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	<title>Entwicklungsagentur</title>
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		<title>Bendorf: Kita-Organisation dank Digitalisierung für Verwaltung und Eltern einfacher machen</title>
		<link>https://ea-rlp.de/bendorf-kita-organisation-dank-digitalisierung-fuer-verwaltung-und-eltern-einfacher-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sören Damnitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digital-Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Landleben digital]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbetreuung]]></category>
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					<description><![CDATA[Bendorf (Kreis Mayen-Koblenz) – Die Stadt Bendorf am Rhein digitalisiert ihre Kita-Landschaft konsequent. Seit 2025 bündelt die Kommune die Anmeldung für Eltern und das interne&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Bendorf (Kreis Mayen-Koblenz) – Die Stadt Bendorf am Rhein digitalisiert ihre Kita-Landschaft konsequent. Seit 2025 bündelt die Kommune die Anmeldung für Eltern und das interne Management aller neun Einrichtungen auf einer zentralen Plattform. Das System integriert sowohl kommunale als auch kirchliche Kitas. Die Stadtverwaltung gewinnt valide Planungsdaten, Eltern können von zu Hause aus ihre Kinder anmelden und die Kita-Leitungen benötigen durch automatisierte Abläufe deutlich weniger Zeit für die Verwaltung.</p>



<span id="more-20800"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="400" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/42-digital-newsletter.png" alt class="wp-image-20801" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/42-digital-newsletter.png 600w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/42-digital-newsletter-400x267.png 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px"></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Digitale Kita-Anmeldung bereits seit 2022</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bendorfer Stadtgebiet liegen insgesamt neun Kitas. Vier davon sind in kommunaler Trägerschaft, eine wird von der evangelischen Kirche betrieben und vier weitere von der katholischen. Jede davon hat unterschiedliche pädagogische Konzepte und Öffnungszeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Eltern bedeutete diese Vielfalt lange Zeit neben vielen Wahlmöglichkeiten auch einen hohen Rechercheaufwand. Anmeldungen mussten bei jeder Kita einzeln eingereicht werden, was zu massiven Mehrfachanmeldungen und unübersichtlichen Wartelisten führte. Die Stadtverwaltung und die Träger glichen diese Listen regelmäßig händisch ab, um freie Plätze vergeben zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits seit 2022 nutzte die Stadt daher mit „Little Bird“ ein Online-Portal für die Kita-Anmeldung. Eltern konnten sich seitdem über die neun Kitas im Bendorfer Stadtgebiet und ihre unterschiedlichen Konzepte informieren. Eltern konnten sich dann mit einem Formular direkt für mehrere Kitas anmelden. Auf Seiten der Kitas mussten nicht mehr mehrere Anmelde- und Wartelisten parallel gepflegt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig wurde in den kommunalen Kitas für das interne Kita-Management, also z.B. für die Dokumentation und die Lerntagebücher der betreuten Kinder, die digitale Plattform „Kitaplus“ eingeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">2025 erfolgte dann der Zusammenschluss beider Systeme: Heute deckt die Plattform den gesamten Prozess zentral ab – von der ersten Online-Anfrage der Eltern über die pädagogische Dokumentation bis hin zur statistischen Auswertung für die Verwaltung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beschreibung des Projektes</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stadt Bendorf verfolgt das Ziel, Verwaltungsprozesse durch Digitalisierung konsequent effizienter zu gestalten. Bei der Arbeit mit der internen Management-Plattform zeigten sich schnell die Vorteile der Digitalisierung: Das Führen von Lerntagebüchern, die Dokumentation oder auch die Abrechnung konnten schneller und einfacher erledigt werden. Auch die digitale Kita-Anmeldung über „<a href="https://www.little-bird.de/">Littlebird</a>“ stieß bei den Eltern auf positive Resonanz und vereinfachte die Pflege der Anmelde- und Wartelisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daher entstand schon früh der Wunsch, beide Systeme zu kombinieren, um Systembrüche zu vermeiden. Das war zunächst nicht möglich: Für das interne Kita-Management wurde bereits „<a href="https://kitaplus.de/">Kitaplus</a>“ verwendet. Die Software bot jedoch noch nicht die nötigen Funktionen für ein umfassendes System zur Darstellung der Kitas sowie zur Anmeldung. „Little Bird“ auf der anderen Seite bot anfangs nicht den nötigen Umfang für die interne Organisation. Gleichzeitig verwendeten die freien Träger andere Managementsysteme als die Kommune.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem der Softwareentwickler von „Kitaplus“ die Plattform um die notwendigen Funktionen für die Eltern-Anmeldung erweitert hatte, starteten die Beteiligten die Umsetzung. In mehreren Abstimmungsrunden klärten die Träger rechtliche und organisatorische Fragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Baustein der Umsetzung war die Qualifizierung des Personals. Die Stadtverwaltung organisierte Schulungen für die Kita-Mitarbeitenden und unterstützte sie dabei, ihre Einrichtungen im neuen Online-Portal ansprechend zu präsentieren. Den komplexesten Teil des Projekts bildete die Datenmigration: Um Fehler bei den bestehenden Warte- und Anmeldelisten auszuschließen, kontrollierten die Verantwortlichen die Datensätze mehrfach und überführten sie teils händisch in das neue System.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Projektsteuerung lag in den Händen eines Tandems aus der Kita-Verantwortlichen und dem Digitalkoordinator der Stadt. Diese Struktur sicherte die Verzahnung von pädagogischer Fachexpertise und IT-technischem Know-how.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie funktioniert es?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Plattform „<a href="https://bendorf.anmeldeportal.kitaplus.de/">Kitaplus</a>“ fungiert als zentrale digitale Schnittstelle und bündelt alle relevanten Daten für Eltern, pädagogische Fachkräfte und die Stadtverwaltung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eltern finden auf einem öffentlichen Portal Informationen zu allen neun Kitas im Stadtgebiet. Durch eine Filterfunktion können Eltern gezielte Einrichtungen nach Trägerart, dem Alter der betreuten Kinder oder den gewünschten Betreuungszeiten finden. Eine interaktive Karte erleichtert die räumliche Orientierung. Jede Kita präsentiert sich zudem mit einem detaillierten Profil, das Auskunft über das pädagogische Konzept, das Verpflegungsangebot und die verfügbaren Betreuungsmodelle liefert.<br>Für die Anmeldung ihrer Kinder erstellen Eltern zunächst ein Benutzerkonto und können dann ihre Kinder für mehrere Wunschkitas voranmelden. Nachrichten über die Platzvergabe erhalten sie papierlos über das Portal. Der eigentliche Vertragsschluss erfolgt weiterhin persönlich vor Ort in der jeweiligen Einrichtung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Fachkräfte in den Kitas bietet die Software umfangreiche Werkzeuge für die tägliche Arbeit: Im pädagogischen Bereich umfasst dies digitale Gruppen- und Lerntagebücher zur Dokumentation der Kindesentwicklung. Im organisatorischen Bereich unterstützt das System bei der Dienst- und Urlaubsplanung sowie bei der automatisierten Abrechnung von Verpflegungspauschalen. Da alle Träger im Stadtgebiet das gleiche System nutzen, erkennt die Software automatisch Mehrfachanmeldungen. Der händische Abgleich von Wartelisten zwischen den verschiedenen Einrichtungen entfällt somit komplett.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stadtverwaltung nutzt das Portal schließlich zur strategischen Übersicht und Planung. Über ein Dashboard lassen sich tagesaktuelle Statistiken, Planzahlen und Monatsmeldungen abrufen und so der Bedarf fundiert planen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da das System die externe Anmeldung und die interne Verwaltung in einer Lösung vereint, gehören fehleranfällige Schnittstellen zwischen verschiedenen Programmen der Vergangenheit an.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1015" height="888" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/kita-portraet.png" alt class="wp-image-20803" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/kita-portraet.png 1015w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/kita-portraet-400x350.png 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/kita-portraet-768x672.png 768w" sizes="(max-width: 1015px) 100vw, 1015px"></figure>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Jede Kita wird auf dem <a href="https://bendorf.anmeldeportal.kitaplus.de/">Portal</a> mit einem ausführlichen Porträt vorgestellt. So finden interessierte Eltern alle nötigen Infos zu Betreuungsformen, pädagogischem Konzept, Verpflegungsangeboten und noch viel mehr.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was hat sich durch das Projekt geändert?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Eltern haben einen besseren Überblick über die <a href="https://bendorf.anmeldeportal.kitaplus.de/#kita-finden">unterschiedlichen Betreuungsangebote</a> in der Stadt und können ihre Kinder niedrigschwellig bei ihren Wunschkitas anmelden, ganz einfach vom heimischen Computer aus. Nachrichten über die Vergabe von Plätzen erhalten sie direkt über das Portal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den Kita-Leitungen fallen durch das digitale Verfahren Stapel von Anmeldebögen, das händische Pflegen von Wartelisten sowie die Kontrolle nach Mehrfachanmeldungen weg. Die Vergabe von Plätzen kann viel schneller erfolgen. Da die Software Mehrfachanmeldungen automatisch erkennt, reduziert sich der Abstimmungsaufwand zwischen den Leitungen der neun Einrichtungen erheblich. Die Platzvergabe erfolgt dadurch effizienter.