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	<description>Rheinland-Pfalz e. V.</description>
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	<title>Entwicklungsagentur</title>
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		<title>Stadt- und Ortsentwicklung: „Mitplanen – Mitreden – Mitmachen“</title>
		<link>https://ea-rlp.de/stadt-und-ortsentwicklung-mitplanen-mitreden-mitmachen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 06:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Lebendige Städte und Gemeinden entstehen dort, wo Verwaltung, Politik und Bürgerschaft gemeinsam an der Zukunft ihres Ortes arbeiten. Der neue Leitfaden „Mitplanen – Mitreden –&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Lebendige Städte und Gemeinden entstehen dort, wo Verwaltung, Politik und Bürgerschaft gemeinsam an der Zukunft ihres Ortes arbeiten. Der neue Leitfaden <strong>„</strong>Mitplanen – Mitreden – Mitmachen<strong>“</strong> des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum zeigt anschaulich, wie Bürgerbeteiligung in der Stadtentwicklung gelingen kann und welche Möglichkeiten Kommunen haben, Menschen frühzeitig in Planungsprozesse einzubinden.</p>



<span id="more-20059"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://nachhaltige-stadtentwicklung-hessen.de/veroeffentlichungen/mitplanen-mitreden-mitmachen/download.html" target="_blank" rel=" noreferrer noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="721" height="942" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/07/stadtentwicklung.jpg" alt="Cover der Broschüre" class="wp-image-20060" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/07/stadtentwicklung.jpg 721w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/07/stadtentwicklung-306x400.jpg 306w" sizes="(max-width: 721px) 100vw, 721px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Illustration: Nachhaltige Stadtentwicklung in Hessen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die 76-seitige Publikation vermittelt leicht verständlich die Grundlagen der räumlichen Planung – von der Raumordnung über Flächennutzungs- und Bebauungspläne bis hin zu informellen Stadtentwicklungskonzepten. Sie erläutert, welche Aufgaben Kommunen bei der Stadtentwicklung übernehmen, wie Planungsverfahren ablaufen und an welchen Stellen Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen, Anregungen und Einwände einbringen können. Dabei werden sowohl gesetzlich vorgeschriebene Beteiligungsverfahren als auch freiwillige Formate vorgestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders praxisnah ist der Leitfaden durch zahlreiche Beispiele aus dem kommunalen Alltag: Ob die Umgestaltung von Ortskernen, neue Wohngebiete, mehr Grünflächen, Klimaanpassung oder kommunale Wärmeplanung – die Publikation macht deutlich, dass erfolgreiche Planung unterschiedliche Interessen zusammenführen und gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln muss. Ein zentrales Leitmotiv ist dabei die integrierte Stadtentwicklung, bei der ökologische, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Aspekte gleichermaßen berücksichtigt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Auf andere Bundeslänger übertragbar</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für Kommunen in Rheinland-Pfalz bietet der Leitfaden ebenfalls Anregungen. Zwar beziehen sich einzelne rechtliche Erläuterungen auf Hessen, die dargestellten Methoden der Beteiligung, die Grundprinzipien der Bauleitplanung sowie die Empfehlungen zur transparenten Kommunikation und frühzeitigen Einbindung der Bürgerschaft lassen sich jedoch weitgehend auf kommunale Planungsprozesse in anderen Bundesländern übertragen. Gerade vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen wie Klimaanpassung, Flächensparen, Innenentwicklung und demografischem Wandel liefert die Veröffentlichung zahlreiche Impulse für eine moderne und dialogorientierte Stadt- und Ortsentwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Publikation steht auf der Internetseite des Landes Hessen kostenfrei zum Download bereit und eignet sich sowohl als Einstieg in das Thema als auch als Nachschlagewerk.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://nachhaltige-stadtentwicklung-hessen.de/veroeffentlichungen/mitplanen-mitreden-mitmachen/download.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download: „Mitplanen – Mitreden – Mitmachen“&nbsp;(PDF, 76 Seiten, 26 MB)“</a></p>
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		<item>
		<title>Komfortables Kopfsteinpflaster: Neue Methode zur Sanierung</title>
		<link>https://ea-rlp.de/komfortables-kopfsteinpflaster-neue-methode-zur-sanierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 06:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Kopfsteinpflaster gehört zum charakteristischen Erscheinungsbild vieler Städte und Dörfer. Gerade in historischen Ortskernen prägt es das Straßenbild und trägt zur Identität eines Ortes bei. Gleichzeitig&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kopfsteinpflaster gehört zum charakteristischen Erscheinungsbild vieler Städte und Dörfer. Gerade in historischen Ortskernen prägt es das Straßenbild und trägt zur Identität eines Ortes bei. Gleichzeitig stellt es Kommunen vor Herausforderungen: Unebene Fahrbahnen verursachen Lärm, erschweren die Nutzung durch Radfahrende, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder Kinderwagen und machen Sanierungen häufig aufwendig und kostenintensiv.</p>



