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	<title>Entwicklungsagentur</title>
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	<description>Rheinland-Pfalz e. V.</description>
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	<title>Entwicklungsagentur</title>
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		<title>Wenn das Schaukelpferd hinkt – Wie in Nieder-Olm schon die Kindergartenkinder reparieren lernen</title>
		<link>https://ea-rlp.de/wenn-das-schaukelpferd-hinkt-wie-in-nieder-olm-schon-die-kindergartenkinder-reparieren-lernen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sören Damnitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landleben digital]]></category>
		<category><![CDATA[Digital-Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitales Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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		<category><![CDATA[Repaircafe]]></category>
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					<description><![CDATA[Verbandsgemeinde Nieder-Olm (Rheinhessen) – Wie vermittelt man den Spaß am Reparieren? Wie kann man Kindern schon früh nachhaltigen Konsum vermitteln? Wie kann man Fingerfertigkeit und&#8230;]]></description>
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<p>Verbandsgemeinde Nieder-Olm (Rheinhessen) – Wie vermittelt man den Spaß am Reparieren? Wie kann man Kindern schon früh nachhaltigen Konsum vermitteln? Wie kann man Fingerfertigkeit und Selbstwirksamkeit fördern? In der Verbandsgemeinde Nieder-Olm besuchen die Freiwilligen des Repaircafés regelmäßig Kindergärten und reparieren gemeinsam mit den Kindern kaputtes Spielzeug und Alltagsgegenstände. Das Projekt ist so erfolgreich, dass daraus ein Leitfaden zur Nachahmung entstanden ist.</p>



<span id="more-19390"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="400" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/36-digital-newsletter.jpg" alt class="wp-image-19391" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/36-digital-newsletter.jpg 600w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/36-digital-newsletter-400x267.jpg 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px"></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Repaircafés – Reparieren statt neu kaufen</h3>



<p>Repaircafés oder Reparaturcafés sind ehrenamtliche Initiativen zur Instandsetzung defekter Alltagsgegenstände. Bürgerinnen und Bürger bringen kaputte Geräte, Kleidung oder Spielzeug mit. Fachkundige Freiwillige unterstützen sie bei der Reparatur. Dieses Angebot ist in der Regel kostenlos. Im Mittelpunkt steht der nachhaltige Umgang mit Ressourcen. Reparieren schont die Umwelt und vermeidet Abfall. Gleichzeitig sparen die Teilnehmenden Geld für Neuanschaffungen. Die Initiativen stärken zudem den sozialen Zusammenhalt in der Gemeinde und über Generationen hinweg.</p>



<p>Die Formate dieser Initiativen variieren stark. Einige bieten feste Sprechstunden in Werkstätten oder „Makerspaces“ an. Andere organisieren „wandernde“ Termine in verschiedenen Ortsteilen. In Rheinland-Pfalz gibt es mittlerweile über 80 dieser Gemeinschaften.</p>



<p>Im Oktober 2025 veröffentlichte die Entwicklungsagentur eine Broschüre über rheinland-pfälzische Makerspace-Initiativen und Repaircafés: <a href="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/10/Makerspaces-und-Repaircafes-in-RLP.pdf">Makerspaces und Repaircafés in Rheinland-Pfalz – Gestalten, Reparieren, Verwirklichen.</a></p>



<p>Seit Herbst 2022 organisiert das Verbraucherschutzministerium gemeinsam mit dem Klimaschutzministerium den „<a href="https://mffki.rlp.de/themen/verbraucherschutz/nachhaltiger-konsum-1/neu/reparatur/runder-tisch-reparatur-rheinland-pfalz">Runden Tisch Reparatur Rheinland-Pfalz</a>“. Dieser hat zum Ziel, das Thema Recht auf Reparatur landesweit zu stärken und Akteure zu vernetzen.</p>



<p>In der Verbandsgemeinde Nieder-Olm in Rheinhessen gibt es mit dem dortigen Repaircafé eine solche Initiative. Und dort werden schon die Jüngsten an das Thema Nachhaltigkeit herangeführt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beschreibung des Projektes</h2>



<p>Das Repaircafé in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm ist ein regionaler Vorreiter. Der dortige Seniorenbeirat rief die Initiative bereits im Jahr 2015 ins Leben. Heute engagieren sich dort rund 30 Freiwillige an wechselnden Orten in der Verbandsgemeinde.</p>



<p>Jeden Monat findet in einer der acht Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde ein Repaircafé statt. Mit Hilfe der Freiwilligen konnten so schon über 4.000 Nähmaschinen, CD-Spieler, Stoffteddys und viele andere Gegenstände repariert werden.</p>



<p>Der dortige Seniorenbeirat gründete die Initiative mit dem Ziel, Müll zu vermeiden, Ressourcen zu schonen und handwerkliches Wissen zu bewahren. Um das Bewusstsein für Nachhaltigkeit bereits im frühen Kindesalter zu verankern, suchten die Ehrenamtlichen die Kooperation mit den örtlichen Kindertagesstätten.</p>



<p>Die erste Aktion startete bereits im Oktober 2015 in der Kita „Haus der kleinen Künstler“ in Nieder-Olm. Hier reparierten erfahrene Handwerker gemeinsam mit den Kindern kaputtes Spielzeug wie Autos, Puppen oder kleine CD-Player. Die Erzieherinnen und Erzieher integrierten den Besuch des Reparatur-Teams in den pädagogischen Alltag der Einrichtung. Sie bereiteten die Kinder gezielt auf das Thema vor und reflektierten die Erlebnisse anschließend.</p>



<p>Aufgrund der positiven Resonanz bei Kindern, Eltern und dem pädagogischen Personal entwickelte sich aus dem Pilotversuch die feste Veranstaltungsreihe „Repair Café trifft Kita“. Inzwischen fand das Projekt über 30-mal in der Verbandsgemeinde statt. Die langjährige Erfahrung der Beteiligten mündete schließlich in einem detaillierten Leitfaden. Dieser dient nun als praxisnahe Vorlage, um das Konzept auch in anderen Kommunen und Kindertagesstätten erfolgreich umzusetzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie funktioniert es?</h3>



<p>Der Erfolg der Aktion beruht auf einer engen Abstimmung zwischen dem Team des Repaircafés und der jeweiligen Kindertagesstätte. Am Anfang steht ein gemeinsames Vorbereitungsgespräch. Eine spezielle Mindmap aus dem Leitfaden dient dabei als Orientierungshilfe. Hier klären die Beteiligten alle organisatorischen Fragen: Vom passenden Termin, den Räumlichkeiten bis zur pädagogischen Einbettung in den Kita-Alltag.</p>