<br>Gleichzeitig können administrative Arbeiten wie das Führen von Gruppentagebüchern oder die Personalplanung effizienter digital geleistet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stadtverwaltung profitiert von einer präzisen Datenbasis und übersichtlichen Statistiken. Schnittstellenprobleme zwischen verschiedenen Software-Lösungen gehören der Vergangenheit an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">So wurde es gemacht</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Ziel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stadt Bendorf suchte eine einheitliche digitale Lösung für alle neun Kindertagesstätten im Stadtgebiet. Ziel war es, Systembrüche zwischen der Online-Anmeldung und der internen Verwaltung zu schließen. Das System sollte die Kitas sowohl attraktiv nach außen darstellen, für Eltern komfortabel und niedrigschwellig nutzbar sein und für die Kita-Mitarbeitenden sowie die Stadtverwaltung die administrative Arbeit möglichst vereinfachen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorgehen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst wurde 2022 aufgrund der Lage auf dem Software-Markt auf zwei unterschiedliche Systeme intern und extern gesetzt: Für die interne Organisation der kommunalen Kitas wurde bereits früh mit „Kitaplus“ gearbeitet. Leider fehlte dieser Software damals die nötige Funktion, um Eltern die digitale Anmeldung zu ermöglichen. Zudem verwendeten die unterschiedlichen Träger unterschiedliche Verwaltungsprogramme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Kita-Anmeldung wurde daher zunächst die Plattform „<a href="https://www.little-bird.de/">Little Bird</a>“ verwendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem der Entwickler von „<a href="https://kitaplus.de/">Kitaplus</a>“ das System um ein Anmelde-Modul erweitert hatte, fiel die Entscheidung für eine einheitliche Gesamtlösung. Ziel war es, Schnittstellenprobleme und den doppelten Pflegeaufwand dauerhaft zu beenden. Die Stadtverwaltung suchte daraufhin den Dialog mit der evangelischen und katholischen Kirche. In gemeinsamen Abstimmungsrunden klärten die Träger rechtliche Fragen sowie die besonderen Anforderungen an den kirchlichen Datenschutz.<br>Durch die positiven Erfahrungen mit der gemeinsamen Lösung zur <a href="https://bendorf.anmeldeportal.kitaplus.de/">Kita-Anmeldung</a> herrschte früh eine generelle Bereitschaft, das Thema gemeinsam anzugehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Umsetzungsphase organisierte die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit dem IT-Dienstleister Schulungen für das Kita-Personal. Die Mitarbeitenden lernten den Umgang mit der neuen Software und erhielten Unterstützung bei der redaktionellen Gestaltung der Profile für das Online-Portal. Den Abschluss bildete die Migration der vorhandenen Daten. Da die Anmelde- und Wartelisten fehlerfrei übernommen werden mussten, kontrollierten die Projektverantwortlichen die Übertragung mehrfach händisch. 2025 erfolgte schließlich die vollständige Umstellung auf das integrierte System.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aufwand</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kosten für die Einrichtung des einheitlichen Portals für die neun Kindertagesstätten belaufen sich auf rund 5.000 Euro. Hinzu kommen jährliche Gebühren für das Hosting der Plattform sowie für das Analysemodul zur statistischen Auswertung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den finanziellen Mitteln erforderte das Projekt personelle Kapazitäten in der Stadtverwaltung und in den Einrichtungen. Neben den Abstimmungsgesprächen und Schulungen entfiel der größte zeitliche Aufwand auf die Migration der Bestandsdaten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verantwortliche</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Projektsteuerung waren der Digitalkoordinator sowie die Verantwortliche für die Kitas in der Stadtverwaltung verantwortlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kita-Verantwortliche koordinierte die Kommunikation mit den neun Einrichtungen, überwachte die händische Datenmigration und unterstützte die Kitas bei der inhaltlichen Gestaltung ihrer Online-Profile.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Digitalkoordinator verantwortete die technischen Rahmenbedingungen, den Datenschutz sowie die Kontrolle des IT-Dienstleisters. Er fungierte zudem als zentraler Ansprechpartner für die Datenschutzbeauftragten der kirchlichen Träger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die technische Implementierung des Systems und den laufenden Support übernahm der externe IT-Dienstleister. Die städtische IT-Abteilung begleitete den Prozess und stellt den technischen Zugriff für die Kita-Leitungen sicher.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erfolgsfaktoren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig war die frühzeitige Einbindung der kirchlichen Träger, um rechtliche und organisatorische Fragen zum Datenschutz vorab zu klären.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Förderlich war zudem die hohe digitale Bereitschaft in den Einrichtungen: Da viele Kitas bereits Management-Software nutzten, kam der Impuls für ein einheitliches System direkt aus der Praxis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Faktor war die klare Kommunikationsstruktur. Die Kita-Leitungen erhielten durch gezielte Schulungen die nötige Sicherheit im Umgang mit der neuen Technik. In der Verwaltung hatten sie eine einheitliche Ansprechpartnerin für die inhaltliche Umstellung. Die Fragen der anderen Träger zur Technik und zum Datenschutz wurden vom Digitalkoordinator übernommen, so dass auch hier ein einheitlicher Ansprechpartner vorhanden war.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Stolpersteine</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht alle Kita-Leitungen waren anfänglich mit dem neuen System einverstanden. Die Stadtverwaltung räumte diese Bedenken durch eine transparente Kommunikation aus, bei welcher der konkrete Nutzen für die tägliche Arbeit im Vordergrund stand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Koordination mit den freien Trägern erwies sich aufgrund unterschiedlicher organisatorischer und datenschutzrechtlicher Anforderungen als komplex. Hier halfen frühzeitige Gespräche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine technische Hürde bildete die Migration der Bestandsdaten aus dem alten System. Da die Warte- und Anmeldelisten fehlerfrei übernommen werden mussten, war eine zeitintensive händische Kontrolle der Datensätze notwendig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ansprechpartner</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sollten Sie Fragen zum Projekt haben, können Sie sich an folgenden Ansprechpartner wenden:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stadtverwaltung Bendorf</strong><br>Digitalkoordination<br>Jörg Peter<br>Tel: 02622 703–113<br>E‑Mail: <a href="mailto:joerg.peter@bendorf.de">joerg.peter@bendorf.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stadtverwaltung Bendorf</strong><br>Kindertagesstätten<br>Michaela Höfer<br>Tel: 02622 703–160<br>E‑Mail: <a href="mailto:michaela.hoefer@bendorf.de">michaela.hoefer@bendorf.de</a></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für die Redaktion des Digital-Newsletters ist die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e. V. verantwortlich.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<p class="wp-block-paragraph">Der „Digital-Newsletter“ wird unterstützt von:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="427" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-1280x427.png" alt class="wp-image-14907" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-1280x427.png 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-1024x341.png 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-400x133.png 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-768x256.png 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-1536x512.png 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-2048x683.png 2048w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Teile dieses Artikels wurden auf Basis von Änderungsvorschlägen einer KI-Assistentin überarbeitet, um den Text präziser und lesefreundlicher zu gestalten.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Demografischer Wandel: Kommunen stehen vor unterschiedlichen Herausforderungen</title>
		<link>https://ea-rlp.de/demografischer-wandel-kommunen-stehen-vor-unterschiedlichen-herausforderungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Weniger Geburten, eine steigende Lebenserwartung, Migration und der Eintritt der Babyboomer in den Ruhestand verändern die Bevölkerungsstruktur Deutschlands. Welche Folgen das hat, unterscheidet sich jedoch&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Weniger Geburten, eine steigende Lebenserwartung, Migration und der Eintritt der Babyboomer in den Ruhestand verändern die Bevölkerungsstruktur Deutschlands. Welche Folgen das hat, unterscheidet sich jedoch regional erheblich. Ein umfassend aktualisiertes Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), entstanden in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB), bündelt aktuelle Daten, Forschungsbefunde und Debatten zum demografischen Wandel.</p>