<span id="more-20057"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="960" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/07/pflastersteine-1280x960.jpeg" alt="Kopfsteinpflaster" class="wp-image-20054" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/07/pflastersteine-1280x960.jpeg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/07/pflastersteine-1024x768.jpeg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/07/pflastersteine-400x300.jpeg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/07/pflastersteine-768x576.jpeg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/07/pflastersteine-1536x1152.jpeg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/07/pflastersteine-2048x1536.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Entwicklungsagentur</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Forschungsprojekt der Technischen Hochschule Wildau und der Technischen Universität Berlin zeigt nun einen innovativen Lösungsansatz. Statt das historische Pflaster vollständig zu erneuern oder durch Asphalt zu ersetzen, wird die vorhandene Oberfläche mithilfe einer speziell entwickelten Großfräse präzise bearbeitet. Das Ergebnis ist eine deutlich ebenere, rutschfestere und zugleich geräuschärmere Fahrbahn, während das charakteristische Erscheinungsbild der Straße erhalten bleibt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Digitale Vorbereitung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorbereitung des Fräsvorgangs erfolgt digital: Mithilfe von Laservermessungen und dreidimensionalen Straßenmodellen wird die Oberfläche exakt erfasst. Auf dieser Grundlage kann die Fräse das Pflaster präzise bearbeiten. Das Verfahren wurde im Rahmen des Forschungsprojekts entwickelt, in der Praxis erprobt und bereits in mehreren Kommunen erfolgreich angewendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Städte und Gemeinden eröffnet die Methode interessante Perspektiven. Sie verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit einer Verbesserung der Verkehrssicherheit und des Fahrkomforts. Gleichzeitig kann auf eine vollständige Asphaltierung verzichtet werden – ein Beitrag zum Erhalt gewachsener Ortsbilder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausführliche Informationen zum Forschungsprojekt, zur technischen Umsetzung und zu den bisherigen Praxiserfahrungen finden Sie auf der Projektseite: <a href="https://www.nudafa.de/teilprojekte/komfortables-kopfsteinpflaster/">https://www.nudafa.de/teilprojekte/komfortables-kopfsteinpflaster/</a></p>
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		<title>Online anschaulich visualisiert: Dashboard macht Klimaanpassung sichtbar</title>
		<link>https://ea-rlp.de/online-anschaulich-visualisiert-dashboard-macht-klimaanpassung-sichtbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Hitzeperioden, Trockenheit und Starkregen gehören zunehmend zum Alltag vieler Städte und Gemeinden. Um Kommunen bei der Planung wirksamer Maßnahmen zur Klimaanpassung zu unterstützen, hat das&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Hitzeperioden, Trockenheit und Starkregen gehören zunehmend zum Alltag vieler Städte und Gemeinden. Um Kommunen bei der Planung wirksamer Maßnahmen zur Klimaanpassung zu unterstützen, hat das Bundesinstitut für Bau‑, Stadt- und Raumforschung (BBSR) das neue Stadtklimadashboard<strong> </strong>veröffentlicht. </p>



<span id="more-20048"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://stadtklimadashboard.de/" target="_blank" rel=" noreferrer noopener"><img decoding="async" width="1024" height="882" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/07/stadtklimadashboard-1.jpg" alt="Screenshot Stadtklimadashboard" class="wp-image-20055" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/07/stadtklimadashboard-1.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/07/stadtklimadashboard-1-400x345.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/07/stadtklimadashboard-1-768x662.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Screenshot: Stadtklimadashboard (BBSR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das kostenfrei nutzbare Online-Angebot stellt zentrale Klimadaten bundesweit einheitlich dar und schafft damit eine fundierte Grundlage für kommunale Entscheidungen. Das Dashboard bündelt zahlreiche Indikatoren, die für die klimaangepasste Entwicklung von Städten von Bedeutung sind. Dazu gehören beispielsweise die Erreichbarkeit kühlender Grün- und Wasserflächen, der Anteil versiegelter Flächen, die Versorgung mit Stadtgrün oder die klimatische Belastung verschiedener Stadtbereiche. Die Daten werden übersichtlich visualisiert und ermöglichen es, Stärken und Handlungsbedarfe auf einen Blick zu erkennen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Priorisierung von Investitionen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für Kommunen bietet das Werkzeug vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Es kann bei der Fortschreibung von Klimaanpassungskonzepten ebenso unterstützen wie bei der Priorisierung von Investitionen oder der Kommunikation mit Politik und Öffentlichkeit. Gleichzeitig erleichtert das Dashboard den Vergleich mit anderen Städten und macht Entwicklungen im Zeitverlauf nachvollziehbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Stadtklimadashboard richtet sich an Verwaltungen, Planungsbüros, Politik sowie alle, die sich mit einer klimaresilienten Stadtentwicklung beschäftigen. Es ergänzt bestehende kommunale Planungsinstrumente um eine leicht zugängliche und wissenschaftlich fundierte Datengrundlage. Weitere Informationen zum Projekt stellt das BBSR auf seiner Internetseite bereit. Das Stadtklimadashboard kann direkt online genutzt werden und steht allen Interessierten kostenfrei zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://stadtklimadashboard.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zum Stadtklimadashboard</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Katastrophenschutz: Warum sich Vorsorge auch wirtschaftlich auszahlt</title>
		<link>https://ea-rlp.de/katastrophenschutz-warum-sich-vorsorge-auch-wirtschaftlich-auszahlt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Extreme Wetterereignisse wie Starkregen, Hochwasser, Hitzewellen oder Waldbrände treten auch in Deutschland immer häufiger auf. Gleichzeitig nehmen die wirtschaftlichen Schäden und die Anforderungen an Städte,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Extreme Wetterereignisse wie Starkregen, Hochwasser, Hitzewellen oder Waldbrände treten auch in Deutschland immer häufiger auf. Gleichzeitig nehmen die wirtschaftlichen Schäden und die Anforderungen an Städte, Gemeinden und Landkreise zu. Eine aktuelle Veröffentlichung der Weltbank macht deutlich: Investitionen in Katastrophenschutz und Resilienz sind nicht nur eine Frage der Sicherheit, sondern auch der Wirtschaftlichkeit.</p>



