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	<title>Andreas Jöckel - Entwicklungsagentur</title>
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	<title>Andreas Jöckel - Entwicklungsagentur</title>
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		<title>Wo werden Ladesäulen wirklich gebraucht? Neues Planungstool unterstützt Kommunen</title>
		<link>https://ea-rlp.de/wo-werden-ladesaeulen-wirklich-gebraucht-neues-planungstool-unterstuetzt-kommunen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Ausbau der Elektromobilität stellt Städte und Gemeinden vor eine zentrale Planungsfrage: Wo sollten neue Ladepunkte entstehen, damit sie möglichst gut erreichbar und ausgelastet sind&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Der Ausbau der Elektromobilität stellt Städte und Gemeinden vor eine zentrale Planungsfrage: Wo sollten neue Ladepunkte entstehen, damit sie möglichst gut erreichbar und ausgelastet sind und zugleich zu den kommunalen Verkehrs- und Mobilitätszielen passen? Ein neues Planungstool aus dem Forschungsprojekt STRALI soll Kommunen bei genau diesen Entscheidungen unterstützen.</p>



<span id="more-20728"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1280" height="960" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/ladesaeulen-r0bin-e-mobility-219651-1280x960.jpg" alt="Ladesäule" class="wp-image-20730" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/ladesaeulen-r0bin-e-mobility-219651-1280x960.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/ladesaeulen-r0bin-e-mobility-219651-1024x768.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/ladesaeulen-r0bin-e-mobility-219651-400x300.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/ladesaeulen-r0bin-e-mobility-219651-768x576.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/ladesaeulen-r0bin-e-mobility-219651-1536x1152.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/ladesaeulen-r0bin-e-mobility-219651-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Foto: R0bin / Pixabay</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">STRALI steht für „Strategische Ladeinfrastrukturplanung zur Elektrifizierung des gesamtstädtischen Verkehrs“. Das interdisziplinäre Forschungsprojekt der Universität Duisburg-Essen wurde gemeinsam mit den Unternehmen IT-Objects und Schotte Automotive sowie mit Unterstützung der Stadt Essen durchgeführt. Nach drei Jahren Forschungs- und Entwicklungsarbeit wurde das daraus entstandene Planungstool nun vorgestellt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mehr als die Zahl vorbeifahrender Autos</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ansatz geht über eine klassische Standortplanung hinaus. Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass sich der Bedarf an Ladeinfrastruktur nicht allein aus Verkehrszahlen ableiten lässt. Deshalb kombiniert STRALI Informationen zum Mobilitätsverhalten mit Verkehrs- und Infrastrukturdaten sowie sozioökonomischen Faktoren. In Essen wurden dafür unter anderem Mobilitätsdaten in den Stadtteilen Frohnhausen und Altendorf erhoben und für ein detailliertes Verkehrsmodell genutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das webbasierte Tool ermöglicht es Kommunen, verschiedene Szenarien für den Ausbau der Ladeinfrastruktur zu simulieren und miteinander zu vergleichen. Bewertet werden unter anderem der prognostizierte Energiebedarf, die Erreichbarkeit und die erwartete Auslastung möglicher Standorte. Gleichzeitig lässt sich untersuchen, wie sich neue Ladepunkte auf den Verkehrsfluss auswirken. Kommunale Ziele und die Interessen der Betreiber sollen ebenfalls in die Bewertung einfließen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ladeinfrastruktur als Teil der kommunalen Verkehrsplanung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant für Kommunen ist dabei insbesondere die Verknüpfung von Ladeinfrastruktur- und Verkehrsplanung. STRALI untersucht, ob sich durch die strategische Platzierung von Ladepunkten auch Mobilitätsverhalten und Verkehrsströme beeinflussen lassen. Ziel ist eine bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur, die sich an kommunalen verkehrspolitischen Zielen ebenso orientiert wie an den Bedürfnissen der Nutzer:innen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit wird die Frage „Wo brauchen wir eine Ladesäule?“ Teil einer umfassenderen kommunalen Mobilitätsplanung: Ladepunkte werden nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang mit Verkehrsströmen, unterschiedlichen Verkehrsmitteln, Wohn- und Gewerbestandorten und dem tatsächlichen Mobilitätsverhalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Anwendung auch in weiteren Kommunen geplant</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Entwickelt und erprobt wurde der Ansatz am Beispiel der Stadt Essen. Dabei soll es jedoch nicht bleiben. Nach Abschluss des Forschungsprojekts soll das Planungstool auch in weiteren Kommunen eingesetzt und dafür weiterentwickelt werden. Die Forschenden wollen den Planungsprozess künftig bis zur tatsächlichen Umsetzung neuer Ladeinfrastruktur begleiten. Für Städte und Gemeinden könnte damit ein datenbasiertes Instrument entstehen, das Entscheidungen über neue Ladepunkte nachvollziehbarer macht und den Ausbau der Ladeinfrastruktur stärker mit der kommunalen Verkehrsplanung verzahnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://idw-online.de/de/news875343" target="_blank" rel="noopener">idw-Online: Ladesäulen – STRALI entwickelt Planungstool für Kommunen</a></p>
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		<title>Wenn Zuhause nicht mehr sicher ist: Umgang mit Rechtsextremismus in der Nachbarschaft</title>
		<link>https://ea-rlp.de/wenn-zuhause-nicht-mehr-sicher-ist-umgang-mit-rechtsextremismus-in-der-nachbarschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Rechtsextremismus begegnet Menschen nicht nur in politischen Debatten, auf Demonstrationen oder in sozialen Netzwerken. Rassistische oder antisemitische Äußerungen, rechte Symbole, Einschüchterungen und Bedrohungen können auch&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Rechtsextremismus begegnet Menschen nicht nur in politischen Debatten, auf Demonstrationen oder in sozialen Netzwerken. Rassistische oder antisemitische Äußerungen, rechte Symbole, Einschüchterungen und Bedrohungen können auch im unmittelbaren Wohnumfeld auftreten – im Hausflur, am Gartenzaun, auf dem Dorfplatz oder in der Nachbarschafts-Chatgruppe. Die neue Handreichung „Wenn Zuhause nicht mehr sicher ist“ des Bundesverbands Mobile Beratung zeigt, wie Betroffene und ihr Umfeld damit umgehen können.</p>



