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	<description>Rheinland-Pfalz e. V.</description>
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	<title>Entwicklungsagentur</title>
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		<title>Digitale Daseinsvorsorge: Vernetzen statt neue Insellösungen schaffen</title>
		<link>https://ea-rlp.de/digitale-daseinsvorsorge-vernetzen-statt-neue-inselloesungen-schaffen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 16:46:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Digitale Angebote für Bürgerinnen und Bürger gibt es inzwischen in großer Zahl. Doch häufig stehen sie unverbunden nebeneinander, sind schwer auffindbar oder erfordern immer wieder&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Digitale Angebote für Bürgerinnen und Bürger gibt es inzwischen in großer Zahl. Doch häufig stehen sie unverbunden nebeneinander, sind schwer auffindbar oder erfordern immer wieder neue Anmeldungen, Dateneingaben und Suchwege. Eine Vorlaufstudie im Auftrag der Stiftung Mercator schlägt deshalb einen grundsätzlich anderen Ansatz vor: Statt weitere einzelne Apps und Portale zu entwickeln, soll eine gemeinsame technische Infrastruktur Angebote der Daseinsvorsorge miteinander verknüpfen.</p>



<span id="more-20704"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://table.media/assets/berlin/26_08_09_dida.pdf" target="_blank" rel=" noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1280" height="655" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/digitale-daseinsvorsorge-1280x655.jpg" alt="Illustration: Stiftung Mercator" class="wp-image-20707" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/digitale-daseinsvorsorge-1280x655.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/digitale-daseinsvorsorge-1024x524.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/digitale-daseinsvorsorge-400x205.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/digitale-daseinsvorsorge-768x393.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/digitale-daseinsvorsorge-1536x786.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/digitale-daseinsvorsorge.jpg 1744w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Illustration: Stiftung Mercator</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie trägt den Titel „DIDA: Digitale Daseinsvorsorge – APIs statt Apps, Protokolle statt Plattformen“. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass das zentrale Problem weniger im Fehlen digitaler Angebote liegt als in mangelnder Interoperabilität, Auffindbarkeit und verbindender Infrastruktur. Viele Angebote von Staat, Zivilgesellschaft, Sozialwirtschaft und Unternehmen existieren bereits – sie sind jedoch technisch häufig nicht miteinander verbunden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eine digitale Infrastruktur statt des nächsten Portals</h3>



<p class="wp-block-paragraph">DIDA soll deshalb ausdrücklich keine weitere zentrale Plattform werden. Vorgeschlagen wird vielmehr ein dezentrales Netzwerk, das bestehende Angebote über standardisierte Schnittstellen, gemeinsame Datenmodelle und verbindliche Regeln für Interoperabilität miteinander verbindet. Die Studie vergleicht diese Infrastruktur mit „Straßen und Schienen“ zwischen bislang voneinander getrennten Orten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit verbindet sich ein Perspektivwechsel: Digitale Daseinsvorsorge soll stärker von den Lebenslagen der Menschen und weniger von einzelnen Verwaltungszuständigkeiten aus gedacht werden. Wer beispielsweise eine Familie gründet, Pflege organisiert oder andere Unterstützungsangebote benötigt, soll nicht selbst herausfinden müssen, welche Behörde, Organisation oder Plattform jeweils zuständig ist. Unterschiedliche Angebote könnten vielmehr zu zusammenhängenden Serviceketten verbunden werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was bedeutet der Ansatz für Kommunen?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Kommunen werden in der Studie ausdrücklich als eine der Zielgruppen auf Seiten der öffentlichen Hand genannt. Für sie ist der Ansatz auch deshalb interessant, weil Daseinsvorsorge vor Ort längst nicht allein von Verwaltungen erbracht wird. Vereine, Wohlfahrtsorganisationen, Sozialunternehmen, regionale Unternehmen und andere Akteure tragen ebenfalls dazu bei. Eine gemeinsame digitale Infrastruktur könnte helfen, solche Angebote besser auffindbar und miteinander anschlussfähig zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig stellt sich damit eine grundsätzliche Frage für die kommunale Digitalisierung: Müssen für neue Aufgaben immer wieder eigene Portale und Anwendungen entstehen – oder sollten öffentliche Mittel stärker in technische Grundlagen investiert werden, die von vielen Akteuren gemeinsam genutzt werden können?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie argumentiert für den zweiten Weg. Offene Schnittstellen und Standards könnten Doppelentwicklungen reduzieren, die Einbindung neuer Angebote erleichtern und Abhängigkeiten von einzelnen Plattformen verringern. Aus Sicht der öffentlichen Hand könnten Investitionen damit stärker in wiederverwendbare Infrastrukturbausteine statt in parallele Einzellösungen fließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die regionale Ebene könnte profitieren: Nach Einschätzung der Studie können offene Systeme die Chancen regionaler Anbieter verbessern, Marketingkosten verringern und ihre Abhängigkeit von großen kommerziellen Plattformen reduzieren. Gleichzeitig könnten gemeinsame technische Standards neue Möglichkeiten für GovTech- und CivicTech-Angebote schaffen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Noch kein fertiges Konzept – aber ein Denkanstoß</h3>



<p class="wp-block-paragraph">DIDA ist bislang kein fertiges Umsetzungskonzept. Die Vorlaufstudie untersucht zunächst die Relevanz und grundsätzliche Gestaltbarkeit eines solchen dezentralen Netzwerks. Konkrete technologische Festlegungen oder ein detaillierter Businessplan sind ausdrücklich noch nicht Bestandteil der Untersuchung. Gerade deshalb liefert die Veröffentlichung einen interessanten Impuls für die Diskussion über die Zukunft der kommunalen Digitalisierung: Wie lässt sich digitale Daseinsvorsorge so organisieren, dass vorhandene Angebote besser zusammenspielen – anstatt immer neue digitale Insellösungen zu schaffen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://table.media/assets/berlin/26_08_09_dida.pdf" target="_blank" rel="noopener">Download: DIDA – Digitale Daseinsvorsorge&nbsp;<em>(PDF, 51 Seiten, 19 MB)</em></a></p>
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		<item>
		<title>Sondervermögen – Video 5: Landrätin Julia Gieseking (Vulkaneifel-Kreis)</title>
		<link>https://ea-rlp.de/sondervermoegen-video-5-landraetin-julia-gieseking-vulkaneifel-kreis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 19:16:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sondervermögen für Kommunen]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit den Regionalbudgets erhalten die Landkreise und kreisfreien Städte die Möglichkeit, langfristige Investitionen gemeinsam mit ihren Kommunen zu planen. Doch wie lässt sich sicherstellen, dass&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit den Regionalbudgets erhalten die Landkreise und kreisfreien Städte die Möglichkeit, langfristige Investitionen gemeinsam mit ihren Kommunen zu planen. Doch wie lässt sich sicherstellen, dass die Mittel möglichst gerecht verteilt werden und dort ankommen, wo sie den größten Nutzen entfalten? Welche Schwerpunkte setzt ein ländlich geprägter Landkreis? Und wie gelingt es, die Projekte möglichst schnell umzusetzen?</p>



<span id="more-20269"></span>



<iframe width="560" height="315" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/8Y2WLtDdRhU?si=9HFM-3A_Zi1ZPqxT" consent-required="18044" consent-by="services" consent-id="18045" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/8Y2WLtDdRhU?si=9HFM-3A_Zi1ZPqxT&amp;autoplay=1"></iframe><br>