<span id="more-20812"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="853" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/demografie-pexels-rdne-6148877-1280x853.jpg" alt="Illustration Demografie: Zusammenleben mehrerer Generationen" class="wp-image-20815" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/demografie-pexels-rdne-6148877-1280x853.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/demografie-pexels-rdne-6148877-1024x683.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/demografie-pexels-rdne-6148877-400x267.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/demografie-pexels-rdne-6148877-768x512.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/demografie-pexels-rdne-6148877-1536x1024.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/demografie-pexels-rdne-6148877-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Foto: RDNE Stock project / Pexels</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Angebot reicht von Geburtenentwicklung und Lebenserwartung über Migration und Binnenwanderung bis zu Arbeitsmarkt, Pflege, Generationengerechtigkeit und Altersbildern. Eigene Beiträge widmen sich den regionalen Unterschieden und den Auswirkungen auf die Kommunen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Demografischer Wandel findet in Städten und Gemeinden statt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade aus kommunaler Perspektive lohnt sich der Blick auf die regionalen Entwicklungen. Denn Deutschland altert und verändert sich nicht überall gleichermaßen. Regionen mit vergleichsweise junger und teilweise noch wachsender Bevölkerung stehen solchen gegenüber, in denen die Einwohnerzahl stagniert oder zurückgeht und die Alterung bereits deutlich weiter fortgeschritten ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für diese Unterschiede sind Wanderungsbewegungen von besonderer Bedeutung. Vor allem die Zu- und Abwanderung jüngerer Menschen kann die Altersstruktur einer Region langfristig verändern. Damit stellt sich für Städte und Gemeinden die Aufgabe, ihre Infrastruktur und Angebote an sehr unterschiedliche Entwicklungen anzupassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der demografische Wandel berührt dabei zahlreiche Bereiche der kommunalen Daseinsvorsorge. Eine älter werdende Bevölkerung verändert beispielsweise Anforderungen an Mobilität, Wohnen, Gesundheitsversorgung und Pflege. Sinkende oder steigende Einwohnerzahlen wirken sich auf die Auslastung von Schulen, Kitas, technischen Infrastrukturen und anderen öffentlichen Einrichtungen aus. Gleichzeitig verschärft der Eintritt geburtenstarker Jahrgänge in den Ruhestand den Fachkräftebedarf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die kommunalen Finanzen sind betroffen. Das bpb-Dossier zeigt, dass bei schrumpfender Bevölkerung Einnahmen und Zuweisungen zurückgehen können, während gleichzeitig Sozial- und Personalausgaben sowie Aufwendungen für den Umbau und Erhalt von Infrastruktur steigen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Dossier bietet damit nicht nur einen Überblick über die demografische Entwicklung in Deutschland, sondern zahlreiche Ansatzpunkte für die Frage, wie Kommunen mit unterschiedlichen Bevölkerungsentwicklungen umgehen können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Aus Politik und Zeitgeschichte“: Demografie</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Vertiefung bietet die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ (APuZ). Unter dem Titel „Demografie“ beleuchtet sie das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Beiträge beschäftigen sich unter anderem mit den regionalen Disparitäten der Bevölkerungsentwicklung in Deutschland, der Bedeutung von Migration und den wirtschaftlichen Folgen des demografischen Wandels. Dabei wird auch deutlich: Alterung und Bevölkerungsentwicklung sind keine rein statistischen Phänomene. Sie beeinflussen wirtschaftliche Entwicklung, gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Voraussetzungen für öffentliche Daseinsvorsorge.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.bpb.de/themen/soziale-lage/demografischer-wandel/" target="_blank" rel="noopener">Zum Online-Dossier „Demografischer Wandel“</a></li>



<li><a href="https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/demografie-2026/" target="_blank" rel="noopener">Download: Aus Politik und Zeitgeschichte – Demografie (PDF, 56 S., 5,1 MB)</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ÖV-Atlas 2026: Rheinland-Pfalz punktet beim ÖPNV im ländlichen Raum</title>
		<link>https://ea-rlp.de/oev-atlas-2026-rheinland-pfalz-punktet-beim-oepnv-im-laendlichen-raum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=20805</guid>

