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	<title>Entwicklungsagentur</title>
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	<description>Rheinland-Pfalz e. V.</description>
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		<title>Smarte Sitzbänke zum Aufladen: Greifbare Digitalisierung für das Gerolsteiner Land</title>
		<link>https://ea-rlp.de/smarte-sitzbaenke-ohne-stromanschluss-greifbare-digitalisierung-fuer-das-gerolsteiner-land/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sören Damnitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digital-Werkstatt]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Landleben digital]]></category>
		<category><![CDATA[Digital-Newsletter]]></category>
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<p class="wp-block-paragraph">Gerolstein (Eifel) – In der Verbandsgemeinde Gerolstein dienen smarte Sitzbänke als moderne Begegnungsorte mit digitalem Mehrwert. Die Bänke nutzen Solarenergie zum Laden mobiler Endgeräte und werten durch LED-Licht dunkle Areale auf. Das Projekt beweist, dass moderne Infrastruktur im ländlichen Raum unkompliziert umsetzbar ist: Durch die autarke Technik und die einfache Montage auf Betonplatten bleibt der bauliche Aufwand gering. Seit fünf Jahren bewähren sich die robusten Möbel im täglichen Einsatz.</p>



<span id="more-19673"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="400" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/38-digital-newsletter.jpg" alt class="wp-image-19674" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/38-digital-newsletter.jpg 600w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/38-digital-newsletter-400x267.jpg 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px"></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Smarte Sitzbänke: Autarke Technik für den öffentlichen Raum</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Smarte Sitzbänke sind moderne Stadtmöbel, die weit mehr bieten als einen Platz zum Ausruhen. Das Herzstück der Bank ist ein in die Sitzfläche integriertes Photovoltaik-Panel. Dieses wandelt Sonnenlicht in elektrische Energie um und speichert sie in einem internen Akku. Der große Vorteil für Kommunen: Die Bänke funktionieren energieautark. Es müssen keine teuren Stromkabel verlegt werden. Das senkt die Installationskosten erheblich und erlaubt Standorte fernab der bestehenden Infrastruktur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die gespeicherte Energie dient primär dazu, mobile Endgeräte zu laden. Dies geschieht entweder klassisch über USB-Anschlüsse oder kabellos durch Induktion. Die Technik ist dabei modular aufgebaut. Je nach Bedarf lassen sich zusätzliche Funktionen wie WLAN-Hotspots, Sensoren für Umweltdaten oder sogar E‑Bike-Ladestationen integrieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während smarte Bänke in manchen Städten nur ein kurzlebiger Trend waren, beweisen sie in der Verbandsgemeinde Gerolstein seit über fünf Jahren ihre Praxistauglichkeit. Dort tragen sie zur Aufenthaltsqualität und dank integrierter Beleuchtung auch zum Sicherheitsempfinden bei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beschreibung des Projektes</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Anstoß für die Initiative in der Eifel war ein Wettbewerb des Energieversorgers evm. Die Stadt Hillesheim gewann dabei eine erste smarte Bank. Die positive Resonanz bestärkte die Abteilung für Wirtschaftsförderung der Verbandsgemeinde Gerolstein darin, das Konzept auf die gesamte Verbandsgemeinde auszuweiten. Das Ziel war klar: Moderne Stadtmöbel sollten als sichtbare Zeichen der Digitalisierung den öffentlichen Raum aufwerten und einen echten Alltagsnutzen bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verantwortlichen identifizierten zunächst zentrale Standorte mit hoher Besucherfrequenz. Die Wahl fiel unter anderem auf den Kyllpark in Gerolstein, das Rathaus in Jünkerath und die Tourist-Information in Stadtkyll. Ein entscheidendes Kriterium bei der Auswahl der Modelle war die integrierte Beleuchtung, um gezielt dunkle Ecken aufzuwerten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Finanzierung wurde über die Wirtschaftsförderung der Verbandsgemeinde das LEADER-Regionalbudget für Kleinstprojekte genutzt. Da die Gesamtkosten unter der Grenze von 20.000 Euro blieben, war ein unkomplizierter Förderantrag ohne aufwendige Ausschreibung möglich. Dementsprechend schnell ging auch alles: Auf die Bewerbung im März folgte bereits im Mai die Förderzusage. Im September desselben Jahres wurden die Bänke geliefert. Die Installation übernahmen die jeweiligen Gemeinden in Eigenleistung. Sie platzierten die Möbel unkompliziert auf vorbereiteten Betonplatten, was die Kosten für externe Dienstleister minimierte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie funktioniert es?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nutzung der smarten Sitzbänke ist für Bürger und Gäste denkbar einfach. Wer sein Smartphone laden möchte, legt das Gerät auf das markierte Induktionsfeld der Sitzfläche oder nutzt ein mitgebrachtes USB-Kabel. Da der Strom direkt aus dem integrierten Akku kommt, ist das Laden rund um die Uhr möglich – unabhängig von der aktuellen Sonneneinstrahlung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Verwaltung bietet das System ein digitales <em>Backend</em> zur Fernüberwachung. Über diese Online-Plattform kann die Wirtschaftsförderung in Echtzeit Daten abrufen. Dazu gehören die Anzahl der Ladevorgänge, der aktuelle Akkuzustand und die Außentemperatur. Ein wesentlicher Vorteil ist die Steuerung der Beleuchtung: Die Verantwortlichen können die Leuchtzeiten der LEDs im Backend flexibel anpassen, um sie beispielsweise auf die Dämmerungsphasen oder lokale Veranstaltungen abzustimmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An den gewählten Standorten im Gerolsteiner Land war teilweise bereits öffentliches WLAN vorhanden. Daher entschied man sich gegen zusätzliche WLAN-Module in den Bänken, um die Technik schlank und wartungsarm zu halten. Auch die Instandhaltung ist unkompliziert: Die regelmäßige Pflege und Wartung der Bänke übernimmt das Personal vor Ort. Hierfür stellt der Hersteller ein spezielles Wartungskit zur Verfügung, das Ersatzteile wie zum Beispiel neue USB-Steckdosen enthält.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="720" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/gerolstein-bank-01-1280x720.jpg" alt class="wp-image-19675" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/gerolstein-bank-01-1280x720.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/gerolstein-bank-01-1024x576.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/gerolstein-bank-01-400x225.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/gerolstein-bank-01-768x432.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/gerolstein-bank-01.jpg 1386w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"></figure>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"><em>Die smarten Bänke stehen an Orten mit viel Publikumsverkehr. Neben der Möglichkeit, das Smartphone aufzuladen, dienen sie zur Beleuchtung. Gerade Orte wie hier im Park lassen sich mit konventionellen Lampen mit Stromanschluss nur sehr aufwendig beleuchten.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Was hat sich durch das Projekt geändert?