<p class="wp-block-paragraph">In der fünften Folge der Video-Reihe <strong>„Sondervermögen für Kommunen“</strong> spricht die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz mit <strong>Julia Gieseking</strong>, Landrätin des Landkreises Vulkaneifel. Sie erläutert, wie der Landkreis gemeinsam mit den Verbandsgemeinden die Verwendung der Regionalbudgets vorbereitet hat und warum die Bildungsinfrastruktur im Mittelpunkt der Planungen steht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eine große Chance – mit realistischen Erwartungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Landkreis Vulkaneifel erhält aus dem Rheinland-Pfalz-Plan insgesamt rund 52,4 Millionen Euro. Davon verbleibt ein Drittel beim Landkreis, zwei Drittel fließen an die kreisangehörigen Kommunen. Julia Gieseking ordnet die Größenordnung jedoch bewusst ein: Auf die gesamte Laufzeit verteilt relativiere sich der Betrag, gemessen an den jährlichen Investitionen des Landkreises. Dennoch eröffne das Sondervermögen neue Möglichkeiten, dringend benötigte Projekte früher umzusetzen und die kommunalen Haushalte zu entlasten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bildung als gemeinsamer Schwerpunkt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits frühzeitig verständigten sich der Landkreis und die Verbandsgemeinden auf einen gemeinsamen Investitionsschwerpunkt: Bildung. Dabei geht es nicht nur um die kreiseigenen Schulen, sondern ebenso um Kindertagesstätten in den Gemeinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch diese Schwerpunktsetzung profitieren alle kommunalen Ebenen von den Regionalbudgets. Gleichzeitig werden insbesondere die Gemeinden entlastet, für die Investitionen in Kindertagesstätten häufig eine große finanzielle Herausforderung darstellen. Die gemeinsame Prioritätensetzung schafft damit eine ausgewogene Grundlage für die Verwendung der Fördermittel.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Wir haben uns frühzeitig auf den Weg gemacht, zu überlegen, was wir mit dem Geld machen.“</strong></p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Investitionen in die Zukunft des Landkreises</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für Julia Gieseking ist die Entscheidung zugunsten der Bildungsinfrastruktur weit mehr als eine Investition in Gebäude. Sie versteht sie als Investition in die Zukunft des gesamten Landkreises.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„In Bildung zu investieren ist, glaube ich, das Beste, was man machen kann, weil das ist gut aufgehoben bei unseren Jüngsten.“</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Eine moderne Bildungslandschaft sei die Voraussetzung dafür, dass junge Menschen gute Zukunftsperspektiven entwickeln und ihre Fähigkeiten später auch in der Region einbringen – als Lehrkräfte, Ärztinnen und Ärzte, Handwerker oder in vielen anderen Berufen. Damit leiste das Sondervermögen zugleich einen Beitrag zur langfristigen Sicherung der Lebensqualität im ländlichen Raum.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der inhaltlichen Schwerpunktsetzung spielt auch die Organisation der Umsetzung eine wichtige Rolle. Nach Einschätzung der Landrätin liegt ein wesentlicher Vorteil darin, dass Gemeinden, Verbandsgemeinden und Landkreis gleichermaßen Verantwortung übernehmen. Dadurch verteilen sich Planung, Bauherrenaufgaben und Projektsteuerung auf mehrere Ebenen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese enge Zusammenarbeit erhöht die Chancen, die zahlreichen Investitionen zügig umzusetzen – vorausgesetzt, die rechtlichen und fördertechnischen Rahmenbedingungen stehen rechtzeitig zur Verfügung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Schritt für Schritt zur Umsetzung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Während für zahlreiche Kindertagesstätten bereits konkrete Projektlisten vorliegen, werden für weitere Investitionen an den kreiseigenen Schulen derzeit Machbarkeitsstudien erstellt und die notwendigen Beschlüsse vorbereitet. Julia Gieseking zeigt sich zuversichtlich, dass nach Vorliegen der Verwaltungsvorschriften alle Beteiligten ihre Planungen zügig fortsetzen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr Fazit macht deutlich, worauf es beim Rheinland-Pfalz-Plan ankommt: frühzeitig gemeinsam Prioritäten entwickeln, Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen und konsequent in die Zukunft der Region investieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><em>Die Video-Reihe wird fortgesetzt</em></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Mit den ersten fünf Gesprächen bietet die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz einen Überblick über die strategischen Grundlagen und die ersten Erfahrungen mit dem Rheinland-Pfalz-Plan. In den kommenden Monaten wird die Video-Reihe um weitere Interviews, Praxisbeispiele und Fachgespräche ergänzt und begleitet so die Umsetzung des Sondervermögens in den Kommunen kontinuierlich weiter.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-kommunen/">» Projektseite „Sondervermögen für Kommunen“</a></strong><br><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-fuer-kommunen-inhaltsverzeichnis/"><strong>» Inhaltsverzeichnis zum Thema</strong></a><br><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-fuer-kommunen-videos/"><strong>» Video-Reihe zum Thema</strong></a><br><a href="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/07/Regionales_Umsetzungskonzept-Vulkaneifel.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">» Download: Regionales Umsetzungskonzept Landkreis Vulkaneifel (PDF, 7 Seiten, 0,2 MB)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Deep Space Mainz: Künstliche Intelligenz in datensicherer Umgebung erleben</title>
		<link>https://ea-rlp.de/deep-space-mainz-kuenstliche-intelligenz-in-datensicherer-umgebung-erleben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sören Damnitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Landleben digital]]></category>
		<category><![CDATA[Digital-Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Makerspace]]></category>
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					<description><![CDATA[Mainz – Der Makerspace „Deep Space Mainz“ zeigt, wie datensichere Künstliche Intelligenz in der kommunalen Jugendarbeit gelingt. Statt US-Cloud-Dienste zu nutzen, betreibt das Projekt eigene&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mainz – Der Makerspace „Deep Space Mainz“ zeigt, wie datensichere Künstliche Intelligenz in der kommunalen Jugendarbeit gelingt. Statt US-Cloud-Dienste zu nutzen, betreibt das Projekt eigene Open-Source-Modelle auf lokaler Hardware. Jugendliche lernen technische Hintergründe direkt am Gerät und experimentieren ohne Risiko für ihre Daten. Die Initiative verbindet Bildung mit digitaler Souveränität. Dieser Ansatz schützt die Privatsphäre und fördert die technische Urteilskompetenz in einer gesicherten Umgebung.</p>