<span id="more-20724"></span>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img decoding="async" width="755" height="1019" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/handreichung.jpg" alt="Buch-Cover" class="wp-image-20726" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/handreichung.jpg 755w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/handreichung-296x400.jpg 296w" sizes="(max-width: 755px) 100vw, 755px"><figcaption class="wp-element-caption">Illustration: Bundesverband Mobile Beratung</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Publikation warnt insbesondere davor, entsprechende Vorfälle vorschnell als gewöhnlichen „Nachbarschaftsstreit“ zu behandeln. Extrem rechte Strategien können gezielt auf Einschüchterung, Vereinzelung und das Schweigen des Umfelds setzen. Umso wichtiger seien Solidarität, gegenseitige Unterstützung und professionelle Beratungsstrukturen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Von der Vereinzelung zur solidarischen Nachbarschaft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Handreichung gibt konkrete Empfehlungen für den Umgang mit solchen Situationen. Dazu gehören die Suche nach Verbündeten, eine realistische gemeinsame Zielsetzung und der Aufbau handlungsfähiger Nachbarschaftsgruppen. Als mögliche Treffpunkte nennt die Publikation beispielsweise Stadtteil- oder Gemeindezentren. Die Mobile Beratung kann solche Prozesse fachlich begleiten und moderieren</p>