<span id="more-20037"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://documents1.worldbank.org/curated/en/099122325103018498/pdf/P178843-c17b79e0-f7d8-4949-b5e5-a9ffe5328e7c.pdf" target="_blank" rel=" noreferrer noopener"><img decoding="async" width="680" height="963" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/07/investitionen-katastrophenschutz.jpg" alt="Illustration: Weltbank)" class="wp-image-20041" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/07/investitionen-katastrophenschutz.jpg 680w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/07/investitionen-katastrophenschutz-282x400.jpg 282w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Illustration: Weltbank</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht „Das wirtschaftliche Argument für Investitionen in Katastrophenschutz und Resilienz“ zeigt anhand zahlreicher Analysen, dass vorbeugende Maßnahmen erhebliche volkswirtschaftliche Vorteile bieten. Im Durchschnitt erzielt jeder in Prävention und Vorsorge investierte Euro einen mehrfachen Nutzen. Besonders hohe Effekte werden unter anderem für Frühwarnsysteme, Hochwasserschutz, Hitzevorsorge, den Schutz kritischer Infrastrukturen sowie Maßnahmen zur Waldbrandprävention nachgewiesen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Integriertes Risikomanagement</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für Kommunen liefert die Veröffentlichung gute Hinweise, wie begrenzte finanzielle Mittel möglichst wirksam eingesetzt werden können. Dabei wird deutlich, dass Resilienz nicht allein durch bauliche Maßnahmen entsteht. Ebenso wichtig sind eine vorausschauende Raumplanung, leistungsfähige Informations- und Warnsysteme, eine gute Notfallplanung sowie die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche. Angesichts zunehmender Mehrfachgefahren – etwa wenn Starkregen, Infrastrukturausfälle und andere Krisen gleichzeitig auftreten – gewinnt ein integriertes Risikomanagement weiter an Bedeutung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Lösungen zur Klimaanpassung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt des Berichts liegt auf den Auswirkungen des Klimawandels auf Städte und Gemeinden. Die Autoren empfehlen unter anderem den Ausbau kommunaler Hitzeaktionspläne, naturbasierte Lösungen zur Klimaanpassung, den Schutz kritischer Einrichtungen sowie Investitionen in widerstandsfähige Infrastrukturen. Damit bietet die Publikation zahlreiche Anregungen für kommunale Strategien zur Klimaanpassung und Gefahrenvorsorge.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://documents1.worldbank.org/curated/en/099122325103018498/pdf/P178843-c17b79e0-f7d8-4949-b5e5-a9ffe5328e7c.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download: „Das wirtschaftliche Argument für Investitionen in Katastrophenschutz und Resilienz“&nbsp;(PDF, 50 Seiten, 5,6 MB)</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dashboard: Wie digital sind die Verwaltungen der Bundesländer und Landkreise?</title>
		<link>https://ea-rlp.de/dashboard-wie-digital-sind-die-verwaltungen-der-bundeslaender-und-landkreise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=20025</guid>

					<description><![CDATA[Vor allem im Zuge der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) hat die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Doch wie weit&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vor allem im Zuge der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) hat die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Doch wie weit ist die digitale Verwaltung tatsächlich? Wo stehen die einzelnen Bundesländer und Landkreise im Vergleich? Antworten auf diese Fragen liefert das neue Dashboard Digitale Verwaltung<strong>,</strong> das erstmals einen transparenten Überblick über die Verfügbarkeit digitaler Verwaltungsleistungen in Deutschland ermöglicht.</p>



<span id="more-20025"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1009" height="642" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/06/dashboard-digitale-verwaltung.jpg" alt="Screenshot" class="wp-image-20029" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/06/dashboard-digitale-verwaltung.jpg 1009w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/06/dashboard-digitale-verwaltung-400x255.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/06/dashboard-digitale-verwaltung-768x489.jpg 768w" sizes="(max-width: 1009px) 100vw, 1009px"><figcaption class="wp-element-caption">Screenshot: Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Dashboard des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung stellt die Ergebnisse anschaulich und vergleichbar dar. Nutzerinnen und Nutzer können Auswertungen für Bund, Länder und Landkreise aufrufen und nachvollziehen, wie viele Verwaltungsleistungen digital angeboten werden. Damit schafft das Instrument eine fundierte Datengrundlage für Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit und macht Fortschritte ebenso sichtbar wie bestehende Handlungsbedarfe.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mehr als 8000 relevante Verwaltungsleistungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Grundlage der Auswertungen sind die Verwaltungsleistungen, die im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes (OZG) digitalisiert werden sollen. Inzwischen umfasst der zugrunde liegende Leistungskatalog mehr als 8.000 relevante Verwaltungsleistungen und Teilleistungen. Das Dashboard wird kontinuierlich weiterentwickelt und soll künftig noch differenziertere Analysen sowie zusätzliche Auswertungsmöglichkeiten bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade für Kommunen eröffnet das Dashboard vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Es erleichtert die Einordnung des eigenen Digitalisierungsstandes, unterstützt den Vergleich mit anderen Regionen und liefert Hinweise für die strategische Weiterentwicklung digitaler Verwaltungsangebote. Gleichzeitig trägt die transparente Darstellung dazu bei, erfolgreiche Lösungen sichtbar zu machen und den Wissenstransfer zwischen Verwaltungen zu fördern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Handbuch erleichtert Einstieg</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ergänzend zum Dashboard stellt das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung ein ausführliches Handbuch bereit. Es erläutert die Datenbasis, den Aufbau des Dashboards sowie die verschiedenen Auswertungs- und Filtermöglichkeiten und erleichtert damit den Einstieg in die Nutzung des neuen Werkzeugs.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://dashboard.digitale-verwaltung.de/verfuegbarkeit/verwaltungsleistungen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dashboard Digitale Verwaltung</a></li>



<li><a href="https://www.fitko.de/fileadmin/fitko/veranstaltungen/die_fitko_stellt_vor/20260901_FITKO_stellt_vor_Dashboard_final.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download: Handbuch zum Dashboard Digitale Verwaltung (PDF, 23 Seiten, 1,1 MB)</a></li>