<span id="more-20603"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/41-digital-newsletter.png" alt class="wp-image-20604" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/41-digital-newsletter.png 600w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/41-digital-newsletter-400x267.png 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px"></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Open-Source-KI-Modelle als datensichere Alternative zu ChatGPT und Co.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">ChatGPT, Google Gemini und Claude von Anthropic kennen viele: Man erstellt ein Konto auf der Webseite und kann dann in begrenztem Umfang die KI-Modelle nutzen. Der Zugriff erfolgt über die sogenannte Cloud (Server im Internet). Nutzer senden ihre Anfragen dabei an Rechenzentren, die meist in den USA stehen. Die Anbieter speichern diese Eingaben häufig und nutzen sie für die Weiterentwicklung ihrer Systeme. Möchte man die Modelle in größeren Umfang nutzen oder sichergehen, dass die eingegebenen Daten vertraulich bleiben, muss man dafür bezahlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Open-Source-Modelle bieten eine souveräne Alternative. Hierbei liegt der Programmcode der KI frei vor. Die Software läuft direkt auf eigener Hardware – entweder in den eigenen Räumlichkeiten oder einem angemieteten Server in Deutschland. Dieser Ansatz garantiert volle Kontrolle und schützt die Privatsphäre der Jugendlichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Open-Source-Modelle bieten meist etwas weniger Funktionen und müssen auf eigener oder angemieteter Hardware installiert werden. Neben dem Mehr an Kontrolle und Sicherheit kann man auch selbst mit den Modellen experimentieren und sie für die eigenen Bedürfnisse feinjustieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Deep Space Mainz, ein Makerspace in Mainz-Gonsenheim, hat auf einem eigenen Computer solche Open-Source-Modelle installiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beschreibung des Projektes</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://www.juz-gofi.de/angebote/deep-space-mainz.html">Deep Space Mainz</a> ist ein Makerspace, der an das Jugendzentrum Gonsenheim angeschlossen ist. Hier können Jugendliche 3D-Druck kennenlernen, Programmiersprachen lernen oder auch mit Mikrocontrollern (eine Art Mini-Computer) eigene Projekte umsetzen. Das Projekt „Deep Space Mainz – On premise KI Server“ erweitert dieses Angebot. Es vermittelt Jugendlichen sowohl die Anwendung als auch die technischen Hintergründe Künstlicher Intelligenz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Umsetzung startete mit einem Workshop. Die Teilnehmer montierten unter technischer Anleitung einen leistungsstarken Computer. Eine moderne Grafikkarte bildet dabei die notwendige Hardware-Basis für die KI-Berechnungen. Ein Preisgeld des Wettbewerbs „Ehrenamt 4.0“ in Höhe von 1.000 Euro finanzierte die Anschaffung der Komponenten mit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss an die Montage installierten die Jugendlichen die Open-Source-Plattformen <a href="https://www.proxmox.com/">Proxmox</a> und <a href="https://ollama.com/">Ollama</a>. Diese Programme ermöglichen den Betrieb verschiedener Sprachmodelle und Bildgeneratoren auf dem eigenen System. Durch diesen praktischen Ansatz lernten die Teilnehmer die Funktionsweise eines Rechenzentrums direkt am Objekt kennen. Das Projekt wandelt abstrakte Technik-Themen so in greifbare Erfahrungen um.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie funktioniert es?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Server mit den KI-Modellen steht den Jugendlichen während der regulären Öffnungszeiten des Makerspace zur Verfügung. Zunächst gab es für die Jugendlichen einen Workshop zum Einstieg in die Arbeit damit. Seitdem können sie mit dem Server selbst experimentieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Server beruht auf der Open-Source-Lösung <a href="https://www.proxmox.com/">Proxmox</a>. Dies ermöglicht einen Betrieb ganz ähnlich einer der bekannten Weblösungen. Die KI-Modelle werden über die Plattform <a href="https://ollama.com/">Ollama</a> installiert und betrieben. Diese ist ebenfalls kostenlos und ermöglicht es, Open Source KI-Modelle wie Qwen, Mistral oder Gemma4 zu betreiben. Webseiten wie <a href="https://huggingface.co/">Huggingface</a> bieten zusätzlich eine Vielzahl von KI-Modellen zur Nutzung auf eigenen Systemen an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fortgeschrittene Teilnehmer nutzen tiefgreifende Funktionen: Sie verknüpfen die KI mit eigenen Datenbanken. Dieses Verfahren („Retrieval Augmented Generation“) erlaubt es der KI, auf spezifisches Wissen zuzugreifen, ohne den lokalen Server zu verlassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Hardware direkt im Deep Space steht, erfolgt die gesamte Datenverarbeitung vor Ort. Eine Internetverbindung zu externen KI-Anbietern ist für den Betrieb nicht erforderlich. Dies garantiert einen lückenlosen Datenschutz bei jedem Experiment und ermöglicht den Jugendlichen ein freies Ausprobieren ohne digitale Spuren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was hat sich durch das Projekt geändert?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt verwandelte abstrakte IT-Themen in begreifbare Erfahrungen. Die Jugendlichen konnten von Grund auf lernen, wie man einen Server zusammenbaut und KI-Systeme darauf installiert. So konnte im Kleinen ganz praktisch gezeigt werden, was in den Rechenzentren rund um die Welt im Großen passiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenso lernen sie hier auch ganz praktisch die Funktionen und Grenzen von KI-Systemen kennen. Die Jugendlichen können so auch außerhalb des Deep Space Mainz besser verstehen, warum ChatGPT, Gemini und Co. so antworten, wie sie es tun. Sie haben das nötige Rüstzeug erhalten, um zukünftig reflektiert mit den Systemen umzugehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Angebot zeigt, dass digitale Bildung über den reinen Konsum hinausgeht. Die Jugendlichen nutzten die gewonnene Expertise bereits für weitere Vorhaben: So entstanden neben KI-Anwendungen auch eigene Spiele für einen selbstgebauten Arcade-Automaten, der jetzt rege genutzt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Deep Space ist so ein wichtiger Anlaufpunkt und Ort der digitalen Bildung für die Jugendlichen in Gonsenheim und in der Mainzer Neustadt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="490" height="544" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/arcadeautomat.jpg" alt class="wp-image-20606" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/arcadeautomat.jpg 490w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/arcadeautomat-360x400.jpg 360w" sizes="(max-width: 490px) 100vw, 490px"></figure>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"><em>Nach dem Bau eines eigenen KI-Servers geht die Arbeit im Deep Space Mainz weiter: Gemeinsam wurde ein Arcade-Automat gebaut und wird jetzt mit selbst programmierten Spielen „gefüttert“.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">So wurde es gemacht</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Ziel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt soll den Jugendlichen einen niedrigschwelligen und datenschutzkonformen Zugang zu Künstlicher Intelligenz ermöglichen. Im Mittelpunkt steht die Vermittlung von technischem Verständnis für Machine Learning und Serverstrukturen. Die Jugendlichen sollen KI und andere digitale Systeme nicht nur sinnvoll nutzen, sondern auch verstehen und mitgestalten. So sollen sie digital souverän agieren können, unabhängig von ihren finanziellen Ressourcen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorgehen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorbereitung startete mit einer detaillierten Preisbeobachtung über Online-Vergleichsportale, um die notwendige Hardware effizient und budgetkonform zu beschaffen. Im Anschluss koordinierte die Projektleitung die Terminsuche für einen eintägigen Workshop. In diesem Termin montierten die Jugendlichen den Hochleistungsrechner unter technischer Anleitung eigenständig und nahmen den Server in Betrieb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die technische Basis bildet die Virtualisierungs-Plattform <a href="https://www.proxmox.com/">Proxmox</a>. Sie erlaubt es, die Rechenleistung des Servers sicher in verschiedene virtuelle Umgebungen aufzuteilen und die Grafikkarte gezielt für KI-Berechnungen bereitzustellen. Innerhalb dieser Umgebungen übernimmt die Software <a href="https://ollama.com/">Ollama</a> die Installation und den Betrieb der Sprachmodelle. Die Jugendlichen laden über Ollama oder <a href="https://huggingface.co/">Huggingface</a> verschiedene Modelle direkt herunter und verwalten diese über eine intuitive Weboberfläche. Durch diesen geschichteten Aufbau lernen die Teilnehmer sowohl die Verwaltung von Server-Infrastrukturen als auch den gezielten Einsatz von KI-Anwendungen kennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Fokus liegt dabei konsequent auf praktischem „Learning by Doing“. Die Jugendlichen beschäftigen sich mit technischen Schwerpunkten wie Datenbankanbindungen und dem Verfahren „Retrieval Augmented Generation“ (RAG). Je nach Projektstand nutzen die Teilnehmer das System unterschiedlich intensiv, wobei das technische Verständnis stets Vorrang vor der rein theoretischen Wissensvermittlung hat.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aufwand</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die einmaligen Anschaffungskosten für die Hardware beliefen sich auf 1.800 Euro. 1.000 Euro konnte der Deep Space über das Preisgeld des Wettbewerbs „Ehrenamt 4.0“ finanzieren. Der Restbetrag stammte aus anderen Mitteln. Für die inhaltliche und technische Konzeption des Projekts investierten die Verantwortlichen rund zehn Stunden Vorbereitungszeit, hinzu kam die Durchführung des eintägigen Workshops.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Deep Space ist organisatorisch an das Jugendzentrum Gonsenheim angegliedert. Hier erfolgten pädagogische und administrative Abstimmungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im laufenden Betrieb fällt zudem regelmäßig technischer Aufwand für die Pflege der Soft- und Hardware an.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verantwortliche</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die technische Leitung und die Durchführung des Workshops liegen in den Händen eines ehrenamtlichen Experten. Er verantwortet die Konzeption der IT-Infrastruktur und vermittelt den Jugendlichen das notwendige Fachwissen. Pädagogische Fachkräfte des Jugendzentrums Gonsenheim begleiten das Projekt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Organisatorisch ist der „Deep Space Mainz“ als eigenständige Initiative konzipiert, die jedoch fest an das Jugendzentrum angegliedert ist. Durch diese Einbindung ist das Projekt an die Strukturen der Stadt Mainz gekoppelt. Administrative Angelegenheiten werden vom Jugendzentrum Gonsenheim übernommen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erfolgsfaktoren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war die Auszeichnung mit dem Preis „Ehrenamt 4.0“. Das Preisgeld ermöglichte die Anschaffung der Hardware und schaffte die notwendige finanzielle Unabhängigkeit für das Projekt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die etablierten Strukturen des Jugendzentrums Gonsenheim bieten mit Administration und pädagogischer Begleitung den nötigen stabilen Rahmen für das ehrenamtliche Engagement.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein niedrigschwelliger Zugang motiviert die Jugendlichen dazu, sich kritisch mit dem Thema Künstliche Intelligenz auseinanderzusetzen. Statt kommerzieller Dienste nur zu konsumieren, fördert das praktische Arbeiten das Verständnis für die technologischen Hintergründe und Zusammenhänge.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Stolpersteine</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Systeme müssen regelmäßig gepflegt und gewartet werden. Das stellt eine zentrale Herausforderung dar. Die Pflege der virtuellen Maschinen, die Aktualisierung der Sprachmodelle sowie regelmäßige Treiber-Updates erfordern solides IT-Wissen. Durch einen technisch versierten Ehrenamtler konnte das aber gelöst werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist auch die regelmäßige Abstimmung mit dem pädagogischen Fachpersonal und dem administrativen Rahmen. Durch eine frühzeitige und regelmäßige Kommunikation wird dieser Austausch aber sichergestellt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ansprechpartner</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sollten Sie Fragen zum Projekt haben, können Sie sich an folgenden Ansprechpartner wenden:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.juz-gofi.de/angebote/deep-space-mainz.html">Deep Space Mainz</a><br>Soeren Hermann<br>Tel: 06131/44 28 0<br>E‑Mail: <a href="mailto:juz.gofi@stadt.mainz.de">juz.gofi@stadt.mainz.de</a></p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für die Redaktion des Digital-Newsletters ist die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e. V. verantwortlich.</strong></p>



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<p class="wp-block-paragraph">Teile dieses Artikels wurden auf Basis von Änderungsvorschlägen einer KI-Assistentin überarbeitet, um den Text präziser und lesefreundlicher zu gestalten.</p>
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		<title>Demografischer Wandel ab 2030: Was nach den Babyboomern kommt</title>
		<link>https://ea-rlp.de/demografischer-wandel-ab-2030-was-nach-den-babyboomern-kommt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=20675</guid>

					<description><![CDATA[Der Renteneintritt der Babyboomer steht seit Jahren im Mittelpunkt der Diskussion über den demografischen Wandel. Doch damit ist die Entwicklung längst nicht abgeschlossen. Eine neue&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Renteneintritt der Babyboomer steht seit Jahren im Mittelpunkt der Diskussion über den demografischen Wandel. Doch damit ist die Entwicklung längst nicht abgeschlossen. Eine neue Analyse des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung richtet den Blick deshalb bewusst über das Jahr 2030 hinaus. Sie untersucht, wie die geburtenstarken Jahrgänge die Altersstruktur Deutschlands bis 2060 verändern – und welche erheblichen regionalen Unterschiede dabei entstehen.</p>



