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	<title>News - Entwicklungsagentur</title>
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	<description>Rheinland-Pfalz e. V.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 07 Sep 2026 19:16:55 +0000</lastBuildDate>
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	<title>News - Entwicklungsagentur</title>
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	<item>
		<title>Sondervermögen – Video 5: Landrätin Julia Gieseking (Vulkaneifel-Kreis)</title>
		<link>https://ea-rlp.de/sondervermoegen-video-5-landraetin-julia-gieseking-vulkaneifel-kreis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 19:16:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sondervermögen für Kommunen]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit den Regionalbudgets erhalten die Landkreise und kreisfreien Städte die Möglichkeit, langfristige Investitionen gemeinsam mit ihren Kommunen zu planen. Doch wie lässt sich sicherstellen, dass&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit den Regionalbudgets erhalten die Landkreise und kreisfreien Städte die Möglichkeit, langfristige Investitionen gemeinsam mit ihren Kommunen zu planen. Doch wie lässt sich sicherstellen, dass die Mittel möglichst gerecht verteilt werden und dort ankommen, wo sie den größten Nutzen entfalten? Welche Schwerpunkte setzt ein ländlich geprägter Landkreis? Und wie gelingt es, die Projekte möglichst schnell umzusetzen?</p>



<span id="more-20269"></span>



<iframe width="560" height="315" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/8Y2WLtDdRhU?si=9HFM-3A_Zi1ZPqxT" consent-required="18044" consent-by="services" consent-id="18045" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/8Y2WLtDdRhU?si=9HFM-3A_Zi1ZPqxT&amp;autoplay=1"></iframe><br>



<p class="wp-block-paragraph">In der fünften Folge der Video-Reihe <strong>„Sondervermögen für Kommunen“</strong> spricht die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz mit <strong>Julia Gieseking</strong>, Landrätin des Landkreises Vulkaneifel. Sie erläutert, wie der Landkreis gemeinsam mit den Verbandsgemeinden die Verwendung der Regionalbudgets vorbereitet hat und warum die Bildungsinfrastruktur im Mittelpunkt der Planungen steht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eine große Chance – mit realistischen Erwartungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Landkreis Vulkaneifel erhält aus dem Rheinland-Pfalz-Plan insgesamt rund 52,4 Millionen Euro. Davon verbleibt ein Drittel beim Landkreis, zwei Drittel fließen an die kreisangehörigen Kommunen. Julia Gieseking ordnet die Größenordnung jedoch bewusst ein: Auf die gesamte Laufzeit verteilt relativiere sich der Betrag, gemessen an den jährlichen Investitionen des Landkreises. Dennoch eröffne das Sondervermögen neue Möglichkeiten, dringend benötigte Projekte früher umzusetzen und die kommunalen Haushalte zu entlasten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bildung als gemeinsamer Schwerpunkt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits frühzeitig verständigten sich der Landkreis und die Verbandsgemeinden auf einen gemeinsamen Investitionsschwerpunkt: Bildung. Dabei geht es nicht nur um die kreiseigenen Schulen, sondern ebenso um Kindertagesstätten in den Gemeinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch diese Schwerpunktsetzung profitieren alle kommunalen Ebenen von den Regionalbudgets. Gleichzeitig werden insbesondere die Gemeinden entlastet, für die Investitionen in Kindertagesstätten häufig eine große finanzielle Herausforderung darstellen. Die gemeinsame Prioritätensetzung schafft damit eine ausgewogene Grundlage für die Verwendung der Fördermittel.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Wir haben uns frühzeitig auf den Weg gemacht, zu überlegen, was wir mit dem Geld machen.“</strong></p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Investitionen in die Zukunft des Landkreises</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für Julia Gieseking ist die Entscheidung zugunsten der Bildungsinfrastruktur weit mehr als eine Investition in Gebäude. Sie versteht sie als Investition in die Zukunft des gesamten Landkreises.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„In Bildung zu investieren ist, glaube ich, das Beste, was man machen kann, weil das ist gut aufgehoben bei unseren Jüngsten.“</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Eine moderne Bildungslandschaft sei die Voraussetzung dafür, dass junge Menschen gute Zukunftsperspektiven entwickeln und ihre Fähigkeiten später auch in der Region einbringen – als Lehrkräfte, Ärztinnen und Ärzte, Handwerker oder in vielen anderen Berufen. Damit leiste das Sondervermögen zugleich einen Beitrag zur langfristigen Sicherung der Lebensqualität im ländlichen Raum.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der inhaltlichen Schwerpunktsetzung spielt auch die Organisation der Umsetzung eine wichtige Rolle. Nach Einschätzung der Landrätin liegt ein wesentlicher Vorteil darin, dass Gemeinden, Verbandsgemeinden und Landkreis gleichermaßen Verantwortung übernehmen. Dadurch verteilen sich Planung, Bauherrenaufgaben und Projektsteuerung auf mehrere Ebenen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese enge Zusammenarbeit erhöht die Chancen, die zahlreichen Investitionen zügig umzusetzen – vorausgesetzt, die rechtlichen und fördertechnischen Rahmenbedingungen stehen rechtzeitig zur Verfügung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Schritt für Schritt zur Umsetzung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Während für zahlreiche Kindertagesstätten bereits konkrete Projektlisten vorliegen, werden für weitere Investitionen an den kreiseigenen Schulen derzeit Machbarkeitsstudien erstellt und die notwendigen Beschlüsse vorbereitet. Julia Gieseking zeigt sich zuversichtlich, dass nach Vorliegen der Verwaltungsvorschriften alle Beteiligten ihre Planungen zügig fortsetzen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr Fazit macht deutlich, worauf es beim Rheinland-Pfalz-Plan ankommt: frühzeitig gemeinsam Prioritäten entwickeln, Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen und konsequent in die Zukunft der Region investieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><em>Die Video-Reihe wird fortgesetzt</em></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Mit den ersten fünf Gesprächen bietet die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz einen Überblick über die strategischen Grundlagen und die ersten Erfahrungen mit dem Rheinland-Pfalz-Plan. In den kommenden Monaten wird die Video-Reihe um weitere Interviews, Praxisbeispiele und Fachgespräche ergänzt und begleitet so die Umsetzung des Sondervermögens in den Kommunen kontinuierlich weiter.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-kommunen/">» Projektseite „Sondervermögen für Kommunen“</a></strong><br><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-fuer-kommunen-inhaltsverzeichnis/"><strong>» Inhaltsverzeichnis zum Thema</strong></a><br><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-fuer-kommunen-videos/"><strong>» Video-Reihe zum Thema</strong></a><br><a href="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/07/Regionales_Umsetzungskonzept-Vulkaneifel.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">» Download: Regionales Umsetzungskonzept Landkreis Vulkaneifel (PDF, 7 Seiten, 0,2 MB)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Demografischer Wandel ab 2030: Was nach den Babyboomern kommt</title>
		<link>https://ea-rlp.de/demografischer-wandel-ab-2030-was-nach-den-babyboomern-kommt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Renteneintritt der Babyboomer steht seit Jahren im Mittelpunkt der Diskussion über den demografischen Wandel. Doch damit ist die Entwicklung längst nicht abgeschlossen. Eine neue&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Renteneintritt der Babyboomer steht seit Jahren im Mittelpunkt der Diskussion über den demografischen Wandel. Doch damit ist die Entwicklung längst nicht abgeschlossen. Eine neue Analyse des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung richtet den Blick deshalb bewusst über das Jahr 2030 hinaus. Sie untersucht, wie die geburtenstarken Jahrgänge die Altersstruktur Deutschlands bis 2060 verändern – und welche erheblichen regionalen Unterschiede dabei entstehen.</p>