					<description><![CDATA[Wie gut sind die Menschen in Deutschland mit Bus und Bahn angebunden? Der neue ÖV-Atlas 2026 von Agora Verkehrswende macht die Qualität des öffentlichen Verkehrs&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wie gut sind die Menschen in Deutschland mit Bus und Bahn angebunden? Der neue ÖV-Atlas 2026 von Agora Verkehrswende macht die Qualität des öffentlichen Verkehrs bundesweit vergleichbar – für rund 400 Kreise und knapp 11.000 Gemeinden. Besonders interessant ist der Blick auf Rheinland-Pfalz: Beim ÖPNV im ländlichen Raum schneidet das Land im bundesweiten Vergleich besonders gut ab.</p>



<span id="more-20805"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.agora-verkehrswende.de/veroeffentlichungen/oev-atlas-2026" target="_blank" rel=" noopener"><img decoding="async" width="743" height="748" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/agora.jpg" alt="Karte Abdeckung ÖPNV in Rheinland-Pfalz" class="wp-image-20809" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/agora.jpg 743w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/agora-397x400.jpg 397w" sizes="(max-width: 743px) 100vw, 743px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Agora Verkehrswende / Plan4Better, ÖV-Atlas 2026</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Grundlage des Atlas sind bundesweite Fahrplandaten, die mit Bevölkerungsdaten des Zensus verknüpft wurden. Bewertet werden die Entfernung zur nächsten Haltestelle, die Taktdichte und die Art des Verkehrsmittels. Daraus ergeben sich ÖV-Güteklassen von A für die beste bis F für die schwächste Anbindung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bundesweit zeigen die Ergebnisse deutliche Unterschiede. Rund 30 Millionen Menschen leben an Orten mit einer Anbindung der beiden besten Güteklassen A oder B. Gleichzeitig haben 21 Millionen Menschen an ihrem Wohnort kein Angebot, das mindestens die Güteklasse D erreicht – eine Qualität, die laut Agora Verkehrswende außerhalb der Großstädte als gutes Grundangebot gelten kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Rheinland-Pfalz mit geringstem Stadt-Land-Abstand</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bemerkenswert ist das Ergebnis für Rheinland-Pfalz. Hier ist der Abstand zwischen Stadt und Land bei der Qualität des öffentlichen Verkehrs bundesweit am geringsten. Der ländliche Raum erreicht im Durchschnitt die Güteklasse D; lediglich fünf Prozent der dort lebenden Bevölkerung können keiner Güteklasse zugeordnet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Agora Verkehrswende verweist in diesem Zusammenhang auch auf die Entwicklung des ÖPNV im Land: Rheinland-Pfalz gehörte zu den Pionieren des integralen Taktfahrplans und übertrug diesen bereits in den 1990er-Jahren vom Schienenpersonennahverkehr auf Regionalbuslinien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch beim Blick auf ein Mindestangebot fällt Rheinland-Pfalz auf. Gemeinden, die für mindestens 95 Prozent ihrer Bevölkerung die Güteklasse F oder besser erreichen, häufen sich insbesondere in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Selbst dünn besiedelte Landkreise in Rheinland-Pfalz erreichen diese Schwelle. Für Agora zeigt dies, dass die Qualität des ÖPNV nicht allein von der Siedlungsstruktur abhängt, sondern auch von den Angebotskonzepten der Aufgabenträger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der interaktive ÖV-Atlas 2026 ermöglicht es, die Ergebnisse bis auf Gemeindeebene zu betrachten und damit auch Unterschiede innerhalb von Rheinland-Pfalz sichtbar zu machen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Autonome Angebote als Perspektive für den ländlichen Raum</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wie sich der öffentliche Verkehr künftig weiterentwickeln könnte, beleuchtet Agora Verkehrswende in einem weiteren aktuellen Diskussionspapier. Im Mittelpunkt stehen automatisierte Bahnen, fahrerlose Busse und On-Demand-Shuttles.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade für ländliche Räume sieht das Papier Potenziale: Fahrerlose On-Demand-Angebote könnten bestehende Linien dort ergänzen, wo die Nachfrage gering ist oder klassische Angebote an ihre Grenzen stoßen. Agora Verkehrswende plädiert dafür, nach zahlreichen Pilotprojekten den Übergang in den Regelbetrieb vorzubereiten und dafür größere Modellregionen in Stadt und Land aufzubauen. Neben technischen Fragen geht es dabei insbesondere um Finanzierung, Regulierung und die Integration autonomer Angebote in bestehende ÖPNV-Systeme. Damit eröffnet sich auch für ländlich geprägte Regionen die Frage, wie ein bereits vorhandenes Bus- und Bahnangebot künftig durch flexible und automatisierte Mobilitätsangebote ergänzt werden kann.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.agora-verkehrswende.de/veroeffentlichungen/oev-atlas-2026" target="_blank" rel="noopener">Zum ÖV-Atlas 2026</a></li>



<li><a href="https://www.agora-verkehrswende.de/veroeffentlichungen/deutschland-als-leitmarkt-und-leitanbieter-fuer-autonomen-oeffentlichen-nahverkehr" target="_blank" rel="noopener">Download: Diskussionspapier autonomer ÖPNV (PDF, 46 Seiten, 3,7 MB)</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Städte kühler gestalten: Kommunen auf kommende Hitzeperioden vorbereiten</title>
		<link>https://ea-rlp.de/staedte-kuehler-gestalten-kommunen-auf-kommende-hitzeperioden-vorbereiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2026 15:09:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=20774</guid>

					<description><![CDATA[Der Sommer 2026 ist zu Ende. Die Hitzeperioden der vergangenen Monate haben jedoch erneut gezeigt, dass die Anpassung an hohe Temperaturen für Städte und Gemeinden&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Sommer 2026 ist zu Ende. Die Hitzeperioden der vergangenen Monate haben jedoch erneut gezeigt, dass die Anpassung an hohe Temperaturen für Städte und Gemeinden zu einer dauerhaften Aufgabe wird. Hitze belastet Menschen, Infrastruktur und Stadtgrün gleichermaßen. Besonders dicht bebaute Quartiere können sich stark aufheizen und nachts nur langsam abkühlen.</p>