<span id="more-20675"></span>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img decoding="async" width="709" height="1002" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/demografischer-wandel.jpg" alt="Cover Broschüre" class="wp-image-20681" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/demografischer-wandel.jpg 709w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/demografischer-wandel-283x400.jpg 283w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px"><figcaption class="wp-element-caption">(Illustration: Berlin-Institut)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie „Nach den Babyboomern. Wie sich der demografische Wandel über 2030 hinaus entwickelt“ basiert auf aktuellen Bevölkerungsvorausberechnungen des Statistischen Bundesamtes und des Bundesinstituts für Bau‑, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Für die kommunale Ebene ist sie besonders interessant, weil die Entwicklung auch auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte betrachtet wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zwei demografische Wellen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Analyse macht deutlich, dass sich die Alterung nicht gleichmäßig vollzieht. Zunächst wächst mit dem Renteneintritt der Babyboomer die Gruppe der 67- bis 79-Jährigen deutlich. Bis 2039 werden mehr als 13 Millionen Menschen das gesetzliche Renteneintrittsalter von 67 Jahren erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab Mitte der 2030er-Jahre folgt eine zweite Entwicklung: Die Babyboomer erreichen zunehmend das hohe Alter. Damit steigt die Zahl der Menschen ab 80 Jahren in nahezu allen Regionen wieder deutlich an. Rund um das Jahr 2050 dürfte die Zahl der Hochaltrigen ihren Höhepunkt erreichen und anschließend wieder zurückgehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entscheidend ist dabei: Der demografische Wandel verläuft regional sehr unterschiedlich. Wirtschaftsstarke Städte und ihr Umland, ländliche Räume und strukturschwächere Regionen stehen nicht zur gleichen Zeit vor denselben Herausforderungen. Die Analyse zeigt außerdem erhebliche Unterschiede innerhalb der einzelnen Bundesländer.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ländliche Regionen im Westen vor deutlichen Veränderungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders interessant für Rheinland-Pfalz ist der Blick auf die westdeutschen ländlichen Räume. Viele von ihnen stehen erst noch vor Entwicklungen, die Teile Ostdeutschlands bereits durchlaufen haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 2035 dürfte die Zahl der 67- bis 79-Jährigen in den ländlichen Räumen Westdeutschlands knapp 35 Prozent über dem Niveau von 2022 liegen. Auch bei den Hochaltrigen zeichnet sich eine deutliche Veränderung ab: Ab Mitte der 2030er-Jahre nimmt ihre Zahl im ländlichen Westen besonders stark zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie unterschiedlich die Entwicklung vor Ort ausfallen kann, zeigt ein Beispiel aus Rheinland-Pfalz. Für den Landkreis Alzey-Worms geht die zugrunde liegende BBSR-Vorausberechnung davon aus, dass dort 2045 rund 51,5 Prozent mehr Menschen im Alter ab 80 Jahren leben könnten als 2022.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was bedeutet das für die Kommunen?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie richtet daraus einen klaren Appell an Kommunen und Regionen: Die absehbaren Veränderungen sollten bereits heute in langfristige Planungen einbezogen werden. Dabei geht es nicht allein um Pflege.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst eröffnet die wachsende Gruppe der „aktiven Älteren“ auch Chancen. Viele Menschen, die in den kommenden Jahren in den Ruhestand gehen, verfügen über Wissen, Erfahrung und zeitliche Ressourcen. Kommunen können dieses Potenzial für ehrenamtliches und zivilgesellschaftliches Engagement nutzen. Empfohlen werden unter anderem niedrigschwellige Anlaufstellen in den Verwaltungen, Engagement-Netzwerke und eine gezielte Ansprache möglichst schon vor dem Renteneintritt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig gilt es, die zweite demografische Welle vorzubereiten. Die gegenwärtig in vielen Regionen noch sinkende Zahl der Hochaltrigen darf nach Einschätzung der Autoren nicht als dauerhafte Trendwende missverstanden werden. Ab Mitte der 2030er-Jahre wachsen die Bedarfe wieder. Die Studie nennt deshalb insbesondere den Ausbau von Pflegekapazitäten, altersgerechtem Wohnraum und bedarfsgerechten Versorgungsstrukturen vor Ort als Handlungsfelder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit wird der demografische Wandel zu einer langfristigen Aufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge. Welche Angebote künftig benötigt werden, lässt sich jedoch nicht allein aus bundesweiten Durchschnittswerten ableiten. Entscheidend ist die konkrete Bevölkerungsentwicklung vor Ort. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen:</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://idw-online.de/de/news876089?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener">Pressemitteilung „Demografischer Wandel endet nicht 2030“ beim Informationsdienst Wissenschaft</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.berlin-institut.org/studien-analysen/detail/nach-den-babyboomern" target="_blank" rel="noopener">Download: „Nach den Babyboomern“ (PDF, 24 Seiten 4,6 MB)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Sondervermögen – Video 4: Landrat Volker Boch (Rhein-Hunsrück-Kreis)</title>
		<link>https://ea-rlp.de/sondervermoegen-video-4-landrat-volker-boch-rhein-hunsrueck-kreis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 19:12:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sondervermögen für Kommunen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=20266</guid>

					<description><![CDATA[Mit den Regionalen Umsetzungskonzepten entscheiden die Landkreise gemeinsam mit ihren Städten und Verbandsgemeinden darüber, welche Investitionen aus den Regionalbudgets in den kommenden Jahren umgesetzt werden&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit den Regionalen Umsetzungskonzepten entscheiden die Landkreise gemeinsam mit ihren Städten und Verbandsgemeinden darüber, welche Investitionen aus den Regionalbudgets in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen. Wie gelingt es dabei, unterschiedliche Interessen zusammenzuführen? Welche Projekte haben Vorrang? Und welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, damit die Investitionen möglichst schnell bei den Menschen ankommen?</p>



<span id="more-20266"></span>



<iframe loading="lazy" width="560" height="315" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/tNpdDuFQuz4?si=RtUQA0Y3JmtlVoWH" consent-required="18044" consent-by="services" consent-id="18045" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/tNpdDuFQuz4?si=RtUQA0Y3JmtlVoWH&amp;autoplay=1"></iframe><br>



<p class="wp-block-paragraph">In der vierten Folge der Video-Reihe <strong>„Sondervermögen für Kommunen“</strong> spricht die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz mit <strong>Volker Boch</strong>, Landrat des Rhein-Hunsrück-Kreises. Er berichtet, wie sein Landkreis den Erarbeitungsprozess organisiert hat und welche strategischen Überlegungen hinter dem Regionalen Umsetzungskonzept stehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Frühzeitige Zusammenarbeit als Schlüssel zum Erfolg</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits im Herbst 2025 begann der Rhein-Hunsrück-Kreis mit den Vorbereitungen. Noch bevor die gesetzlichen Vorgaben vollständig vorlagen, wurden regelmäßige Abstimmungsrunden mit allen Verbandsgemeinden und der Stadt Boppard eingerichtet. Die Kommunen konnten ihre Prioritäten einbringen, die Kreisverwaltung bündelte die Vorschläge und entwickelte daraus gemeinsam mit den Beteiligten das Regionale Umsetzungskonzept.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Entscheidend ist, dass wir früh gemeinsam Prioritäten festlegen“</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Der gesamte Prozess erstreckte sich über rund drei Viertel eines Jahres und mündete schließlich in einem einstimmig beschlossenen Konzept. Für Volker Boch war dabei vor allem eines entscheidend: Dass alle Beteiligten das gemeinsame Ziel im Blick behielten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bewusst Spielraum für künftige Projekte lassen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl zahlreiche Projektideen bereits vorliegen, hat sich der Rhein-Hunsrück-Kreis bewusst dagegen entschieden, sämtliche Mittel von Beginn an vollständig einzelnen Maßnahmen zuzuordnen. Stattdessen wurden Schwerpunkte definiert und gleichzeitig finanzielle Spielräume für neue Entwicklungen offengehalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt stehen zunächst dringend notwendige Investitionen in die Sportinfrastruktur. Mehrere Sporthallen und Sportanlagen müssen umfassend saniert oder neu errichtet werden. Gleichzeitig verweist Boch darauf, dass große Bauprojekte häufig von langen Planungs- und Genehmigungszeiten abhängen. Deshalb sei es sinnvoll, die notwendige Flexibilität über die gesamte Laufzeit des Förderprogramms zu erhalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zukunftsthemen gemeinsam entwickeln</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben klassischen Infrastrukturmaßnahmen setzt der Rhein-Hunsrück-Kreis auch auf Zukunftsprojekte. Dazu gehört unter anderem die gemeinsame Energiegesellschaft aller Verbandsgemeinden und der Stadt Boppard. Ziel ist es, die regional erzeugte Energie stärker in der Region zu nutzen und neue Wertschöpfung vor Ort zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus möchte der Landkreis die wirtschaftliche Entwicklung stärken und langfristig eine engere Kooperation mit Hochschulen aufbauen. Für solche übergeordneten Vorhaben wurden zehn Millionen Euro des Kreisbudgets bewusst zurückgestellt, um auch künftig auf neue Chancen reagieren zu können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Planungsbeschleunigung wird zum Erfolgsfaktor</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für Volker Boch entscheidet sich der Erfolg des Sondervermögens nicht allein an der Höhe der Fördermittel. Mindestens ebenso wichtig sei, ob Planungs‑, Genehmigungs- und Vergabeverfahren künftig schneller ablaufen als bisher.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Das wird jedem begegnen, der hier investieren will. Weil natürlich mit den langen Planungsabläufen die Projekte immer teurer werden.“</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Nach seiner Einschätzung bietet das Sondervermögen zugleich die Chance, bestehende Verfahren kritisch zu hinterfragen und dort zu vereinfachen, wo unnötige Verzögerungen entstehen. Gerade bei dringend benötigten Infrastrukturprojekten könne dies einen erheblichen Unterschied machen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sichtbare Ergebnisse schaffen Vertrauen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende sollen die Bürgerinnen und Bürger die Wirkung des Rheinland-Pfalz-Plans unmittelbar erleben können. Für Volker Boch wäre es ein großer Erfolg, wenn bereits in wenigen Jahren wichtige Bauprojekte sichtbar umgesetzt werden – etwa moderne Sporthallen, sanierte öffentliche Gebäude oder neue Infrastruktur für Energie und Wirtschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sein Fazit: Gute Zusammenarbeit, klare Prioritäten und ausreichend Flexibilität bilden die Grundlage dafür, dass aus den Regionalbudgets nachhaltige Investitionen entstehen, die den Landkreis langfristig stärken.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><em>Die nächste Folge der Video-Reihe</em></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><em>In der nächsten Folge berichtet <strong>Julia Gieseking</strong>, Landrätin des Landkreises Vulkaneifel, wie ihr Landkreis das Regionale Umsetzungskonzept entwickelt hat, welche Investitionsschwerpunkte gesetzt wurden und welche Bedeutung die enge Zusammenarbeit zwischen Kreis und Kommunen für den langfristigen Erfolg des Rheinland-Pfalz-Plans hat.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-kommunen/">» Projektseite „Sondervermögen für Kommunen“</a></strong><br><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-fuer-kommunen-inhaltsverzeichnis/"><strong>» Inhaltsverzeichnis zum Thema</strong></a><br><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-fuer-kommunen-videos/"><strong>» Video-Reihe zum Thema</strong></a><br><a href="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/07/20260615-Regionales-Umsetzungskonzept-RHK.pdf">» Download: Regionales Umsetzungskonzept Rhein-Hunsrück-Kreis: (PDF, 12 Seiten, 0,5 MB)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sondervermögen – Video 3: Jürgen Hesch (Landkreistag Rheinland-Pfalz)</title>
		<link>https://ea-rlp.de/sondervermoegen-video-3-juergen-hesch-landkreistag-rheinland-pfalz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 18:39:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sondervermögen für Kommunen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=20262</guid>