<p class="wp-block-paragraph">Praxisbeispiele zeigen zudem, dass erfolgreiche Gegenstrategien nicht in erster Linie auf eine direkte Konfrontation mit extrem rechten Akteuren setzen müssen. Entscheidend sind vielmehr die Stärkung der Gemeinschaft und der Schutz der Betroffenen. Informelle Treffen, Workshops zu Sicherheit und Rechtslage sowie die Vernetzung mit Beratungsstellen können dazu beitragen, Isolation zu durchbrechen und deutlich zu machen, dass menschenfeindliche Positionen nicht unwidersprochen bleiben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum das Thema auch Kommunen betrifft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für Städte und Gemeinden ist besonders der sozialräumliche Blick der Handreichung interessant. Sie beschreibt, dass extrem rechte Akteure teilweise gezielt Orte suchen, an denen wenig gesellschaftlicher Widerspruch zu erwarten ist. Genannt werden dabei insbesondere Dörfer und Kleinstädte im ländlichen Raum. Eine starke Zivilgesellschaft und eine Kommune, die entsprechende Entwicklungen ernst nimmt und handelt, können solchen Dominanzbestrebungen etwas entgegensetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade in ländlichen Regionen empfiehlt die Handreichung deshalb eine langfristige lokale und regionale Vernetzung sowie Orte der Begegnung, an denen demokratische Kultur gelebt werden kann. Sie können der Vereinzelung entgegenwirken, Orientierung geben und solidarisches Handeln ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei ist eine wichtige Unterscheidung zu beachten: Die Handreichung richtet sich vor allem an Bewohner:innen, Vermieter:innen, Hausverwaltungen, Eigentümer:innen, zivilgesellschaftlich Engagierte und lokale Initiativen. Komplexere Auseinandersetzungen etwa um strategische Immobilienkäufe oder rechte Infrastrukturprojekte sind nicht ihr Hauptgegenstand. Hier sieht die Publikation insbesondere Verwaltung, Kommunalpolitik und spezialisierte Fachstellen gefordert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veröffentlichung bietet damit sowohl konkrete Hilfestellungen für den nachbarschaftlichen Alltag als auch Anregungen dafür, demokratische Strukturen und Netzwerke vor Ort zu stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://bundesverband-mobile-beratung.de/publikationen/wenn-zuhause-nicht-mehr-sicher-ist-handreichung-zum-umgang-mit-rechtsextremismus-in-der-nachbarschaft/" target="_blank" rel="noopener">Download: Wenn Zuhause nicht mehr sicher ist (PDF, 44 Seiten, 4,5 MB)</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Einsamkeit begegnen: Neuer Praxisleitfaden für Kommunen und Quartiere</title>
		<link>https://ea-rlp.de/einsamkeit-begegnen-neuer-praxisleitfaden-fuer-kommunen-und-quartiere/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Einsamkeit ist längst nicht nur eine individuelle Herausforderung. Auch die Gestaltung von Wohnquartieren, Nachbarschaften und öffentlichen Räumen beeinflusst, ob Menschen miteinander in Kontakt kommen, am&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Einsamkeit ist längst nicht nur eine individuelle Herausforderung. Auch die Gestaltung von Wohnquartieren, Nachbarschaften und öffentlichen Räumen beeinflusst, ob Menschen miteinander in Kontakt kommen, am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und sich ihrem Umfeld zugehörig fühlen. Genau hier setzt der neue „Wegweiser Quartier und Einsamkeit“ der Wüstenrot Stiftung an.</p>