<span id="more-20675"></span>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="709" height="1002" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/demografischer-wandel.jpg" alt="Cover Broschüre" class="wp-image-20681" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/demografischer-wandel.jpg 709w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/demografischer-wandel-283x400.jpg 283w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px"><figcaption class="wp-element-caption">(Illustration: Berlin-Institut)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie „Nach den Babyboomern. Wie sich der demografische Wandel über 2030 hinaus entwickelt“ basiert auf aktuellen Bevölkerungsvorausberechnungen des Statistischen Bundesamtes und des Bundesinstituts für Bau‑, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Für die kommunale Ebene ist sie besonders interessant, weil die Entwicklung auch auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte betrachtet wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zwei demografische Wellen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Analyse macht deutlich, dass sich die Alterung nicht gleichmäßig vollzieht. Zunächst wächst mit dem Renteneintritt der Babyboomer die Gruppe der 67- bis 79-Jährigen deutlich. Bis 2039 werden mehr als 13 Millionen Menschen das gesetzliche Renteneintrittsalter von 67 Jahren erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab Mitte der 2030er-Jahre folgt eine zweite Entwicklung: Die Babyboomer erreichen zunehmend das hohe Alter. Damit steigt die Zahl der Menschen ab 80 Jahren in nahezu allen Regionen wieder deutlich an. Rund um das Jahr 2050 dürfte die Zahl der Hochaltrigen ihren Höhepunkt erreichen und anschließend wieder zurückgehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entscheidend ist dabei: Der demografische Wandel verläuft regional sehr unterschiedlich. Wirtschaftsstarke Städte und ihr Umland, ländliche Räume und strukturschwächere Regionen stehen nicht zur gleichen Zeit vor denselben Herausforderungen. Die Analyse zeigt außerdem erhebliche Unterschiede innerhalb der einzelnen Bundesländer.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ländliche Regionen im Westen vor deutlichen Veränderungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders interessant für Rheinland-Pfalz ist der Blick auf die westdeutschen ländlichen Räume. Viele von ihnen stehen erst noch vor Entwicklungen, die Teile Ostdeutschlands bereits durchlaufen haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 2035 dürfte die Zahl der 67- bis 79-Jährigen in den ländlichen Räumen Westdeutschlands knapp 35 Prozent über dem Niveau von 2022 liegen. Auch bei den Hochaltrigen zeichnet sich eine deutliche Veränderung ab: Ab Mitte der 2030er-Jahre nimmt ihre Zahl im ländlichen Westen besonders stark zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie unterschiedlich die Entwicklung vor Ort ausfallen kann, zeigt ein Beispiel aus Rheinland-Pfalz. Für den Landkreis Alzey-Worms geht die zugrunde liegende BBSR-Vorausberechnung davon aus, dass dort 2045 rund 51,5 Prozent mehr Menschen im Alter ab 80 Jahren leben könnten als 2022.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was bedeutet das für die Kommunen?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie richtet daraus einen klaren Appell an Kommunen und Regionen: Die absehbaren Veränderungen sollten bereits heute in langfristige Planungen einbezogen werden. Dabei geht es nicht allein um Pflege.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst eröffnet die wachsende Gruppe der „aktiven Älteren“ auch Chancen. Viele Menschen, die in den kommenden Jahren in den Ruhestand gehen, verfügen über Wissen, Erfahrung und zeitliche Ressourcen. Kommunen können dieses Potenzial für ehrenamtliches und zivilgesellschaftliches Engagement nutzen. Empfohlen werden unter anderem niedrigschwellige Anlaufstellen in den Verwaltungen, Engagement-Netzwerke und eine gezielte Ansprache möglichst schon vor dem Renteneintritt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig gilt es, die zweite demografische Welle vorzubereiten. Die gegenwärtig in vielen Regionen noch sinkende Zahl der Hochaltrigen darf nach Einschätzung der Autoren nicht als dauerhafte Trendwende missverstanden werden. Ab Mitte der 2030er-Jahre wachsen die Bedarfe wieder. Die Studie nennt deshalb insbesondere den Ausbau von Pflegekapazitäten, altersgerechtem Wohnraum und bedarfsgerechten Versorgungsstrukturen vor Ort als Handlungsfelder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit wird der demografische Wandel zu einer langfristigen Aufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge. Welche Angebote künftig benötigt werden, lässt sich jedoch nicht allein aus bundesweiten Durchschnittswerten ableiten. Entscheidend ist die konkrete Bevölkerungsentwicklung vor Ort. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen:</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://idw-online.de/de/news876089?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener">Pressemitteilung „Demografischer Wandel endet nicht 2030“ beim Informationsdienst Wissenschaft</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.berlin-institut.org/studien-analysen/detail/nach-den-babyboomern" target="_blank" rel="noopener">Download: „Nach den Babyboomern“ (PDF, 24 Seiten 4,6 MB)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sondervermögen – Video 4: Landrat Volker Boch (Rhein-Hunsrück-Kreis)</title>
		<link>https://ea-rlp.de/sondervermoegen-video-4-landrat-volker-boch-rhein-hunsrueck-kreis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 19:12:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sondervermögen für Kommunen]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit den Regionalen Umsetzungskonzepten entscheiden die Landkreise gemeinsam mit ihren Städten und Verbandsgemeinden darüber, welche Investitionen aus den Regionalbudgets in den kommenden Jahren umgesetzt werden&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit den Regionalen Umsetzungskonzepten entscheiden die Landkreise gemeinsam mit ihren Städten und Verbandsgemeinden darüber, welche Investitionen aus den Regionalbudgets in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen. Wie gelingt es dabei, unterschiedliche Interessen zusammenzuführen? Welche Projekte haben Vorrang? Und welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, damit die Investitionen möglichst schnell bei den Menschen ankommen?</p>