<span id="more-20774"></span>



<figure class="wp-block-image size-medium"><a href="https://www.bdla.de/de/publikationen/downloads-bestellungen" target="_blank" rel=" noopener"><img decoding="async" width="736" height="1024" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/staedte-kuehler-gestalten-736x1024.jpg" alt="Cover: bdla" class="wp-image-20777" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/staedte-kuehler-gestalten-736x1024.jpg 736w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/staedte-kuehler-gestalten-288x400.jpg 288w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/staedte-kuehler-gestalten.jpg 759w" sizes="(max-width: 736px) 100vw, 736px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Illustration: bdla</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wie Kommunen ihre Städte und Ortskerne widerstandsfähiger gegen Hitze gestalten können, zeigt der Bund Deutscher Landschaftsarchitekt:innen (bdla) in seiner im August veröffentlichten Broschüre „Städte kühler gestalten“. Sie bündelt 20 Empfehlungen für Kommunen im Hitzestress und richtet den Blick insbesondere auf naturbasierte Lösungen und eine klimaangepasste Gestaltung von Stadt- und Freiräumen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Konsequenzen des Nichthandelns</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Publikation „Hitzestress in Städten: Konsequenzen des Nichthandelns“ des Bundesinstituts für Bau‑, Stadt- und Raumforschung (BBSR) ergänzt diese praktische Perspektive. Sie betrachtet die andere Seite der kommunalen Klimaanpassung: Welche Folgen sind zu erwarten, wenn auf zunehmenden Hitzestress nicht oder nicht ausreichend reagiert wird? Zum kalendarischen Herbstanfang lohnt deshalb nicht nur der Rückblick auf den vergangenen Sommer. Für Kommunen stellt sich vor allem die Frage, welche Konsequenzen sie daraus für die Gestaltung ihrer Städte und Gemeinden und für die Vorbereitung auf kommende Hitzeperioden ziehen können.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.bdla.de/de/publikationen/downloads-bestellungen" target="_blank" rel="noopener">Download: Städte kühler gestalten (PDF, 12 Seiten, 3,1 MB</a></li>



<li><a href="https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/veroeffentlichungen/bbsr-online/2026/bbsr-online-31-2026-dl.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2" target="_blank" rel="noopener">Download: Hitzestress in Städten. Konsequenzen des Nichthandelns (PDF, 55 Seiten, 3 MB)</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Kommunales Crowdfunding: Dritte Sammelphase ist gestartet</title>
		<link>https://ea-rlp.de/kommunales-crowdfunding-dritte-sammelphase-ist-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2026 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=20770</guid>

					<description><![CDATA[Zwei neue Ideen aus Rheinland-Pfalz setzen auf gemeinschaftliche Unterstützung: Die dritte Runde des EA-Modellprojekts „Kommunales Crowdfunding“ ist in die Sammelphase gestartet. Bis zum 21. Dezember&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Zwei neue Ideen aus Rheinland-Pfalz setzen auf gemeinschaftliche Unterstützung: Die dritte Runde des EA-Modellprojekts „Kommunales Crowdfunding“ ist in die Sammelphase gestartet. Bis zum 21. Dezember 2026 wollen zwei Projektteams jeweils 5.000 Euro für ihre Vorhaben einwerben.</p>



<span id="more-20770"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="853" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/crowdfunding-1280x853.jpg" alt="Video-Dreh Horhausen" class="wp-image-20772" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/crowdfunding-1280x853.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/crowdfunding-1024x682.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/crowdfunding-400x267.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/crowdfunding-768x512.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/crowdfunding.jpg 1400w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Video-Dreh in Horhausen. Foto: Sascha Ditscher</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In Odernheim am Glan soll die Glananlage mit neuen Sitzgelegenheiten und einer Hollywoodschaukel aufgewertet und damit als Treffpunkt attraktiver werden. Die Ortsgemeinden des Kirchspiels Horhausen möchten eine Nachbarschaftshilfe aufbauen und benötigen dafür unter anderem die entsprechende technische Ausstattung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterstützt werden beide Vorhaben durch das Co-Funding regionaler Banken: In Horhausen beteiligt sich die Westerwald Bank, in Odernheim die Volksbank Kaiserslautern. Damit kann die Unterstützung aus der Bevölkerung zusätzlich verstärkt werden. Wird die angestrebte Summe von 5.000 Euro nicht erreicht, erhalten die Unterstützerinnen und Unterstützer ihr Geld zurück. Ein neues Video von ok4.tv stellt beide Projekte vor. Jetzt heißt es wieder: Viele schaffen mehr!</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=w2ZqZiSCy8U" target="_blank" rel="noopener">Video: Die neuen Crowdfunding-Projekte kennenlernen</a></li>



<li><a href="http://www.viele-schaffen-mehr.de/projekte/baenke-am-glan" target="_blank" rel="noopener">Odernheim: Bänke am Glan unterstützen</a></li>



<li><a href="http://www.viele-schaffen-mehr.de/projekte/nachbarschaftshilfe-horhausen" target="_blank" rel="noopener">Horhausen: Nachbarschaftshilfe unterstützen</a></li>



<li><a href="https://ea-rlp.de/ueber-uns/projekte/kommunales-crowdfunding/">Mehr zum Modellprojekt Kommunales Crowdfunding der EA</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>EA-Studienpreis: Abschlussarbeiten mit Ideen für starke Kommunen gesucht</title>
		<link>https://ea-rlp.de/ea-studienpreis-abschlussarbeiten-mit-ideen-fuer-starke-kommunen-gesucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2026 03:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=20767</guid>

					<description><![CDATA[Wie können Städte und Dörfer auch in Zukunft lebenswerte Orte bleiben? Mit dem EA-Studienpreis für Stadt- und Ortsentwicklung 2026 zeichnet die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz innovative Abschlussarbeiten&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wie können Städte und Dörfer auch in Zukunft lebenswerte Orte bleiben? Mit dem EA-Studienpreis für Stadt- und Ortsentwicklung 2026 zeichnet die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz innovative Abschlussarbeiten aus, die praxisnahe Antworten auf aktuelle Herausforderungen von Kommunen geben.</p>



<span id="more-20767"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1209" height="1280" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/pexels-thirdman-5583618-flach-1209x1280.jpg" alt="Arbeit an einem Stadt-Modell" class="wp-image-20747" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/pexels-thirdman-5583618-flach-1209x1280.jpg 1209w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/pexels-thirdman-5583618-flach-968x1024.jpg 968w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/pexels-thirdman-5583618-flach-378x400.jpg 378w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/pexels-thirdman-5583618-flach-768x813.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/pexels-thirdman-5583618-flach-1451x1536.jpg 1451w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/pexels-thirdman-5583618-flach-1935x2048.jpg 1935w" sizes="(max-width: 1209px) 100vw, 1209px"><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Thirdman/Pexels</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bewerben können sich Studierende rheinland-pfälzischer Hochschulen mit deutschsprachigen Bachelor- oder Masterarbeiten aus den Jahren 2024 bis 2026. Gefragt sind unter anderem Ideen zu sozialem Miteinander, Klimaschutz und Nachhaltigkeit, Mobilität, regionaler Wirtschaft, neuen Arbeitswelten sowie Baukultur und Identität. Insgesamt vergibt die EA 1.000 Euro Preisgeld. Die Bewerbungsphase läuft vom 1. Oktober bis 15. November 2026.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://ea-rlp.de/ea-studienpreis/"><strong>Alle Informationen zum EA-Studienpreis und zum Bewerbungsformular</strong></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wo werden Ladesäulen wirklich gebraucht? Neues Planungstool unterstützt Kommunen</title>
		<link>https://ea-rlp.de/wo-werden-ladesaeulen-wirklich-gebraucht-neues-planungstool-unterstuetzt-kommunen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=20728</guid>