<p>Die Erzieherinnen und Erzieher informieren die Eltern vorab per Elternbrief über die geplante Aktion. Ein zentraler Punkt ist die Vorabfrage zu den defekten Gegenständen: Die Eltern tragen beispielsweise in einer Liste ein, welchen defekten Gegenstand ihr Kind zur Reparatur mitbringt. Diese Information ist für die Ehrenamtlichen entscheidend. So bringen sie bereits am Einsatztag das passende Werkzeug sowie notwendige Kleinteile wie Batterien, Schrauben oder speziellen Klebstoff mit.</p>



<p>Am Aktionstag selbst steht das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund. Das Team besteht meist aus vier bis sechs ehrenamtlichen Reparatur-Experten. Pro Fachkraft nehmen maximal ein bis drei Kinder an der Reparatur teil. Die Kinder sind dabei keine bloßen Zuschauer: Die Kinder diskutieren mögliche Reparaturmaßnahmen mit den ehrenamtlich Aktiven des Repaircafés oder führen einfache Arbeitsschritte selbst durch. Die Kita stellt hierfür die nötige Schutzausrüstung wie Kittel und, falls notwendig, auch Schutzbrillen bereit.</p>



<p>Nach der aktiven Phase folgt die Nachbereitung. Das Kita-Team reflektiert das Erlebte gemeinsam mit den Kindern, zum Beispiel im Morgenkreis. Auch das Reparatur-Team und die Kita-Leitung tauschen sich im Nachgang aus, um zukünftige Termine weiter zu optimieren. Das gesamte Angebot ist für die Kinder und die Kindertagesstätten vollkommen kostenfrei.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="992" height="925" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/repaircafe01.jpg" alt class="wp-image-19392" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/repaircafe01.jpg 992w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/repaircafe01-400x373.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/repaircafe01-768x716.jpg 768w" sizes="(max-width: 992px) 100vw, 992px"></figure>



<p class="has-small-font-size"><em>Bei „Repair Café trifft Kita“ sind die Kinder nicht nur passive Zuschauer. Sie überlegen zusammen mit den Ehrenamtlichen, wie die defekten Gegenstände repariert werden können. Und helfen anschließend auch bei der Reparatur. So erleben sie Selbstwirksamkeit und üben Geduld, Ausdauer und die Fähigkeit zur Problemlösung.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Was hat sich durch das Projekt geändert?</h3>



<p>Aus einer Pilotaktion ist ein festes Angebot für die gesamte Verbandsgemeinde geworden. In der Verbandsgemeinde fand das Projekt bereits über 30-mal statt. Die Kommune profitiert heute von einem lebendigen Mehrgenerationenprojekt: Senioren geben ihr handwerkliches Wissen direkt an die Jüngsten weiter. Das stärkt den sozialen Zusammenhalt und fördert den Austausch zwischen den Altersgruppen.</p>



<p>Für die pädagogische Arbeit in den Kitas bietet das Projekt neue Impulse. Die Kinder gewinnen wichtige Alltagskompetenzen. Sie lernen den sicheren Umgang mit Werkzeugen und verbessern spielerisch ihre Feinmotorik. Besonders wertvoll ist die Erfahrung der Selbstwirksamkeit: Die Kinder erleben, dass sie Dinge durch eigenes Handeln bewahren können. Das fördert die Geduld, Ausdauer und die Fähigkeit zur Problemlösung.</p>



<p>Auch die ökologische Bilanz ist positiv. Mit einer Erfolgsquote von über 70 Prozent rettet die Initiative hunderte Spielzeuge vor dem Müll. Das spart Ressourcen und vermittelt schon den Kleinsten einen bewussten Umgang mit Konsumgütern.</p>



<p>Das Projekt steigert zudem die Sichtbarkeit des ehrenamtlichen Engagements. Regelmäßige Berichterstattungen in der Lokalpresse sorgen für ein positives Image der beteiligten Kitas und der Gemeinde.</p>



<p>Dank des neu entwickelten Leitfadens ist das Konzept nun eine geprüfte Blaupause. Andere Kommunen können das Modell ohne hohen Planungsaufwand übernehmen und so Nachhaltigkeit direkt in ihre Bildungsarbeit integrieren. Die aktuellste Version des Leitfadens kann auf der <a href="https://mffki.rlp.de/themen/verbraucherschutz/nachhaltiger-konsum-1/neu/reparatur/runder-tisch-reparatur-rheinland-pfalz">Homepage des Ministeriums</a> heruntergeladen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">So wurde es gemacht</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Ziel</h3>



<p>Das Projekt verfolgt das Ziel, das Thema Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung bereits in der frühen Kindheit fest zu verankern. Kinder sollen spielerisch lernen, dass defekte Gegenstände wertvoll sind und sich eine Reparatur gegenüber dem Neukauf lohnt. Damit wirkt das Vorhaben der modernen Wegwerfmentalität entgegen.</p>



<p>Ein weiteres zentrales Ziel ist die Förderung der kindlichen Selbstwirksamkeit. Durch die aktive Mitarbeit erfahren die Kinder, dass sie Probleme eigenständig lösen können. Dies stärkt ihr Selbstvertrauen, ihre Feinmotorik und ihr technisches Verständnis.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorgehen</h3>



<p>Die Umsetzung beginnt mit einem strukturierten Vorbereitungsgespräch zwischen dem Team des Repaircafés und der Kita-Leitung. Als zentrales Werkzeug dient dabei eine Mindmap, mit der die Beteiligten den organisatorischen Rahmen festlegen. Sie klären die räumlichen Gegebenheiten, den zeitlichen Ablauf und die Zuständigkeiten für die Öffentlichkeitsarbeit.</p>



<p>Ein entscheidender Schritt ist die Information der Eltern durch einen Elternbrief. Um den Materialbedarf zu planen, fragt die Kita hierbei auch ab, welche defekten Gegenstände die Kinder mitbringen werden. So wissen die ehrenamtlichen Experten genau, ob sie speziellen Kleber für Holz, Metall oder Kunststoff sowie Batterien, Ersatzkabel, Nähzeug oder andere spezielle Teile mitbringen müssen. Die Kita sorgt parallel für die pädagogische Vorbereitung. Die Räumlichkeiten werden auch mit entsprechender Schutzausrüstung wie Kittel, Einmalhandschuhe und Schutzbrillen vorbereitet.</p>



<p>Am Aktionstag selbst achten die Verantwortlichen besonders auf den zeitlichen Ablauf. Dabei wird insbesondere auf die Aufmerksamkeitsdauer geachtet. Die ehrenamtlichen Reparateure folgen dabei klaren Verhaltensregeln: Sie erklären ihre Arbeit kindgerecht und „auf Augenhöhe“, setzen aber auch deutliche Grenzen beim Umgang mit gefährlichem Werkzeug. Ein fester Ansprechpartner der Kita bleibt während der gesamten Zeit im Raum, um die Interaktion zwischen den Generationen zu moderieren.</p>