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einführung der smarten Sitzbänke hat die Aufenthaltsqualität an den zentralen Plätzen im Gerolsteiner Land verbessert. Besonders in den Sommermonaten und an Wochenenden nutzen Bürger und Touristen das Angebot intensiv. An besucherstarken Tagen verzeichnet eine einzelne Bank bis zu 30 Ladevorgänge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das Sicherheitsgefühl an den Standorten hat sich positiv entwickelt. Die integrierte Beleuchtung erhellt ehemals dunkle Bereiche, wie den Kyllpark, ohne dass die Gemeinde in teure Erdarbeiten für Stromkabel investieren musste. Entgegen anfänglicher Befürchtungen ist Vandalismus kein Problem. Die robuste Bauweise hat sich über fünf Jahre bewährt; in diesem Zeitraum gab es lediglich einen Vorfall mit Kratzern auf einer Sitzfläche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt dient zudem als Grundlage für künftige Erweiterungen. Aktuell gibt es Überlegungen, das Angebot um E‑Bike-Ladestationen oder zusätzliche Sensoren zu erweitern. Die Bänke haben somit nicht nur den Komfort erhöht, sondern können auch als Basis für eine wachsende digitale Infrastruktur genutzt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">So wurde es gemacht</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Ziel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Hauptziel des Projektes war es, die Aufenthaltsqualität in den Ortskernen und an touristischen Schwerpunkten der Verbandsgemeinde nachhaltig zu steigern. Dabei sollte moderne Technologie für Bürger und Gäste im Alltag direkt erlebbar und nützlich werden. Ein wesentlicher Aspekt war zudem die Verbesserung der Beleuchtung an neuralgischen Punkten: Die Bänke sollten dunkle Plätze beleuchten und aufwerten, ohne dass aufwendige und teure Erdarbeiten für neue Stromanschlüsse nötig sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorgehen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Weg zum flächendeckenden Einsatz begann mit einem Pilotversuch in der Stadt Hillesheim. Diese hatte sich erfolgreich an einem Wettbewerb des Energieversorgers evm beteiligt und die Aufstellung einer ersten smarten Sitzbank gewonnen. Das neue Stadtmöbel wurde positiv aufgenommen und intensiv genutzt. Diese Praxiserfahrung bestärkte die Wirtschaftsförderung der Verbandsgemeinde Gerolstein darin, das Konzept auf mehr Standorte in der Verbandsgemeinde auszuweiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst identifizierten die Verantwortlichen weitere publikumswirksame Standorte mit hoher Passantenfrequenz bzw. zusätzlichem Beleuchtungsbedarf. Eine Marktrecherche führte zur Auswahl des Anbieters Messwerk, dessen System durch Robustheit und modulare Erweiterbarkeit überzeugte. Um den bürokratischen Aufwand gering zu halten, plante die Wirtschaftsförderung das Vorhaben gezielt als LEADER-Kleinstprojekt mit einem Budget von unter 20.000 Euro. Dies ermöglichte eine schnelle Abwicklung ohne langwierige Ausschreibungsverfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Umsetzung erfolgte schnell: Auf den Förderantrag im März folgte die Bewilligung bereits im Mai. Nach der Lieferung der Bänke wurden diese noch mit dem Logo der Verbandsgemeinde beklebt. Im September montierten die jeweiligen Ortsgemeinden die Bänke in Eigenleistung auf einfachen Betonplatten. Um einen langfristig reibungslosen Betrieb sicherzustellen, wurden zusätzlich spezielle Wartungskits mit den wichtigsten Ersatzteilen beschafft. So können die Hausmeister vor Ort kleine Instandsetzungen sowie die regelmäßige Pflege der Möbel eigenständig und ohne externe Dienstleister durchführen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aufwand</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der finanzielle Aufwand für das Projekt blieb mit einer Gesamtsumme von 19.500 Euro netto überschaubar. Ein wesentlicher Teil dieser Kosten wurde durch das LEADER-Regionalbudget für Kleinstprojekte gedeckt. Die Förderquote betrug dabei 75 Prozent. Der Rest wurde aus Eigenmitteln erbracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laufende Stromkosten fallen für die Gemeinden nicht an, da die Bänke ihre Energie autark über Sonnenlicht beziehen. Die Kosten für die Instandhaltung sind ebenfalls kalkulierbar: Ein Wartungskit inklusive notwendiger Ersatzteile kostet rund 118 Euro pro Einheit. Da die Möbel lediglich auf einfachen Betonplatten befestigt werden müssen, blieb auch der bauliche Aufwand bei der Aufstellung minimal.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verantwortliche</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Umsetzung des Projektes basierte auf einer engen Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren. Die Wirtschaftsförderung der Verbandsgemeinde Gerolstein übernahm die Federführung, koordinierte die Marktrecherche und stellte den zentralen Förderantrag. Die jeweiligen Ortsgemeinden waren für die Bereitstellung der Flächen und die praktische Aufstellung der Bänke verantwortlich. Den laufenden Betrieb, die Pflege und die technische Kontrolle übernehmen die örtlichen Hausmeister im Rahmen ihrer täglichen Arbeit. Der Anbieter Messwerk lieferte nicht nur die Hardware, sondern stellt auch das digitale Backend zur Fernüberwachung der Betriebsdaten bereit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erfolgsfaktoren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Maßgeblich für den Erfolg war die gezielte Auswahl von Standorten mit hoher Passantenfrequenz, wie etwa an Tourist-Informationen oder Rathäusern. Ein weiterer Pluspunkt war der Fokus auf die integrierte Beleuchtung: Sie schuf einen doppelten Mehrwert, indem sie neben dem digitalen Service auch das Sicherheitsgefühl an zuvor dunklen Orten verbesserte. Die Nutzung des LEADER-Regionalbudgets für Kleinstprojekte ermöglichte zudem eine schnelle und unbürokratische Finanzierung bei einer attraktiven Förderquote. Schließlich trug die Auswahl von sehr robuster, wartungsarmer Technik für die langanhaltende Nutzung bei.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Stolpersteine</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Stolperstein bei der Planung war die Abhängigkeit der Technik vom Sonnenlicht. Um eine ausreichende Ladeleistung zu garantieren, musste die Wirtschaftsförderung der Verbandsgemeinde Gerolstein Standorte mit starker Verschattung durch Bäume oder Gebäude von vornherein ausschließen. Ein weiteres Hindernis stellten die bürokratischen Hürden großer Förderprogramme dar. Um langwierige Ausschreibungsverfahren zu umgehen, begrenzte die Verwaltung das Budget bewusst auf unter 20.000 Euro. Dies erlaubte den Zugriff auf das deutlich unkompliziertere LEADER-Regionalbudget für Kleinstprojekte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ansprechpartner</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sollten Sie Fragen zum Projekt haben, können Sie sich an folgenden Ansprechpartner wenden:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verbandsgemeinde Gerolstein – Strukturentwicklung und Wirtschaftsförderung<br>Stefan Mertes<br>Tel: 06591 13–1078<br>E‑Mail: <a href="mailto:stefan.mertes@gerolstein.de">stefan.mertes@gerolstein.de</a></p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für die Redaktion des Digital-Newsletters ist die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e. V. verantwortlich.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<p class="wp-block-paragraph">Der „Digital-Newsletter“ wird unterstützt von:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="427" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-1280x427.png" alt class="wp-image-14907" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-1280x427.png 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-1024x341.png 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-400x133.png 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-768x256.png 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-1536x512.png 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-2048x683.png 2048w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Teile dieses Artikels wurden auf Basis von Änderungsvorschlägen einer KI-Assistentin überarbeitet, um den Text präziser und lesefreundlicher zu gestalten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kommunale Wärmeplanung gewinnt deutlich an Fahrt</title>
		<link>https://ea-rlp.de/kommunale-waermeplanung-gewinnt-deutlich-an-fahrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Entwicklungsagentur RLP]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Die kommunale Wärmeplanung gewinnt deutschlandweit spürbar an Dynamik. Wie eine aktuelle Analyse des Bundesinstituts für Bau‑, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zeigt, haben bereits knapp 60&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die kommunale Wärmeplanung gewinnt deutschlandweit spürbar an Dynamik. Wie eine aktuelle Analyse des Bundesinstituts für Bau‑, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zeigt, haben bereits knapp 60 Prozent aller Gemeinden mit der Erstellung eines Wärmeplans begonnen oder diesen abgeschlossen. Auch Rheinland-Pfalz gehört zu den Ländern mit einem hohen Umsetzungsstand.</p>