					<description><![CDATA[Der Ausbau der Elektromobilität stellt Städte und Gemeinden vor eine zentrale Planungsfrage: Wo sollten neue Ladepunkte entstehen, damit sie möglichst gut erreichbar und ausgelastet sind&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Ausbau der Elektromobilität stellt Städte und Gemeinden vor eine zentrale Planungsfrage: Wo sollten neue Ladepunkte entstehen, damit sie möglichst gut erreichbar und ausgelastet sind und zugleich zu den kommunalen Verkehrs- und Mobilitätszielen passen? Ein neues Planungstool aus dem Forschungsprojekt STRALI soll Kommunen bei genau diesen Entscheidungen unterstützen.</p>



<span id="more-20728"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="960" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/ladesaeulen-r0bin-e-mobility-219651-1280x960.jpg" alt="Ladesäule" class="wp-image-20730" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/ladesaeulen-r0bin-e-mobility-219651-1280x960.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/ladesaeulen-r0bin-e-mobility-219651-1024x768.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/ladesaeulen-r0bin-e-mobility-219651-400x300.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/ladesaeulen-r0bin-e-mobility-219651-768x576.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/ladesaeulen-r0bin-e-mobility-219651-1536x1152.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/ladesaeulen-r0bin-e-mobility-219651-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Foto: R0bin / Pixabay</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">STRALI steht für „Strategische Ladeinfrastrukturplanung zur Elektrifizierung des gesamtstädtischen Verkehrs“. Das interdisziplinäre Forschungsprojekt der Universität Duisburg-Essen wurde gemeinsam mit den Unternehmen IT-Objects und Schotte Automotive sowie mit Unterstützung der Stadt Essen durchgeführt. Nach drei Jahren Forschungs- und Entwicklungsarbeit wurde das daraus entstandene Planungstool nun vorgestellt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mehr als die Zahl vorbeifahrender Autos</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ansatz geht über eine klassische Standortplanung hinaus. Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass sich der Bedarf an Ladeinfrastruktur nicht allein aus Verkehrszahlen ableiten lässt. Deshalb kombiniert STRALI Informationen zum Mobilitätsverhalten mit Verkehrs- und Infrastrukturdaten sowie sozioökonomischen Faktoren. In Essen wurden dafür unter anderem Mobilitätsdaten in den Stadtteilen Frohnhausen und Altendorf erhoben und für ein detailliertes Verkehrsmodell genutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das webbasierte Tool ermöglicht es Kommunen, verschiedene Szenarien für den Ausbau der Ladeinfrastruktur zu simulieren und miteinander zu vergleichen. Bewertet werden unter anderem der prognostizierte Energiebedarf, die Erreichbarkeit und die erwartete Auslastung möglicher Standorte. Gleichzeitig lässt sich untersuchen, wie sich neue Ladepunkte auf den Verkehrsfluss auswirken. Kommunale Ziele und die Interessen der Betreiber sollen ebenfalls in die Bewertung einfließen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ladeinfrastruktur als Teil der kommunalen Verkehrsplanung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant für Kommunen ist dabei insbesondere die Verknüpfung von Ladeinfrastruktur- und Verkehrsplanung. STRALI untersucht, ob sich durch die strategische Platzierung von Ladepunkten auch Mobilitätsverhalten und Verkehrsströme beeinflussen lassen. Ziel ist eine bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur, die sich an kommunalen verkehrspolitischen Zielen ebenso orientiert wie an den Bedürfnissen der Nutzer:innen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit wird die Frage „Wo brauchen wir eine Ladesäule?“ Teil einer umfassenderen kommunalen Mobilitätsplanung: Ladepunkte werden nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang mit Verkehrsströmen, unterschiedlichen Verkehrsmitteln, Wohn- und Gewerbestandorten und dem tatsächlichen Mobilitätsverhalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Anwendung auch in weiteren Kommunen geplant</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Entwickelt und erprobt wurde der Ansatz am Beispiel der Stadt Essen. Dabei soll es jedoch nicht bleiben. Nach Abschluss des Forschungsprojekts soll das Planungstool auch in weiteren Kommunen eingesetzt und dafür weiterentwickelt werden. Die Forschenden wollen den Planungsprozess künftig bis zur tatsächlichen Umsetzung neuer Ladeinfrastruktur begleiten. Für Städte und Gemeinden könnte damit ein datenbasiertes Instrument entstehen, das Entscheidungen über neue Ladepunkte nachvollziehbarer macht und den Ausbau der Ladeinfrastruktur stärker mit der kommunalen Verkehrsplanung verzahnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://idw-online.de/de/news875343" target="_blank" rel="noopener">idw-Online: Ladesäulen – STRALI entwickelt Planungstool für Kommunen</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn Zuhause nicht mehr sicher ist: Umgang mit Rechtsextremismus in der Nachbarschaft</title>
		<link>https://ea-rlp.de/wenn-zuhause-nicht-mehr-sicher-ist-umgang-mit-rechtsextremismus-in-der-nachbarschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=20724</guid>

					<description><![CDATA[Rechtsextremismus begegnet Menschen nicht nur in politischen Debatten, auf Demonstrationen oder in sozialen Netzwerken. Rassistische oder antisemitische Äußerungen, rechte Symbole, Einschüchterungen und Bedrohungen können auch&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Rechtsextremismus begegnet Menschen nicht nur in politischen Debatten, auf Demonstrationen oder in sozialen Netzwerken. Rassistische oder antisemitische Äußerungen, rechte Symbole, Einschüchterungen und Bedrohungen können auch im unmittelbaren Wohnumfeld auftreten – im Hausflur, am Gartenzaun, auf dem Dorfplatz oder in der Nachbarschafts-Chatgruppe. Die neue Handreichung „Wenn Zuhause nicht mehr sicher ist“ des Bundesverbands Mobile Beratung zeigt, wie Betroffene und ihr Umfeld damit umgehen können.</p>



<span id="more-20724"></span>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img decoding="async" width="755" height="1019" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/handreichung.jpg" alt="Buch-Cover" class="wp-image-20726" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/handreichung.jpg 755w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/handreichung-296x400.jpg 296w" sizes="(max-width: 755px) 100vw, 755px"><figcaption class="wp-element-caption">Illustration: Bundesverband Mobile Beratung</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Publikation warnt insbesondere davor, entsprechende Vorfälle vorschnell als gewöhnlichen „Nachbarschaftsstreit“ zu behandeln. Extrem rechte Strategien können gezielt auf Einschüchterung, Vereinzelung und das Schweigen des Umfelds setzen. Umso wichtiger seien Solidarität, gegenseitige Unterstützung und professionelle Beratungsstrukturen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Von der Vereinzelung zur solidarischen Nachbarschaft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Handreichung gibt konkrete Empfehlungen für den Umgang mit solchen Situationen. Dazu gehören die Suche nach Verbündeten, eine realistische gemeinsame Zielsetzung und der Aufbau handlungsfähiger Nachbarschaftsgruppen. Als mögliche Treffpunkte nennt die Publikation beispielsweise Stadtteil- oder Gemeindezentren. Die Mobile Beratung kann solche Prozesse fachlich begleiten und moderieren</p>