<p>Im Nachgang erfolgt eine Reflexion mit den Kindern und das Feiern der erfolgreichen Reparaturen. Außerdem tauschen sich Reparatur-Team und Kita-Personal aus, um zukünftige Veranstaltungen zu optimieren.</p>



<p>Eine detaillierte Anleitung gibt es im <a href="https://mffki.rlp.de/themen/verbraucherschutz/nachhaltiger-konsum-1/neu/reparatur/runder-tisch-reparatur-rheinland-pfalz">Leitfaden des „Runden Tisches Reparatur“.</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Aufwand</h3>



<p>Das Projekt zeichnet sich durch einen minimalen finanziellen Bedarf aus. Weder für die Kindertagesstätten noch für die Eltern fallen Teilnahmegebühren an. Die ehrenamtlichen Experten bringen ihre eigenen Werkzeuge zu den Terminen mit. Notwendige Kleinteile wie Batterien, Schrauben, Nähzeug oder spezielle Klebstoffe stellt das Repaircafé bereit.</p>



<p>Der zeitliche Aufwand für die pädagogischen Fachkräfte bleibt überschaubar. Er beschränkt sich im Wesentlichen auf das Vorbereitungsgespräch sowie das Versenden der Elternbriefe und das Aushängen der Listen. Am Aktionstag begleiten die Erzieherinnen und Erzieher die Veranstaltung im Rahmen ihrer regulären Arbeitszeit.</p>



<p>Auf Seiten der Ehrenamtlichen engagieren sich pro Termin meist vier bis sechs Personen. Dazu kommen die Vorbereitungsarbeiten.</p>



<p>Die Nutzung des Leitfadens reduziert zudem die Planungszeit für solche Veranstaltungen, da er eine klare Ablaufanleitung und Formulierungshilfen enthält.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verantwortliche</h3>



<p>Das Projekt beruht auf einer engen Zusammenarbeit zwischen dem ehrenamtlichen Repaircafé und dem Team der jeweiligen Kindertagesstätte. Die fachliche Verantwortung liegt beim Repaircafé. Diese Experten bringen ihr handwerkliches Wissen ein und stellen das erforderliche Werkzeug sowie Kleinteile und Materialien zur Verfügung.</p>



<p>Die Leitung der jeweiligen Kita übernimmt die organisatorische Verantwortung vor Ort und legt den zeitlichen Rahmen für die Aktionstage fest. Zu den Aufgaben gehört auch die Kommunikation mit den Eltern.</p>



<p>Das pädagogische Fachpersonal ist für die direkte Betreuung der Kinder verantwortlich und moderiert die Interaktion mit den ehrenamtlichen Handwerkern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erfolgsfaktoren</h3>



<p>Der Erfolg des Projekts beruht maßgeblich auf einer strukturierten Vorbereitung. Die Nutzung einer Mindmap klärt alle organisatorischen Details bereits im Vorfeld. Ein wesentlicher Faktor ist die frühzeitige Abfrage der defekten Gegenstände. So bringen die Experten bereits am Aktionstag die passenden Werkzeuge und Ersatzteile mit.</p>



<p>Ein weiterer entscheidender Punkt ist der Betreuungsschlüssel. Maximal drei Kinder arbeiten pro Fachkraft. Das hält die Situation überschaubar und sicher. Die Kinder sind dabei keine passiven Zuschauer. Sie erleben Selbstwirksamkeit, indem sie bei der Reparatur mitreden und auch selbst tätig werden.</p>



<p>Das Zusammentreffen von erfahrenen Senioren und neugierigen, offenen Kindern schafft eine besondere soziale Dynamik. Die gegenseitige Wertschätzung motiviert die Ehrenamtlichen und begeistert die Kinder gleichermaßen. Die pädagogische Einbettung spielt dabei ebenfalls eine wichtige Rolle.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Stolpersteine</h3>



<p>Ein häufiger Stolperstein ist die Unruhe im Raum. Zu viele Kinder gleichzeitig sorgen für einen hohen Lärmpegel und stören die Konzentration aller Beteiligten. Das kann aber durch räumliche Trennung oder zeitliche Planung leicht geregelt werden.</p>



<p>Auch die Sicherheit im Umgang mit Werkzeug erfordert Aufmerksamkeit. Spitze, scharfe Gegenstände oder Klebstoffe bergen Verletzungsgefahren für Kinder. Hier hilft eine konsequente pädagogische Vorbereitung. Die Erzieher weisen die Kinder vorab ein und vermitteln klare Verhaltensregeln.</p>



<p>Ein weiterer Stolperstein ist die mögliche Enttäuschung, wenn sich ein Spielzeug nicht mehr reparieren lässt. Dies fangen die Erzieher und Reparateure durch eine einfühlsame, empathische Begleitung und Erklärungen auf Augenhöhe auf.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ansprechpartner</h3>



<p>Sollten Sie Fragen zum Projekt haben, können Sie sich an folgende Ansprechpartner wenden:</p>



<p><strong>Repaircafé Nieder-Olm</strong><br>Jürgen Klute<br>Tel: 0171–2212218<br>E‑Mail: juergen.klute@t‑online.de<br>Web: <a href="http://www.repaircafe-vg-nieder-olm.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.repaircafe-vg-nieder-olm.de</a></p>



<p><strong>Runder Tisch Reparatur</strong><br>E‑Mail: <a href="mailto:Reparatur@mffki.rlp.de">Reparatur@mffki.rlp.de</a><br>Web: <a href="https://mffki.rlp.de/themen/verbraucherschutz/nachhaltiger-konsum-1/neu/reparatur/runder-tisch-reparatur-rheinland-pfalz">https://mffki.rlp.de/themen/verbraucherschutz/nachhaltiger-konsum‑1/neu/reparatur/runder-tisch-reparatur-rheinland-pfalz</a></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<p><strong>Für die Redaktion des Digital-Newsletters ist die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e. V. verantwortlich.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<p>Der „Digital-Newsletter“ wird unterstützt von:</p>



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<p>Teile dieses Artikels wurden auf Basis von Änderungsvorschlägen einer KI-Assistentin überarbeitet, um den Text präziser und lesefreundlicher zu gestalten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Aktionsprogramm gegen Anfeindungen von Politik und Verwaltung startet</title>
		<link>https://ea-rlp.de/aktionsprogramm-gegen-anfeindungen-von-politik-und-verwaltung-startet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Schwarze]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 08:49:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgermeister]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Mecklenburg-Vorpommern]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Aktionsprogramm „Starkes Mandat“ wurde in Mecklenburg-Vorpommern gestartet, um kommunale Amts- und Mandatstragende gegen Anfeindungen und Desinformation zu stärken. Laut einer Umfrage beobachten 66 Prozent&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Aktionsprogramm „Starkes Mandat“ wurde in Mecklenburg-Vorpommern gestartet, um kommunale Amts- und Mandatstragende gegen Anfeindungen und Desinformation zu stärken.</p>