<li><a href="https://informationsplattform.ozg-umsetzung.de/iNG/app/intro" target="_blank" rel="noreferrer noopener">OZG-Informationsplattform mit Informationen zum Leistungskatalog und zur Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vom Event zum Ehrenamt: Auch die WM kann&#160;nachhaltiges Engagement fördern</title>
		<link>https://ea-rlp.de/vom-event-zum-ehrenamt-auch-die-wm-kann-nachhaltiges-engagement-foerdern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 06:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=19980</guid>

					<description><![CDATA[Während bei der aktuell laufenden Fußball-Weltmeisterschaft der Blick vieler Menschen auf die Spiele gerichtet ist, leisten tausende Freiwillige hinter den Kulissen einen wichtigen Beitrag zum&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Während bei der aktuell laufenden Fußball-Weltmeisterschaft der Blick vieler Menschen auf die Spiele gerichtet ist, leisten tausende Freiwillige hinter den Kulissen einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Turniers. Wie nachhaltig sich ein solches Engagement auswirken kann, zeigt eine aktuelle Studie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Auftrag der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE).</p>



<span id="more-19980"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="854" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/06/volunteer-kickoff-der-uefa-euro-2024-mit-maskottchen-albaert-©-dsee-bundesfoto-ole-heinrich-1280x854.jpg" alt="Illustration Großveranstaltungen" class="wp-image-19988" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/06/volunteer-kickoff-der-uefa-euro-2024-mit-maskottchen-albaert-©-dsee-bundesfoto-ole-heinrich-1280x854.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/06/volunteer-kickoff-der-uefa-euro-2024-mit-maskottchen-albaert-©-dsee-bundesfoto-ole-heinrich-400x267.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/06/volunteer-kickoff-der-uefa-euro-2024-mit-maskottchen-albaert-©-dsee-bundesfoto-ole-heinrich-1024x683.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/06/volunteer-kickoff-der-uefa-euro-2024-mit-maskottchen-albaert-©-dsee-bundesfoto-ole-heinrich-768x512.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/06/volunteer-kickoff-der-uefa-euro-2024-mit-maskottchen-albaert-©-dsee-bundesfoto-ole-heinrich-1536x1025.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/06/volunteer-kickoff-der-uefa-euro-2024-mit-maskottchen-albaert-©-dsee-bundesfoto-ole-heinrich-2048x1366.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Foto: DSEE, Bundesfoto, Ole Heinrich</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Untersuchung befasst sich mit der Frage, welchen Einfluss das sogenannte Event-Volunteering auf das langfristige ehrenamtliche Engagement hat. Grundlage der Studie ist eine Befragung von 1.446 Volunteers bei internationalen Sportgroßveranstaltungen in Deutschland, darunter die UEFA EURO 2024 und die FISU World University Games 2025.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Perspektiven aufzeigen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse sind ermutigend: Das Engagement bei Sportgroßveranstaltungen führt nicht zu einer Verlagerung bestehender ehrenamtlicher Tätigkeiten, sondern kann vielmehr neue Menschen für freiwilliges Engagement gewinnen und den Einstieg in ein dauerhaftes Ehrenamt erleichtern. Besonders erfolgreich sind dabei Konzepte, die den Freiwilligen nach der Veranstaltung konkrete Anschlussmöglichkeiten bieten und sie mit lokalen Vereinen, Initiativen oder Organisationen vernetzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Handlungsempfehlungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für Kommunen ergeben sich daraus wichtige Handlungsempfehlungen. Sport‑, Kultur- oder Großveranstaltungen können gezielt genutzt werden, um Bürgerinnen und Bürger für ein längerfristiges Engagement zu begeistern. Voraussetzung dafür sind nachhaltige Strukturen, die Freiwillige auch nach dem Ende einer Veranstaltung begleiten und ihnen Perspektiven für weiteres Engagement aufzeigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie verdeutlicht damit das Potenzial von Großveranstaltungen als Impulsgeber für eine lebendige Engagementkultur vor Ort. Gerade für Städte, Gemeinden und Landkreise bietet sie wertvolle Anregungen, wie sich ehrenamtliche Strukturen stärken und neue Zielgruppen für das Gemeinwesen gewinnen lassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weiterführende Infos:</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://bwcah.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGZMWSnGztlGNJGjbQn8/8RI35zzvvzw5" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studienbericht und Medienkit „Sport-Event-Volunteering“</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://bwcah.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGgDybcEB3ukT8ZTZjNO/fQrWCXtLcfVz" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Infos der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE)</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Digitaler Spielgeräteverleih: Wie Frisbee, Fußball und Picknickdecke im Park bereit liegen</title>
		<link>https://ea-rlp.de/digitaler-spielgeraeteverleih-wie-frisbee-fussball-und-picknickdecke-im-park-bereit-liegen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sören Damnitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Landleben digital]]></category>
		<category><![CDATA[Digital-Newsletter]]></category>
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					<description><![CDATA[Ahaus (Nordrhein-Westfalen) – Wer im Park spontan Fußball spielen oder picknicken möchte, scheitert gerne mal an fehlender Ausstattung oder geschlossenen Verleihstationen. In der Stadt Ahaus&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Ahaus (Nordrhein-Westfalen) – Wer im Park spontan Fußball spielen oder picknicken möchte, scheitert gerne mal an fehlender Ausstattung oder geschlossenen Verleihstationen. In der Stadt Ahaus (ca. 40.000 Einwohner) ist das kein Problem: Mit einem digitalen Verleihschrank können Nutzer per QR-Code und Bluetooth Sport- und Spielgeräte unkompliziert ausleihen. Das System benötigt weder Personal noch einen festen Stromanschluss. Damit steigert die Stadt kosteneffizient die Aufenthaltsqualität im Schlosspark.</p>