<span id="more-19667"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="853" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/kommunale-waermeplanung-ki-1280x853.jpg" alt="Illustration Kommunale Wärmeplanung" class="wp-image-19670" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/kommunale-waermeplanung-ki-1280x853.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/kommunale-waermeplanung-ki-1024x683.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/kommunale-waermeplanung-ki-400x267.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/kommunale-waermeplanung-ki-768x512.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/kommunale-waermeplanung-ki.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Illustration: Mit KI erstellt</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Rund ein Viertel der planungsverantwortlichen Stellen in Rheinland-Pfalz hat die Wärmeplanung bereits abgeschlossen, weitere 60 Prozent befinden sich im Prozess. Die kommunale Wärmeplanung ist ein zentraler Baustein der Wärmewende und unterstützt Städte, Gemeinden sowie Verbandsgemeinden dabei, ihre Wärmeversorgung langfristig klimaneutral auszurichten. Sie schafft Orientierung für Bürgerinnen und Bürger, Energieversorger und Unternehmen und bildet die Grundlage für Investitionen in Wärmenetze, erneuerbare Energien und energieeffiziente Infrastruktur.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Interkommunale Zusammenarbeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders hervorzuheben ist die starke interkommunale Zusammenarbeit: Viele kleinere Kommunen entwickeln ihre Wärmepläne gemeinsam in Verbandsgemeinden oder sogenannten Konvois. Gerade in Rheinland-Pfalz spielt dieses kooperative Vorgehen eine wichtige Rolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vollständige Analyse „Status quo der kommunalen Wärmeplanung“ des BBSR steht kostenfrei zum Download zur Verfügung und bietet Kommunen wertvolle Einblicke in aktuelle Entwicklungen, Umsetzungsstände und Praxisansätze der Wärmewende in Deutschland.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/veroeffentlichungen/analysen-kompakt/2026/ak-06-2026.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Download: Status quo der kommunalen Wärmeplanung</strong>&nbsp;(PDF, 14 S., 3 MB)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Krisen ländlicher Räume: Neue Perspektiven für Kommunen</title>
		<link>https://ea-rlp.de/krisen-laendlicher-raeume-neue-perspektiven-fuer-kommunen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Entwicklungsagentur RLP]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie wirken sich finanzielle Engpässe, demografischer Wandel und gesellschaftliche Umbrüche auf Städte und Gemeinden im ländlichen Raum aus? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der neue&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wie wirken sich finanzielle Engpässe, demografischer Wandel und gesellschaftliche Umbrüche auf Städte und Gemeinden im ländlichen Raum aus? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der neue Sammelband <em>„Krisen ländlicher Räume – Ursachen und Folgen von Austeritätspolitik in Kommunen“</em>. Das Werk beleuchtet die Herausforderungen vieler Kommunen – von Investitionsrückständen über Infrastrukturfragen bis hin zu gesellschaftlichem Zusammenhalt – und diskutiert zugleich mögliche Lösungsansätze für eine zukunftsfähige Kommunalpolitik.</p>



<span id="more-19661"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-7727-0/krisen-laendlicher-raeume/?number=978-3-8394-0292-4" target="_blank" rel=" noreferrer noopener"><img decoding="async" width="842" height="1280" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/cover-krisen-laendlicher-raeume-842x1280.jpg" alt class="wp-image-19664" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/cover-krisen-laendlicher-raeume-842x1280.jpg 842w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/cover-krisen-laendlicher-raeume-674x1024.jpg 674w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/cover-krisen-laendlicher-raeume-263x400.jpg 263w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/cover-krisen-laendlicher-raeume-768x1167.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/cover-krisen-laendlicher-raeume-1011x1536.jpg 1011w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/cover-krisen-laendlicher-raeume-1347x2048.jpg 1347w" sizes="(max-width: 842px) 100vw, 842px"></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt steht die Frage, wie handlungsfähig Kommunen unter schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen bleiben können. Thematisiert werden unter anderem die Folgen von Sparmaßnahmen für öffentliche Infrastruktur, die Finanzierung kommunaler Aufgaben, regionale Ungleichheiten sowie die Auswirkungen auf Demokratie und gesellschaftliche Teilhabe. Dabei wird deutlich: Gerade ländliche Räume stehen vielerorts unter besonderem Druck, verfügen aber gleichzeitig über großes Potenzial und engagierte lokale Akteurinnen und Akteure.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wissenschaft und kommunale Praxis</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Sammelband verbindet wissenschaftliche Analysen mit Erfahrungen aus der kommunalen Praxis. Neben Fachbeiträgen enthält das Werk auch Interviews und Fallbeispiele aus Kommunen, die innovative Wege im Umgang mit strukturellen Herausforderungen aufzeigen. Dadurch bietet die Publikation nicht nur eine fundierte Bestandsaufnahme, sondern auch wichtige Impulse für Politik, Verwaltung und Regionalentwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Mitwirkenden gehört unter anderem auch der Trierer Raumforscher Prof. Michael Mießner. Herausgegeben wurde der Band von Andreas Kallert und Simon Dudek im transcript Verlag.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://bwcah.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG7uhtVSHF9K003liES6/8XJXPW2NFDUA" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Download: „Krisen Ländlicher Räume“</strong> (PDF, 341 Seiten, 8,5 MB)</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue Landesregierung: Koalitionsvertrag setzt Leitlinien von 2026 bis 2031</title>
		<link>https://ea-rlp.de/neue-landesregierung-koalitionsvertrag-setzt-leitlinien-von-2026-bis-2031/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2026 10:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[CDU und SPD wollen ab dem 18. Mai 2026 gemeinsam die neue Landesregierung in Rheinland-Pfalz bilden. Grundlage dafür ist der jetzt vorgelegte Koalitionsvertrag für die&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">CDU und SPD wollen ab dem 18. Mai 2026 gemeinsam die neue Landesregierung in Rheinland-Pfalz bilden. Grundlage dafür ist der jetzt vorgelegte Koalitionsvertrag für die Jahre 2026 bis 2031. Unter dem Leitmotiv „Gemeinsame Verantwortung für ein starkes Rheinland-Pfalz“ formulieren beide Parteien ihre politischen Schwerpunkte für die kommenden fünf Jahre.</p>