<span id="more-19411"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1100" height="661" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/04/thlmrzqszg6p.jpg" alt class="wp-image-19412" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/04/thlmrzqszg6p.jpg 1100w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/04/thlmrzqszg6p-400x240.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/04/thlmrzqszg6p-1024x615.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/04/thlmrzqszg6p-768x461.jpg 768w" sizes="(max-width: 1100px) 100vw, 1100px"><figcaption class="wp-element-caption">(Illustration: iStock/Bakal)</figcaption></figure>



<p>Laut einer Umfrage beobachten 66 Prozent der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister dort zunehmenden Unmut, und 25 Prozent sind häufigen Anfeindungen ausgesetzt. Das Programm bietet Workshops und Trainings an, die von erfahrenen zivilgesellschaftlichen Organisationen durchgeführt werden, um die Resilienz der Teilnehmenden zu fördern. Unterstützt durch die Körber-Stiftung, Stiftung Bürgermut, Stiftung Mercator und Bertelsmann Stiftung, zielt das Programm darauf ab, praktische Werkzeuge und Netzwerke zur Verfügung zu stellen. Auch Sachsen-Anhalt wird 2026 von diesem Programm profitieren. Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Ratsmitglieder haben Zugang zu verschiedenen Modulen, die individuell angepasst werden können.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://bwcah.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/1t6Af4OiGsDhYHbNAKNXTtRdJ8xBIc/M3yeuuXL-D55" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Aktionsprogramm „Starkes Mandat“ startet in Mecklenburg-Vorpommern&nbsp;</strong>(Pressemitteilung)</a> </li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Friedhöfe als Orte der Begegnung und Erholung</title>
		<link>https://ea-rlp.de/friedhoefe-als-orte-der-begegnung-und-erholung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Schwarze]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 08:46:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunales Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[BBSR]]></category>
		<category><![CDATA[Flächennutzungsplan]]></category>
		<category><![CDATA[Friedhöfe]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Studie des Bundesinstituts für Bau‑, Stadt- und Raumforschung (BBSR) untersucht die sich wandelnden Rollen von Friedhöfen und beleuchtet Herausforderungen und Potenziale ihrer Flächennutzung in&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Eine Studie des Bundesinstituts für Bau‑, Stadt- und Raumforschung (BBSR) untersucht die sich wandelnden Rollen von Friedhöfen und beleuchtet Herausforderungen und Potenziale ihrer Flächennutzung in Deutschland.</p>



<span id="more-19408"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="905" height="1280" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/04/img-4789-905x1280.jpeg" alt class="wp-image-19409" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/04/img-4789-905x1280.jpeg 905w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/04/img-4789-283x400.jpeg 283w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/04/img-4789-724x1024.jpeg 724w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/04/img-4789-768x1086.jpeg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/04/img-4789-1086x1536.jpeg 1086w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/04/img-4789.jpeg 1100w" sizes="(max-width: 905px) 100vw, 905px"><figcaption class="wp-element-caption"><sup>(Illustration: BBSR)</sup></figcaption></figure>



<p>Der Trend zu Urnen- und naturnahen Bestattungen reduziert den Flächenbedarf und gefährdet wirtschaftlich die Friedhöfe, da die Infrastrukturkosten weiterhin bestehen. Die Untersuchung zeigt, dass Friedhöfe zunehmend für ökologische Zwecke genutzt werden und sich als Orte der Begegnung und Erholung entwickeln. Kommunen setzen, um den Herausforderungen zu begegnen, auf gezielte Belegungspraxis und Umnutzung weniger gefragter Bereiche. Unterschiede bestehen regional, etwa hinsichtlich der Flächenverteilung in Ost- und Westdeutschland. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Friedhöfe stärker in städtische Planungsprozesse integriert werden sollten, um ihre multifunktionalen Rollen zu fördern.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://bwcah.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGgDwC5CvgeBHnySccFi/ONBNuTkhN00g" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Friedhöfe in Deutschland&nbsp;</strong>(PDF, 152 Seiten, 9,6 MB)</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie Regionalparks die Lebensqualität erhöhen</title>
		<link>https://ea-rlp.de/wie-regionalparks-die-lebensqualitaet-erhoehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Schwarze]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 08:41:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vor Ort]]></category>
		<category><![CDATA[BBSR]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[parks]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=19404</guid>

					<description><![CDATA[Ein neues Praxishandbuch des Bundesinstituts für Bau‑, Stadt- und Raumforschung (BBSR) erläutert die Bedeutung von Regionalparks, die zur Erhöhung der Lebensqualität in städtischen Regionen beitragen,&#8230;]]></description>
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<p>Ein neues Praxishandbuch des Bundesinstituts für Bau‑, Stadt- und Raumforschung (BBSR) erläutert die Bedeutung von Regionalparks, die zur Erhöhung der Lebensqualität in städtischen Regionen beitragen, indem sie Naherholung, Naturschutz und landwirtschaftliche Interessen miteinander verbinden.</p>



<span id="more-19404"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="905" height="1280" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/04/guwecwq8glsy-905x1280.jpg" alt class="wp-image-19405" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/04/guwecwq8glsy-905x1280.jpg 905w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/04/guwecwq8glsy-283x400.jpg 283w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/04/guwecwq8glsy-724x1024.jpg 724w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/04/guwecwq8glsy-768x1086.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/04/guwecwq8glsy-1086x1536.jpg 1086w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/04/guwecwq8glsy.jpg 1100w" sizes="(max-width: 905px) 100vw, 905px"><figcaption class="wp-element-caption">(Illustration: BBSR)</figcaption></figure>