<span id="more-20718"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="852" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/einsamkeit-antranias-person-6076771-1280x852.jpg" alt="Illustration Einsamkeit" class="wp-image-20721" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/einsamkeit-antranias-person-6076771-1280x852.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/einsamkeit-antranias-person-6076771-1024x682.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/einsamkeit-antranias-person-6076771-400x266.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/einsamkeit-antranias-person-6076771-768x511.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/einsamkeit-antranias-person-6076771-1536x1022.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/einsamkeit-antranias-person-6076771-2048x1363.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Antranias / Pixabay</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der kostenfrei verfügbare Praxisleitfaden richtet sich ausdrücklich auch an Kommunen. Er zeigt, wie Stadt- und Sozialplanung, Quartiersentwicklung, Wohnungswirtschaft, soziale Träger, Vereine und Initiativen gemeinsam dazu beitragen können, Einsamkeit vorzubeugen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Quartiere so gestaltet und belebt werden können, dass Begegnung, Zugehörigkeit und Gemeinschaft im Alltag leichter entstehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einsamkeitsprävention als kommunale Aufgabe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Leitfaden macht deutlich, dass Kommunen an zahlreichen Stellen Einfluss nehmen können. Dazu gehören die Gestaltung öffentlicher Räume und niedrigschwelliger Begegnungsorte ebenso wie Sozialplanung, Bauleitplanung oder integrierte Stadtentwicklung. Auch die Unterstützung lokaler Initiativen und die Vernetzung unterschiedlicher Akteure spielen eine wichtige Rolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konkret empfiehlt der Wegweiser unter anderem, Einsamkeit als Querschnittsthema in Planung und Sozialpolitik zu verankern, „soziale Orte“ als Bestandteil der Daseinsvorsorge zu begreifen und vorhandene Planungsinstrumente für die Stärkung sozialer Resilienz zu nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den genannten kommunalen Instrumenten gehören beispielsweise Wohn- und Quartierskonzepte, lokale Aktionspläne gegen Einsamkeit, Sozialplanung sowie die gezielte Sicherung und Finanzierung von Begegnungsorten, Freiflächen und anderen sozialen Infrastrukturen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Leitfaden bleibt dabei bewusst praxisnah. Zahlreiche Beispiele, Leitfragen, Checklisten und konkrete Handlungsempfehlungen sollen helfen, die Erkenntnisse auf die jeweilige Situation vor Ort zu übertragen. Dabei reicht das Spektrum von kurzfristig umsetzbaren niedrigschwelligen Angeboten bis hin zu längerfristigen Veränderungen in Planung und Verwaltungsstrukturen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Beispiel aus RLP: Stammtisch gegen Einsamkeit in Bingen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dass Maßnahmen gegen Einsamkeit nicht immer groß oder aufwendig sein müssen, zeigt ein Beispiel aus Bingen am Rhein. Die Volkshochschule Bingen bietet unter dem Motto „Gemeinsam bist du weniger allein“ einen offenen „Stammtisch gegen Einsamkeit“ an. Alle zwei Wochen kommen Menschen zusammen, um miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen. Nach Angaben der vorliegenden Projektinformation wird das Angebot fortgesetzt und bereits andernorts aufgegriffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitinitiiert wurde das Angebot von Annette Hammel, der Ehrenamtsbeauftragten der Stadt Bingen. Die Verbindung von Volkshochschule, kommunaler Ehrenamtsstruktur und einem bewusst niedrigschwelligen Begegnungsangebot zeigt beispielhaft, wie vorhandene örtliche Strukturen für die Einsamkeitsprävention genutzt werden können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Praxisleitfaden und das Binger Beispiel zeigen damit zwei Seiten derselben Aufgabe: Kommunen können Einsamkeit strategisch bei der Gestaltung von Quartieren und sozialen Infrastrukturen berücksichtigen – und zugleich mit einfachen, niedrigschwelligen Angeboten ganz konkret Begegnungen ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://wuestenrot-stiftung.de/publikationen/wegweiser-quartier-und-einsamkeit-ein-praxisleitfaden-download/" target="_blank" rel="noopener">Download: Wegweiser Quartier und Einsamkeit (PDF; 179 Seiten, 15,5 MB)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.vhs-bingen.de/vhs-spezial/kw/bereich/kursdetails/kurs/E10233/kursname/Gemeinsam/" target="_blank" rel="noopener">Zum „Stammtisch gegen Einsamkeit“ der VHS Bingen</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.bingen.de/stadt/beiraete-und-beauftragte/ehrenamtsbeauftragte-der-stadt-bingen-am-rhein?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener">Informationen zur Ehrenamtsbeauftragten der Stadt Bingen</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Digitale Daseinsvorsorge: Vernetzen statt neue Insellösungen schaffen</title>
		<link>https://ea-rlp.de/digitale-daseinsvorsorge-vernetzen-statt-neue-inselloesungen-schaffen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 16:46:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Digitale Angebote für Bürgerinnen und Bürger gibt es inzwischen in großer Zahl. Doch häufig stehen sie unverbunden nebeneinander, sind schwer auffindbar oder erfordern immer wieder&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Digitale Angebote für Bürgerinnen und Bürger gibt es inzwischen in großer Zahl. Doch häufig stehen sie unverbunden nebeneinander, sind schwer auffindbar oder erfordern immer wieder neue Anmeldungen, Dateneingaben und Suchwege. Eine Vorlaufstudie im Auftrag der Stiftung Mercator schlägt deshalb einen grundsätzlich anderen Ansatz vor: Statt weitere einzelne Apps und Portale zu entwickeln, soll eine gemeinsame technische Infrastruktur Angebote der Daseinsvorsorge miteinander verknüpfen.</p>



<span id="more-20704"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://table.media/assets/berlin/26_08_09_dida.pdf" target="_blank" rel=" noopener"><img decoding="async" width="1280" height="655" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/digitale-daseinsvorsorge-1280x655.jpg" alt="Illustration: Stiftung Mercator" class="wp-image-20707" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/digitale-daseinsvorsorge-1280x655.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/digitale-daseinsvorsorge-1024x524.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/digitale-daseinsvorsorge-400x205.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/digitale-daseinsvorsorge-768x393.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/digitale-daseinsvorsorge-1536x786.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/09/digitale-daseinsvorsorge.jpg 1744w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Illustration: Stiftung Mercator</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie trägt den Titel „DIDA: Digitale Daseinsvorsorge – APIs statt Apps, Protokolle statt Plattformen“. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass das zentrale Problem weniger im Fehlen digitaler Angebote liegt als in mangelnder Interoperabilität, Auffindbarkeit und verbindender Infrastruktur. Viele Angebote von Staat, Zivilgesellschaft, Sozialwirtschaft und Unternehmen existieren bereits – sie sind jedoch technisch häufig nicht miteinander verbunden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eine digitale Infrastruktur statt des nächsten Portals</h3>