<span id="more-19814"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/06/39-digital-newsletter.jpg" alt class="wp-image-19815" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/06/39-digital-newsletter.jpg 600w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/06/39-digital-newsletter-400x267.jpg 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px"></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Autonomer Verleih durch Bluetooth und QR-Code</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der klassische Verleih von Spielgeräten oder anderen Gegenständen funktionieren meist über eine personell besetzte Ausgabe. Das bietet zwar Schutz vor Diebstahl, ist aber für die Kommune mit hohem Personalaufwand und für die Nutzer mit festen Öffnungszeiten verbunden. Digitale Verleihschränke lösen dieses Problem durch ein autonomes System.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei handelt es sich um Schließfächer an öffentlichen Orten, in denen Spielzeuge, Sportgeräte und andere Gegenstände sicher aufbewahrt werden. Da die Gegenstände in Schließfächern liegen, sind sie gegen Vandalismus und Diebstahl geschützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Statt der Ausleihe bei einer Person funktioniert das Ganze digital: Über QR-Codes an den Schließfächern und eine App wählt man die Gegenstände aus. Die Steuerung erfolgt vollständig digital: An jedem Fach befindet sich ein QR-Code, der auf den entsprechende digitalen Verleihprozess verweist. Die eigentliche Entriegelung der Schlösser geschieht per Bluetooth über das Smartphone.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein entscheidender Vorteil für die Standortwahl ist die Unabhängigkeit der Hardware. Da das System mit langlebigen Batterien betrieben wird, benötigt der Schrank keinen Stromanschluss. So verbindet die Lösung die Sicherheit einer kontrollierten Ausgabe mit der Flexibilität einer vollautomatischen Infrastruktur, die rund um die Uhr zur Verfügung steht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Stadt Ahaus steht daher ein solcher Verleihschrank im Schlosspark.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beschreibung des Projektes</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum der Stadt Ahaus (ca. 40.000 Einwohner) befindet sich das historische Schloss mit seinem weitläufigen Park. Das Ensemble dient sowohl Touristen als auch Einheimischen als zentraler Ort für Naherholung und Freizeitgestaltung. Im Rahmen der städtischen Digitalisierungsstrategie suchte die Verwaltung nach Wegen, die Aufenthaltsqualität im Park weiter zu steigern. Das Ziel war es, spontane sportliche Aktivitäten wie Fußball, Frisbee oder Seilspringen zu ermöglichen, ohne dass die Bürger die entsprechende Ausrüstung selbst mitbringen müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer Kooperation zwischen der Stadt Ahaus, der Ahaus Marketing GmbH, dem IT-Dienstleister Tobit und dem Hersteller <a href="https://spieleboxx.chayns.site/">Spieleboxx</a> wurde die Idee eines digitalen Verleihschranks realisiert. Als Standort wählten die Verantwortlichen eine Fläche in der Nähe des Spielplatzes aus. Da das System durch Batterietechnik und Bluetooth-Steuerung keinen Strom- oder Internetanschluss benötigt, gestaltete sich die Erschließung unkompliziert. Lediglich ein kleines Fundament war für den sicheren Stand des Schranks erforderlich, was in Abstimmung mit dem städtischen Bauamt umgesetzt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Verleihschrank im Ahauser Schlosspark war das Pilotmodell dieser Bauart. Die Investitionskosten für die Hardware und die Aufstellung beliefen sich auf einen Betrag im vierstelligen Bereich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie funktioniert es?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Ausleihen benötigen Nutzerinnen und Nutzer ein Smartphone mit Internetverbindung und Bluetooth-Funktion. In Ahaus funktioniert das Ausleihen über die eigene AhausSuperAPP oder die App „chayns“. Den gesamten Prozess führt man direkt am Verleihschrank aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An jedem Fach des Verleihschrankes ist ein individueller QR-Code angebracht. Möchte man den Gegenstand im entsprechenden Fach ausleihen, scannt man den QR-Code einfach ein. Bei dem anschließenden Online-Formular in der App gibt man die Dauer der Ausleihe an und bezahlt auch direkt die Ausleihgebühr. In Ahaus können Nutzer dafür Google Pay, Paypal oder den Ahausener Stadtgutschein nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend öffnet der Nutzer das Schloss per Bluetooth und kann den Gegenstand entnehmen. Zum Ende der Ausleihe öffnet der Nutzer das Schloss erneut per Bluetooth und legt den Artikel zurück. Alle Ausleihvorgänge werden digital protokolliert. Da jede Ausleihe einer Nutzer-ID zugeordnet werden kann, lässt sich jederzeit nachvollziehen, wer den Gegenstand wann hatte. Sollte ein Artikel fehlen, kann die Verwaltung über die hinterlegten Daten direkt mit der Person in Kontakt treten, die das Fach zuletzt genutzt hat.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was hat sich durch das Projekt geändert?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufenthaltsqualität hat sich im Schlosspark Ahaus verbessert. Das Angebot wird rege genutzt. Spontane Aktivitäten wie Frisbee spielen oder Seil springen sind jetzt einfacher möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrere andere Kommunen sind dem Beispiel gefolgt und haben entsprechende Verleihschränke aufgestellt, zum Beispiel Bad Sasssendorf (Nordrhein-Westfalen, ca. 12.000 Einwohner) oder Friedberg (Hessen, ca. 30.000 Einwohner). Ein wichtiger Erfahrungswert betrifft die Finanzierung: In vielen Fällen konnten Kommunen die Anschaffung über das regionale LEADER-Programm fördern lassen. Je nach Region sind hierbei Förderquoten von bis zu 80 Prozent möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Anbieter Spieleboxx hat sein Angebot um verschiedene Modelle erweitert. Eine Erstbefüllung mit unterschiedlichen Spielzeugen und Sportgeräten kann ebenfalls erworben werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">So wurde es gemacht</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Ziel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stadt Ahaus wollte die Aufenthaltsqualität im zentralen Schlosspark weiter verbessern. Dabei sollten gerade auch digitale Mittel eingesetzt werden. So kam die Idee auf über niederschwelliges digital gestütztes Verleihangebot für Sport- und Spielgeräte spontane Freizeitaktivitäten zu fördern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorgehen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst entwickelten die Stadt Ahaus, die Ahaus Marketing GmbH, der IT-Dienstleister Tobit und der Hersteller Spieleboxx gemeinsam die Idee für einen digitalen Verleihschrank. In der Planungsphase wählten die Beteiligten einen Standort im Schlosspark in der Nähe des Spielplatzes aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Aufstellung stimmten sich die Verantwortlichen eng mit dem städtischen Bauamt ab. Für den sicheren Stand war ein kleines Fundament erforderlich. Da das System batteriebetrieben ist, entfielen zusätzliche Erdarbeiten für Strom- oder Internetleitungen. Parallel zur baulichen Vorbereitung richteten die Projektpartner die digitale Anbindung über das Betriebssystem chayns ein. Diese Infrastruktur war in Ahaus bereits aus anderen Digitalisierungsprojekten bekannt. Im Anschluss installierte der Hersteller die Hardware vor Ort. Danach bestückte das Projektteam den Schrank mit Spielgeräten und nahm das System in Betrieb.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aufwand</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Investitionskosten für die Anschaffung eines Verleihschranks inklusive der Erstbefüllung mit Sport- oder Spielgeräten belaufen sich auf einen mittleren vierstelligen Betrag. Ein wesentlicher Faktor ist die mögliche Förderung: Über das LEADER-Programm können Kommunen je nach Region Zuschüsse von bis zu 80 Prozent der Projektkosten erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der bauliche Aufwand ist gering. Erforderlich ist lediglich ein tragfähiges Fundament. Da das System batteriebetrieben ist und über Bluetooth kommuniziert, entfallen Erdarbeiten für Strom- oder Internetleitungen. Im laufenden Betrieb verursacht das System kaum Personalkosten. Die Verwaltung der Ausleihen, die Zahlungsabwicklung und die Nutzerkommunikation erfolgen automatisiert über die digitale Plattform. Der Wartungsaufwand beschränkt sich auf den gelegentlichen Austausch der Batterien in den Schlössern sowie eine regelmäßige Kontrolle der Spielgeräte auf Vollständigkeit und Unversehrtheit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verantwortliche</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gesamtkoordination des Projekts lag bei Ahaus Marketing. Das Team begleitete die Standortwahl und fungierte als zentrale Schnittstelle zwischen der Stadtverwaltung und den externen Dienstleistern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die bauliche Vorbereitung und die Errichtung des Fundaments war das städtische Bauamt zuständig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hersteller Spieleboxx lieferte den Verleihschrank. Die digitale Infrastruktur – inklusive der App-Steuerung, der Nutzerverwaltung und der Zahlungsabwicklung – basiert auf dem Betriebssystem „chayns“ des IT-Dienstleisters Tobit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erfolgsfaktoren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Projekts ist die technologische Autarkie des Verleihschranks. Das System benötigt weder Strom- noch Internetkabel. So konnten die Verantwortlichen den Standort im Schlosspark flexibel wählen und den baulichen Aufwand minimieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus Nutzersicht ist das Angebot niedrigschwellig und ohne Medienbrüche nutzbar: Die Ausleihe läuft vollständig über die App – rund um die Uhr und direkt am Verleihschrank.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die eindeutige Zuordnung der Ausleihen im digitalen System und die robuste Bauweise ist der Schrank zudem gut gegen Vandalismus und Diebstahl geschützt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Stolpersteine</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine zentrale Herausforderung bei der Installation im öffentlichen Raum ist die baurechtliche und gestalterische Abstimmung. Besonders in historisch sensiblen Bereichen wie einem Schlosspark müssen die Verantwortlichen den Standort sorgfältig auswählen. In Ahaus löste eine frühzeitige Einbindung des städtischen Bauamts diese Frage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer kritischer Punkt ist die Sorge vor Vandalismus und Diebstahl. Offen zugängliche Angebote sind häufig dem Risiko von Beschädigungen ausgesetzt. In Ahaus reduziert die robuste Bauweise des Schranks dieses Risiko. Zusätzlich schafft die digitale Ausleihe Transparenz: Das System protokolliert, wer welches Fach wann geöffnet hat. So lässt sich bei fehlenden Artikeln gezielt nachfassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Finanzierung kann zum Stolperstein werden. Die Investition im vierstelligen Bereich wirkt für manche Kommunen zunächst hoch. In mehreren Fällen erleichterten Fördermittel aus dem regionalen LEADER-Programm die Umsetzung. Kommunen sollten die Förderfähigkeit daher frühzeitig mit dem zuständigen Regionalmanagement klären.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ansprechpartner</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sollten Sie Fragen zum Projekt haben, können Sie sich an folgenden Ansprechpartner wenden:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anbieter der Verleihschränke:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Spieleboxx<a href="https://spieleboxx.chayns.site/">https://spieleboxx.chayns.site/</a></p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für die Redaktion des Digital-Newsletters ist die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e. V. verantwortlich.</strong></p>