<p>Es basiert auf Erkenntnissen aus dem Modellvorhaben zur Raumordnung und richtet sich an Kommunen, Planerinnen und Planer, Politiker sowie alle in der Stadtgestaltung Tätigen. Wichtige Themen sind die erfolgreiche Organisation und Weiterentwicklung von Regionalparks durch strategische Konzepte und Zusammenarbeit. Das Handbuch bietet konkrete Beispiele, zeigt effektive Finanzierungsmöglichkeiten auf und verdeutlicht die Rolle von Regionalparks in der Freiraumplanung. Eine Online-Toolbox ergänzt das Buch mit praktischen Methoden.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://bwcah.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGEm7cnOD22EuUlUjPug/oGrZkjEY6wBs" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Regionalparks – Freiräume und Landschaften in Stadtregionen gestalten</strong>&nbsp;(PDF, 94 Seiten, 94 MB)</a> </li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kultur-Tickets per Mausklick: Wie Andernach die Verwaltung entlastet</title>
		<link>https://ea-rlp.de/kultur-tickets-per-mausklick-wie-andernach-die-verwaltung-entlastet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sören Damnitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Landleben digital]]></category>
		<category><![CDATA[Digital-Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Landkreis Mayen-Koblenz: Andernach digitalisiert den Ticketverkauf für Kulturveranstaltungen seit über 12 Jahren erfolgreich. Über ein Online-System mit grafischer Sitzplatzwahl buchen Bürgerinnen und Bürger ihre Plätze&#8230;]]></description>
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<p>Landkreis Mayen-Koblenz: Andernach digitalisiert den Ticketverkauf für Kulturveranstaltungen seit über 12 Jahren erfolgreich. Über ein Online-System mit grafischer Sitzplatzwahl buchen Bürgerinnen und Bürger ihre Plätze rund um die Uhr direkt am Bildschirm. Dies entlastet die Verwaltung spürbar, da manuelle Aufgaben wie der Druck und Postversand entfallen. Das Projekt zeigt, wie digitale Lösungen den Bürgerservice verbessern und interne Prozesse effizienter gestalten.</p>



<span id="more-19231"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/35-digital-newsletter.jpg" alt class="wp-image-19233" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/35-digital-newsletter.jpg 600w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/35-digital-newsletter-400x267.jpg 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px"></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>SaaS und White-Label: Moderne Software ohne großen IT-Aufwand</strong></h3>



<p>In vielen Kommunen bedeutet Ticketverkauf noch immer Handarbeit: Papiertickets müssen zu den Vorverkaufsstellen gebracht werden, Tickets können nur zu den Öffnungszeiten gekauft werden und irgendwo muss festgehalten werden, wo wie viele Tickets an welcher Verkaufsstelle verkauft wurden. Die Stadt Andernach hat diesen Prozess bereits vor über 12 Jahren grundlegend digitalisiert. Das Ziel war ein System, das sowohl online als auch am Verkaufsschalter funktioniert, ohne dass Plätze doppelt vergeben werden.</p>



<p>Dafür nutzt die Stadt eine sogenannte „Software as a Service“-Lösung (SaaS). Das bedeutet: Die Software wird nicht auf den städtischen Servern installiert, sondern von einem spezialisierten Dienstleister über das Internet bereitgestellt. Die Stadt spart dadurch hohen Aufwand für die Wartung der IT-Infrastruktur. Für die Bürgerinnen und Bürger bleibt die Technik im Hintergrund unsichtbar. Durch das „White-Label“-Prinzip wird die Darstellung der Veranstaltungen nahtlos in das Design der städtischen Webseite eingebunden. Erst wenn es um die konkrete Buchung geht, wird auf die Webseite des Dienstleisters verlinkt. So ist für die Nutzer klar, dass sie sich im offiziellen Ticketshop der Stadt bewegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beschreibung des Projektes</h2>



<p>Andernach verfolgte ein klares Ziel: Der Kauf einer Eintrittskarte sollte so einfach werden wie der Einkauf in einem Online-Warenhaus. In der Vergangenheit war der Weg zum Ticket oft mühsam. Wer ein Werbeplakat sah, musste für den Kauf das Kulturamt anrufen oder persönlich während der Dienstzeiten erscheinen. Diese Hürden wollte die Stadt abbauen. Sie suchte nach einer Lösung, die modernen Bürgerservice mit effizienter Verwaltungsarbeit verbindet.</p>



<p>Das neue System musste flexibel genug sein, um unterschiedliche Spielstätten wie die Mittelrheinhalle oder den Schlossgarten abzubilden. Zudem galt es, soziale Aspekte wie Ermäßigungen direkt im Buchungsprozess zu berücksichtigen. Anstatt eine eigene Software mit hohem Wartungsaufwand zu entwickeln, entschied sich die Stadt für die Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Partner.</p>



<p>Ein entscheidender Schritt war die Integration der Veranstaltungsinfos in die städtische Internetseite per „White-Labeling“. So blieb das gewohnte Online-Erscheinungsbild der Stadt erhalten.</p>



<p>Ein wichtiger Meilenstein war die Neuaufstellung des Vor-Ort-Verkaufs vor rund zwei Jahren. Die Stadt verlagerte den physischen Kartenverkauf in die Tourist-Information der Tochtergesellschaft Andernach.net. Dadurch profitieren die Bürgerinnen und Bürger von deutlich kundenfreundlicheren Öffnungszeiten, auch an Samstagen. Im Hintergrund sorgt die vernetzte Technik dafür, dass alle Verkäufe – egal ob online oder am Tresen – in Echtzeit synchronisiert werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie funktioniert es?</h3>



<p>Der Ticketkauf in Andernach funktioniert für die Bürgerinnen und Bürger so intuitiv wie bei großen kommerziellen Portalen. Interessierte rufen die städtische Webseite <a href="https://www.andernach-kultur.de/">andernach-kultur.de</a> auf und erhalten einen Überblick über die Veranstaltungen. Per Link kommt man dann direkt zum Ticket-Shop für die jeweilige Veranstaltung beim Dienstleister ticket regional. Oder die Bürgerinnen und Bürger nutzen direkt die Webseite <a href="https://www.ticket-regional.de/">ticket-regional.de</a> und suchen dort nach Veranstaltungen in Andernach. Dort wählen sie die gewünschte Veranstaltung aus und erhalten Zugriff auf den interaktiven Saalplan.</p>



<p>Dieser digitale Plan ist das Herzstück des Systems: Er zeigt die Bestuhlung der jeweiligen Spielstätte grafisch an. Freie Plätze sind farbig markiert, während bereits verkaufte Sitze ausgegraut erscheinen. Bewegt man den Mauszeiger über einen Platz, erscheinen sofort Informationen zum Preis und zu möglichen Sichteinschränkungen. Mit einem Klick landet der Wunschplatz im digitalen Warenkorb.</p>



<p>Die Bezahlung erfolgt sicher über gängige Online-Dienste wie PayPal oder per Kreditkarte. Unmittelbar nach dem Kauf erhalten die Käuferinnen und Käufer ihre Eintrittskarten per E‑Mail als PDF-Dokument oder direkt auf das Smartphone für die digitale Geldbörse (Wallet).</p>



<p>Im Hintergrund arbeitet eine zentrale Datenbank, die alle Verkaufskanäle miteinander vernetzt. Das System synchronisiert die Buchungen in Echtzeit: Sobald ein Ticket online verkauft wird, steht dieser Platz auch am physischen Verkaufsschalter in der Tourist-Information nicht mehr zur Verfügung. Das verhindert Überbuchungen.</p>