					<description><![CDATA[Mit der Verabschiedung des Landesgesetzes zum Rheinland-Pfalz-Plan begann für die Landkreise eine intensive Vorbereitungsphase. Innerhalb weniger Monate mussten Regionale Umsetzungskonzepte erarbeitet werden, in denen gemeinsam&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit der Verabschiedung des Landesgesetzes zum Rheinland-Pfalz-Plan begann für die Landkreise eine intensive Vorbereitungsphase. Innerhalb weniger Monate mussten Regionale Umsetzungskonzepte erarbeitet werden, in denen gemeinsam mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden festgelegt wird, wie die Regionalbudgets eingesetzt werden sollen. Doch wie weit sind die Landkreise inzwischen? Welche Investitionsschwerpunkte zeichnen sich ab? Und worauf kommt es jetzt bei der Umsetzung an?</p>



<span id="more-20262"></span>



<iframe loading="lazy" width="560" height="315" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/dccMWa0-9t8?si=0Smvki40wd01Rw-S" consent-required="18044" consent-by="services" consent-id="18045" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/dccMWa0-9t8?si=0Smvki40wd01Rw-S&amp;autoplay=1"></iframe><br>



<p class="wp-block-paragraph">In der dritten Folge der Video-Reihe <strong>„Sondervermögen für Kommunen“</strong> spricht die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz mit <strong>Jürgen Hesch</strong>, Finanzdezernent des Landkreistages Rheinland-Pfalz. Er gibt einen Überblick über den Stand der Vorbereitungen und erläutert, welche Chancen das Sondervermögen für die kommunale Infrastruktur bietet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Regionalen Umsetzungskonzepte stehen weitgehend</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von Jürgen Hesch haben die Landkreise die gesetzlichen Vorgaben zügig umgesetzt. Bereits im ersten Halbjahr 2026 wurde empfohlen, die Regionalen Umsetzungskonzepte zu beschließen. Dieses Ziel sei inzwischen nahezu flächendeckend erreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konzepte legen nicht nur fest, wie die Regionalbudgets zwischen Landkreisen und ihren kreisangehörigen Kommunen verteilt werden, sondern definieren auch die Investitionsschwerpunkte der kommenden Jahre. Dabei müssen zugleich die Anforderungen der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie sowie die Auswirkungen des demografischen Wandels berücksichtigt werden. Nun warten die Kommunen auf den Start des digitalen Antragsverfahrens.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Der Rheinland-Pfalz-Plan kann einen echten Modernisierungsschub auslösen</strong>.<strong>“</strong></p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Bildung, Straßen und Katastrophenschutz im Fokus</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Frage nach den inhaltlichen Schwerpunkten nennt Hesch insbesondere Investitionen in die Bildungsinfrastruktur. Dazu gehören vor allem kreiseigene Schulen und ihre Ausstattung. Ebenso wichtig seien Investitionen in das Kreisstraßennetz sowie in den Brand- und Katastrophenschutz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig betont er, dass jeder Landkreis eigene regionale Besonderheiten und Prioritäten habe. Entsprechend vielfältig werde auch die Verwendung der Regionalbudgets ausfallen. Die Umsetzungskonzepte schaffen hierfür den strategischen Rahmen und ermöglichen gleichzeitig ausreichend Flexibilität für regionale Lösungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die eigentliche Herausforderung beginnt mit der Umsetzung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl die finanziellen Mittel bereitstehen, sieht Jürgen Hesch die größte Herausforderung in den begrenzten Umsetzungskapazitäten. Wenn zahlreiche Kommunen gleichzeitig mit der Planung und Vergabe großer Bauprojekte beginnen, könnten Planungsbüros und Bauunternehmen zunächst an ihre Grenzen stoßen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese mögliche Engpasssituation bewertet er jedoch nicht als grundsätzliches Problem, sondern als Folge eines außergewöhnlich hohen Investitionsvolumens. Mit einer guten Planung und einem schrittweisen Projektstart sei er optimistisch, dass die vorgesehenen Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einfache Verfahren sind entscheidend</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Erfolg des Rheinland-Pfalz-Plans kommt es aus Sicht von Jürgen Hesch nicht allein auf die Höhe der Fördermittel an. Ebenso wichtig sei ein möglichst einfaches und praxisnahes Antragsverfahren.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Je einfacher es für die Kommunen ist, desto schneller geht es.“</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Nach seiner Einschätzung bemüht sich das Land bereits, die Verfahren möglichst unkompliziert auszugestalten. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass bundesrechtliche Vorgaben und Berichtspflichten die Umsetzung erschweren können. Hier werde sich erst in der praktischen Anwendung zeigen, wie effizient das Verfahren tatsächlich funktioniert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Woran der Erfolg sichtbar wird</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende werde sich der Rheinland-Pfalz-Plan nicht an Förderbescheiden oder Antragszahlen messen lassen, sondern an sichtbaren Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger. Moderne Schulen, sanierte Straßen, leistungsfähige Feuerwehren und eine insgesamt attraktivere kommunale Infrastruktur seien die eigentlichen Maßstäbe für den Erfolg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Einschätzung von Jürgen Hesch kann das Sondervermögen weit mehr bewirken als einzelne Bauprojekte. Gelingt es, die Investitionen zügig umzusetzen, könne daraus ein spürbarer Modernisierungsschub entstehen, der auch die regionale Wirtschaft stärkt und den Kommunen neue Handlungsspielräume eröffnet.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><em>Die nächsten Folgen der Video-Reihe</em></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><em>In den folgenden Gesprächen berichten Landrat <strong>Volker Boch</strong> und Landrätin <strong>Julia Gieseking</strong>, wie die Regionalen Umsetzungskonzepte in ihren Landkreisen entstanden sind, welche Schwerpunkte gesetzt wurden und welche Erfahrungen sie aus der kommunalen Praxis mitbringen</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-kommunen/">» Projektseite „Sondervermögen für Kommunen“</a></strong><br><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-fuer-kommunen-inhaltsverzeichnis/"><strong>» Inhaltsverzeichnis zum Thema</strong></a><br><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-fuer-kommunen-videos/"><strong>» Video-Reihe zum Thema</strong></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Soonwald-Projekt: Schwammregion gegen Trockenheit und Hochwasser</title>
		<link>https://ea-rlp.de/soonwald-projekt-schwammregion-gegen-trockenheit-und-hochwasser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=20631</guid>

					<description><![CDATA[Starkregen auf der einen, langanhaltende Trockenperioden auf der anderen Seite: Der Klimawandel stellt auch ländliche Regionen vor die Herausforderung, ihren Umgang mit Wasser neu zu&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Starkregen auf der einen, langanhaltende Trockenperioden auf der anderen Seite: Der Klimawandel stellt auch ländliche Regionen vor die Herausforderung, ihren Umgang mit Wasser neu zu denken. Im Naturpark Soonwald-Nahe wird deshalb erprobt, wie eine ganze Region nach dem Prinzip eines Schwamms mehr Niederschlagswasser aufnehmen und länger in der Landschaft halten kann.</p>



<span id="more-20631"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="960" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/schwammregion-idw-jenny-eckes-1280x960.jpg" alt="Hang im Naturpark Soonwald-Nahe " class="wp-image-20634" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/schwammregion-idw-jenny-eckes-1280x960.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/schwammregion-idw-jenny-eckes-1024x768.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/schwammregion-idw-jenny-eckes-400x300.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/schwammregion-idw-jenny-eckes-768x576.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/schwammregion-idw-jenny-eckes-1536x1152.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/schwammregion-idw-jenny-eckes-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Erosionsgefahr: Der Hang im Naturpark Soonwald-Nahe nimmt bei Starkregen kaum Wasser auf. Gestein und Schlamm werden leicht mitgerissen. Mit Förderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt entwickelt die Hochschule Geisenheim dort eine Schwammregion. Foto: idw/Jenny Eckes</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt „Schwammregion Soonwald-Nahe“ wird von der Hochschule Geisenheim gemeinsam mit dem Naturpark Soonwald-Nahe und dem Regionalbündnis Soonwald-Nahe umgesetzt und von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich der flächige Wasserrückhalt insbesondere in der Land- und Forstwirtschaft verbessern lässt. Dabei sollen naturbasierte Lösungen dazu beitragen, Hochwasserfolgen abzumildern und gleichzeitig mehr Wasser für Trockenzeiten in der Landschaft zu halten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wichtiger Ansatz ist die Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure. Das Projekt bringt Land- und Forstwirtschaft, Kommunen, Wasserwirtschaft, Naturschutz, Verwaltung und Wissenschaft zusammen. Wissen und Erfahrungen sollen ausgetauscht und konkrete Maßnahmen vor Ort angestoßen werden. Dazu können beispielsweise Veränderungen an Entwässerungsstrukturen, Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserspeicherung in Böden oder eine angepasste Bewirtschaftung von land- und forstwirtschaftlichen Flächen gehören.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Praxisbeispiele aus Rheinland-Pfalz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant für Kommunen ist insbesondere der regionale und praxisorientierte Ansatz. Auf einer eigenen Internetseite bündelt das Projekt inzwischen Informationen und Beispiele zum Wasserrückhalt in der Soonwald-Nahe-Region. Eine interaktive Karte zeigt bereits umgesetzte Maßnahmen. Hinzu kommen Informationen zum Landschaftswasserhaushalt, Hinweise auf Fördermöglichkeiten und Ansprechpartner.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit entsteht zugleich eine Wissenssammlung, die über die Region hinaus interessant sein kann. Denn die Frage, wie Niederschlagswasser möglichst lange vor Ort gehalten werden kann, stellt sich angesichts zunehmender Trockenperioden und Starkregenereignisse in vielen ländlichen Regionen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mission AQUA macht das Thema Wasser erlebbar</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Einen anderen Zugang zum Thema bietet die interaktive Ausstellung „Mission AQUA“. Das Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) und des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) vermittelt Wissen rund um Wasser und Klimaschutz. Die Ausstellung ist ähnlich wie ein Escape Game aufgebaut und beschäftigt sich unter anderem mit Trink- und Grundwasser, Abwasser sowie dem Prinzip der Schwammstadt und dem Umgang mit Hitze und Starkregen. Sie richtet sich an Familien und Gruppen sowie insbesondere an Schulklassen ab der fünften Jahrgangsstufe. Der Besuch und die Vermittlungsangebote sind kostenlos.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Informationen:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://idw-online.de/de/news875303" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung „Schwammregion Soonwald-Nahe“</a></li>



