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Bessere Mobilfunkversorgung angekündigt

Rhein­land-Pfalz will die Mobil­funk­ver­sor­gung in schwer zugäng­li­chen Regio­nen wie Pfäl­zer Wald, Huns­rück und Wes­ter­wald ver­bes­sern, weil Tele­fo­na­te zum Bei­spiel beim Spa­zier­gang im Wald oft an schlech­ter Ver­bin­dung scheitern.

(Foto: iStock/​vasilyev_​ivan)

Digi­ta­li­sie­rungs­mi­nis­te­rin Dör­te Schall sag­te, „die Lücken sind da, wo die Land­schaft am schöns­ten ist“. Damit Mobil­funk­mas­ten leich­ter gebaut wer­den kön­nen, tref­fen sich Mobil­funk­un­ter­neh­men und ört­li­che Ener­gie­ver­sor­ger. Die Anbin­dung an das Strom­netz kos­tet viel Zeit und Geld. Der Natur­schutz­bund (NABU) betont, dass Natur­schutz und digi­ta­le Ver­sor­gung grund­sätz­lich ver­ein­bar sind, aber sen­si­ble Berei­che wie Brut­plät­ze sel­te­ner Arten wegen Rodun­gen, Bau­stel­len­flä­chen und Zuwe­gun­gen gemie­den wer­den müs­sen und in Schutz­ge­bie­ten eine Arten­schutz­prü­fung nötig ist. Schall kün­dig­te eine wei­te­re Mobil­funk­mess­wo­che an, bei der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger Smart­phones und eine App der Bun­des­netz­agen­tur nut­zen, um die Ver­sor­gung anony­mi­siert zu mes­sen. Netz­be­trei­ber haben im Mobil­funk­pakt bis Ende 2027 rund 2.100 Stand­ort­maß­nah­men wie Neu­bau­ten oder Upgrades von 2G auf 4G oder 5G zugesagt.

Veröffentlicht unter Digitale Dörfer

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