<p>Am Tag der Veranstaltung kommt wieder digitale Technik zum Einsatz. Das Personal scannt die QR-Codes auf den digitalen oder ausgedruckten Tickets mit kompakten Handscannern. Das System prüft die Gültigkeit in Sekundenbruchteilen, was Wartezeiten am Eingang minimiert.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1102" height="816" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/saalplan-andernach-2.png" alt class="wp-image-19234" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/saalplan-andernach-2.png 1102w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/saalplan-andernach-2-400x296.png 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/saalplan-andernach-2-1024x758.png 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/saalplan-andernach-2-768x569.png 768w" sizes="(max-width: 1102px) 100vw, 1102px"></figure>



<p class="has-small-font-size"><em>Blick in den Saalplan der Mittelrheinhalle auf ticket-regional.de: Gelbe Sitzpläne sind noch verfügbar, graue wurden bereits reserviert. Per Klick kann man Tickets für die Wunschsitzplätze erwerben – komplett digital.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Was hat sich durch das Projekt geändert?</h3>



<p>Die Arbeitsabläufe im Andernacher Kulturamt haben sich durch das digitale System grundlegend gewandelt. Manuelle Tätigkeiten wie das Drucken, Kuvertieren und der zeitaufwendige Postversand von Eintrittskarten gehören der Vergangenheit an. Das entlastet das Personal spürbar von Routineaufgaben und schafft Kapazitäten für die inhaltliche Arbeit. Einlasskontrollen an den Veranstaltungsorten verlaufen durch den Einsatz von Handscannern deutlich schneller und reibungsloser.</p>



<p>Gleichzeitig hat sich die Erreichbarkeit für die Bürgerinnen und Bürger massiv verbessert. Der Ticketkauf ist nun völlig unabhängig von Dienstzeiten rund um die Uhr möglich. Auch der physische Verkauf vor Ort wurde optimiert: Durch die Abwicklung über die Tourist-Information der Tochtergesellschaft Andernach.net sind Karten nun auch nach 16 Uhr und an Samstagen erhältlich. Damit erreicht die Stadt auch Menschen, die ihre Freizeit spontan planen oder keine Online-Zahlungsmittel nutzen.</p>



<p>Zudem bietet das System eine neue Flexibilität: Auch externe Veranstalter können ihre Events über die städtische Plattform vertreiben. Das senkt die Einstiegshürden für lokale Kulturschaffende und fördert die kulturelle Vielfalt im gesamten Stadtgebiet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">So wurde es gemacht</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Ziel</h3>



<p>Das Projekt verfolgte drei wesentliche Ziele: Erstens sollte der Zugang zu Kulturveranstaltungen für alle Bürgerinnen und Bürger barrierefrei und komfortabel sein. Durch die 24-Stunden-Verfügbarkeit stieg die Servicequalität der Stadt deutlich. Zweitens stand die Effizienz in der Verwaltung im Fokus. Automatisierte Prozesse ersetzten zeitintensive manuelle Aufgaben wie den Druck, das Kuvertieren und den Postversand von Tickets. Drittens sollte ein professioneller digitaler Auftritt das kulturelle Profil der Stadt schärfen und die Attraktivität des Standorts für Einheimische und Gäste erhöhen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorgehen</h3>



<p>Die Umsetzung begann mit einer umfassenden Bestandsaufnahme. Dabei ermittelte die Verwaltung die Anforderungen für die verschiedenen Spielstätten und legte die Bestuhlungspläne sowie Preiskategorien fest. Nach einer Markterkundung entschied sich die Stadt gegen eine Eigenentwicklung und für die Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Dienstleister.</p>



<p>Anschließend folgte die technische Einrichtung. Fachleute digitalisierten die analogen Sitzpläne und banden das Buchungssystem in die städtische Internetseite ein. So blieb das gewohnte Design der Stadt erhalten. Vor dem eigentlichen Start prüften die Verantwortlichen alle Funktionen in einer Testphase. Parallel dazu erhielten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Schulungen im Umgang mit der Software und der Hardware für die Einlasskontrolle.</p>



<p>Den Live-Gang begleitete die Stadt mit gezielter Pressearbeit und Informationen im Amtsblatt. In einem weiteren Schritt wurde zudem der physische Kartenverkauf neu organisiert und in die Räumlichkeiten der Tourist-Information verlagert, um den Bürgerinnen und Bürgern bessere Öffnungszeiten zu bieten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aufwand</h3>



<p>Der größte Aufwand fiel zu Beginn des Projektes an. Die Verwaltung musste ausreichend Personalkapazität für die Planung und die Koordination mit dem Dienstleister einplanen. Ein zeitintensiver Arbeitsschritt war das exakte Anlegen der digitalen Saalpläne für die verschiedenen Spielstätten.</p>



<p>Die einmaligen Hardwarekosten waren vergleichsweise gering. Die Stadt benötigte lediglich Ticketdrucker für die Vorverkaufsstellen und Handscanner für die Einlasskontrollen vor Ort. Da es sich um eine externe Software-Lösung (SaaS) handelt, entfielen hohe Investitionen in eine eigene IT-Infrastruktur oder deren Wartung.</p>



<p>Die laufenden Kosten sind für die Kommune gut kalkulierbar. In der Regel fällt eine Systemgebühr pro verkauftem Ticket an. Diese Gebühr wird in der Praxis oft als Komfortzuschlag direkt von den Käuferinnen und Käufern getragen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verantwortliche</h3>



<p>Die Gesamtverantwortung für das Projekt lag beim Kulturamt der Stadt Andernach. Kulturamtsleiterin Charlotte Everling koordinierte die inhaltliche Ausgestaltung, wie etwa die Definition von Preiskategorien und Ermäßigungen, sowie die Zusammenarbeit mit den Partnern.</p>



<p>Für die technische Bereitstellung und den Support der Plattform ist der externe Dienstleister Ticket Regional zuständig. Er stellt die Software zur Verfügung und sorgt für den reibungslosen Betrieb der zentralen Datenbank. Den physischen Verkauf vor Ort übernimmt die städtische Tochtergesellschaft Andernach.net GmbH. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Tourist-Information nutzen das System für den Kartenverkauf am Schalter und stehen den Bürgerinnen und Bürgern als persönliche Ansprechpartner zur Verfügung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erfolgsfaktoren</h3>



<p>Ein entscheidender Faktor für die hohe Akzeptanz ist die einfache Handhabung. Die grafische Saalplanbuchung ist für die Nutzerinnen und Nutzer selbsterklärend und bietet den gewohnten Komfort moderner Online-Shops.</p>



<p>Wichtig für den Erfolg in der Kommune ist zudem der hybride Ansatz. Da das System den Online-Shop und den Verkauf vor Ort in Echtzeit synchronisiert, wird niemand ausgegrenzt. Wer seine Karten lieber persönlich kauft, kann dies weiterhin tun – durch die Einbindung der Tourist-Information sogar zu deutlich besseren Öffnungszeiten als früher.</p>