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<p class="wp-block-paragraph">Der „Digital-Newsletter“ wird unterstützt von:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="427" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-1280x427.png" alt class="wp-image-14907" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-1280x427.png 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-1024x341.png 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-400x133.png 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-768x256.png 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-1536x512.png 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-2048x683.png 2048w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Teile dieses Artikels wurden auf Basis von Änderungsvorschlägen einer KI-Assistentin überarbeitet, um den Text präziser und lesefreundlicher zu gestalten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hitzewelle zeigt Handlungsbedarf: Vorsorge wird eine kommunale Schlüsselaufgabe</title>
		<link>https://ea-rlp.de/hitzewelle-zeigt-handlungsbedarf-vorsorge-wird-eine-kommunale-schluesselaufgabe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Deutschland erlebt derzeit eine anhaltende Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 40 Grad Celsius. Für viele Menschen bedeutet dies eine erhebliche Belastung – insbesondere für ältere&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland erlebt derzeit eine anhaltende Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 40 Grad Celsius. Für viele Menschen bedeutet dies eine erhebliche Belastung – insbesondere für ältere Menschen, Kinder, Schwangere und Personen mit Vorerkrankungen. Gleichzeitig stehen Städte und Gemeinden vor der Herausforderung, ihre Bevölkerung wirksam vor den Folgen extremer Hitze zu schützen.</p>