<p class="wp-block-paragraph">DIDA soll deshalb ausdrücklich keine weitere zentrale Plattform werden. Vorgeschlagen wird vielmehr ein dezentrales Netzwerk, das bestehende Angebote über standardisierte Schnittstellen, gemeinsame Datenmodelle und verbindliche Regeln für Interoperabilität miteinander verbindet. Die Studie vergleicht diese Infrastruktur mit „Straßen und Schienen“ zwischen bislang voneinander getrennten Orten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit verbindet sich ein Perspektivwechsel: Digitale Daseinsvorsorge soll stärker von den Lebenslagen der Menschen und weniger von einzelnen Verwaltungszuständigkeiten aus gedacht werden. Wer beispielsweise eine Familie gründet, Pflege organisiert oder andere Unterstützungsangebote benötigt, soll nicht selbst herausfinden müssen, welche Behörde, Organisation oder Plattform jeweils zuständig ist. Unterschiedliche Angebote könnten vielmehr zu zusammenhängenden Serviceketten verbunden werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was bedeutet der Ansatz für Kommunen?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Kommunen werden in der Studie ausdrücklich als eine der Zielgruppen auf Seiten der öffentlichen Hand genannt. Für sie ist der Ansatz auch deshalb interessant, weil Daseinsvorsorge vor Ort längst nicht allein von Verwaltungen erbracht wird. Vereine, Wohlfahrtsorganisationen, Sozialunternehmen, regionale Unternehmen und andere Akteure tragen ebenfalls dazu bei. Eine gemeinsame digitale Infrastruktur könnte helfen, solche Angebote besser auffindbar und miteinander anschlussfähig zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig stellt sich damit eine grundsätzliche Frage für die kommunale Digitalisierung: Müssen für neue Aufgaben immer wieder eigene Portale und Anwendungen entstehen – oder sollten öffentliche Mittel stärker in technische Grundlagen investiert werden, die von vielen Akteuren gemeinsam genutzt werden können?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie argumentiert für den zweiten Weg. Offene Schnittstellen und Standards könnten Doppelentwicklungen reduzieren, die Einbindung neuer Angebote erleichtern und Abhängigkeiten von einzelnen Plattformen verringern. Aus Sicht der öffentlichen Hand könnten Investitionen damit stärker in wiederverwendbare Infrastrukturbausteine statt in parallele Einzellösungen fließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die regionale Ebene könnte profitieren: Nach Einschätzung der Studie können offene Systeme die Chancen regionaler Anbieter verbessern, Marketingkosten verringern und ihre Abhängigkeit von großen kommerziellen Plattformen reduzieren. Gleichzeitig könnten gemeinsame technische Standards neue Möglichkeiten für GovTech- und CivicTech-Angebote schaffen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Noch kein fertiges Konzept – aber ein Denkanstoß</h3>



<p class="wp-block-paragraph">DIDA ist bislang kein fertiges Umsetzungskonzept. Die Vorlaufstudie untersucht zunächst die Relevanz und grundsätzliche Gestaltbarkeit eines solchen dezentralen Netzwerks. Konkrete technologische Festlegungen oder ein detaillierter Businessplan sind ausdrücklich noch nicht Bestandteil der Untersuchung. Gerade deshalb liefert die Veröffentlichung einen interessanten Impuls für die Diskussion über die Zukunft der kommunalen Digitalisierung: Wie lässt sich digitale Daseinsvorsorge so organisieren, dass vorhandene Angebote besser zusammenspielen – anstatt immer neue digitale Insellösungen zu schaffen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://table.media/assets/berlin/26_08_09_dida.pdf" target="_blank" rel="noopener">Download: DIDA – Digitale Daseinsvorsorge&nbsp;<em>(PDF, 51 Seiten, 19 MB)</em></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sondervermögen – Video 5: Landrätin Julia Gieseking (Vulkaneifel-Kreis)</title>
		<link>https://ea-rlp.de/sondervermoegen-video-5-landraetin-julia-gieseking-vulkaneifel-kreis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 19:16:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sondervermögen für Kommunen]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit den Regionalbudgets erhalten die Landkreise und kreisfreien Städte die Möglichkeit, langfristige Investitionen gemeinsam mit ihren Kommunen zu planen. Doch wie lässt sich sicherstellen, dass&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit den Regionalbudgets erhalten die Landkreise und kreisfreien Städte die Möglichkeit, langfristige Investitionen gemeinsam mit ihren Kommunen zu planen. Doch wie lässt sich sicherstellen, dass die Mittel möglichst gerecht verteilt werden und dort ankommen, wo sie den größten Nutzen entfalten? Welche Schwerpunkte setzt ein ländlich geprägter Landkreis? Und wie gelingt es, die Projekte möglichst schnell umzusetzen?</p>