<span id="more-20266"></span>



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<p class="wp-block-paragraph">In der vierten Folge der Video-Reihe <strong>„Sondervermögen für Kommunen“</strong> spricht die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz mit <strong>Volker Boch</strong>, Landrat des Rhein-Hunsrück-Kreises. Er berichtet, wie sein Landkreis den Erarbeitungsprozess organisiert hat und welche strategischen Überlegungen hinter dem Regionalen Umsetzungskonzept stehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Frühzeitige Zusammenarbeit als Schlüssel zum Erfolg</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits im Herbst 2025 begann der Rhein-Hunsrück-Kreis mit den Vorbereitungen. Noch bevor die gesetzlichen Vorgaben vollständig vorlagen, wurden regelmäßige Abstimmungsrunden mit allen Verbandsgemeinden und der Stadt Boppard eingerichtet. Die Kommunen konnten ihre Prioritäten einbringen, die Kreisverwaltung bündelte die Vorschläge und entwickelte daraus gemeinsam mit den Beteiligten das Regionale Umsetzungskonzept.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Entscheidend ist, dass wir früh gemeinsam Prioritäten festlegen“</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Der gesamte Prozess erstreckte sich über rund drei Viertel eines Jahres und mündete schließlich in einem einstimmig beschlossenen Konzept. Für Volker Boch war dabei vor allem eines entscheidend: Dass alle Beteiligten das gemeinsame Ziel im Blick behielten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bewusst Spielraum für künftige Projekte lassen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl zahlreiche Projektideen bereits vorliegen, hat sich der Rhein-Hunsrück-Kreis bewusst dagegen entschieden, sämtliche Mittel von Beginn an vollständig einzelnen Maßnahmen zuzuordnen. Stattdessen wurden Schwerpunkte definiert und gleichzeitig finanzielle Spielräume für neue Entwicklungen offengehalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt stehen zunächst dringend notwendige Investitionen in die Sportinfrastruktur. Mehrere Sporthallen und Sportanlagen müssen umfassend saniert oder neu errichtet werden. Gleichzeitig verweist Boch darauf, dass große Bauprojekte häufig von langen Planungs- und Genehmigungszeiten abhängen. Deshalb sei es sinnvoll, die notwendige Flexibilität über die gesamte Laufzeit des Förderprogramms zu erhalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zukunftsthemen gemeinsam entwickeln</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben klassischen Infrastrukturmaßnahmen setzt der Rhein-Hunsrück-Kreis auch auf Zukunftsprojekte. Dazu gehört unter anderem die gemeinsame Energiegesellschaft aller Verbandsgemeinden und der Stadt Boppard. Ziel ist es, die regional erzeugte Energie stärker in der Region zu nutzen und neue Wertschöpfung vor Ort zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus möchte der Landkreis die wirtschaftliche Entwicklung stärken und langfristig eine engere Kooperation mit Hochschulen aufbauen. Für solche übergeordneten Vorhaben wurden zehn Millionen Euro des Kreisbudgets bewusst zurückgestellt, um auch künftig auf neue Chancen reagieren zu können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Planungsbeschleunigung wird zum Erfolgsfaktor</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für Volker Boch entscheidet sich der Erfolg des Sondervermögens nicht allein an der Höhe der Fördermittel. Mindestens ebenso wichtig sei, ob Planungs‑, Genehmigungs- und Vergabeverfahren künftig schneller ablaufen als bisher.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Das wird jedem begegnen, der hier investieren will. Weil natürlich mit den langen Planungsabläufen die Projekte immer teurer werden.“</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Nach seiner Einschätzung bietet das Sondervermögen zugleich die Chance, bestehende Verfahren kritisch zu hinterfragen und dort zu vereinfachen, wo unnötige Verzögerungen entstehen. Gerade bei dringend benötigten Infrastrukturprojekten könne dies einen erheblichen Unterschied machen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sichtbare Ergebnisse schaffen Vertrauen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende sollen die Bürgerinnen und Bürger die Wirkung des Rheinland-Pfalz-Plans unmittelbar erleben können. Für Volker Boch wäre es ein großer Erfolg, wenn bereits in wenigen Jahren wichtige Bauprojekte sichtbar umgesetzt werden – etwa moderne Sporthallen, sanierte öffentliche Gebäude oder neue Infrastruktur für Energie und Wirtschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sein Fazit: Gute Zusammenarbeit, klare Prioritäten und ausreichend Flexibilität bilden die Grundlage dafür, dass aus den Regionalbudgets nachhaltige Investitionen entstehen, die den Landkreis langfristig stärken.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><em>Die nächste Folge der Video-Reihe</em></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><em>In der nächsten Folge berichtet <strong>Julia Gieseking</strong>, Landrätin des Landkreises Vulkaneifel, wie ihr Landkreis das Regionale Umsetzungskonzept entwickelt hat, welche Investitionsschwerpunkte gesetzt wurden und welche Bedeutung die enge Zusammenarbeit zwischen Kreis und Kommunen für den langfristigen Erfolg des Rheinland-Pfalz-Plans hat.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-kommunen/">» Projektseite „Sondervermögen für Kommunen“</a></strong><br><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-fuer-kommunen-inhaltsverzeichnis/"><strong>» Inhaltsverzeichnis zum Thema</strong></a><br><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-fuer-kommunen-videos/"><strong>» Video-Reihe zum Thema</strong></a><br><a href="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/07/20260615-Regionales-Umsetzungskonzept-RHK.pdf">» Download: Regionales Umsetzungskonzept Rhein-Hunsrück-Kreis: (PDF, 12 Seiten, 0,5 MB)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sondervermögen – Video 3: Jürgen Hesch (Landkreistag Rheinland-Pfalz)</title>
		<link>https://ea-rlp.de/sondervermoegen-video-3-juergen-hesch-landkreistag-rheinland-pfalz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 18:39:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sondervermögen für Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=20262</guid>

					<description><![CDATA[Mit der Verabschiedung des Landesgesetzes zum Rheinland-Pfalz-Plan begann für die Landkreise eine intensive Vorbereitungsphase. Innerhalb weniger Monate mussten Regionale Umsetzungskonzepte erarbeitet werden, in denen gemeinsam&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit der Verabschiedung des Landesgesetzes zum Rheinland-Pfalz-Plan begann für die Landkreise eine intensive Vorbereitungsphase. Innerhalb weniger Monate mussten Regionale Umsetzungskonzepte erarbeitet werden, in denen gemeinsam mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden festgelegt wird, wie die Regionalbudgets eingesetzt werden sollen. Doch wie weit sind die Landkreise inzwischen? Welche Investitionsschwerpunkte zeichnen sich ab? Und worauf kommt es jetzt bei der Umsetzung an?</p>