<p>Zudem zahlte sich die Entscheidung aus, auf einen etablierten Dienstleister zu setzen. Die Nutzung professioneller Standards verringert das Risiko für technische Fehler und spart der Verwaltung die aufwendige Eigenentwicklung einer Software. Die langjährige Erfahrung von über 12 Jahren zeigt zudem, dass das System stabil läuft und kontinuierlich an neue Anforderungen angepasst werden kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Stolpersteine</h3>



<p>Ein kritisches Thema bei der Einführung sind die Systemgebühren für Online-Tickets. Bürgerinnen und Bürger hinterfragen oft, warum ein digitales Ticket zusätzliche Kosten verursacht. Hier hilft eine transparente Kommunikation: Die Stadt erklärt offen, dass es sich um einen Komfortaufschlag für die 24-Stunden-Verfügbarkeit handelt.</p>



<p>Eine weitere Herausforderung ist die „Stammplatz-Psychologie“. Besonders langjährige Abonnentinnen und Abonnenten fürchten bei der Umstellung auf ein freies Online-System den Verlust ihrer gewohnten Plätze. Andernach löste dies durch die Einräumung von Vorkaufsrechten. So behalten treue Gäste ihre bevorzugten Sitze, während das System gleichzeitig für neue Käufer geöffnet wird. Auf technischer Ebene erfordern kurzfristige Änderungen am Saalplan – etwa durch den Wegfall von Stuhlreihen – mehr Aufwand als bei analogen Listen. Solche Anpassungen müssen im digitalen System exakt eingepflegt werden, um Fehlbuchungen zu vermeiden. Eine sorgfältige Planung im Vorfeld und eine enge Abstimmung mit dem IT-Dienstleister sind hier entscheidend, um flexibel auf Änderungen reagieren zu können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ansprechpartner</h3>



<p>Sollten Sie Fragen zum Projekt haben, können Sie sich an folgende Ansprechpartner wenden:</p>



<p>Kulturamtsleiterin – Partnerstädte, Förderungen &amp; Projekte<br>Charlotte Everling<br>Email: <a href="mailto:charlotte.everling@andernach.de">charlotte.everling@andernach.de</a></p>



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<p><strong>Für die Redaktion des Digital-Newsletters ist die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e. V. verantwortlich.</strong></p>



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<p>Der „Digital-Newsletter“ wird unterstützt von:</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="427" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-MdI-MASTD-1280x427.png" alt class="wp-image-14908" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-MdI-MASTD-1280x427.png 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-MdI-MASTD-1024x341.png 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-MdI-MASTD-400x133.png 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-MdI-MASTD-768x256.png 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-MdI-MASTD-1536x512.png 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-MdI-MASTD-2048x683.png 2048w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"></figure>



<p>Teile dieses Artikels wurden auf Basis von Änderungsvorschlägen einer KI-Assistentin überarbeitet, um den Text präziser und lesefreundlicher zu gestalten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Klimaresilientere Weinbausysteme geplant</title>
		<link>https://ea-rlp.de/klimaresilientere-weinbausysteme-geplant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Schwarze]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 08:05:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klimaanpassung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Weinbau]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Geisenheim]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=19337</guid>

					<description><![CDATA[Die Hochschule Geisenheim beteiligt sich an einem neuen Reallabor für klimaresiliente Weinbausysteme im Rheingau und Mittelrheintal. In Zusammenarbeit mit Partnern wie dem Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Hochschule Geisenheim beteiligt sich an einem neuen Reallabor für klimaresiliente Weinbausysteme im Rheingau und Mittelrheintal.</p>



<span id="more-19337"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1100" height="732" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/lug8rgha3auo.jpg" alt class="wp-image-19338" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/lug8rgha3auo.jpg 1100w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/lug8rgha3auo-400x266.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/lug8rgha3auo-1024x681.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/lug8rgha3auo-768x511.jpg 768w" sizes="(max-width: 1100px) 100vw, 1100px"><figcaption class="wp-element-caption">(Foto: Hochschule Geisenheim/AfM)</figcaption></figure>



<p>In Zusammenarbeit mit Partnern wie dem Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) sollen innovative Ansätze für nachhaltigen Weinbau entwickelt und erprobt werden. Das Projekt umfasst Arbeitsgruppen, die sich mit biodiversitätsfördernden Maßnahmen und der Wertschöpfungssteigerung im Weinbau befassen. Im Fokus stehen ebenfalls Anpassungen an den Klimawandel, wie die Verbesserung der Wasserrückhaltung. Eine offene Innovationsprofessur soll zur Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis beitragen. Die Initiative zielt darauf ab, den Weinbau zukunftsfähig zu gestalten und die regionale Kulturlandschaft zu stärken.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://bwcah.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGtwqTj7I0x9TSZwZDQE/qU3U3iBkEC-X" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Hochschule Geisenheim baut Reallabor für multifunktionale und klimaresiliente Weinbausysteme auf&nbsp;</strong>(Pressemitteilung)</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie sich Radverkehrsprojekte in Kommunen beschleunigen lassen</title>
		<link>https://ea-rlp.de/wie-sich-radverkehrsprojekte-in-kommunen-beschleunigen-lassen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Schwarze]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 08:03:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunales Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Radwege]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrswende]]></category>
		<category><![CDATA[Difu]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=19332</guid>

					<description><![CDATA[Das Praxisbuch „Wege zur Radverkehrswende: einfach, schneller“, entwickelt von tippingpoints, dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) und Experience Consulting, zielt darauf ab, die Planung und&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Praxisbuch „Wege zur Radverkehrswende: einfach, schneller“, entwickelt von tippingpoints, dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) und Experience Consulting, zielt darauf ab, die Planung und Umsetzung von Radverkehrsprojekten in Kommunen zu beschleunigen, indem es Prozesse optimiert und die Zusammenarbeit verbessert.</p>



<span id="more-19332"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="907" height="1280" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/xlcad6ika59p-907x1280.jpg" alt class="wp-image-19333" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/xlcad6ika59p-907x1280.jpg 907w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/xlcad6ika59p-283x400.jpg 283w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/xlcad6ika59p-725x1024.jpg 725w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/xlcad6ika59p-768x1084.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/xlcad6ika59p-1088x1536.jpg 1088w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/xlcad6ika59p-1451x2048.jpg 1451w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/xlcad6ika59p.jpg 2008w" sizes="(max-width: 907px) 100vw, 907px"><figcaption class="wp-element-caption">(Illustration: Difu)</figcaption></figure>