<p class="wp-block-paragraph">Praxisbeispiele zeigen zudem, dass erfolgreiche Gegenstrategien nicht in erster Linie auf eine direkte Konfrontation mit extrem rechten Akteuren setzen müssen. Entscheidend sind vielmehr die Stärkung der Gemeinschaft und der Schutz der Betroffenen. Informelle Treffen, Workshops zu Sicherheit und Rechtslage sowie die Vernetzung mit Beratungsstellen können dazu beitragen, Isolation zu durchbrechen und deutlich zu machen, dass menschenfeindliche Positionen nicht unwidersprochen bleiben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum das Thema auch Kommunen betrifft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für Städte und Gemeinden ist besonders der sozialräumliche Blick der Handreichung interessant. Sie beschreibt, dass extrem rechte Akteure teilweise gezielt Orte suchen, an denen wenig gesellschaftlicher Widerspruch zu erwarten ist. Genannt werden dabei insbesondere Dörfer und Kleinstädte im ländlichen Raum. Eine starke Zivilgesellschaft und eine Kommune, die entsprechende Entwicklungen ernst nimmt und handelt, können solchen Dominanzbestrebungen etwas entgegensetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade in ländlichen Regionen empfiehlt die Handreichung deshalb eine langfristige lokale und regionale Vernetzung sowie Orte der Begegnung, an denen demokratische Kultur gelebt werden kann. Sie können der Vereinzelung entgegenwirken, Orientierung geben und solidarisches Handeln ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei ist eine wichtige Unterscheidung zu beachten: Die Handreichung richtet sich vor allem an Bewohner:innen, Vermieter:innen, Hausverwaltungen, Eigentümer:innen, zivilgesellschaftlich Engagierte und lokale Initiativen. Komplexere Auseinandersetzungen etwa um strategische Immobilienkäufe oder rechte Infrastrukturprojekte sind nicht ihr Hauptgegenstand. Hier sieht die Publikation insbesondere Verwaltung, Kommunalpolitik und spezialisierte Fachstellen gefordert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veröffentlichung bietet damit sowohl konkrete Hilfestellungen für den nachbarschaftlichen Alltag als auch Anregungen dafür, demokratische Strukturen und Netzwerke vor Ort zu stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://bundesverband-mobile-beratung.de/publikationen/wenn-zuhause-nicht-mehr-sicher-ist-handreichung-zum-umgang-mit-rechtsextremismus-in-der-nachbarschaft/" target="_blank" rel="noopener">Download: Wenn Zuhause nicht mehr sicher ist (PDF, 44 Seiten, 4,5 MB)</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Einsamkeit begegnen: Neuer Praxisleitfaden für Kommunen und Quartiere</title>
		<link>https://ea-rlp.de/einsamkeit-begegnen-neuer-praxisleitfaden-fuer-kommunen-und-quartiere/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=20718</guid>

					<description><![CDATA[Einsamkeit ist längst nicht nur eine individuelle Herausforderung. Auch die Gestaltung von Wohnquartieren, Nachbarschaften und öffentlichen Räumen beeinflusst, ob Menschen miteinander in Kontakt kommen, am&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Einsamkeit ist längst nicht nur eine individuelle Herausforderung. Auch die Gestaltung von Wohnquartieren, Nachbarschaften und öffentlichen Räumen beeinflusst, ob Menschen miteinander in Kontakt kommen, am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und sich ihrem Umfeld zugehörig fühlen. Genau hier setzt der neue „Wegweiser Quartier und Einsamkeit“ der Wüstenrot Stiftung an.</p>



<span id="more-20718"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="852" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/einsamkeit-antranias-person-6076771-1280x852.jpg" alt="Illustration Einsamkeit" class="wp-image-20721" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/einsamkeit-antranias-person-6076771-1280x852.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/einsamkeit-antranias-person-6076771-1024x682.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/einsamkeit-antranias-person-6076771-400x266.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/einsamkeit-antranias-person-6076771-768x511.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/einsamkeit-antranias-person-6076771-1536x1022.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/einsamkeit-antranias-person-6076771-2048x1363.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Antranias / Pixabay</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der kostenfrei verfügbare Praxisleitfaden richtet sich ausdrücklich auch an Kommunen. Er zeigt, wie Stadt- und Sozialplanung, Quartiersentwicklung, Wohnungswirtschaft, soziale Träger, Vereine und Initiativen gemeinsam dazu beitragen können, Einsamkeit vorzubeugen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Quartiere so gestaltet und belebt werden können, dass Begegnung, Zugehörigkeit und Gemeinschaft im Alltag leichter entstehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einsamkeitsprävention als kommunale Aufgabe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Leitfaden macht deutlich, dass Kommunen an zahlreichen Stellen Einfluss nehmen können. Dazu gehören die Gestaltung öffentlicher Räume und niedrigschwelliger Begegnungsorte ebenso wie Sozialplanung, Bauleitplanung oder integrierte Stadtentwicklung. Auch die Unterstützung lokaler Initiativen und die Vernetzung unterschiedlicher Akteure spielen eine wichtige Rolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konkret empfiehlt der Wegweiser unter anderem, Einsamkeit als Querschnittsthema in Planung und Sozialpolitik zu verankern, „soziale Orte“ als Bestandteil der Daseinsvorsorge zu begreifen und vorhandene Planungsinstrumente für die Stärkung sozialer Resilienz zu nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den genannten kommunalen Instrumenten gehören beispielsweise Wohn- und Quartierskonzepte, lokale Aktionspläne gegen Einsamkeit, Sozialplanung sowie die gezielte Sicherung und Finanzierung von Begegnungsorten, Freiflächen und anderen sozialen Infrastrukturen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Leitfaden bleibt dabei bewusst praxisnah. Zahlreiche Beispiele, Leitfragen, Checklisten und konkrete Handlungsempfehlungen sollen helfen, die Erkenntnisse auf die jeweilige Situation vor Ort zu übertragen. Dabei reicht das Spektrum von kurzfristig umsetzbaren niedrigschwelligen Angeboten bis hin zu längerfristigen Veränderungen in Planung und Verwaltungsstrukturen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Beispiel aus RLP: Stammtisch gegen Einsamkeit in Bingen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dass Maßnahmen gegen Einsamkeit nicht immer groß oder aufwendig sein müssen, zeigt ein Beispiel aus Bingen am Rhein. Die Volkshochschule Bingen bietet unter dem Motto „Gemeinsam bist du weniger allein“ einen offenen „Stammtisch gegen Einsamkeit“ an. Alle zwei Wochen kommen Menschen zusammen, um miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen. Nach Angaben der vorliegenden Projektinformation wird das Angebot fortgesetzt und bereits andernorts aufgegriffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitinitiiert wurde das Angebot von Annette Hammel, der Ehrenamtsbeauftragten der Stadt Bingen. Die Verbindung von Volkshochschule, kommunaler Ehrenamtsstruktur und einem bewusst niedrigschwelligen Begegnungsangebot zeigt beispielhaft, wie vorhandene örtliche Strukturen für die Einsamkeitsprävention genutzt werden können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Praxisleitfaden und das Binger Beispiel zeigen damit zwei Seiten derselben Aufgabe: Kommunen können Einsamkeit strategisch bei der Gestaltung von Quartieren und sozialen Infrastrukturen berücksichtigen – und zugleich mit einfachen, niedrigschwelligen Angeboten ganz konkret Begegnungen ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://wuestenrot-stiftung.de/publikationen/wegweiser-quartier-und-einsamkeit-ein-praxisleitfaden-download/" target="_blank" rel="noopener">Download: Wegweiser Quartier und Einsamkeit (PDF; 179 Seiten, 15,5 MB)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.vhs-bingen.de/vhs-spezial/kw/bereich/kursdetails/kurs/E10233/kursname/Gemeinsam/" target="_blank" rel="noopener">Zum „Stammtisch gegen Einsamkeit“ der VHS Bingen</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.bingen.de/stadt/beiraete-und-beauftragte/ehrenamtsbeauftragte-der-stadt-bingen-am-rhein?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener">Informationen zur Ehrenamtsbeauftragten der Stadt Bingen</a></p>
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		<title>Digitale Daseinsvorsorge: Vernetzen statt neue Insellösungen schaffen</title>
		<link>https://ea-rlp.de/digitale-daseinsvorsorge-vernetzen-statt-neue-inselloesungen-schaffen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 16:46:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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<p class="wp-block-paragraph">Digitale Angebote für Bürgerinnen und Bürger gibt es inzwischen in großer Zahl. Doch häufig stehen sie unverbunden nebeneinander, sind schwer auffindbar oder erfordern immer wieder neue Anmeldungen, Dateneingaben und Suchwege. Eine Vorlaufstudie im Auftrag der Stiftung Mercator schlägt deshalb einen grundsätzlich anderen Ansatz vor: Statt weitere einzelne Apps und Portale zu entwickeln, soll eine gemeinsame technische Infrastruktur Angebote der Daseinsvorsorge miteinander verknüpfen.</p>