<span id="more-19614"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="960" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/20260508-landtag-rlp-1280x960.jpg" alt="Landtag Rheinland-Pfalz" class="wp-image-19620" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/20260508-landtag-rlp-1280x960.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/20260508-landtag-rlp-400x300.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/20260508-landtag-rlp-1024x768.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/20260508-landtag-rlp-768x576.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/20260508-landtag-rlp-1536x1152.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/20260508-landtag-rlp-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Entwicklungsagentur RLP</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kommunalentwicklung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Kommunen enthält der Vertrag zahlreiche Vorhaben mit unmittelbarer Bedeutung für die Entwicklung vor Ort. CDU und SPD kündigen an, Städte, Gemeinden und Landkreise stärker finanziell und strukturell unterstützen zu wollen. Geplant sind unter anderem höhere allgemeine Zuweisungen, mehr Planungssicherheit sowie eine Stärkung der kommunalen Handlungsfähigkeit. Gleichzeitig sollen Verwaltungsprozesse modernisiert, Genehmigungen beschleunigt und bürokratische Hürden reduziert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwaltung und Infrastruktur</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Digitalisierung von Verwaltung und Infrastruktur. Das Land plant, digitale Verwaltungsleistungen konsequent auszubauen, Verfahren medienbruchfrei zu gestalten und Kommunen bei der Umsetzung neuer Online-Dienste stärker zu unterstützen. Auch Fragen der Cybersicherheit sowie der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Verwaltung und Wirtschaft sollen künftig eine größere Rolle spielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wirtschaft und Energie</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus setzt die künftige Landesregierung klare Akzente bei Wirtschaftsförderung, Energieversorgung und Fachkräftesicherung. Rheinland-Pfalz soll als Industrie‑, Innovations- und Technologiestandort weiter gestärkt werden. Gleichzeitig sollen Kommunen stärker von regionaler Wertschöpfung, erneuerbaren Energien und neuen Investitionen profitieren. Insbesondere die Bereiche Biotechnologie, Künstliche Intelligenz und nachhaltige Technologien werden als Zukunftsfelder hervorgehoben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bildung und Daseinsvorsorge</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Themen Bildung, soziale Infrastruktur und Daseinsvorsorge nehmen im Koalitionsvertrag breiten Raum ein. Vorgesehen sind unter anderem Investitionen in Kitas und Schulen, eine Modernisierung der Bildungslandschaft sowie Maßnahmen zur Sicherung der medizinischen Versorgung und Pflege – gerade auch im ländlichen Raum. Gleichzeitig bekennen sich CDU und SPD ausdrücklich zur Bedeutung lebendiger Kommunen als Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt und demokratische Teilhabe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Überblick über Leitlinien bis 2031</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Koalitionsvertrag legt die künftige Landesregierung die politischen Leitlinien für die kommenden Jahre fest und beschreibt zentrale Projekte sowie die Zusammenarbeit der Koalitionspartner. Für Kommunen, Verwaltungen und regionale Akteure bietet das Papier damit einen wichtigen Überblick über die geplanten Entwicklungen und Rahmenbedingungen in Rheinland-Pfalz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/Koalitionsvertrag_CDU_SPD_19.-Wahlperiode.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Den vollständigen Koalitionsvertrag können Sie hier herunterladen</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://ea-rlp.de/neue-ressortverteilung-so-stellt-sich-die-landesregierung-auf/">Neue Ressortverteilung: So stellt sich die Landesregierung auf</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue Ressortverteilung: So stellt sich die Landesregierung auf</title>
		<link>https://ea-rlp.de/neue-ressortverteilung-so-stellt-sich-die-landesregierung-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2026 10:05:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=19611</guid>

					<description><![CDATA[Mit dem Koalitionsvertrag von CDU und SPD steht nicht nur die politische Agenda der neuen Landesregierung fest, sondern auch der künftige Zuschnitt der Ministerien in&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Koalitionsvertrag von CDU und SPD steht nicht nur die politische Agenda der neuen Landesregierung fest, sondern auch der künftige Zuschnitt der Ministerien in Rheinland-Pfalz. Für die Legislaturperiode 2026 bis 2031 werden mehrere Ressorts neu geordnet und Zuständigkeiten teilweise neu gebündelt. Damit setzt die neue Koalition organisatorische Schwerpunkte insbesondere bei Digitalisierung, Staatsmodernisierung, Kommunalentwicklung sowie Wirtschaft und Klima.</p>



<span id="more-19611"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="960" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/20260508-staatskanzlei-rlp-1280x960.jpg" alt="Staatskanzlei Rheinland-Pfalz" class="wp-image-19622" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/20260508-staatskanzlei-rlp-1280x960.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/20260508-staatskanzlei-rlp-400x300.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/20260508-staatskanzlei-rlp-1024x768.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/20260508-staatskanzlei-rlp-768x576.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/20260508-staatskanzlei-rlp-1536x1152.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/20260508-staatskanzlei-rlp-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Entwicklungsagentur RLP</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>CDU</strong> wird künftig den Ministerpräsidenten stellen und Verantwortung für die Staatskanzlei sowie vier Ministerien übernehmen. Zur CDU-geführten Ressortstruktur gehören:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>die Staatskanzlei mit dem Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien sowie dem Chef der Staatskanzlei,
<ul class="wp-block-list">
<li>Ministerpräsident: Gordon Schnieder</li>



<li>Minister und Chef der Staatskanzlei: Marcus Klein</li>



<li>Staatssekretär: Torsten Welling</li>
</ul>
</li>



<li>das Ministerium für Bildung,
<ul class="wp-block-list">
<li>Ministerin: Ute Eiling-Hütig (CSU)</li>



<li>Staatssekretärin: Jenny Groß</li>
</ul>
</li>



<li>das Ministerium für Inneres, Integration und Verkehr,
<ul class="wp-block-list">
<li>Minister: Achim Schwickert</li>



<li>Staatssekretär (Inneres und Integration): Dirk Herber</li>



<li>Staatssekretär (Verkehr und Mobilität): Markus Wolf</li>
</ul>
</li>



<li>das Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt und Forsten,
<ul class="wp-block-list">
<li>Ministerin: Christine Schneider</li>



<li>Staatssekretärin (Umwelt und Forsten): Dr. Kristina Brixius</li>



<li>Staatssekretär (Landwirtschaft und Weinbau): Michael Mätzig</li>
</ul>
</li>



<li>sowie das Ministerium für Justiz und Verbraucherschutz.
<ul class="wp-block-list">
<li>Minister: Helmut Martin</li>



<li>Staatssekretärin: Anja Schraut</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>SPD</strong> stellt mit Sabine Bätzing-Lichtenthäler die Stellvertretende Ministerpräsidentin und verantwortet künftig ebenfalls fünf Ressorts. Dazu zählen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>das Ministerium der Finanzen mit den neuen Zuständigkeiten für Digitalisierung und Staatsmodernisierung,
<ul class="wp-block-list">
<li>Ministerin: Doris Ahnen</li>



<li>Staatssekretär: Dr. Fedor Rose</li>
</ul>
</li>



<li>das Ministerium für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur,
<ul class="wp-block-list">
<li>Minister: Sven Teuber</li>



<li>Staatssekretärin: Vanessa Fischer</li>



<li>Staatssekretär: Dr. Denis Alt </li>
</ul>
</li>



<li>das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen, Familie und Jugend,
<ul class="wp-block-list">
<li>Ministerin: Sabine Bätzing-Lichtenthäler</li>



<li>Staatssekretärin: Kathrin Anklam-Trapp</li>
</ul>
</li>



<li>das Ministerium für Wirtschaft, Energie und Klima,
<ul class="wp-block-list">
<li>Minister: Michael Ebling</li>



<li>Staatssekretärin: Simone Schneider</li>



<li>Staatssekretär: Daniel Stich</li>
</ul>
</li>



<li>sowie das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit
<ul class="wp-block-list">
<li>Minister: Clemens Hoch</li>