<span id="more-19972"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="851" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/06/hitze-stefan-schweihofer-auf-pixabay-1280x851.jpg" alt="Illustration Hitzewelle" class="wp-image-19975" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/06/hitze-stefan-schweihofer-auf-pixabay-1280x851.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/06/hitze-stefan-schweihofer-auf-pixabay-400x266.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/06/hitze-stefan-schweihofer-auf-pixabay-1024x681.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/06/hitze-stefan-schweihofer-auf-pixabay-768x511.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/06/hitze-stefan-schweihofer-auf-pixabay-1536x1021.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/06/hitze-stefan-schweihofer-auf-pixabay-2048x1362.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Stefan Schweihofer auf Pixabay</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wie dringend kommunales Handeln ist, zeigt der aktuelle Hitze-Check 2026 der Deutschen Umwelthilfe (DUH): Demnach sind zwischen 2018 und 2025 in deutschen Städten fast eine Million Bäume verloren gegangen. Damit verschwinden wichtige natürliche Schattenspender und Kühlflächen gerade dort, wo der sogenannte Wärmeinseleffekt die Temperaturen besonders stark ansteigen lässt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eigene Strategien entwickeln</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Rheinland-Pfalz ist von den Folgen des Klimawandels betroffen. Der Hitzeaktionsplan des Landes weist darauf hin, dass sich die Jahresmitteltemperatur seit Ende des 19. Jahrhunderts bereits um rund 1,8 Grad Celsius erhöht hat. Gleichzeitig nehmen Hitzewellen und Tropennächte zu – insbesondere in dicht bebauten Siedlungsräumen. Ziel des Hitzeaktionsplans ist es deshalb, die menschliche Gesundheit durch kurz‑, mittel- und langfristige Maßnahmen besser zu schützen und Kommunen bei der Entwicklung eigener Strategien zu unterstützen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Orientierungshilfe für Kommunen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hitzeaktionsplan Rheinland-Pfalz versteht sich ausdrücklich als Orientierungshilfe für Städte, Gemeinden und Landkreise. Zu den empfohlenen Maßnahmen gehören unter anderem die Einrichtung kommunaler Koordinierungsstrukturen, die Nutzung von Hitzewarnsystemen, gezielte Informationsangebote für die Bevölkerung sowie die Berücksichtigung von Klimaanpassungszielen in der Stadt- und Bauleitplanung. Besonders hervorgehoben werden der Erhalt und die Entwicklung von Stadtgrün, die Sicherung von Kaltluftschneisen und die Verbesserung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Längst keine Zukunftsaufgabe mehr</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuelle Wetterlage macht deutlich: Hitzeschutz ist längst keine Zukunftsaufgabe mehr, sondern eine kommunale Kernaufgabe der Gegenwart. Der Hitzeaktionsplan Rheinland-Pfalz bietet hierfür eine wertvolle Grundlage und zahlreiche Anregungen für die Praxis.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://hitze.rlp.de/fileadmin/hitze/A5_Hitzeaktionsplan_online.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download: „Hitze-Aktionsplan für Rheinland-Pfalz“ (PDF, 56 Seiten, 0,6 MB)</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Smart City als Wirtschaftsfaktor: Digitale Projekte stärken den Standort</title>
		<link>https://ea-rlp.de/smart-city-als-wirtschaftsfaktor-digitale-projekte-staerken-den-standort/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=19789</guid>

					<description><![CDATA[Digitale Stadtentwicklung wird häufig mit effizienteren Verwaltungsleistungen, besserer Mobilität oder mehr Nachhaltigkeit verbunden. Doch Smart-City-Projekte können noch weitreichendere Wirkungen entfalten: Sie stärken die regionale Wirtschaft,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Digitale Stadtentwicklung wird häufig mit effizienteren Verwaltungsleistungen, besserer Mobilität oder mehr Nachhaltigkeit verbunden. Doch Smart-City-Projekte können noch weitreichendere Wirkungen entfalten: Sie stärken die regionale Wirtschaft, erhöhen die Attraktivität von Standorten und fördern Innovationen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Bundesinstituts für Bau‑, Stadt- und Raumforschung (BBSR) mit dem Titel „Indirekte regionalwirtschaftliche Effekte der Smart City – Wie digitale Lösungen Wirtschaftsstandorte stärken“.</p>