<span id="more-20269"></span>



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<p class="wp-block-paragraph">In der fünften Folge der Video-Reihe <strong>„Sondervermögen für Kommunen“</strong> spricht die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz mit <strong>Julia Gieseking</strong>, Landrätin des Landkreises Vulkaneifel. Sie erläutert, wie der Landkreis gemeinsam mit den Verbandsgemeinden die Verwendung der Regionalbudgets vorbereitet hat und warum die Bildungsinfrastruktur im Mittelpunkt der Planungen steht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eine große Chance – mit realistischen Erwartungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Landkreis Vulkaneifel erhält aus dem Rheinland-Pfalz-Plan insgesamt rund 52,4 Millionen Euro. Davon verbleibt ein Drittel beim Landkreis, zwei Drittel fließen an die kreisangehörigen Kommunen. Julia Gieseking ordnet die Größenordnung jedoch bewusst ein: Auf die gesamte Laufzeit verteilt relativiere sich der Betrag, gemessen an den jährlichen Investitionen des Landkreises. Dennoch eröffne das Sondervermögen neue Möglichkeiten, dringend benötigte Projekte früher umzusetzen und die kommunalen Haushalte zu entlasten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bildung als gemeinsamer Schwerpunkt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits frühzeitig verständigten sich der Landkreis und die Verbandsgemeinden auf einen gemeinsamen Investitionsschwerpunkt: Bildung. Dabei geht es nicht nur um die kreiseigenen Schulen, sondern ebenso um Kindertagesstätten in den Gemeinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch diese Schwerpunktsetzung profitieren alle kommunalen Ebenen von den Regionalbudgets. Gleichzeitig werden insbesondere die Gemeinden entlastet, für die Investitionen in Kindertagesstätten häufig eine große finanzielle Herausforderung darstellen. Die gemeinsame Prioritätensetzung schafft damit eine ausgewogene Grundlage für die Verwendung der Fördermittel.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Wir haben uns frühzeitig auf den Weg gemacht, zu überlegen, was wir mit dem Geld machen.“</strong></p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Investitionen in die Zukunft des Landkreises</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für Julia Gieseking ist die Entscheidung zugunsten der Bildungsinfrastruktur weit mehr als eine Investition in Gebäude. Sie versteht sie als Investition in die Zukunft des gesamten Landkreises.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„In Bildung zu investieren ist, glaube ich, das Beste, was man machen kann, weil das ist gut aufgehoben bei unseren Jüngsten.“</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Eine moderne Bildungslandschaft sei die Voraussetzung dafür, dass junge Menschen gute Zukunftsperspektiven entwickeln und ihre Fähigkeiten später auch in der Region einbringen – als Lehrkräfte, Ärztinnen und Ärzte, Handwerker oder in vielen anderen Berufen. Damit leiste das Sondervermögen zugleich einen Beitrag zur langfristigen Sicherung der Lebensqualität im ländlichen Raum.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der inhaltlichen Schwerpunktsetzung spielt auch die Organisation der Umsetzung eine wichtige Rolle. Nach Einschätzung der Landrätin liegt ein wesentlicher Vorteil darin, dass Gemeinden, Verbandsgemeinden und Landkreis gleichermaßen Verantwortung übernehmen. Dadurch verteilen sich Planung, Bauherrenaufgaben und Projektsteuerung auf mehrere Ebenen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese enge Zusammenarbeit erhöht die Chancen, die zahlreichen Investitionen zügig umzusetzen – vorausgesetzt, die rechtlichen und fördertechnischen Rahmenbedingungen stehen rechtzeitig zur Verfügung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Schritt für Schritt zur Umsetzung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Während für zahlreiche Kindertagesstätten bereits konkrete Projektlisten vorliegen, werden für weitere Investitionen an den kreiseigenen Schulen derzeit Machbarkeitsstudien erstellt und die notwendigen Beschlüsse vorbereitet. Julia Gieseking zeigt sich zuversichtlich, dass nach Vorliegen der Verwaltungsvorschriften alle Beteiligten ihre Planungen zügig fortsetzen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr Fazit macht deutlich, worauf es beim Rheinland-Pfalz-Plan ankommt: frühzeitig gemeinsam Prioritäten entwickeln, Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen und konsequent in die Zukunft der Region investieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><em>Die Video-Reihe wird fortgesetzt</em></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Mit den ersten fünf Gesprächen bietet die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz einen Überblick über die strategischen Grundlagen und die ersten Erfahrungen mit dem Rheinland-Pfalz-Plan. In den kommenden Monaten wird die Video-Reihe um weitere Interviews, Praxisbeispiele und Fachgespräche ergänzt und begleitet so die Umsetzung des Sondervermögens in den Kommunen kontinuierlich weiter.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-kommunen/">» Projektseite „Sondervermögen für Kommunen“</a></strong><br><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-fuer-kommunen-inhaltsverzeichnis/"><strong>» Inhaltsverzeichnis zum Thema</strong></a><br><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-fuer-kommunen-videos/"><strong>» Video-Reihe zum Thema</strong></a><br><a href="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/07/Regionales_Umsetzungskonzept-Vulkaneifel.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">» Download: Regionales Umsetzungskonzept Landkreis Vulkaneifel (PDF, 7 Seiten, 0,2 MB)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Demografischer Wandel ab 2030: Was nach den Babyboomern kommt</title>
		<link>https://ea-rlp.de/demografischer-wandel-ab-2030-was-nach-den-babyboomern-kommt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=20675</guid>