<li><a href="https://www.hs-geisenheim.de/forschung/schwammregion-soonwald-nahe-staerkt-klimaangepasste-landschaftsentwicklung" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Projektinformationen der Hochschule Geisenheim</a></li>



<li><a href="http://www.schwammregion-soonwald-nahe.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Internetseite „Schwammregion Soonwald-Nahe“</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Niedrigwasser und Trockenheit: Wasser wird zur kommunalen Zukunftsaufgabe</title>
		<link>https://ea-rlp.de/niedrigwasser-und-trockenheit-wasser-wird-zur-kommunalen-zukunftsaufgabe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2026 13:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=20620</guid>

					<description><![CDATA[Hitze, geringe Niederschläge und trockene Böden prägen den Sommer 2026. Inzwischen sind alle deutschen Stromgebiete von Niedrigwasser betroffen. Die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) berichtet in&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Hitze, geringe Niederschläge und trockene Böden prägen den Sommer 2026. Inzwischen sind alle deutschen Stromgebiete von Niedrigwasser betroffen. Die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) berichtet in ihrem aktuellen Niedrigwasserbericht vom 13. August 2026, dass die Wasserstände an vielen Bundeswasserstraßen weiter niedrig sind. An mehreren Pegeln wurden sogar niedrigste bekannte Wasserstände unterschritten. Die Situation am Rhein ist entsprechend angespannt.</p>



<span id="more-20620"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="720" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/niedrigwasser-ea-aj-mittel-1280x720.jpg" alt="Niedrigwasser am Mittelrhein" class="wp-image-20622" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/niedrigwasser-ea-aj-mittel-1280x720.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/niedrigwasser-ea-aj-mittel-1024x576.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/niedrigwasser-ea-aj-mittel-400x225.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/niedrigwasser-ea-aj-mittel-768x432.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/niedrigwasser-ea-aj-mittel-1536x864.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/niedrigwasser-ea-aj-mittel.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Rekord-Niedrigwasser am Mittelrhein. Foto: Entwicklungsagentur RLP</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuelle Situation trifft auf eine Trockenheit, die sich teilweise über längere Zeiträume aufgebaut hat. Wie unterschiedlich die Situation im Oberboden und in tieferen Bodenschichten ausfallen kann, zeigt der Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ). Die täglich aktualisierten Karten stellen den Dürrezustand des Gesamtbodens und des Oberbodens sowie das pflanzenverfügbare Wasser dar. Neben der Deutschlandkarte können auch Karten für einzelne Bundesländer und damit für Rheinland-Pfalz abgerufen werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Auch Kommunen sind gefordert</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Trockenheit und Niedrigwasser betreffen zahlreiche kommunale Aufgaben. Dazu gehören die Sicherung der Trinkwasserversorgung ebenso wie der Umgang mit Stadt- und Straßenbäumen, Grünflächen und Gewässern oder die Anpassung von Siedlungsräumen an zunehmende Hitze- und Trockenperioden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat vor dem Hintergrund der aktuellen Lage einen „nationalen Kraftakt für die Wasserversorgung und die Klimaanpassung“ gefordert. Notwendig seien unter anderem Investitionen in Leitungsnetze und Wasserspeicher sowie eine stärkere Vernetzung der Versorgungssysteme. Wasser müsse angesichts zunehmender Trockenperioden stärker als strategische Ressource betrachtet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig geht es darum, Niederschlagswasser möglichst lange vor Ort zu halten. Das Umweltbundesamt nennt beispielsweise die Entsiegelung befestigter Flächen, Versickerungsmöglichkeiten sowie grüne und blaue Infrastruktur wie Straßenbäume, Dach- und Fassadenbegrünungen. Maßnahmen zur Stärkung des Landschaftswasserhaushalts können dabei in zwei Richtungen wirken: Sie helfen, Wasser für Trockenperioden in der Fläche zu halten, und können gleichzeitig dazu beitragen, die Folgen von Starkregen zu begrenzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Situation der Gewässer in Rheinland-Pfalz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz beobachtet die Auswirkungen des heißen Sommers auf die Gewässer. Neben niedrigen Wasserständen können hohe Wassertemperaturen zum Problem werden. Mit steigenden Temperaturen nimmt der Sauerstoffgehalt des Wassers ab, wodurch insbesondere Wasserlebewesen belastet werden können. Das Land verfügt für hohe Wassertemperaturen über ein mehrstufiges Handlungskonzept, mit dem unter anderem Wärmeeinleitungen reduziert werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuellen Entwicklungen zeigen damit, dass Niedrigwasser und Trockenheit nicht allein Fragen des Wetters oder des Gewässerschutzes sind. Für Kommunen wird der langfristige Umgang mit Wasser zunehmend zu einem Bestandteil der Klimaanpassung und der Sicherung der Daseinsvorsorge.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.bafg.de/SharedDocs/Downloads/DE/bfg_niedrigwasserbericht/2026/260813_nw_bericht.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BfG: Niedrigwasserbericht vom 13. August 2026 (PDF)</a></li>



<li><a href="https://www.bafg.de/DE/5_Informiert/2_Publikationen/Niedrigwasserbericht/niedrigwasserbericht_node.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BfG: Aktuelle Niedrigwasserberichte</a></li>



<li><a href="https://www.ufz.de/index.php?de=37937" target="_blank" rel="noreferrer noopener">UFZ: Dürremonitor Deutschland</a></li>



<li><a href="https://lfu.rlp.de/startseitenbeitraege/2026/lfu-hat-hitzefolgen-im-blick" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz: Hitzefolgen auf die Gewässer</a></li>



<li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/extremereignisseklimawandel/trockenheit-in-deutschland-fragen-antworten" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Umweltbundesamt: Trockenheit in Deutschland – Fragen und Antworten</a></li>



<li><a href="https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/hitze-schutz-duerre-wasserversorgung-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tagesschau: Kommunen fordern „Kraftakt“ für Wasserversorgung</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sondervermögen – Video 2: Moritz Petry (GStB Rheinland-Pfalz)</title>
		<link>https://ea-rlp.de/sondervermoegen-video-2-moritz-petry-gstb-rheinland-pfalz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2026 20:13:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sondervermögen für Kommunen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=20253</guid>

					<description><![CDATA[Mit den Regionalbudgets beginnt die praktische Umsetzung des Rheinland-Pfalz-Plans für Bildung, Klima und Infrastruktur. Erstmals stehen den Landkreisen und kreisfreien Städten feste Budgets zur Verfügung,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit den Regionalbudgets beginnt die praktische Umsetzung des Rheinland-Pfalz-Plans für Bildung, Klima und Infrastruktur. Erstmals stehen den Landkreisen und kreisfreien Städten feste Budgets zur Verfügung, mit denen sie gemeinsam mit ihren Kommunen langfristige Investitionen planen und umsetzen können. Doch worauf kommt es jetzt an? Welche Erwartungen verbinden die Kommunen mit dem Programm – und welche Herausforderungen gilt es zu bewältigen?</p>



<span id="more-20253"></span>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-kommunen/">» Projektseite „Sondervermögen für Kommunen“</a></strong></p>



<iframe loading="lazy" width="560" height="315" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/EvcnEClRiGA?si=OZMCKPubyxbak5ya" consent-required="18044" consent-by="services" consent-id="18045" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/EvcnEClRiGA?si=OZMCKPubyxbak5ya&amp;autoplay=1"></iframe><br>