<span id="more-20262"></span>



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<p class="wp-block-paragraph">In der dritten Folge der Video-Reihe <strong>„Sondervermögen für Kommunen“</strong> spricht die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz mit <strong>Jürgen Hesch</strong>, Finanzdezernent des Landkreistages Rheinland-Pfalz. Er gibt einen Überblick über den Stand der Vorbereitungen und erläutert, welche Chancen das Sondervermögen für die kommunale Infrastruktur bietet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Regionalen Umsetzungskonzepte stehen weitgehend</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von Jürgen Hesch haben die Landkreise die gesetzlichen Vorgaben zügig umgesetzt. Bereits im ersten Halbjahr 2026 wurde empfohlen, die Regionalen Umsetzungskonzepte zu beschließen. Dieses Ziel sei inzwischen nahezu flächendeckend erreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konzepte legen nicht nur fest, wie die Regionalbudgets zwischen Landkreisen und ihren kreisangehörigen Kommunen verteilt werden, sondern definieren auch die Investitionsschwerpunkte der kommenden Jahre. Dabei müssen zugleich die Anforderungen der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie sowie die Auswirkungen des demografischen Wandels berücksichtigt werden. Nun warten die Kommunen auf den Start des digitalen Antragsverfahrens.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Der Rheinland-Pfalz-Plan kann einen echten Modernisierungsschub auslösen</strong>.<strong>“</strong></p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Bildung, Straßen und Katastrophenschutz im Fokus</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Frage nach den inhaltlichen Schwerpunkten nennt Hesch insbesondere Investitionen in die Bildungsinfrastruktur. Dazu gehören vor allem kreiseigene Schulen und ihre Ausstattung. Ebenso wichtig seien Investitionen in das Kreisstraßennetz sowie in den Brand- und Katastrophenschutz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig betont er, dass jeder Landkreis eigene regionale Besonderheiten und Prioritäten habe. Entsprechend vielfältig werde auch die Verwendung der Regionalbudgets ausfallen. Die Umsetzungskonzepte schaffen hierfür den strategischen Rahmen und ermöglichen gleichzeitig ausreichend Flexibilität für regionale Lösungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die eigentliche Herausforderung beginnt mit der Umsetzung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl die finanziellen Mittel bereitstehen, sieht Jürgen Hesch die größte Herausforderung in den begrenzten Umsetzungskapazitäten. Wenn zahlreiche Kommunen gleichzeitig mit der Planung und Vergabe großer Bauprojekte beginnen, könnten Planungsbüros und Bauunternehmen zunächst an ihre Grenzen stoßen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese mögliche Engpasssituation bewertet er jedoch nicht als grundsätzliches Problem, sondern als Folge eines außergewöhnlich hohen Investitionsvolumens. Mit einer guten Planung und einem schrittweisen Projektstart sei er optimistisch, dass die vorgesehenen Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einfache Verfahren sind entscheidend</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Erfolg des Rheinland-Pfalz-Plans kommt es aus Sicht von Jürgen Hesch nicht allein auf die Höhe der Fördermittel an. Ebenso wichtig sei ein möglichst einfaches und praxisnahes Antragsverfahren.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Je einfacher es für die Kommunen ist, desto schneller geht es.“</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Nach seiner Einschätzung bemüht sich das Land bereits, die Verfahren möglichst unkompliziert auszugestalten. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass bundesrechtliche Vorgaben und Berichtspflichten die Umsetzung erschweren können. Hier werde sich erst in der praktischen Anwendung zeigen, wie effizient das Verfahren tatsächlich funktioniert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Woran der Erfolg sichtbar wird</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende werde sich der Rheinland-Pfalz-Plan nicht an Förderbescheiden oder Antragszahlen messen lassen, sondern an sichtbaren Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger. Moderne Schulen, sanierte Straßen, leistungsfähige Feuerwehren und eine insgesamt attraktivere kommunale Infrastruktur seien die eigentlichen Maßstäbe für den Erfolg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Einschätzung von Jürgen Hesch kann das Sondervermögen weit mehr bewirken als einzelne Bauprojekte. Gelingt es, die Investitionen zügig umzusetzen, könne daraus ein spürbarer Modernisierungsschub entstehen, der auch die regionale Wirtschaft stärkt und den Kommunen neue Handlungsspielräume eröffnet.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><em>Die nächsten Folgen der Video-Reihe</em></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><em>In den folgenden Gesprächen berichten Landrat <strong>Volker Boch</strong> und Landrätin <strong>Julia Gieseking</strong>, wie die Regionalen Umsetzungskonzepte in ihren Landkreisen entstanden sind, welche Schwerpunkte gesetzt wurden und welche Erfahrungen sie aus der kommunalen Praxis mitbringen</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-kommunen/">» Projektseite „Sondervermögen für Kommunen“</a></strong><br><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-fuer-kommunen-inhaltsverzeichnis/"><strong>» Inhaltsverzeichnis zum Thema</strong></a><br><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-fuer-kommunen-videos/"><strong>» Video-Reihe zum Thema</strong></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Soonwald-Projekt: Schwammregion gegen Trockenheit und Hochwasser</title>
		<link>https://ea-rlp.de/soonwald-projekt-schwammregion-gegen-trockenheit-und-hochwasser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=20631</guid>

					<description><![CDATA[Starkregen auf der einen, langanhaltende Trockenperioden auf der anderen Seite: Der Klimawandel stellt auch ländliche Regionen vor die Herausforderung, ihren Umgang mit Wasser neu zu&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Starkregen auf der einen, langanhaltende Trockenperioden auf der anderen Seite: Der Klimawandel stellt auch ländliche Regionen vor die Herausforderung, ihren Umgang mit Wasser neu zu denken. Im Naturpark Soonwald-Nahe wird deshalb erprobt, wie eine ganze Region nach dem Prinzip eines Schwamms mehr Niederschlagswasser aufnehmen und länger in der Landschaft halten kann.</p>



<span id="more-20631"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="960" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/schwammregion-idw-jenny-eckes-1280x960.jpg" alt="Hang im Naturpark Soonwald-Nahe " class="wp-image-20634" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/schwammregion-idw-jenny-eckes-1280x960.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/schwammregion-idw-jenny-eckes-1024x768.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/schwammregion-idw-jenny-eckes-400x300.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/schwammregion-idw-jenny-eckes-768x576.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/schwammregion-idw-jenny-eckes-1536x1152.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/schwammregion-idw-jenny-eckes-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Erosionsgefahr: Der Hang im Naturpark Soonwald-Nahe nimmt bei Starkregen kaum Wasser auf. Gestein und Schlamm werden leicht mitgerissen. Mit Förderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt entwickelt die Hochschule Geisenheim dort eine Schwammregion. Foto: idw/Jenny Eckes</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt „Schwammregion Soonwald-Nahe“ wird von der Hochschule Geisenheim gemeinsam mit dem Naturpark Soonwald-Nahe und dem Regionalbündnis Soonwald-Nahe umgesetzt und von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich der flächige Wasserrückhalt insbesondere in der Land- und Forstwirtschaft verbessern lässt. Dabei sollen naturbasierte Lösungen dazu beitragen, Hochwasserfolgen abzumildern und gleichzeitig mehr Wasser für Trockenzeiten in der Landschaft zu halten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wichtiger Ansatz ist die Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure. Das Projekt bringt Land- und Forstwirtschaft, Kommunen, Wasserwirtschaft, Naturschutz, Verwaltung und Wissenschaft zusammen. Wissen und Erfahrungen sollen ausgetauscht und konkrete Maßnahmen vor Ort angestoßen werden. Dazu können beispielsweise Veränderungen an Entwässerungsstrukturen, Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserspeicherung in Böden oder eine angepasste Bewirtschaftung von land- und forstwirtschaftlichen Flächen gehören.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Praxisbeispiele aus Rheinland-Pfalz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant für Kommunen ist insbesondere der regionale und praxisorientierte Ansatz. Auf einer eigenen Internetseite bündelt das Projekt inzwischen Informationen und Beispiele zum Wasserrückhalt in der Soonwald-Nahe-Region. Eine interaktive Karte zeigt bereits umgesetzte Maßnahmen. Hinzu kommen Informationen zum Landschaftswasserhaushalt, Hinweise auf Fördermöglichkeiten und Ansprechpartner.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit entsteht zugleich eine Wissenssammlung, die über die Region hinaus interessant sein kann. Denn die Frage, wie Niederschlagswasser möglichst lange vor Ort gehalten werden kann, stellt sich angesichts zunehmender Trockenperioden und Starkregenereignisse in vielen ländlichen Regionen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mission AQUA macht das Thema Wasser erlebbar</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Einen anderen Zugang zum Thema bietet die interaktive Ausstellung „Mission AQUA“. Das Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) und des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) vermittelt Wissen rund um Wasser und Klimaschutz. Die Ausstellung ist ähnlich wie ein Escape Game aufgebaut und beschäftigt sich unter anderem mit Trink- und Grundwasser, Abwasser sowie dem Prinzip der Schwammstadt und dem Umgang mit Hitze und Starkregen. Sie richtet sich an Familien und Gruppen sowie insbesondere an Schulklassen ab der fünften Jahrgangsstufe. Der Besuch und die Vermittlungsangebote sind kostenlos.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Informationen:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://idw-online.de/de/news875303" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung „Schwammregion Soonwald-Nahe“</a></li>