<span id="more-20704"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://table.media/assets/berlin/26_08_09_dida.pdf" target="_blank" rel=" noopener"><img decoding="async" width="1280" height="655" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/digitale-daseinsvorsorge-1280x655.jpg" alt="Illustration: Stiftung Mercator" class="wp-image-20707" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/digitale-daseinsvorsorge-1280x655.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/digitale-daseinsvorsorge-1024x524.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/digitale-daseinsvorsorge-400x205.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/digitale-daseinsvorsorge-768x393.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/digitale-daseinsvorsorge-1536x786.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/digitale-daseinsvorsorge.jpg 1744w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Illustration: Stiftung Mercator</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie trägt den Titel „DIDA: Digitale Daseinsvorsorge – APIs statt Apps, Protokolle statt Plattformen“. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass das zentrale Problem weniger im Fehlen digitaler Angebote liegt als in mangelnder Interoperabilität, Auffindbarkeit und verbindender Infrastruktur. Viele Angebote von Staat, Zivilgesellschaft, Sozialwirtschaft und Unternehmen existieren bereits – sie sind jedoch technisch häufig nicht miteinander verbunden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eine digitale Infrastruktur statt des nächsten Portals</h3>



<p class="wp-block-paragraph">DIDA soll deshalb ausdrücklich keine weitere zentrale Plattform werden. Vorgeschlagen wird vielmehr ein dezentrales Netzwerk, das bestehende Angebote über standardisierte Schnittstellen, gemeinsame Datenmodelle und verbindliche Regeln für Interoperabilität miteinander verbindet. Die Studie vergleicht diese Infrastruktur mit „Straßen und Schienen“ zwischen bislang voneinander getrennten Orten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit verbindet sich ein Perspektivwechsel: Digitale Daseinsvorsorge soll stärker von den Lebenslagen der Menschen und weniger von einzelnen Verwaltungszuständigkeiten aus gedacht werden. Wer beispielsweise eine Familie gründet, Pflege organisiert oder andere Unterstützungsangebote benötigt, soll nicht selbst herausfinden müssen, welche Behörde, Organisation oder Plattform jeweils zuständig ist. Unterschiedliche Angebote könnten vielmehr zu zusammenhängenden Serviceketten verbunden werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was bedeutet der Ansatz für Kommunen?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Kommunen werden in der Studie ausdrücklich als eine der Zielgruppen auf Seiten der öffentlichen Hand genannt. Für sie ist der Ansatz auch deshalb interessant, weil Daseinsvorsorge vor Ort längst nicht allein von Verwaltungen erbracht wird. Vereine, Wohlfahrtsorganisationen, Sozialunternehmen, regionale Unternehmen und andere Akteure tragen ebenfalls dazu bei. Eine gemeinsame digitale Infrastruktur könnte helfen, solche Angebote besser auffindbar und miteinander anschlussfähig zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig stellt sich damit eine grundsätzliche Frage für die kommunale Digitalisierung: Müssen für neue Aufgaben immer wieder eigene Portale und Anwendungen entstehen – oder sollten öffentliche Mittel stärker in technische Grundlagen investiert werden, die von vielen Akteuren gemeinsam genutzt werden können?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie argumentiert für den zweiten Weg. Offene Schnittstellen und Standards könnten Doppelentwicklungen reduzieren, die Einbindung neuer Angebote erleichtern und Abhängigkeiten von einzelnen Plattformen verringern. Aus Sicht der öffentlichen Hand könnten Investitionen damit stärker in wiederverwendbare Infrastrukturbausteine statt in parallele Einzellösungen fließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die regionale Ebene könnte profitieren: Nach Einschätzung der Studie können offene Systeme die Chancen regionaler Anbieter verbessern, Marketingkosten verringern und ihre Abhängigkeit von großen kommerziellen Plattformen reduzieren. Gleichzeitig könnten gemeinsame technische Standards neue Möglichkeiten für GovTech- und CivicTech-Angebote schaffen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Noch kein fertiges Konzept – aber ein Denkanstoß</h3>



<p class="wp-block-paragraph">DIDA ist bislang kein fertiges Umsetzungskonzept. Die Vorlaufstudie untersucht zunächst die Relevanz und grundsätzliche Gestaltbarkeit eines solchen dezentralen Netzwerks. Konkrete technologische Festlegungen oder ein detaillierter Businessplan sind ausdrücklich noch nicht Bestandteil der Untersuchung. Gerade deshalb liefert die Veröffentlichung einen interessanten Impuls für die Diskussion über die Zukunft der kommunalen Digitalisierung: Wie lässt sich digitale Daseinsvorsorge so organisieren, dass vorhandene Angebote besser zusammenspielen – anstatt immer neue digitale Insellösungen zu schaffen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://table.media/assets/berlin/26_08_09_dida.pdf" target="_blank" rel="noopener">Download: DIDA – Digitale Daseinsvorsorge&nbsp;<em>(PDF, 51 Seiten, 19 MB)</em></a></p>
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