<li>Staatssekretärin: Dr. Tamara Müller</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kommunal- und Regionalentwicklung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders auffällig ist die stärkere Bündelung strategischer Zukunftsthemen. Digitalisierung und Staatsmodernisierung werden im Finanzministerium zusammengeführt. Gleichzeitig entsteht mit dem Ministerium für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur ein Ressort, das kommunale Entwicklung und Stadt- beziehungsweise Regionalentwicklung stärker zusammen denken soll. Auch die Verbindung von Wirtschaft, Energie und Klima verdeutlicht den Anspruch der neuen Landesregierung, wirtschaftliche Transformation und Klimaschutz enger miteinander zu verzahnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Kommunen, Unternehmen, Verbände und regionale Akteure bedeutet der neue Ressortzuschnitt künftig veränderte Zuständigkeiten und Ansprechpartner innerhalb der Landesregierung. Die organisatorische Neuaufstellung gibt zugleich Hinweise darauf, welche Themenfelder CDU und SPD in den kommenden Jahren besonders in den Fokus rücken wollen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Fahrplan zur neuen Landesregierung</strong></h3>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="636" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/20260508-schild-staatskanzlei-1280x636.jpg" alt="Schild Staatskanzlei" class="wp-image-19624" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/20260508-schild-staatskanzlei-1280x636.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/20260508-schild-staatskanzlei-400x199.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/20260508-schild-staatskanzlei-1024x509.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/20260508-schild-staatskanzlei-768x382.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/20260508-schild-staatskanzlei-1536x763.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/20260508-schild-staatskanzlei-2048x1018.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Entwicklungsagentur RLP</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am 18. Mai 2026 soll CDU-Landeschef Gordon Schnieder im Mainzer Landtag zum neuen Ministerpräsidenten gewählt werden. Damit würde erstmals seit 35 Jahren wieder ein CDU-Politiker die Staatskanzlei übernehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wahl erfolgt im neu konstituierten Landtag am Verfassungstag des Landes Rheinland-Pfalz. Im Anschluss an die Wahl soll Gordon Schnieder vereidigt werden. Direkt danach werden die künftigen Ministerinnen und Minister sowie die Staatssekretärinnen und Staatssekretäre offiziell ernannt und ebenfalls vereidigt. CDU und SPD stellen künftig jeweils fünf Ministerien. Mit der Vereidigung des neuen Kabinetts endet zugleich die Amtszeit der bisherigen Landesregierung unter Ministerpräsident Alexander Schweitzer. Die neue schwarz-rote Koalition verfügt im Landtag über eine breite Mehrheit und will ihre Arbeit unmittelbar nach der Regierungsbildung aufnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://ea-rlp.de/neue-landesregierung-koalitionsvertrag-setzt-leitlinien-von-2026-bis-2031/">Neue Landesregierung: Koalitionsvertrag setzt Leitlinien von 2026 bis&nbsp;2031</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zukunftsfähige Innenstädte: Impulse für Kommunen</title>
		<link>https://ea-rlp.de/zukunftsfaehige-innenstaedte-impulse-fuer-kommunen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 07:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=19593</guid>

					<description><![CDATA[Wie können Innenstädte und Ortszentren lebendig, resilient und attraktiv gestaltet werden? Welche Ansätze helfen Kommunen dabei, Leerstände zu reduzieren, neue Nutzungen zu etablieren und die&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wie können Innenstädte und Ortszentren lebendig, resilient und attraktiv gestaltet werden? Welche Ansätze helfen Kommunen dabei, Leerstände zu reduzieren, neue Nutzungen zu etablieren und die Aufenthaltsqualität zu verbessern? Antworten auf diese Fragen liefert die neue Publikation zum Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ (ZIZ).</p>



<span id="more-19593"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.innenstadtprogramm.bund.de/SharedDocs/downloads/Webs/ZIZ/DE/PDF-Dokumente/Broschuere-Programm-ZIZ.html?nn=98096" target="_blank" rel=" noreferrer noopener"><img decoding="async" width="767" height="1016" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/screenshot-2026-04-29-102827.jpg" alt="Illustration: BMWSB" class="wp-image-19595" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/screenshot-2026-04-29-102827.jpg 767w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/screenshot-2026-04-29-102827-302x400.jpg 302w" sizes="(max-width: 767px) 100vw, 767px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Illustration: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Broschüre stellt erfolgreiche Strategien und Projekte aus mehr als 200 geförderten Kommunen in ganz Deutschland vor. Sie zeigt, wie Städte und Gemeinden mit kreativen Konzepten, neuen Kooperationen und innovativen Nutzungen auf aktuelle Herausforderungen reagieren – vom Wandel im Einzelhandel über den Klimawandel bis hin zu veränderten Ansprüchen an urbane Räume.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Praxisnah</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders praxisnah werden konkrete Maßnahmen präsentiert: darunter die Reaktivierung leerstehender Ladenlokale, neue Kultur- und Begegnungsorte, multifunktionale Nutzungskonzepte oder Beteiligungsformate für Bürgerinnen und Bürger. Auch Beispiele aus Rheinland-Pfalz, etwa aus Alzey, Andernach oder Trier, verdeutlichen, wie Kommunen neue Impulse für ihre Zentren setzen können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Entwicklung vor Ort</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veröffentlichung richtet sich an Kommunen, Stadtentwicklungsakteure, Wirtschaftsförderungen und alle, die Innenstädte aktiv mitgestalten möchten. Sie bietet nicht nur einen Überblick über Förderansätze und Handlungsfelder, sondern vor allem Inspiration und praxisorientierte Empfehlungen für die kommunale Entwicklung vor Ort.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.innenstadtprogramm.bund.de/SharedDocs/downloads/Webs/ZIZ/DE/PDF-Dokumente/Broschuere-Programm-ZIZ.html?nn=98096" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download: „Das Bundesprogramm Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren – Ansätze und Empfehlungen für eine erfolgreiche Innenstadtentwicklung in Deutschland“ (PDF, 92 Seiten, 10 MB)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nahversorgung im ländlichen Raum: Neue Ideen für starke Regionen</title>
		<link>https://ea-rlp.de/nahversorgung-im-laendlichen-raum-neue-ideen-fuer-starke-regionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 12:50:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=19590</guid>

					<description><![CDATA[Wie können Kommunen die Nahversorgung langfristig sichern und gleichzeitig regionale Wirtschaftskreisläufe stärken? Mit dieser Frage beschäftigt sich die neue Ergebnispublikation des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wie können Kommunen die Nahversorgung langfristig sichern und gleichzeitig regionale Wirtschaftskreisläufe stärken? Mit dieser Frage beschäftigt sich die neue Ergebnispublikation des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH). Die Veröffentlichung bündelt Erkenntnisse aus bundesweiten Modellprojekten des Programms „BULEplus“ und zeigt praxisnah, wie innovative Konzepte die Lebensqualität in ländlichen Räumen verbessern können.</p>



<span id="more-19590"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="853" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/nahversorgung-chatgpt-image-29--apr--2026-11-24-46-1280x853.jpg" alt="Illustration Dorfladen" class="wp-image-19591" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/nahversorgung-chatgpt-image-29--apr--2026-11-24-46-1280x853.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/nahversorgung-chatgpt-image-29--apr--2026-11-24-46-400x267.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/nahversorgung-chatgpt-image-29--apr--2026-11-24-46-1024x683.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/nahversorgung-chatgpt-image-29--apr--2026-11-24-46-768x512.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/05/nahversorgung-chatgpt-image-29--apr--2026-11-24-46.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Illustration: Mit KI erstellt</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Untersucht wurden insgesamt 21 Projekte aus den Bereichen regionale Wertschöpfung und ländliche Nahversorgung. Die Ansätze reichen von hybriden Dorfläden und digitalen Vermarktungsplattformen über Regionalmarken bis hin zu neuen Logistiklösungen wie Lieferdiensten oder dem Einsatz von Drohnen. Ziel aller Projekte war es, regionale Lieferbeziehungen zu stärken, lokale Akteure besser zu vernetzen und die Versorgung der Bevölkerung vor Ort nachhaltig zu sichern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Funktionierende Netzwerke</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auswertung macht deutlich: Erfolgreiche Nahversorgungskonzepte entstehen dort, wo Kommunen, Unternehmen, Vereine und Bürgerinnen und Bürger gemeinsam handeln. Besonders wichtig sind funktionierende Netzwerke, eine realistische Projektplanung sowie eine frühzeitige Strategie zur langfristigen Verstetigung der Angebote. Die Publikation liefert hierzu konkrete Empfehlungen für die kommunale Praxis – von Beteiligungsprozessen über Finanzierung und Öffentlichkeitsarbeit bis hin zur Entwicklung tragfähiger Geschäftsmodelle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Kommunen in Rheinland-Pfalz bietet die Veröffentlichung Impulse, um eigene Projekte zur Daseinsvorsorge und Regionalentwicklung weiterzudenken. Denn attraktive Ortskerne, wohnortnahe Versorgung und regionale Wertschöpfung sind entscheidende Faktoren für lebenswerte ländliche Räume und gleichwertige Lebensverhältnisse.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://land-zukunft.de/aktuelles/news-und-events/neuigkeiten/neue-publikation-regionale-wertschoepfung-staerken/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die Publikation „Regionale Wertschöpfung stärken, ländliche Nahversorgung sichern“ gibt es hier zum Download (PDF, 88 Seiten, 9 MB)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Digitaler Archivwächter: Wie Großhansdorf mit kleinem Budget historische Schätze schützt</title>
		<link>https://ea-rlp.de/digitaler-archivwaechter-wie-grosshansdorf-mit-kleinem-budget-historische-schaetze-schuetzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sören Damnitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Landleben digital]]></category>
		<category><![CDATA[Digital-Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[Internet der Dinge]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=19555</guid>

