In Büttelborn, einer Gemeinde in Hessen, setzt Bürgermeister Marcus Merkel als einer der ersten in Deutschland einen digitalen Avatar ein.

Dieser KI-basierte virtuelle Assistent, basierend auf der Stimme und Mimik des Bürgermeisters, entlastet die Verwaltung, indem er rund um die Uhr Fragen zu Verwaltungsthemen in 28 Sprachen beantwortet. Personen mit Migrationshintergrund profitieren besonders von diesem Service, der dazu beiträgt, Warteschleifen zu vermeiden. Der Avatar stützt sich auf eine öffentliche Datenbank, um allgemeine Fragen zu klären, ohne persönliche Informationen zu speichern. Merkel sieht den digitalen Doppelgänger nicht als Bedrohung für Arbeitsplätze, sondern als Ergänzung, die es der Verwaltung ermöglicht, sich intensiver mit individuellen Anliegen zu beschäftigen. Das Projekt wird vom Land Hessen gefördert, und bisher wurden keine Gemeindemittel dafür ausgegeben.