<p class="wp-block-paragraph">In der zweiten Folge der Video-Reihe <strong>„Sondervermögen für Kommunen“</strong> spricht die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz mit <strong>Moritz Petry</strong>, Geschäftsführer des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz. Er erläutert, welche Chancen die Regionalbudgets eröffnen und warum eine strategische Planung für ihren Erfolg entscheidend ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein wichtiger Schritt gegen den Investitionsstau</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Aus Sicht des Gemeinde- und Städtebundes eröffnet das Sondervermögen den Kommunen einen finanziellen Handlungsspielraum, den sie aus eigenen Haushaltsmitteln vielfach nicht hätten. Zahlreiche notwendige Investitionen könnten nun deutlich früher umgesetzt werden, anstatt über Jahre verschoben zu werden.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Sie können unheimlich viele Investitionen stemmen, die ansonsten mehrere Jahre nach hinten geschoben worden wären und können so dabei helfen, einen Investitionsrückstand, der beträchtlich ist, auch ein Stück weit aufzufangen.“</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade angesichts des bundesweit hohen Investitionsrückstands sieht Petry darin eine große Chance, die kommunale Infrastruktur nachhaltig zu stärken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Umsetzung wird zur eigentlichen Herausforderung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Freude über zusätzliche Investitionsmittel erlebt Moritz Petry in Gesprächen mit Bürgermeisterinnen, Bürgermeistern und Verwaltungen aber auch viele Fragen zur praktischen Umsetzung. Personalengpässe, komplexe Vergabeverfahren und rechtliche Rahmenbedingungen beschäftigen die Kommunen ebenso wie die Frage, ob die zahlreichen Projekte in der verfügbaren Zeit tatsächlich umgesetzt werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach seiner Einschätzung wird es deshalb entscheidend darauf ankommen, die vorhandenen personellen Ressourcen möglichst effizient einzusetzen und die Verfahren pragmatisch zu gestalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Umsetzungskonzepte schaffen gemeinsame Prioritäten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Element des Rheinland-Pfalz-Plans sind die Regionalen Umsetzungskonzepte. Sie sollen sicherstellen, dass Landkreise, Verbandsgemeinden, Städte und Ortsgemeinden gemeinsam festlegen, welche Investitionen für ihre Region langfristig den größten Nutzen bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei geht es nach Auffassung von Moritz Petry nicht nur um einzelne Projekte, sondern um eine gemeinsame Strategie. Nachhaltigkeit, Klimaschutz und der demografische Wandel müssten ebenso berücksichtigt werden wie die Frage, welche Infrastruktur auch in mehreren Jahrzehnten noch benötigt werde. Nur wenn alle kommunalen Ebenen gemeinsam Prioritäten festlegen, könne das Sondervermögen seine volle Wirkung entfalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erst erhalten, dann erweitern</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für Moritz Petry steht fest, dass die zusätzlichen Mittel vor allem dort eingesetzt werden sollten, wo bestehende Infrastruktur modernisiert und dauerhaft gesichert werden kann. Vorrang hätten Schulen, Kindergärten, Feuerwehrhäuser sowie Maßnahmen des Brand- und Katastrophenschutzes.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Dieses Geld sollte zunächst einmal in den Gebäudebestand, in das, was wir schon haben, gesteckt werden. Dass wir erst mal die Pflichtaufgaben erledigen und dann kommt die Kür.“</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Vor einem „Wünsch-dir-was“ nach dem Gießkannenprinzip warnt Petry ausdrücklich. Entscheidend sei vielmehr, dass die Investitionen dort ankommen, wo sie den Bürgerinnen und Bürgern unmittelbar zugutekommen und einen langfristigen Nutzen entfalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Investitionen sichtbar machen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ob der Rheinland-Pfalz-Plan erfolgreich war, werde sich nach Auffassung von Moritz Petry nicht allein an den ausgegebenen Mitteln messen lassen. Entscheidend sei vielmehr, ob die Menschen die Verbesserungen in ihrem Alltag wahrnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sein Vorschlag: An Gebäuden und Einrichtungen, die mit Mitteln des Sondervermögens modernisiert oder errichtet wurden, könnten dauerhaft Hinweistafeln oder Plaketten angebracht werden. So werde sichtbar, welche Kraftanstrengung Land und Kommunen gemeinsam unternommen haben und welchen konkreten Nutzen die Investitionen vor Ort entfalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><em>Die nächsten Folgen der Video-Reihe</em></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><em>In den nächsten Folgen kommen weitere Expertinnen und Experten aus den kommunalen Spitzenverbänden sowie Landrätinnen und Landräte aus Rheinland-Pfalz zu Wort. Sie berichten über die Erarbeitung regionaler Umsetzungskonzepte und zeigen anhand konkreter Beispiele, wie die Regionalbudgets vor Ort erfolgreich eingesetzt werden können.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-kommunen/">» Projektseite „Sondervermögen für Kommunen“</a></strong><br><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-fuer-kommunen-inhaltsverzeichnis/"><strong>» Inhaltsverzeichnis zum Thema</strong></a><br><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-fuer-kommunen-videos/"><strong>» Video-Reihe zum Thema</strong></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einblicke aus erster Hand: Der Azubi-Blog der Verbandsgemeinde Wittlich-Land</title>
		<link>https://ea-rlp.de/einblicke-aus-erster-hand-der-azubi-blog-der-verbandsgemeinde-wittlich-land/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sören Damnitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digital-Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Landleben digital]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=20165</guid>

					<description><![CDATA[Wittlich (Eifel) – Klassische Stellenanzeigen erreichen junge Menschen oft nicht mehr. Die Verbandsgemeinde Wittlich-Land setzt deshalb auf den Azubi-Blog „W‑LAB“. In über 25 Beiträgen berichten&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Wittlich (Eifel) – Klassische Stellenanzeigen erreichen junge Menschen oft nicht mehr. Die Verbandsgemeinde Wittlich-Land setzt deshalb auf den Azubi-Blog „<a href="https://www.vg-wittlich-land.de/vg_wittlich_land/Aktuelles/Ausbildung%20in%20der%20Verbandsgemeinde%20Wittlich-Land/Azubi-Blog/">W‑LAB</a>“. In über 25 Beiträgen berichten Nachwuchskräfte hier eigenverantwortlich über ihren Alltag zwischen Studium in Mayen und Praxis im Bauamt. Das Projekt gibt ehrliche Einblicke in die Verwaltungswelt und senkt so die Hemmschwelle für potenzielle Bewerber. Mit minimalem technischem Aufwand stärkt die Kommune so ihre Arbeitgebermarke und bindet Talente frühzeitig ein.</p>



