grö­ße einer Kre­dit­kar­te und ver­fügt über einen ein­ge­bet­te­ten Mikro­chip. Auf die­sem las­sen sich Daten spei­chern und er kann für Tele­fon­ge­sprä­che eben­so ver­wen­det wer­den wie für elek­tro­ni­sche Bezahl­vor­gän­ge oder ande­re Anwen­dun­gen. Durch gele­gent­li­che Aktua­li­sie­run­gen ist auch eine Ver­wen­dung des Chips für ande­re Ein­satz­be­rei­che mög­lich.“ Quel­le: http://s.fhg.de/pM7

Smart Home

„Der Begriff ‚Smart Home‘ (deutsch ‚intel­li­gen­tes Zuhau­se‘) zielt auf das infor­ma­ti­ons- und sen­sor­tech­nisch auf­ge­rüs­te­te, in sich selbst und nach außen hin ver­netz­te Zuhau­se. Ver­wand­te Begrif­fe sind ‚Smart Living‘ und ‚Intel­li­gent Home‘. […] Ange­strebt wird eine Erhö­hung der Lebens- und Wohn­qua­li­tät, der Betriebs- und Ein­bruch­si­cher­heit und der Ener­gie­ef­fi­zi­enz.“ Quel­le: http://s.fhg.de/4xi

Sprachassistent

„Ein vir­tu­el­ler [Sprach-]Assistent ist ein Dia­log­sys­tem, das Anfra­gen der Benut­zer beant­wor­tet und Auf­ga­ben für sie erle­digt, in pri­va­ten und wirt­schaft­li­chen Zusam­men­hän­gen. Er ist auf dem Smart­pho­ne eben­so zu fin­den wie in Unter­hal­tungs­ge­rä­ten und in Fahr­zeu­gen. Er ver­steht natür­li­che [gespro­che­ne] Spra­che und wen­det sie selbst an.“ Quel­le: http://s.fhg.de/Z77

Start-up

„Ein kürz­lich gegrün­de­tes Unter­neh­men, das sich durch eine inno­va­ti­ve Geschäfts­idee und das Ziel, schnell zu wach­sen, aus­zeich­net. Somit bezieht sich der Begriff meist auf Fir­men in der Tech­no­lo­gie­bran­che und nicht auf hand­werk­li­che Betrie­be.“ Quel­le: http://s.fhg.de/nUs

Vertrauensarbeitszeit

„Ver­trau­ens­ar­beits­zeit ist ein Modell der Arbeits­or­ga­ni­sa­ti­on, bei dem die Beschäf­tig­ten ihre Auf­ga­ben in einem ver­ab­re­de­ten Zeit­raum eigen­ver­ant­wort­lich erle­di­gen. Eine for­ma­le betrieb­li­che Zeit­er­fas­sung ent­fällt hier­bei eben­so wie die Anwe­sen­heits­kon­trol­le durch Vor­ge­setz­te. Die Beschäf­tig­ten kön­nen sich ihre Arbeits­zeit selbst ein­tei­len und häu­fig auch den Arbeits­ort selbst wäh­len. Die Steue­rung der zu erbrin­gen­den Leis­tung erfolgt meist durch Ziel­ver­ein­ba­run­gen sowie eine team- bezie­hungs­wei­se pro­jekt­be­zo­ge­ne Arbeits­or­ga­ni­sa­ti­on.“ Quel­le: http://s.fhg.de/nUs

Virtual Reality

„Vir­tu­al Rea­li­ty (deutsch vir­tu­el­le Rea­li­tät) ist eine com­pu­ter­ge­ne­rier­te Wirk­lich­keit mit Bild und in vie­len Fäl­len auch Ton. Sie wird über Groß­bild­lein­wän­de, in spe­zi­el­len Räu­men oder über ein Head-Moun­ted Dis­play (Video- bzw. VR-Bril­le) über­tra­gen.“ Quel­le: http://s.fhg.de/8w9

Virtuelle Arbeitsmodelle

Vir­tu­el­le Arbeits­mo­del­le, ähn­lich wie beim mobi­len Arbei­ten, sehen es vor, dass Mit­ar­bei­ter ledig­lich vir­tu­ell zusam­men­ar­bei­ten, aber nicht mehr phy­sisch an einem gemein­sa­men Arbeits­platz sit­zen.

Quel­le: T. Sat­tel­ber­ger, I. Wel­pe, A. Boes (2015): Das demo­kra­ti­sche Unter­neh­men: Neue Arbeits- und Füh­rungs­kul­tu­ren im Zeit­al­ter digi­ta­ler Wirt­schaft

Virtuelle Konferenzräume

Vir­tu­el­le Kon­fe­renz­räu­me ermög­li­chen „Kon­fe­ren­zen, die vir­tu­ell, also nicht phy­si­ka­lisch, statt­fin­den. Wäh­rend die Teil­neh­mer einer phy­si­ka­li­schen Kon­fe­renz alle am sel­ben Ort sind, kön­nen die Teil­neh­mer einer vir­tu­el­len Kon­fe­renz über den gan­zen Erd­ball ver­streut sein.“ Quel­le: http://s.fhg.de/Nja

Wearables

„Gerä­te, in die ein Com­pu­ter ein­ge­baut ist und die zur Anwen­dung am Kör­per getra­gen wer­den kön­nen. Sie sind inter­net­fä­hig und die Basis für das Inter­net der Din­ge (Bei­spiel: eine Smart Watch (deutsch ‚intel­li­gen­te Uhr‘), die den Puls des Trä­gers mes­sen und ver­ar­bei­ten kann oder die Daten an einen Com­pu­ter sen­det).“ Quel­le: http://s.fhg.de/nUs