					<description><![CDATA[Der Renteneintritt der Babyboomer steht seit Jahren im Mittelpunkt der Diskussion über den demografischen Wandel. Doch damit ist die Entwicklung längst nicht abgeschlossen. Eine neue&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Renteneintritt der Babyboomer steht seit Jahren im Mittelpunkt der Diskussion über den demografischen Wandel. Doch damit ist die Entwicklung längst nicht abgeschlossen. Eine neue Analyse des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung richtet den Blick deshalb bewusst über das Jahr 2030 hinaus. Sie untersucht, wie die geburtenstarken Jahrgänge die Altersstruktur Deutschlands bis 2060 verändern – und welche erheblichen regionalen Unterschiede dabei entstehen.</p>



<span id="more-20675"></span>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img decoding="async" width="709" height="1002" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/demografischer-wandel.jpg" alt="Cover Broschüre" class="wp-image-20681" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/demografischer-wandel.jpg 709w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/demografischer-wandel-283x400.jpg 283w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px"><figcaption class="wp-element-caption">(Illustration: Berlin-Institut)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie „Nach den Babyboomern. Wie sich der demografische Wandel über 2030 hinaus entwickelt“ basiert auf aktuellen Bevölkerungsvorausberechnungen des Statistischen Bundesamtes und des Bundesinstituts für Bau‑, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Für die kommunale Ebene ist sie besonders interessant, weil die Entwicklung auch auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte betrachtet wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zwei demografische Wellen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Analyse macht deutlich, dass sich die Alterung nicht gleichmäßig vollzieht. Zunächst wächst mit dem Renteneintritt der Babyboomer die Gruppe der 67- bis 79-Jährigen deutlich. Bis 2039 werden mehr als 13 Millionen Menschen das gesetzliche Renteneintrittsalter von 67 Jahren erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab Mitte der 2030er-Jahre folgt eine zweite Entwicklung: Die Babyboomer erreichen zunehmend das hohe Alter. Damit steigt die Zahl der Menschen ab 80 Jahren in nahezu allen Regionen wieder deutlich an. Rund um das Jahr 2050 dürfte die Zahl der Hochaltrigen ihren Höhepunkt erreichen und anschließend wieder zurückgehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entscheidend ist dabei: Der demografische Wandel verläuft regional sehr unterschiedlich. Wirtschaftsstarke Städte und ihr Umland, ländliche Räume und strukturschwächere Regionen stehen nicht zur gleichen Zeit vor denselben Herausforderungen. Die Analyse zeigt außerdem erhebliche Unterschiede innerhalb der einzelnen Bundesländer.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ländliche Regionen im Westen vor deutlichen Veränderungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders interessant für Rheinland-Pfalz ist der Blick auf die westdeutschen ländlichen Räume. Viele von ihnen stehen erst noch vor Entwicklungen, die Teile Ostdeutschlands bereits durchlaufen haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 2035 dürfte die Zahl der 67- bis 79-Jährigen in den ländlichen Räumen Westdeutschlands knapp 35 Prozent über dem Niveau von 2022 liegen. Auch bei den Hochaltrigen zeichnet sich eine deutliche Veränderung ab: Ab Mitte der 2030er-Jahre nimmt ihre Zahl im ländlichen Westen besonders stark zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie unterschiedlich die Entwicklung vor Ort ausfallen kann, zeigt ein Beispiel aus Rheinland-Pfalz. Für den Landkreis Alzey-Worms geht die zugrunde liegende BBSR-Vorausberechnung davon aus, dass dort 2045 rund 51,5 Prozent mehr Menschen im Alter ab 80 Jahren leben könnten als 2022.