<li><a href="https://www.hs-geisenheim.de/forschung/schwammregion-soonwald-nahe-staerkt-klimaangepasste-landschaftsentwicklung" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Projektinformationen der Hochschule Geisenheim</a></li>



<li><a href="http://www.schwammregion-soonwald-nahe.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Internetseite „Schwammregion Soonwald-Nahe“</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Niedrigwasser und Trockenheit: Wasser wird zur kommunalen Zukunftsaufgabe</title>
		<link>https://ea-rlp.de/niedrigwasser-und-trockenheit-wasser-wird-zur-kommunalen-zukunftsaufgabe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2026 13:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=20620</guid>

					<description><![CDATA[Hitze, geringe Niederschläge und trockene Böden prägen den Sommer 2026. Inzwischen sind alle deutschen Stromgebiete von Niedrigwasser betroffen. Die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) berichtet in&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Hitze, geringe Niederschläge und trockene Böden prägen den Sommer 2026. Inzwischen sind alle deutschen Stromgebiete von Niedrigwasser betroffen. Die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) berichtet in ihrem aktuellen Niedrigwasserbericht vom 13. August 2026, dass die Wasserstände an vielen Bundeswasserstraßen weiter niedrig sind. An mehreren Pegeln wurden sogar niedrigste bekannte Wasserstände unterschritten. Die Situation am Rhein ist entsprechend angespannt.</p>



<span id="more-20620"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="720" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/niedrigwasser-ea-aj-mittel-1280x720.jpg" alt="Niedrigwasser am Mittelrhein" class="wp-image-20622" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/niedrigwasser-ea-aj-mittel-1280x720.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/niedrigwasser-ea-aj-mittel-1024x576.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/niedrigwasser-ea-aj-mittel-400x225.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/niedrigwasser-ea-aj-mittel-768x432.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/niedrigwasser-ea-aj-mittel-1536x864.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/niedrigwasser-ea-aj-mittel.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Rekord-Niedrigwasser am Mittelrhein. Foto: Entwicklungsagentur RLP</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuelle Situation trifft auf eine Trockenheit, die sich teilweise über längere Zeiträume aufgebaut hat. Wie unterschiedlich die Situation im Oberboden und in tieferen Bodenschichten ausfallen kann, zeigt der Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ). Die täglich aktualisierten Karten stellen den Dürrezustand des Gesamtbodens und des Oberbodens sowie das pflanzenverfügbare Wasser dar. Neben der Deutschlandkarte können auch Karten für einzelne Bundesländer und damit für Rheinland-Pfalz abgerufen werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Auch Kommunen sind gefordert</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Trockenheit und Niedrigwasser betreffen zahlreiche kommunale Aufgaben. Dazu gehören die Sicherung der Trinkwasserversorgung ebenso wie der Umgang mit Stadt- und Straßenbäumen, Grünflächen und Gewässern oder die Anpassung von Siedlungsräumen an zunehmende Hitze- und Trockenperioden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat vor dem Hintergrund der aktuellen Lage einen „nationalen Kraftakt für die Wasserversorgung und die Klimaanpassung“ gefordert. Notwendig seien unter anderem Investitionen in Leitungsnetze und Wasserspeicher sowie eine stärkere Vernetzung der Versorgungssysteme. Wasser müsse angesichts zunehmender Trockenperioden stärker als strategische Ressource betrachtet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig geht es darum, Niederschlagswasser möglichst lange vor Ort zu halten. Das Umweltbundesamt nennt beispielsweise die Entsiegelung befestigter Flächen, Versickerungsmöglichkeiten sowie grüne und blaue Infrastruktur wie Straßenbäume, Dach- und Fassadenbegrünungen. Maßnahmen zur Stärkung des Landschaftswasserhaushalts können dabei in zwei Richtungen wirken: Sie helfen, Wasser für Trockenperioden in der Fläche zu halten, und können gleichzeitig dazu beitragen, die Folgen von Starkregen zu begrenzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Situation der Gewässer in Rheinland-Pfalz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz beobachtet die Auswirkungen des heißen Sommers auf die Gewässer. Neben niedrigen Wasserständen können hohe Wassertemperaturen zum Problem werden. Mit steigenden Temperaturen nimmt der Sauerstoffgehalt des Wassers ab, wodurch insbesondere Wasserlebewesen belastet werden können. Das Land verfügt für hohe Wassertemperaturen über ein mehrstufiges Handlungskonzept, mit dem unter anderem Wärmeeinleitungen reduziert werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuellen Entwicklungen zeigen damit, dass Niedrigwasser und Trockenheit nicht allein Fragen des Wetters oder des Gewässerschutzes sind. Für Kommunen wird der langfristige Umgang mit Wasser zunehmend zu einem Bestandteil der Klimaanpassung und der Sicherung der Daseinsvorsorge.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.bafg.de/SharedDocs/Downloads/DE/bfg_niedrigwasserbericht/2026/260813_nw_bericht.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BfG: Niedrigwasserbericht vom 13. August 2026 (PDF)</a></li>



<li><a href="https://www.bafg.de/DE/5_Informiert/2_Publikationen/Niedrigwasserbericht/niedrigwasserbericht_node.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BfG: Aktuelle Niedrigwasserberichte</a></li>



<li><a href="https://www.ufz.de/index.php?de=37937" target="_blank" rel="noreferrer noopener">UFZ: Dürremonitor Deutschland</a></li>



<li><a href="https://lfu.rlp.de/startseitenbeitraege/2026/lfu-hat-hitzefolgen-im-blick" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz: Hitzefolgen auf die Gewässer</a></li>



<li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/extremereignisseklimawandel/trockenheit-in-deutschland-fragen-antworten" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Umweltbundesamt: Trockenheit in Deutschland – Fragen und Antworten</a></li>