					<description><![CDATA[Großhansdorf (Schleswig-Holstein) – Im Keller des Rathauses lagern wichtige Akten und historische Dokumente der Gemeinde. Da das Archiv nur einmal pro Woche besetzt ist, blieb&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Großhansdorf (Schleswig-Holstein) – Im Keller des Rathauses lagern wichtige Akten und historische Dokumente der Gemeinde. Da das Archiv nur einmal pro Woche besetzt ist, blieb das Raumklima lange Zeit unkontrolliert. Das barg Risiken für die wertvollen Papiere. Mit zwei Sensoren und einem LoRaWAN-Netzwerk überwacht die Gemeinde die Luftfeuchtigkeit nun digital. Das schützt die Bestände ohne zusätzlichen Personalaufwand.</p>



<span id="more-19555"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/04/37-digital-newsletter-1.jpg" alt class="wp-image-19559" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/04/37-digital-newsletter-1.jpg 600w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/04/37-digital-newsletter-1-400x267.jpg 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px"></figure>



<h3 class="wp-block-heading">LoRaWan – Das Funknetz für schlaue Sensoren und dicke Mauern</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man über Funknetze spricht, denken die meisten an WLAN. WLAN ist ideal für große Datenmengen, etwa für Videokonferenzen oder das Surfen im Internet. Es hat jedoch zwei Nachteile: Die Reichweite ist gering und die Geräte verbrauchen viel Strom. Für die Überwachung eines Archivkellers ist WLAN daher meist ungeeignet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kommt LoRaWAN ins Spiel. Die Abkürzung steht für „Long Range Wide Area Network“. Man kann es sich als ein spezialisiertes Funknetz für „kleine Nachrichten“ vorstellen. Sensoren schicken zum Beispiel über dieses Netz lediglich kurze Datenpakete mit der aktuellen Temperatur- oder Feuchtigkeitswert. Da diese Datenmengen winzig sind, benötigen die Sensoren kaum Energie. Die Batterien halten oft mehrere Jahre, ohne dass jemand sie wechseln muss. Zudem dringen die Funksignale von LoRaWAN deutlich besser durch dicke Kellerwände und erreichen Empfänger in mehreren Kilometern Entfernung. LoRaWAN kann damit das Rückgrat des „Internet der Dinge“ (IoT) sein. Dabei werden Alltagsgegenstände digital vernetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Schleswig-Holstein wurden seit 2024 über 420 LoRaWAN-Stationen, sogenannte Gateways aufgebaut, um landesweit solche Funktionen einfach nutzbar zu machen. Auf <a href="https://nodes.sh/">nodes.sh</a> werden dabei auch konkrete Anwendungsfälle der Technologie vorgestellt. Ein Anwendungsfall sind die <a href="https://nodes.sh/community/user-story-smarte-temperaturueberwachung-im-gemeindearchiv-grosshansdorf/">Klimasensoren im Archiv der Gemeinde Großhansdorf</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beschreibung des Projektes</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Großhansdorf ist eine Gemeinde in Schleswig-Holstein mit über 9.000 Einwohnern und eigener Verwaltung. Das Gemeindearchiv beherbergt wichtige Akten, historische Urkunden und mittelalterliche Karten. Diese lagern in einem Kellerraum des Rathauses, der keine eigene Klimaanlage besitzt. Da das Personal das Archiv nur einmal pro Woche besetzt, blieben klimatische Veränderungen lange Zeit unbemerkt. Im Jahr 2024 änderte sich dies: Im Zuge eines Personalwechsels und der Digitalisierung des Archivregisters führte die Verwaltung Messungen durch. Das Ergebnis war alarmierend. Die Luftfeuchtigkeit schwankte massiv und erreichte Werte von bis zu 68 Prozent – eine Gefahr für die historischen Dokumente.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verwaltung suchte nach einer schnellen Lösung. Bauliche Maßnahmen im Keller waren zu teuer und kurzfristig nicht umsetzbar. Die Gemeinde schaffte deshalb mobile Luftentfeuchter an. Diese verursachten jedoch ein neues Problem: Die Geräte sind stromintensiv und für einen Dauerbetrieb ungeeignet. Da niemand täglich vor Ort war, um die Entfeuchter bei Bedarf ein- oder auszuschalten, suchte der Digitalbeauftragte nach einer intelligenten Steuerung. Die Initiative „nodes.sh“ gab schließlich den Anstoß für das aktuelle Projekt. Die Idee: Günstige Funksensoren sollen das Klima rund um die Uhr überwachen und die Daten direkt ins Büro der zuständigen Mitarbeitenden senden. Damit entfallen die Kontrolllücken zwischen den wöchentlichen Archivtagen. Die Gemeinde setzte das Projekt mit Bordmitteln und einem geringen Budget von unter 1.000 Euro um. So entstand innerhalb von nur zwei Tagen ein digitales Überwachungssystem, das die wertvollen Bestände nun dauerhaft sichert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie funktioniert es?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Überwachungssystem besteht aus drei Hauptkomponenten: den Sensoren im Archiv, einer Empfangsstation im Rathaus und einer Software zur Anzeige der Daten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Archivraum messen zwei batteriebetriebene Sensoren kontinuierlich die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit. Da die Sensoren kaum Strom verbrauchen, halten die Batterien etwa drei Jahre lang. Da die Kellerwände des Rathauses die Funksignale von außen abschirmten, installierte die Gemeinde eine eigene Empfangsstation, ein sogenanntes Gateway. Dieses Gerät nimmt die Signale der Sensoren auf und leitet sie über das Internet sicher weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daten fließen zunächst in das globale Netzwerk („The Things Network“). Von dort aus werden sie an eine Online-Plattform (Datacake) gesendet. Diese bereitet die trockenen Zahlen grafisch auf. Die Mitarbeitenden der Verwaltung nutzen diese Plattform wie ein digitales Armaturenbrett (Dashboard). Sie sehen dort nicht nur die aktuellen Werte in Echtzeit, sondern auch den Verlauf der vergangenen Tage. So lassen sich Trends frühzeitig erkennen, bevor Schäden entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuell dient das System als wichtiges Informationswerkzeug: Meldet das Dashboard eine zu hohe Luftfeuchtigkeit, geht ein Mitarbeiter in den Keller und schaltet die Entfeuchter manuell ein. Für die langfristige Sicherheit speichert ein zusätzliches Programm die Daten dauerhaft ab. Dies ermöglicht es, auch nach Monaten noch nachzuvollziehen, ob das Klima stabil geblieben ist. Der Programmcode hierfür ist frei verfügbar, sodass auch andere Gemeinden das System unkompliziert übernehmen können.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="728" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/04/datacake-grohansssdorf-1280x728.png" alt class="wp-image-19558" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/04/datacake-grohansssdorf-1280x728.png 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/04/datacake-grohansssdorf-400x227.png 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/04/datacake-grohansssdorf-1024x582.png 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/04/datacake-grohansssdorf-768x437.png 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/04/datacake-grohansssdorf-1536x873.png 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/04/datacake-grohansssdorf.png 1908w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"></figure>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"><em>Blick in die Online-Übersicht der beiden Sensoren bei Datacake: Man kann nicht nur die aktuellen Werte sondern auch den Verlauf von Temperatur und Luftfeuchtigkeit sehen.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Was hat sich durch das Projekt geändert?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Durch das Projekt hat die Gemeinde Großhansdorf eine kostengünstige Lösung für ein großes Problem gefunden: Die wertvollen Dokumente sind nun dauerhaft geschützt. Die Verwaltung hat die vollständige Kontrolle über das Raumklima.