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Deutschlands Staatsausgaben: Mythen und Fakten

(Illustration: iStock/MarianVejcik)

Eine neue Unter­su­chung des Insti­tuts für Makro­öko­no­mie und Kon­junk­tur­for­schung (IMK) der Hans-Böck­ler-Stif­tung wider­legt die Annah­me, dass der deut­sche Staat und sei­ne Sozi­al­aus­ga­ben über­mä­ßig wachsen.

Laut die­ser Stu­die lie­gen die Staats- und Sozi­al­aus­ga­ben Deutsch­lands sowohl im inter­na­tio­na­len Ver­gleich als auch im his­to­ri­schen Rück­blick nicht außer­ge­wöhn­lich hoch. Deutsch­land befin­det sich bei der Zunah­me der rea­len öffent­li­chen Sozi­al­aus­ga­ben in den letz­ten 20 Jah­ren unter 27 OECD-Län­dern auf einem der letz­ten Plät­ze, was ein gerin­ges Wachs­tum anzeigt. 

Auch die Staats­quo­te, die alle staat­li­chen Aus­ga­ben im Ver­hält­nis zur Wirt­schafts­leis­tung misst, zeigt für Deutsch­land kei­ne Beson­der­hei­ten im Ver­gleich zu ande­ren west­eu­ro­päi­schen Län­dern. Die öffent­li­che Beschäf­ti­gung ist zwar gestie­gen, dies steht jedoch im Ein­klang mit dem Bevöl­ke­rungs­wachs­tum und der gestie­ge­nen Gesamt­be­schäf­ti­gung. Die Stu­die stellt klar, dass die Behaup­tun­gen über einen „auf­ge­bläh­ten“ Staat nicht durch die Daten gestützt werden

Veröffentlicht unter Digitalisierung