<li><a href="https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/hitze-schutz-duerre-wasserversorgung-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tagesschau: Kommunen fordern „Kraftakt“ für Wasserversorgung</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sondervermögen – Video 2: Moritz Petry (GStB Rheinland-Pfalz)</title>
		<link>https://ea-rlp.de/sondervermoegen-video-2-moritz-petry-gstb-rheinland-pfalz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2026 20:13:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sondervermögen für Kommunen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=20253</guid>

					<description><![CDATA[Mit den Regionalbudgets beginnt die praktische Umsetzung des Rheinland-Pfalz-Plans für Bildung, Klima und Infrastruktur. Erstmals stehen den Landkreisen und kreisfreien Städten feste Budgets zur Verfügung,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit den Regionalbudgets beginnt die praktische Umsetzung des Rheinland-Pfalz-Plans für Bildung, Klima und Infrastruktur. Erstmals stehen den Landkreisen und kreisfreien Städten feste Budgets zur Verfügung, mit denen sie gemeinsam mit ihren Kommunen langfristige Investitionen planen und umsetzen können. Doch worauf kommt es jetzt an? Welche Erwartungen verbinden die Kommunen mit dem Programm – und welche Herausforderungen gilt es zu bewältigen?</p>



<span id="more-20253"></span>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-kommunen/">» Projektseite „Sondervermögen für Kommunen“</a></strong></p>



<iframe loading="lazy" width="560" height="315" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/EvcnEClRiGA?si=OZMCKPubyxbak5ya" consent-required="18044" consent-by="services" consent-id="18045" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/EvcnEClRiGA?si=OZMCKPubyxbak5ya&amp;autoplay=1"></iframe><br>



<p class="wp-block-paragraph">In der zweiten Folge der Video-Reihe <strong>„Sondervermögen für Kommunen“</strong> spricht die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz mit <strong>Moritz Petry</strong>, Geschäftsführer des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz. Er erläutert, welche Chancen die Regionalbudgets eröffnen und warum eine strategische Planung für ihren Erfolg entscheidend ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein wichtiger Schritt gegen den Investitionsstau</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Aus Sicht des Gemeinde- und Städtebundes eröffnet das Sondervermögen den Kommunen einen finanziellen Handlungsspielraum, den sie aus eigenen Haushaltsmitteln vielfach nicht hätten. Zahlreiche notwendige Investitionen könnten nun deutlich früher umgesetzt werden, anstatt über Jahre verschoben zu werden.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Sie können unheimlich viele Investitionen stemmen, die ansonsten mehrere Jahre nach hinten geschoben worden wären und können so dabei helfen, einen Investitionsrückstand, der beträchtlich ist, auch ein Stück weit aufzufangen.“</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade angesichts des bundesweit hohen Investitionsrückstands sieht Petry darin eine große Chance, die kommunale Infrastruktur nachhaltig zu stärken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Umsetzung wird zur eigentlichen Herausforderung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Freude über zusätzliche Investitionsmittel erlebt Moritz Petry in Gesprächen mit Bürgermeisterinnen, Bürgermeistern und Verwaltungen aber auch viele Fragen zur praktischen Umsetzung. Personalengpässe, komplexe Vergabeverfahren und rechtliche Rahmenbedingungen beschäftigen die Kommunen ebenso wie die Frage, ob die zahlreichen Projekte in der verfügbaren Zeit tatsächlich umgesetzt werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach seiner Einschätzung wird es deshalb entscheidend darauf ankommen, die vorhandenen personellen Ressourcen möglichst effizient einzusetzen und die Verfahren pragmatisch zu gestalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Umsetzungskonzepte schaffen gemeinsame Prioritäten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Element des Rheinland-Pfalz-Plans sind die Regionalen Umsetzungskonzepte. Sie sollen sicherstellen, dass Landkreise, Verbandsgemeinden, Städte und Ortsgemeinden gemeinsam festlegen, welche Investitionen für ihre Region langfristig den größten Nutzen bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei geht es nach Auffassung von Moritz Petry nicht nur um einzelne Projekte, sondern um eine gemeinsame Strategie. Nachhaltigkeit, Klimaschutz und der demografische Wandel müssten ebenso berücksichtigt werden wie die Frage, welche Infrastruktur auch in mehreren Jahrzehnten noch benötigt werde. Nur wenn alle kommunalen Ebenen gemeinsam Prioritäten festlegen, könne das Sondervermögen seine volle Wirkung entfalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erst erhalten, dann erweitern</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für Moritz Petry steht fest, dass die zusätzlichen Mittel vor allem dort eingesetzt werden sollten, wo bestehende Infrastruktur modernisiert und dauerhaft gesichert werden kann. Vorrang hätten Schulen, Kindergärten, Feuerwehrhäuser sowie Maßnahmen des Brand- und Katastrophenschutzes.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Dieses Geld sollte zunächst einmal in den Gebäudebestand, in das, was wir schon haben, gesteckt werden. Dass wir erst mal die Pflichtaufgaben erledigen und dann kommt die Kür.“</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Vor einem „Wünsch-dir-was“ nach dem Gießkannenprinzip warnt Petry ausdrücklich. Entscheidend sei vielmehr, dass die Investitionen dort ankommen, wo sie den Bürgerinnen und Bürgern unmittelbar zugutekommen und einen langfristigen Nutzen entfalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Investitionen sichtbar machen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ob der Rheinland-Pfalz-Plan erfolgreich war, werde sich nach Auffassung von Moritz Petry nicht allein an den ausgegebenen Mitteln messen lassen. Entscheidend sei vielmehr, ob die Menschen die Verbesserungen in ihrem Alltag wahrnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sein Vorschlag: An Gebäuden und Einrichtungen, die mit Mitteln des Sondervermögens modernisiert oder errichtet wurden, könnten dauerhaft Hinweistafeln oder Plaketten angebracht werden. So werde sichtbar, welche Kraftanstrengung Land und Kommunen gemeinsam unternommen haben und welchen konkreten Nutzen die Investitionen vor Ort entfalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><em>Die nächsten Folgen der Video-Reihe</em></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><em>In den nächsten Folgen kommen weitere Expertinnen und Experten aus den kommunalen Spitzenverbänden sowie Landrätinnen und Landräte aus Rheinland-Pfalz zu Wort. Sie berichten über die Erarbeitung regionaler Umsetzungskonzepte und zeigen anhand konkreter Beispiele, wie die Regionalbudgets vor Ort erfolgreich eingesetzt werden können.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-kommunen/">» Projektseite „Sondervermögen für Kommunen“</a></strong><br><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-fuer-kommunen-inhaltsverzeichnis/"><strong>» Inhaltsverzeichnis zum Thema</strong></a><br><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-fuer-kommunen-videos/"><strong>» Video-Reihe zum Thema</strong></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sondervermögen – Video 1: Prof. Dr. Carsten Kühl (Universität Speyer)</title>
		<link>https://ea-rlp.de/sondervermoegen-video-1-carsten-kuehl-universitaet-speyer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 19:10:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sondervermögen für Kommunen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=20238</guid>