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig entlastet das System das Personal. Da die Klimadaten digital auf einem Dashboard erscheinen, entfallen unnötige Kontrollgänge in den Keller. Mehrere Mitarbeitende haben Zugriff auf diese Übersicht. So verteilt sich die Verantwortung auf mehrere Schultern. Das Projekt dient zudem als technischer Grundstein für die Zukunft. Das installierte LoRaWAN-Gateway deckt bereits das gesamte Rathaus ab. Die Gemeinde plant nun, das System zu erweitern. Als nächster Schritt sollen Funksteckdosen die Luftentfeuchter automatisch steuern. Damit entfällt auch das manuelle Ein- und Ausschalten vor Ort. Darüber hinaus prüft die Verwaltung bereits weitere Einsatzmöglichkeiten: So könnten künftig auch Wasserzähler digital abgelesen oder der Schließzustand von Fenstern und Türen per Funk überwacht werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">So wurde es gemacht</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Ziel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ziel des Projektes war die dauerhafte Sicherung der Bestände im Gemeindearchiv. Da das Archiv im Keller des Rathauses untergebracht ist, nur einmal wöchentlich personell besetzt wird und über keine eigene Klimaanlage verfügt, muss das Raumklima von außen überwacht werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das System soll sicherstellen, dass die Luftfeuchtigkeit nicht in kritische Bereiche steigt. Ein weiteres Ziel war die Reduzierung von personellen Kontrollgängen durch eine digitale Fernüberwachung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorgehen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zuge eines Personalwechsels und der Digitalisierung des Archivregisters stellte die Verwaltung fest, dass die Luftfeuchtigkeit zeitweise auf bis zu 68 Prozent anstieg. Da dies eine unmittelbare Gefahr für wertvolle Bestände wie mittelalterliche Karten darstellte, schaffte die Gemeinde zunächst mobile Luftentfeuchter an. Schnell zeigte sich jedoch ein neues Problem: Die Geräte sind für den Dauerbetrieb zu stromintensiv und das Archiv ist für eine manuelle Steuerung zu selten besetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um eine effiziente Lösung zu finden, suchte der Digitalbeauftragte nach einem Weg, die Messwerte fernüberwachen zu können. Die Wahl fiel auf das LoRaWAN-Netzwerk der Landesinitiative „<a href="https://nodes.sh/">nodes.sh</a>“. Vor der Installation wurde festgestellt, dass die vorhandenen Funkstationen nicht durch die dicken Kellerwände des Rathauses dringen konnten. Um eine stabile Verbindung zu gewährleisten, entschied sich die Gemeinde daher für den Aufbau einer eigenen Empfangsstation (Gateway) direkt im Gebäude.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die Hardware – bestehend aus zwei batteriebetriebenen Sensoren des Typs Dragino LHT65N und dem Gateway – installiert war, folgte die digitale Konfiguration. Hierfür richtete der Digitalbeauftragte ein Konto beim Netzwerkdienst „The Things Network“ (TTN) ein, über das die Sensoren registriert wurden. Um die abstrakten Daten für die Mitarbeitenden nutzbar zu machen, wurde TTN mit der Plattform „Datacake“ verknüpft. Dort wurde ein grafisches Dashboard erstellt, das die Temperatur und Feuchtigkeit in Echtzeit visualisiert und historische Verläufe sichtbar macht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der letzten Phase des Projektes stand die Datensicherheit im Fokus. Um die Umweltveränderungen im Archiv auch über Jahre hinweg dokumentieren und analysieren zu können, entwickelte die Gemeinde ein Python-Skript. Dieses liest die Werte automatisch aus und speichert sie langfristig ab. Diesen Programmcode veröffentlichte die Gemeinde als Open Source auf der Plattform Codeberg, um anderen Kommunen die Nachnutzung zu erleichtern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aufwand</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kosten für das Projekt sind vergleichsweise gering. Die zwei batteriebetriebenen Sensoren kosteten jeweils etwa 30 Euro. Für das eigene LoRaWAN-Gateway im Rathaus fielen Kosten von rund 250 Euro an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Software-Seite nutzt die Gemeinde kostenlose Basis-Accounts bei „The Things Network“ und „Datacake“. Erst wenn das System um weitere Sensoren ergänzt wird, fallen monatliche Lizenzgebühren für die Datenplattform an. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zeitliche Aufwand für die technische Installation und die Einrichtung des digitalen Dashboards betrug etwa zwei Arbeitstage. Im laufenden Betrieb ist der Aufwand minimal. Die Kontrolle der Klimadaten erfolgt durch Mitarbeitende der Verwaltung nebenher im Arbeitsalltag. Wartungsarbeiten beschränken sich auf den Batteriewechsel der Sensoren, der etwa alle drei Jahre nötig ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verantwortliche</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die technische Umsetzung lag in den Händen des Digitalbeauftragten der Gemeinde. Er installierte die Sensoren sowie das Gateway, richtete die Software-Konten ein und erstellte das digitale Dashboard. Auch die Programmierung und Veröffentlichung des Skripts zur Datensicherung gehörte zu seinen Aufgaben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im laufenden Betrieb übernehmen mehrere Mitarbeitende der Verwaltung die Kontrolle der Messwerte. Sie behalten das Dashboard im Blick und schalten bei Bedarf die Entfeuchter im Keller manuell ein oder aus.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erfolgsfaktoren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein entscheidender Faktor für die schnelle Umsetzung des Projektes war, dass kostengünstige Hardware und weitgehend kostenlose Software verwendet wurde. Langwierige Ausschreibungen waren nicht nötig. Das Projekt konnte dadurch sofort starten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ganze System konnte unkompliziert durch den Digitalbeauftragten selbst installiert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Transparenz der Daten. Da die Klimawerte auf einem einfach verständlichen Dashboard visualisiert werden, ist kein technisches Spezialwissen für die tägliche Kontrolle nötig. Die Zuständigkeit kann so problemlos auf mehrere Mitarbeitende verteilt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Stolpersteine</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der größte Stolperstein war die Funkverbindung in den Keller. Großhansdorf liegt zwischen zwei bereits vorhandenen LoRaWAN-Gateways. Erste Messungen ergaben, dass eine stabile Verbindung von außen nicht bis in das Archiv vordrang. Die Lösung war schließlich die Installation eines eigenen Gateways direkt im Gebäude, was eine zuverlässige Datenübertragung sicherstellte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Aspekt ist der verbleibende manuelle Aufwand: Trotz der digitalen Überwachung müssen Mitarbeitende aktuell noch physisch in den Keller gehen, um die Entfeuchter bei Bedarf ein- oder auszuschalten. Diesen „Medienbruch“ geht die Gemeinde nun im zweiten Schritt an. Durch die geplante Einbindung von funkgesteuerten Steckdosen soll der Prozess vollständig automatisiert werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ansprechpartner</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sollten Sie Fragen zum Projekt haben, können Sie sich an folgenden Ansprechpartner wenden:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinde Großhansdorf<br>Digitalisierungsbeauftragter<br>Markus Pooch<br>Tel: 04102 694 217<br>E‑Mail: <a href="mailto:m.pooch@grosshansdorf.de">m.pooch@grosshansdorf.de</a><br><a href="https://nodes.sh/community/user-story-smarte-temperaturueberwachung-im-gemeindearchiv-grosshansdorf/">User Story zum Projekt auf nodes.sh</a></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für die Redaktion des Digital-Newsletters ist die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e. V. verantwortlich.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<p class="wp-block-paragraph">Der „Digital-Newsletter“ wird unterstützt von:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="427" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-1280x427.png" alt class="wp-image-14907" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-1280x427.png 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-1024x341.png 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-400x133.png 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-768x256.png 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-1536x512.png 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-2048x683.png 2048w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"></figure>