<span id="more-20165"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/07/40-digital-newsletter.jpg" alt class="wp-image-20167" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/07/40-digital-newsletter.jpg 600w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/07/40-digital-newsletter-400x267.jpg 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px"></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Von Azubis für Azubis – Nachwuchsförderung modern gedacht</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Fachkräftemangel stellt auch die öffentliche Verwaltung vor enorme Herausforderungen. Klassische Stellenanzeigen reichen heute oft nicht mehr aus, um junge Menschen für eine Ausbildung oder ein duales Studium zu begeistern. Die Verbandsgemeinde Wittlich-Land hat dies erkannt und den Azubi-Blog „W‑LAB“ ins Leben gerufen. Statt abstrakter Beschreibungen der Verwaltungslaufbahn erzählen hier die Auszubildenden selbst, was sie hautnah erleben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Blog – die Kurzform von Web-Log – fungiert wie ein öffentliches, digitales Tagebuch. Die Beiträge erscheinen in chronologischer Reihenfolge, wobei der aktuellste Text stets oben steht. Dieses Format ermöglicht eine persönliche und authentische Berichterstattung, vergleichbar einem Tagebuch. Es bietet Raum für Fotos, Erlebnisse und direkte Einblicke.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Technisch setzt die Kommune auf Einfachheit. Der <a href="https://www.vg-wittlich-land.de/vg_wittlich_land/Aktuelles/Ausbildung%20in%20der%20Verbandsgemeinde%20Wittlich-Land/Azubi-Blog/">Blog „W‑LAB“</a> ist kein eigenständiges System, sondern direkt in die bestehende Webseite der Verbandsgemeinde integriert. Diese Lösung spart Kosten und hält den Pflegeaufwand gering. In mittlerweile 25 Beiträgen dokumentieren die Nachwuchskräfte ihren Weg – von den ersten Tagen in der Verwaltung bis hin zu den Studienphasen an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Mayen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei geht es um mehr als nur Information. Der Blog dient als strategisches Instrument für das Personalmarketing. Er zeigt die Vielseitigkeit der Aufgaben in Bereichen wie dem Bauamt oder den Finanzen. Durch die digitale Veröffentlichung der Berichte schafft die Gemeinde Transparenz und positioniert sich als moderner Arbeitgeber, der dem Fachkräftemangel aktiv begegnet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beschreibung des Projektes</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verbandsgemeinde Wittlich-Land bildet kontinuierlich junge Menschen aus, um dem Fachkräftemangel im öffentlichen Dienst aktiv entgegenzuwirken. Um künftigen Bewerbern zu zeigen, was sie erwartet, wurde der Azubi-Blog auf der Website eingerichtet. Unter dem Hashtag #teamwittlichland teilen die Anwärter ihre persönlichen Erlebnisse als digitales Tagebuch. Die Idee: Einen realen Einblick in den Arbeitsalltag und das Studium geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beiträge im Blog sind so vielfältig wie die Ausbildung selbst. Die Autoren – die Azubis der verschiedenen Jahrgänge – schreiben über ganz unterschiedliche Themenfelder. Das Spektrum reicht von der nervenaufreibenden Prüfungsphase an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Mayen über den Wechsel zwischen Theorie und Praxis bis zur Einarbeitung in komplexe Fachbereiche wie das Bauamt oder die Finanzabteilung. Auch besondere Projekte finden im Blog Platz. So berichten die Auszubildenden von ihrer Teilnahme an den „Digiscouts“, bei der sie nach Digitalisierungspotenzialen in der Verwaltung suchten. Durch diesen Themenmix zeichnet das Format ein lebendiges Bild. Der Blog macht deutlich, dass die Ausbildung in einer modernen Kommunalverwaltung vielseitige Perspektiven bietet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie funktioniert es?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Azubi-Blog ist direkt in die Webseite der Verbandsgemeinde Wittlich-Land im Bereich „Ausbildung“ eingebunden. Sobald Neuigkeiten wie bestandene Prüfungen oder Abteilungswechsel anstehen, verfassen die Nachwuchskräfte eigenständig neue Beiträge. Diese erscheinen chronologisch als sogenannte „Volumes“ und dokumentieren so den gesamten Verlauf der Ausbildung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die inhaltliche Verantwortung und Redaktion liegen primär bei den Auszubildenden. Sie stimmen sich intern ab, wer das nächste Thema übernimmt, texten die Inhalte und erstellen dazu passende Fotos. Dabei reflektieren sie gleichzeitig ihre eigenen Lernfortschritte. Bevor ein Beitrag online geht, wird dieser mit den Ausbildungsverantwortlichen der Verwaltung abgestimmt, um datenschutzrechtliche Vorgaben im öffentlichen Dienst zu wahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Format ist als offener Blog gestaltet, der für jeden Interessierten – insbesondere Schulabgänger – frei zugänglich ist. Durch eine lockere Ansprache ohne Behördendeutsch werden die Inhalte authentisch vermittelt. Die Leser erhalten praxisnahe Einblicke, etwa wie man eine Zwischenprüfung in Mayen übersteht oder was einen in der Abteilung „Bürgerdienste“ erwartet. Mit jedem neuen Ausbildungsjahrgang wächst die Redaktion eigenständig weiter und bringt frische Sichtweisen in das Projekt ein. So bleibt das Format aktuell und nah an der Lebenswelt junger Talente.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="835" height="701" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/08/azubi-blog-wittlich.jpg" alt class="wp-image-20170" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/08/azubi-blog-wittlich.jpg 835w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/08/azubi-blog-wittlich-400x336.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/08/azubi-blog-wittlich-768x645.jpg 768w" sizes="(max-width: 835px) 100vw, 835px"></figure>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Der Azubi-Blog „<a href="https://www.vg-wittlich-land.de/vg_wittlich_land/Aktuelles/Ausbildung%20in%20der%20Verbandsgemeinde%20Wittlich-Land/Azubi-Blog/">W‑Lab</a>“ ist in die Webseite der Verbandgemeinde integriert. In 25 Kapiteln, so genannten Volumes, berichten die Auszubildenden der Verbandsgemeindeverwaltung Wittlich-Land über ihren Alltag.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was hat sich durch das Projekt geändert?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einführung des Azubi-Blogs hat das Image der Verbandsgemeinde Wittlich-Land nachhaltig verändert. Die Verwaltung präsentiert sich heute als transparenter und moderner Arbeitgeber. Durch die ehrlichen Berichte sinkt die Hemmschwelle für junge Menschen, sich im Rathaus zu bewerben. Potenzielle Kandidaten erhalten bereits im Vorfeld ein Bild von ihrem künftigen Arbeitsplatz und den Aufgaben in den verschiedenen Fachbereichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt fördert zudem die Eigenverantwortung der Nachwuchskräfte. Die Azubis steuern die Redaktion selbstständig und stärken so ihr Organisationstalent sowie ihre schriftliche Ausdrucksweise. Der Blog dient als Plattform, auf der sie ihre Lernfortschritte reflektieren und den Umgang mit digitalen Medien in einem professionellen Rahmen üben. Sie tragen damit aktiv zur Gestaltung der eigenen Arbeitgebermarke bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Innerhalb der Verwaltung hat sich die Vernetzung spürbar verbessert. Das „#teamwittlichland“ verbindet Anwärter aus unterschiedlichen Lehrjahren und Abteilungen. Auch die Sichtbarkeit der Ausbildung im gesamten Haus ist gestiegen. bekommen einen direkten Einblick, was „ihre“ Azubis in den anderen Abteilungen oder an der Fachhochschule eigentlich lernen. Das fördert die Wertschätzung für die Ausbildung im gesamten Haus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Vorteil liegt im Bereich des Wissensmanagements. Der Blog fungiert als informelles Archiv für künftige Jahrgänge. Neue Auszubildende können nachlesen, wie ihre Vorgänger Herausforderungen gemeistert haben. Diese Dokumentation nimmt Unsicherheiten und bietet eine wertvolle Orientierungshilfe für den Berufsstart.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt hat das Projekt die Identifikation der jungen Talente mit ihrer Verbandsgemeinde gestärkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">So wurde es gemacht</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Ziel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt verfolgt das Ziel, die Ausbildung in der Kommunalverwaltung transparenter und für junge Menschen greifbarer zu gestalten. Der Blog dient als authentisches Instrument für die Personalgewinnung. Er vermittelt potenziellen Bewerbern die vielseitigen Aufgabenbereiche und Karrieremöglichkeiten innerhalb der Verbandsgemeinde. Zudem soll das Format Hemmschwellen abbauen und einen realistischen Einblick in den Arbeitsalltag sowie das Studium an der Hochschule geben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorgehen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verwaltung hat den Auszubildenden eine eigene Plattform auf der offiziellen Homepage eingeräumt. Jeder neue Jahrgang wird von Beginn an in die Redaktion des Blogs („W‑LAB“) integriert. Die Anwärterinnen und Anwärter dokumentieren die Stationen ihrer Ausbildung in Form kurzer Erlebnisberichte, die als chronologische Ausgaben veröffentlicht werden. Der Prozess sieht eine kontinuierliche Übergabe der redaktionellen Verantwortung an die jeweils nachfolgenden Jahrgänge vor, um die Kontinuität des Blogs sicherzustellen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aufwand</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der finanzielle Aufwand für das Projekt ist gering. Die Verbandsgemeinde integrierte das Blog-Format direkt in die bestehende Website-Infrastruktur, sodass keine Kosten für zusätzliche Software oder externe Plattformen anfielen. Der personelle Aufwand liegt primär bei den Auszubildenden selbst. Sie verfassen die Texte und erstellen das Bildmaterial eigenverantwortlich während ihrer regulären Ausbildungszeit. Für die Ausbildungsverantwortlichen entsteht ein geringer zeitlicher Zusatzaufwand durch die abschließende Prüfung der Beiträge auf Datenschutz und Verschwiegenheitspflicht vor der Veröffentlichung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verantwortliche</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erstellung der Inhalte liegt federführend in den Händen der Auszubildenden der Verbandsgemeinde. Sie übernehmen die Themenfindung, verfassen die Artikel und erstellen das Bildmaterial. Das Team organisiert die redaktionellen Abläufe dabei intern selbstständig. Die Mitarbeitenden im Bereich Personal und Ausbildung unterstützen den Nachwuchs beratend und koordinieren das Projekt. Zudem übernehmen sie die finale Freigabe der Beiträge. So stellen sie sicher, dass alle gesetzlichen Vorgaben, insbesondere zum Datenschutz und zur Verschwiegenheitspflicht, eingehalten werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erfolgsfaktoren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein entscheidender Faktor ist die Kommunikation auf Augenhöhe. Da die Beiträge direkt von der Zielgruppe für die Zielgruppe stammen, genießt der Blog eine hohe Glaubwürdigkeit. Die bewusst gewählte, niedrigschwellige Sprache verzichtet auf kompliziertes Behördendeutsch und macht die Inhalte für Schulabgänger leicht zugänglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem sichert das generationenübergreifende Konzept die Kontinuität des Projekts. Die fließende Übergabe der redaktionellen Verantwortung an den jeweils nächsten Ausbildungsjahrgang hält das Format dauerhaft lebendig. Ein weiterer Pluspunkt ist die hohe Eigenverantwortung der Nachwuchskräfte. Dieser Vertrauensvorschuss seitens der Verwaltung stärkt die Identifikation der Azubis mit ihrem Arbeitgeber und fördert gleichzeitig wichtige digitale Kompetenzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Stolpersteine</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine zentrale Herausforderung ist die Kontinuität der Berichterstattung während intensiver Lernphasen. Besonders während der Hauptlehrgänge oder Prüfungszeiten an der Hochschule in Mayen bleibt oft wenig Zeit für die Redaktionsarbeit. Hier braucht es eine vorausschauende Planung und enge Abstimmung innerhalb der Azubi-Gruppe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer kritischer Punkt ist die Einhaltung von Datenschutz und Verschwiegenheitspflicht. Berichte aus sensiblen Fachbereichen dürfen keine vertraulichen Informationen enthalten. Um dieses Risiko zu minimieren, hat die Verwaltung einen festen Korrekturprozess etabliert. Jeder Artikel durchläuft vor der Veröffentlichung eine Prüfung durch die Ausbildungsverantwortlichen. Dieser Zwischenschritt sorgt für die notwendige rechtliche Sicherheit und schützt sowohl die Auszubildenden als auch die Verwaltung vor Fehlern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ansprechpartner</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sollten Sie Fragen zum Projekt oder zur Ausbildung haben, können Sie sich an folgende Ansprechpartnerin wenden: </p>



<p class="wp-block-paragraph">Verbandsgemeinde Wittlich-Land <br>Carina Alt-Linden <br>Telefon: 06571 / 107 – 132 <br>E‑Mail: <a href="mailto:carina.alt-linden@vg-wittlich-land.de">carina.alt-linden@vg-wittlich-land.de</a></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für die Redaktion des Digital-Newsletters ist die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e. V. verantwortlich.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<p class="wp-block-paragraph">Der „Digital-Newsletter“ wird unterstützt von:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="427" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-1280x427.png" alt class="wp-image-14907" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-1280x427.png 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-1024x341.png 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-400x133.png 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-768x256.png 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-1536x512.png 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-2048x683.png 2048w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Teile dieses Artikels wurden auf Basis von Änderungsvorschlägen einer KI-Assistentin überarbeitet, um den Text präziser und lesefreundlicher zu gestalten.</p>



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