					<description><![CDATA[Mit dem Rheinland-Pfalz-Plan stehen den Kommunen in Rheinland-Pfalz in den kommenden Jahren Milliardenbeträge für Investitionen in Bildung, Klima und Infrastruktur zur Verfügung. Für viele Städte,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Rheinland-Pfalz-Plan stehen den Kommunen in Rheinland-Pfalz in den kommenden Jahren Milliardenbeträge für Investitionen in Bildung, Klima und Infrastruktur zur Verfügung. Für viele Städte, Gemeinden und Landkreise eröffnet sich damit die Chance, lange geplante Projekte umzusetzen und die öffentliche Infrastruktur zukunftsfähig auszubauen. Doch reicht zusätzliches Geld allein aus, um die Herausforderungen der kommenden Jahre zu bewältigen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-kommunen/">» Projektseite „Sondervermögen für Kommunen“</a></strong></p>



<span id="more-20238"></span>



<iframe loading="lazy" width="560" height="315" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/fv0Nza0G5zo?si=H3sNHMHYescVpHnN" consent-required="18044" consent-by="services" consent-id="18045" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/fv0Nza0G5zo?si=H3sNHMHYescVpHnN&amp;autoplay=1"></iframe><br>



<p class="wp-block-paragraph">In der ersten Folge der Video-Reihe <strong>„Sondervermögen für Kommunen“</strong> spricht die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz mit <strong>Carsten Kühl</strong>, ehemaliger Finanzminister des Landes Rheinland-Pfalz, ehemaliger Direktor des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) und Honorarprofessor an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer. Er ordnet den Rheinland-Pfalz-Plan aus finanzpolitischer und wissenschaftlicher Perspektive ein und erläutert, worauf es bei einer erfolgreichen Umsetzung besonders ankommt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eine große Chance – aber kein Allheilmittel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Carsten Kühl bewertet das Sondervermögen als einen wichtigen Schritt für die kommunale Infrastruktur. Gleichzeitig macht er deutlich, dass zusätzliche Investitionsmittel allein die strukturellen Probleme vieler Kommunen nicht beseitigen können.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Es ist zumindest eine sehr große Anstrengung und es ist damit ein wichtiger und auch richtiger Schritt.“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Nach seiner Einschätzung müssen darüber hinaus zwei grundlegende Herausforderungen gelöst werden: Zum einen sei eine tragfähige Lösung der Altschuldenproblematik notwendig, damit hoch verschuldete Kommunen wieder finanziell handlungsfähig werden. Zum anderen brauche es eine dauerhafte Verbesserung der kommunalen Finanzausstattung, insbesondere bei den Sozialausgaben und den kommunalen Einnahmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Geld allein schafft noch keine Investitionen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs ist die Frage, warum vorhandene Investitionsmittel häufig nicht vollständig abgerufen werden können. Kühl verweist auf Genehmigungsverfahren, eine vielfach noch unzureichende Digitalisierung der Verwaltungen sowie auf Engpässe in der Bauwirtschaft und den Fachkräftemangel. Nach seiner Einschätzung gelingt es den Kommunen deshalb häufig nicht, alle vorgesehenen Investitionen tatsächlich umzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade deshalb sei es wichtig, den Rheinland-Pfalz-Plan nicht nur als Finanzierungsprogramm zu verstehen, sondern gleichzeitig die Voraussetzungen für eine effiziente Projektumsetzung zu verbessern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Investitionen müssen langfristig gedacht werden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei kommunalen Investitionen geht es nicht nur darum, aktuelle Bedarfe zu decken. Viele Maßnahmen wirken über Jahrzehnte und müssen deshalb möglichst vorausschauend geplant werden. Als Beispiel nennt Kühl den Wandel der Prioritäten beim Klimaschutz und der Klimaanpassung. Noch wichtiger sei jedoch, dass die Kommunen künftig dauerhaft in der Lage sind, ihre Infrastruktur zu erhalten und regelmäßig instand zu setzen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Fundamentaler erscheint mir zunächst, dass es den Kommunen in Zukunft gelingt, genügend Geld bereitzustellen, um Investitionen, die sie einmal getätigt haben, auch dauerhaft zu pflegen.“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Denn viele heutige Probleme – etwa sanierungsbedürftige Schulgebäude oder Brücken – seien nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass notwendige Instandhaltungsmaßnahmen über Jahre nicht ausreichend finanziert werden konnten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gute Beispiele aus anderen Kommunen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aus seiner langjährigen Tätigkeit beim Deutschen Institut für Urbanistik kennt Carsten Kühl zahlreiche erfolgreiche kommunale Projekte. Dabei betont er, dass es keine Patentlösung für alle Kommunen gibt. Jede Stadt und jeder Landkreis müsse eigene Antworten auf die jeweiligen Herausforderungen finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dennoch nennt er Beispiele, von denen andere Kommunen lernen können – etwa das Mobilitätskonzept der Stadt Freiburg, die strategische Bodenbevorratung der Stadt Ulm oder die konsequente Entwicklung Berlins zu einer klimaresilienten „Schwammstadt“. Entscheidend sei, erfolgreiche Ansätze auf die eigenen örtlichen Rahmenbedingungen zu übertragen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong><em>Die nächsten Folgen der Video-Reihe</em></strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><em>In den kommenden Wochen erscheinen weitere Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der kommunalen Spitzenverbände sowie mit Landrätinnen und Landräten aus Rheinland-Pfalz. Sie berichten über ihre Erfahrungen bei der Erarbeitung regionaler Umsetzungskonzepte und zeigen auf, welche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Nutzung der Regionalbudgets vor Ort geschaffen werden.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-kommunen/">» Projektseite „Sondervermögen für Kommunen“</a></strong><br><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-fuer-kommunen-inhaltsverzeichnis/"><strong>» Inhaltsverzeichnis zum Thema</strong></a><br><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-fuer-kommunen-videos/"><strong>» Video-Reihe zum Thema</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kommunaler Finanzreport 2026: Rekorddefizite machen Reformen unausweichlich</title>
		<link>https://ea-rlp.de/kommunaler-finanzreport-2026-rekorddefizite-machen-reformen-unausweichlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 19:09:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sondervermögen für Kommunen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=20584</guid>

					<description><![CDATA[Die finanzielle Situation der deutschen Kommunen verschärft sich weiter. Mit einem Defizit von rund 32 Milliarden Euro im Jahr 2025 verzeichnen Städte, Gemeinden und Landkreise&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die finanzielle Situation der deutschen Kommunen verschärft sich weiter. Mit einem Defizit von rund 32 Milliarden Euro im Jahr 2025 verzeichnen Städte, Gemeinden und Landkreise den höchsten Fehlbetrag ihrer Geschichte. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Kommunale Finanzreport 2026 der Bertelsmann Stiftung. Die Studie analysiert die Entwicklung der Kommunalfinanzen auf Basis amtlicher Finanzstatistiken und zeigt, dass die Krise längst kein kurzfristiges Phänomen mehr ist, sondern strukturelle Ursachen hat.</p>