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<p class="wp-block-paragraph">Teile dieses Artikels wurden auf Basis von Änderungsvorschlägen einer KI-Assistentin überarbeitet, um den Text präziser und lesefreundlicher zu gestalten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hitzeaktionspläne für Kommunen: von der Strategie zur Umsetzung</title>
		<link>https://ea-rlp.de/hitzeaktionsplaene-fuer-kommunen-von-der-strategie-zur-umsetzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Heiße Tage, Tropennächte und längere Hitzeperioden nehmen auch in Rheinland-Pfalz spürbar zu. Städte, Gemeinden und Landkreise stehen damit vor der Aufgabe, Bevölkerung, Infrastruktur und Verwaltung&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heiße Tage, Tropennächte und längere Hitzeperioden nehmen auch in Rheinland-Pfalz spürbar zu. Städte, Gemeinden und Landkreise stehen damit vor der Aufgabe, Bevölkerung, Infrastruktur und Verwaltung frühzeitig auf extreme Wärmebelastungen vorzubereiten. Hitzeaktionspläne sind dabei ein zentrales Instrument kommunaler Klimaanpassung und Gesundheitsvorsorge.</p>



<span id="more-19564"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://repository.difu.de/items/c805c6fb-c3c1-4288-b1c9-eff356fb04bd" target="_blank" rel=" noreferrer noopener"><img decoding="async" width="721" height="990" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/04/difu-hitzeaktion.jpg" alt="Difu: Hitzeaktionspläne in der kommunalen Praxis" class="wp-image-19566" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/04/difu-hitzeaktion.jpg 721w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/04/difu-hitzeaktion-291x400.jpg 291w" sizes="(max-width: 721px) 100vw, 721px"></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Eine neue Veröffentlichung des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) zeigt, wie Kommunen Hitzeaktionspläne erfolgreich entwickeln und in die Praxis umsetzen können. Die Publikation bündelt Erfahrungen aus dem Projekt „Plan°C“, das gemeinsam mit den Städten Düsseldorf und Karlsruhe umgesetzt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt stehen konkrete Handlungsempfehlungen für Kommunen: Wie lassen sich Zuständigkeiten innerhalb der Verwaltung organisieren? Welche Maßnahmen schützen besonders gefährdete Gruppen? Wie gelingt eine gute Kommunikation bei Hitzewarnungen? Und wie können langfristige städtebauliche Anpassungen sinnvoll ergänzt werden?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus enthält die Publikation eine Auswertung der bis Ende 2024 veröffentlichten deutschen Hitzeaktionspläne sowie interessante Einblicke in die langjährige Praxis Frankreichs als europäischem Vorreiter der Hitzevorsorge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders hilfreich für kommunale Akteurinnen und Akteure ist ein praxisorientierter Jahreskalender, der die Schritte von Vorbereitung, Saisonplanung, Akutmaßnahmen bis zur Nachbereitung übersichtlich darstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veröffentlichung bietet Städten, Gemeinden und Landkreisen wertvolle Impulse, um eigene Strategien zur Hitzevorsorge weiterzuentwickeln und den Schutz der Bevölkerung nachhaltig zu stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://repository.difu.de/items/c805c6fb-c3c1-4288-b1c9-eff356fb04bd" data-type="link" data-id="https://repository.difu.de/items/c805c6fb-c3c1-4288-b1c9-eff356fb04bd" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die Publikation steht hier zum Download bereit</a></strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erfolgreiches Crowdfunding: Neuer Bürgerbus in Unkel ist E‑Mobil</title>
		<link>https://ea-rlp.de/erfolgreiches-crowdfunding-neuer-buergerbus-in-unkel-ist-e-mobil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 08:03:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Verbandsgemeinde Unkel wurde Ende März ein neuer elektrisch betriebener Bürgerbus feierlich eingeweiht. Seitdem ist das Fahrzeug für die Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In der Verbandsgemeinde Unkel wurde Ende März ein neuer elektrisch betriebener Bürgerbus feierlich eingeweiht. Seitdem ist das Fahrzeug für die Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde im Einsatz – und steht beispielhaft dafür, wie kommunales Engagement, Fördermittel und gemeinschaftliche Finanzierung erfolgreich zusammenwirken können.</p>



<span id="more-19531"></span>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy"  title="Kommunales Crowdfunding: Der neue E-Bürgerbus in Unkel ist da" width="843" height="474" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/bhFMNypZODo?feature=oembed" consent-required="18044" consent-by="services" consent-id="18045" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/bhFMNypZODo?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wesentlicher Teil der Anschaffungskosten konnte im vergangenen Jahr über das Projekt<strong> </strong>„Kommunales Crowdfunding“<strong> </strong>gedeckt werden, das die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz im Jahr 2025 begleitet hat. Gemeinsam mit weiteren Förderbausteinen wurde so die Finanzierung des ersten eigenen modernen E‑Fahrzeugs für das Bürgerbus-Team ermöglicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Einweihung würdigten Teamleiter Holger Diedenhofen und Bürgermeister Karsten Fehr insbesondere die breite Unterstützung durch Bürgerschaft, Sponsoren und ehrenamtlich Engagierte. Der Bürgerbus leistet seit Jahren einen wichtigen Beitrag zur Mobilität vor Ort – insbesondere für ältere Menschen und Bürgerinnen und Bürger ohne eigenes Auto.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Beispiel Unkel zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in gemeinschaftlich getragenen Projekten steckt: Wenn Kommunen, Ehrenamt und Förderpartner zusammenarbeiten, entstehen konkrete Lösungen für die Herausforderungen vor Ort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem neuen E‑Bürgerbus ist in Unkel nicht nur ein modernes Fahrzeug gestartet, sondern auch ein starkes Signal für nachhaltige Mobilität und gelebten Zusammenhalt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Jetzt bewerben: Neue Runde startet</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz sucht Städte und Gemeinden, die in diesem Jahr ein freiwilliges Crowdfunding-Projekt umsetzen möchten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://ea-rlp.de/kommunales-crowdfunding-ausschreibung/">» Weitere Infos gibt es hier.</a></strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Hintergrund: „Viele schaffen mehr“</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklungsagentur setzt das Crowdfunding-Modellprojekt in Kooperation mit „Viele schaffen mehr“ um. Dies ist eine Initiative der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken. Über die Online-Plattform der Initiative können gemeinnützige Vereine und Stiftungen sowie Kommunen für Ihre Projekte und Vorhaben werben. &nbsp;So gewinnen sie Unterstützerinnen und Unterstützer für die Finanzierung ihrer Idee. Ein besonderer Mehrwert entsteht durch das Co-Funding der jeweils teilnehmenden Genossenschaftsbank vor Ort: Die Bank unterstützt die Beiträge der Spenderinnen und Spender mit einem zusätzlichen Eigenanteil.</p>
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