<p>Es bietet Werkzeuge wie „Stakeholder Mapping“ und kollegiale Beratung zur effizienten Einbindung relevanter Akteure. Ein strukturierter Ansatz, wie die Nutzung von Retrospektiven zur Fehleranalyse, trägt zur Prozessverbesserung bei. Die Kombination dieser Methoden ermöglicht es Städten, Hindernisse zu überwinden und Ressourcen gezielter einzusetzen. So fördert das Buch sowohl den Teamgeist als auch die Effektivität in der Radverkehrsplanung.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://bwcah.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGZMU3GFkWUhByfieJfS/2TbE2mzu-Dk6" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Wege zur Radverkehrswende: einfach, schneller&nbsp;</strong>(PDF, 40 Seiten, 0,6 MB)</a></li>
</ul>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unternehmen setzen stärker auf Künstliche Intelligenz</title>
		<link>https://ea-rlp.de/unternehmen-setzen-staerker-auf-kuenstliche-intelligenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Schwarze]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 16:38:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=19258</guid>

					<description><![CDATA[Eine repräsentative Umfrage des Branchenverbands Bitkom zeigt, dass Künstliche Intelligenz (KI) in 41 Prozent der deutschen Unternehmen ab 20 Beschäftigten genutzt wird, während 48 Prozent&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Eine repräsentative Umfrage des Branchenverbands Bitkom zeigt, dass Künstliche Intelligenz (KI) in 41 Prozent der deutschen Unternehmen ab 20 Beschäftigten genutzt wird, während 48 Prozent den Einsatz planen oder diskutieren.</p>



<span id="more-19258"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1100" height="589" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/image-3.jpeg" alt class="wp-image-19259" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/image-3.jpeg 1100w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/image-3-400x214.jpeg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/image-3-1024x548.jpeg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/image-3-768x411.jpeg 768w" sizes="(max-width: 1100px) 100vw, 1100px"><figcaption class="wp-element-caption">(Illustration: Bitkom)</figcaption></figure>



<p>Firmen, die KI anwenden, berichten von einer verbesserten Wettbewerbsposition, jedoch kämpft die Hälfte der Unternehmen mit Digitalisierungsproblemen. Rund 13 Prozent sehen sich durch die Digitalisierung in ihrer Existenz bedroht. Darüber hinaus erkennen 42 Prozent der Unternehmen, dass sich ihr Geschäftsmodell durch die Digitalisierung ändert, obwohl viele ihr Datenpotenzial noch nicht effektiv nutzen. Während einige Unternehmen führend im Bereich der digitalen Innovation sind, haben andere Mühe, Schritt zu halten, was zu einer gespaltenen Digitalisierungslandschaft in Deutschland führt.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://bwcah.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGtwqTj7I0x9TSZwZDQE/Xv1Lx_vvWmnO" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Digitalisierung der Wirtschaft: Fast jedes Unternehmen setzt auf KI&nbsp;</strong>(PDF, fünf Seiten, 0,3 MB)</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Portal bietet Daten aus mehr als 2.300 Kommunen</title>
		<link>https://ea-rlp.de/portal-bietet-daten-aus-mehr-als-2-300-kommunen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Schwarze]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 16:35:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunales Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunal]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Heimat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=19255</guid>

					<description><![CDATA[Das Regionaldatenportal „Meine Heimat“ des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz ist jetzt in der Vollversion verfügbar, nachdem es seit Oktober 2025 in der Testphase war. Es bietet&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Regionaldatenportal „Meine Heimat“ des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz ist jetzt in der Vollversion verfügbar, nachdem es seit Oktober 2025 in der Testphase war.</p>



<span id="more-19255"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="700" height="350" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/image-2.jpeg" alt="" class="wp-image-19256"/ style="object-position: 5% 48%;" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/image-2.jpeg 700w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/image-2-400x200.jpeg 400w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /><figcaption class="wp-element-caption">(Illustration: Statistisches Landesamt)</figcaption></figure>



<p>Es bietet Bürgerinnen und Bürgern sowie kommunalen und Landesverwaltungen Zugang zu über 17 Millionen Daten aus über 2.300 Kommunen. Die Plattform ermöglicht die Erstellung individueller Tabellen und Visualisierungen zu Themen wie Bevölkerung und Wirtschaft. Neue Funktionen erleichtern die Anwendung: etwa die Auswahl von Kommunen über Karten oder Radius, und dynamische Tabellenansichten. Grafiken und PDF-Reports können leicht erstellt, gespeichert und geteilt werden.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://bwcah.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGZMU3GFkWUhByfieJfS/GqTA-L4lH6ug" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Regionaldatenportal „Meine Heimat“ </strong>(Seite des Statistischen Landesamts)</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie Kommunen den Klimaschutz voranbringen können</title>
		<link>https://ea-rlp.de/wie-kommunen-den-klimaschutz-voranbringen-koennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Schwarze]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 16:34:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klimaanpassung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaaktive Kommune]]></category>
		<category><![CDATA[Energetische Sanierung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=19252</guid>

					<description><![CDATA[Ein neues Fokuspapier „Kommunaler Klimaschutz 2026“ der Agentur für kommunalen Klimaschutz behandelt, wie Immobilieneigentümerinnen und ‑eigentümer zu energetischen Sanierungen motiviert werden können. Es zeigt auf,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein neues Fokuspapier „Kommunaler Klimaschutz 2026“ der Agentur für kommunalen Klimaschutz behandelt, wie Immobilieneigentümerinnen und ‑eigentümer zu energetischen Sanierungen motiviert werden können.</p>



<span id="more-19252"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1100" height="777" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/image-1.jpeg" alt class="wp-image-19253" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/image-1.jpeg 1100w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/image-1-400x283.jpeg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/image-1-1024x723.jpeg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/image-1-768x542.jpeg 768w" sizes="(max-width: 1100px) 100vw, 1100px"><figcaption class="wp-element-caption">(Illustration: Agentur für kommunalen Klimaschutz)</figcaption></figure>



<p>Es zeigt auf, dass Kommunen zwar keinen direkten Einfluss auf private Entscheidungen haben, dennoch als beratende und unterstützende Multiplikatoren fungieren können. Vorteile und Herausforderungen energetischer Sanierungen werden ebenso analysiert wie geeignete Anlässe, um diese durchzuführen. Ziel ist, wirksame Unterstützungsangebote zu konzipieren. Genauere Informationen gibt das Papier zu Zielgruppen und Werkzeugen zur Aktivierung. Es richtet sich an kommunale Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, um den Klimaschutz lokal zu fördern.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://bwcah.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG7ufTyR1rskofSkl7KQ/kpeo0mi7VRht" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Immobilieneigentümer*innen zu energetischen Sanierungsmaßnahmen motivieren</strong>&nbsp;(PDF, 17 Seiten, 1,3 MB)</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
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