<span id="more-20584"></span>



<figure class="wp-block-image size-medium"><a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/kommunaler-finanzreport-2026" target="_blank" rel=" noreferrer noopener"><img decoding="async" width="675" height="984" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/finanzreport2026.jpg" alt="Cover: Finanzreport 2026" class="wp-image-20589" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/finanzreport2026.jpg 675w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/finanzreport2026-274x400.jpg 274w" sizes="(max-width: 675px) 100vw, 675px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Illustration: Bertelsmann Stiftung</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Finanzreport macht deutlich, dass die Defizite nicht auf sinkende Einnahmen zurückzuführen sind. Vielmehr steigen die Ausgaben seit Jahren schneller als die Einnahmen. Als wesentliche Ursachen nennen die Autoren insbesondere höhere Personal- und Sozialausgaben, inflationsbedingte Kostensteigerungen sowie einen wachsenden Investitionsbedarf. Die finanzielle Schieflage betrifft inzwischen nahezu alle Flächenländer und damit Kommunen unabhängig von ihrer wirtschaftlichen Stärke.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Expertenrat formuliert 20 Kernempfehlungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Analyse der aktuellen Finanzentwicklung enthält der Bericht einen umfangreichen Reformteil. Ein eigens eingesetzter Expertenrat formuliert 20 Kernempfehlungen und zahlreiche weitere Vorschläge, um die kommunale Handlungsfähigkeit dauerhaft zu stärken. Dabei geht es unter anderem um eine auskömmlichere Finanzierung kommunaler Aufgaben, eine Reform des kommunalen Finanzausgleichs, den Abbau struktureller Defizite sowie eine bessere Abstimmung zwischen Bund, Ländern und Kommunen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"> Investitionsmittel allein reichen nicht aus</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade vor dem Hintergrund des Sondervermögens für Infrastrukturinvestitionen liefert der Kommunale Finanzreport wichtige Erkenntnisse. Er zeigt, dass zusätzliche Investitionsmittel allein nicht ausreichen, wenn die laufenden Haushalte dauerhaft unter Druck stehen. Damit ergänzt die Studie das ebenfalls aktuelle KfW-Kommunalpanel um eine finanzpolitische Perspektive und bietet Kommunalpolitik und Verwaltung eine fundierte Grundlage für die Diskussion über die Zukunft der kommunalen Finanzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/kommunaler-finanzreport-2026" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download: Kommunaler Finanzreport 2026 (PDF, 110 Seiten, 1,2 MB)</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-kommunen/">» Projektseite „Sondervermögen für Kommunen“</a></strong><br><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-fuer-kommunen-inhaltsverzeichnis/"><strong>» Inhaltsverzeichnis zum Thema</strong></a><br><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-fuer-kommunen-videos/"><strong>» Video-Reihe zum Thema</strong></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>KfW-Kommunalpanel 2026: Kommunalfinanzen bleiben unter Druck</title>
		<link>https://ea-rlp.de/kfw-kommunalpanel-2026-kommunalfinanzen-bleiben-unter-druck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 19:08:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sondervermögen für Kommunen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=20572</guid>

					<description><![CDATA[Die finanzielle Lage vieler Städte, Gemeinden und Landkreise verschärft sich weiter. Das zeigt das neu veröffentlichte KfW-Kommunalpanel 2026, das seit 2009 jährlich die größte Befragung&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Die finanzielle Lage vieler Städte, Gemeinden und Landkreise verschärft sich weiter. Das zeigt das neu veröffentlichte <strong>KfW-Kommunalpanel 2026</strong>, das seit 2009 jährlich die größte Befragung kommunaler Kämmereien in Deutschland auswertet. Mehr als 1.000 Kommunen haben sich an der aktuellen Erhebung beteiligt und liefern damit ein repräsentatives Bild der kommunalen Finanzsituation, der Investitionstätigkeit und der Herausforderungen.</p>



<span id="more-20572"></span>



<figure class="wp-block-image size-medium"><a href="https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-KfW-Kommunalpanel/KfW-Kommunalpanel-2026.pdf" target="_blank" rel=" noreferrer noopener"><img decoding="async" width="729" height="1024" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/kfw-kommunalpanel-729x1024.jpg" alt="Cover: KfW-Kommunalpanel" class="wp-image-20577" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/kfw-kommunalpanel-729x1024.jpg 729w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/kfw-kommunalpanel-285x400.jpg 285w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/kfw-kommunalpanel.jpg 753w" sizes="(max-width: 729px) 100vw, 729px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Illustration: KfW</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse zeichnen ein deutliches Bild: Nach einem erneuten Rekorddefizit im Jahr 2025 beurteilen viele Kämmereien ihre Finanzlage kritisch. Gleichzeitig wächst der Investitionsrückstand weiter und beläuft sich inzwischen auf mehr als 230 Milliarden Euro. Besonders betroffen sind Schulen, Straßen, Verwaltungsgebäude sowie der Brand- und Katastrophenschutz.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mögliche Auswirkungen des Sondervermögens</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Erstmals untersucht das KfW-Kommunalpanel auch die möglichen Auswirkungen des Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität. Die Befragung zeigt, dass die zusätzlichen Mittel vor allem in die Bereiche fließen sollen, in denen der Investitionsbedarf besonders hoch ist. Zugleich erwarten viele Kommunen kurzfristig keine deutliche Ausweitung ihrer Investitionen, sondern zunächst eine Stabilisierung der bestehenden Investitionsplanung. Für die Jahre ab 2027 wird der Effekt des Sondervermögens etwas positiver eingeschätzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Ergebnis betrifft die Finanzierung kommunaler Investitionen. Der Anteil kreditfinanzierter Investitionen nimmt zu, während gleichzeitig viele Kämmereien mit schwierigeren Bedingungen für die Kreditaufnahme rechnen. Ursache sind unter anderem steigende Zinsen und die insgesamt angespannte Haushaltslage.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Schwerpunkt zu kommunalen Beteiligungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ergänzt wird die Studie durch ein Schwerpunktkapitel zu den kommunalen Beteiligungen – etwa in den Bereichen Energieversorgung, Wasser, Abfallwirtschaft, Wohnen oder öffentlicher Personennahverkehr. Die Auswertung zeigt, welche Bedeutung diese Unternehmen für die kommunalen Haushalte haben und wie ihre wirtschaftliche Entwicklung eingeschätzt wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Grafiken, Kennzahlen und Analysen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das KfW-Kommunalpanel 2026 bietet damit einen umfassenden Überblick über die aktuelle Finanzsituation der Kommunen und liefert zahlreiche Grafiken, Kennzahlen und Analysen zu Investitionen, Verschuldung und kommunaler Infrastruktur. Die Publikation richtet sich an kommunale Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sowie alle, die sich mit den Zukunftsaufgaben der kommunalen Finanzpolitik befassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-KfW-Kommunalpanel/KfW-Kommunalpanel-2026.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download: KfW-Kommunalpanel 2026&nbsp;</a></strong><a href="https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-KfW-Kommunalpanel/KfW-Kommunalpanel-2026.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">(45 Seiten, 1,1 MB)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-kommunen/">» Projektseite „Sondervermögen für Kommunen“</a></strong><br><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-fuer-kommunen-inhaltsverzeichnis/"><strong>» Inhaltsverzeichnis zum Thema</strong></a><br><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-fuer-kommunen-videos/"><strong>» Video-Reihe zum Thema</strong></a></p>
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