<span id="more-19789"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/veroeffentlichungen/sonderveroeffentlichungen/2026/smart-city-regionale-wirtschaft.html" target="_blank" rel=" noreferrer noopener"><img decoding="async" width="678" height="792" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/06/smart-city-screenshot-2026-06-15-135448-.jpg" alt="Cover BBSR" class="wp-image-19793" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/06/smart-city-screenshot-2026-06-15-135448-.jpg 678w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/06/smart-city-screenshot-2026-06-15-135448--342x400.jpg 342w" sizes="(max-width: 678px) 100vw, 678px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Illustration: BBSR</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Untersuchung analysiert ausgewählte Modellprojekte Smart Cities und zeigt, dass digitale Maßnahmen nicht nur unmittelbare Verbesserungen für Bürgerinnen und Bürger schaffen, sondern auch langfristige wirtschaftliche Effekte auslösen können. Dazu zählen unter anderem die Stärkung regionaler Innovationsnetzwerke, die Gewinnung und Bindung von Fachkräften, eine höhere Standortattraktivität sowie positive Impulse für Unternehmensgründungen und Investitionen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nicht unmittelbar messbar, aber relevant</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Anhand von Praxisbeispielen aus Kommunen wie Jena, Freiburg, Osnabrück, Zwönitz und Linz am Rhein wird deutlich, wie digitale Projekte neue Kooperationsformen zwischen Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft ermöglichen. Die Studie macht zugleich deutlich, dass diese Wirkungen häufig nicht unmittelbar messbar sind, für die langfristige Entwicklung von Städten und Regionen jedoch eine zentrale Rolle spielen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Praxisorientierte Checkliste</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders interessant für Kommunen: Die Veröffentlichung bietet konkrete Hilfestellungen, um wirtschaftliche Folgewirkungen von Smart-City-Maßnahmen systematisch zu erfassen und überzeugend zu kommunizieren. Dazu gehören Argumentationslinien für unterschiedliche Zielgruppen, Hinweise zur Wirkungsmessung sowie eine praxisorientierte Checkliste für die Bewertung und Verstetigung von Projekten. Für Städte, Gemeinden und Landkreise, die digitale Projekte strategisch weiterentwickeln möchten, liefert die Studie damit Impulse. Sie verdeutlicht, dass Smart City weit mehr ist als Digitalisierung von Verwaltungsprozessen – sie kann ein wichtiger Baustein für eine zukunftsfähige Regional- und Wirtschaftsentwicklung sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/veroeffentlichungen/sonderveroeffentlichungen/2026/smart-city-regionale-wirtschaft.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Download: „Indirekte regionalwirtschaftliche Effekte der Smart City“</strong>&nbsp;(PDF, 54 Seiten, 1,8 MB)</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Klimaanpassung neu denken: Was Otterberg vom „Klimazwilling“ in Frankreich lernt</title>
		<link>https://ea-rlp.de/klimaanpassung-neu-denken-was-otterberg-vom-klimazwilling-in-frankreich-lernt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaanpassung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=19735</guid>

					<description><![CDATA[Wie können Kommunen den Herausforderungen des Klimawandels begegnen? Welche Perspektiven eröffnen innovative Planungsansätze für die Entwicklung ländlicher Räume? Und wie lassen sich Zukunftsbilder nutzen, um&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wie können Kommunen den Herausforderungen des Klimawandels begegnen? Welche Perspektiven eröffnen innovative Planungsansätze für die Entwicklung ländlicher Räume? Und wie lassen sich Zukunftsbilder nutzen, um heute die richtigen Entscheidungen für morgen zu treffen?</p>



<span id="more-19735"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="968" height="774" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/06/kommune-2050-waermebild-otterberg-sascha-henninger2.jpg" alt="Illustration Wärmebild" class="wp-image-19740" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/06/kommune-2050-waermebild-otterberg-sascha-henninger2.jpg 968w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/06/kommune-2050-waermebild-otterberg-sascha-henninger2-400x320.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/06/kommune-2050-waermebild-otterberg-sascha-henninger2-768x614.jpg 768w" sizes="(max-width: 968px) 100vw, 968px"><figcaption class="wp-element-caption">Illustration (Wärmebild): Sascha Henninger</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Antworten auf diese und weitere Fragen bietet der neu erschienene <strong>Band 25 der Schriften des Arbeitskreises Landeskunde Rheinland-Pfalz</strong>, herausgegeben von Prof. Dr. Sascha Henninger an der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU). Die Publikation vereint wissenschaftliche Beiträge zu aktuellen Themen der Regionalentwicklung, Raumplanung und kommunalen Praxis und schlägt dabei eine Brücke zwischen Forschung und Anwendung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders interessant für Städte und Gemeinden ist der Beitrag <strong>„Climate Twins – Klimatisch vergleichbare Städte“</strong>. Am Beispiel der Stadt Otterberg zeigen die Autorinnen und Autoren, wie Kommunen mithilfe sogenannter Klimazwillinge zukünftige klimatische Entwicklungen besser einschätzen und daraus konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung ableiten können. Der Ansatz ermöglicht es, von Regionen zu lernen, die bereits heute unter klimatischen Bedingungen leben, wie sie in Rheinland-Pfalz künftig zu erwarten sind. Damit liefert die Studie wertvolle Anregungen für kommunale Klimaanpassungsstrategien sowie eine vorausschauende Stadt- und Ortsentwicklung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Kommune 2050 – Die nächste Generation“</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz findet sich in der Veröffentlichung wieder. Im Beitrag<strong> </strong>„Die Methode Zwirgberg“<strong> </strong>wird das Projekt „Kommune 2050 – Die nächste Generation“ aufgegriffen, das von der Entwicklungsagentur initiiert wurde. Ziel des Projekts ist es, innovative Zukunftsbilder und Lösungsansätze für die Entwicklung peripherer Verbandsgemeinden zu erarbeiten. Die dabei entwickelte fiktive Modellkommune „Zwirgberg“ zeigt exemplarisch, wie Kommunen Herausforderungen wie demografischen Wandel, Klimaanpassung, Mobilität oder Digitalisierung strategisch begegnen können.<br>Die Schriftenreihe unterstreicht damit, wie wissenschaftliche Forschung praktische Impulse für die kommunale Entwicklung liefern kann – von Klimaanpassung und Regionalentwicklung über Konfliktforschung bis hin zu Zukunfts- und Transformationsprozessen. Sie bietet Kommunalpolitik, Verwaltung, Planungspraxis und allen Interessierten eine fundierte Grundlage für aktuelle und künftige Herausforderungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://ru.rptu.de/fileadmin/physgeo/ALK-Band_25.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download: „Climate Twins – Klimatisch vergleichbare Städte“ (PDF, 165 Seiten, 11 MB)</a></p>
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