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was bedeutet das für die Kommunen?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie richtet daraus einen klaren Appell an Kommunen und Regionen: Die absehbaren Veränderungen sollten bereits heute in langfristige Planungen einbezogen werden. Dabei geht es nicht allein um Pflege.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst eröffnet die wachsende Gruppe der „aktiven Älteren“ auch Chancen. Viele Menschen, die in den kommenden Jahren in den Ruhestand gehen, verfügen über Wissen, Erfahrung und zeitliche Ressourcen. Kommunen können dieses Potenzial für ehrenamtliches und zivilgesellschaftliches Engagement nutzen. Empfohlen werden unter anderem niedrigschwellige Anlaufstellen in den Verwaltungen, Engagement-Netzwerke und eine gezielte Ansprache möglichst schon vor dem Renteneintritt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig gilt es, die zweite demografische Welle vorzubereiten. Die gegenwärtig in vielen Regionen noch sinkende Zahl der Hochaltrigen darf nach Einschätzung der Autoren nicht als dauerhafte Trendwende missverstanden werden. Ab Mitte der 2030er-Jahre wachsen die Bedarfe wieder. Die Studie nennt deshalb insbesondere den Ausbau von Pflegekapazitäten, altersgerechtem Wohnraum und bedarfsgerechten Versorgungsstrukturen vor Ort als Handlungsfelder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit wird der demografische Wandel zu einer langfristigen Aufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge. Welche Angebote künftig benötigt werden, lässt sich jedoch nicht allein aus bundesweiten Durchschnittswerten ableiten. Entscheidend ist die konkrete Bevölkerungsentwicklung vor Ort. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen:</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://idw-online.de/de/news876089?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener">Pressemitteilung „Demografischer Wandel endet nicht 2030“ beim Informationsdienst Wissenschaft</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.berlin-institut.org/studien-analysen/detail/nach-den-babyboomern" target="_blank" rel="noopener">Download: „Nach den Babyboomern“ (PDF, 24 Seiten 4,6 MB)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sondervermögen – Video 4: Landrat Volker Boch (Rhein-Hunsrück-Kreis)</title>
		<link>https://ea-rlp.de/sondervermoegen-video-4-landrat-volker-boch-rhein-hunsrueck-kreis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 19:12:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sondervermögen für Kommunen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=20266</guid>

					<description><![CDATA[Mit den Regionalen Umsetzungskonzepten entscheiden die Landkreise gemeinsam mit ihren Städten und Verbandsgemeinden darüber, welche Investitionen aus den Regionalbudgets in den kommenden Jahren umgesetzt werden&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit den Regionalen Umsetzungskonzepten entscheiden die Landkreise gemeinsam mit ihren Städten und Verbandsgemeinden darüber, welche Investitionen aus den Regionalbudgets in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen. Wie gelingt es dabei, unterschiedliche Interessen zusammenzuführen? Welche Projekte haben Vorrang? Und welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, damit die Investitionen möglichst schnell bei den Menschen ankommen?</p>



<span id="more-20266"></span>



<iframe loading="lazy" width="560" height="315" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/tNpdDuFQuz4?si=RtUQA0Y3JmtlVoWH" consent-required="18044" consent-by="services" consent-id="18045" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/tNpdDuFQuz4?si=RtUQA0Y3JmtlVoWH&amp;autoplay=1"></iframe><br>



<p class="wp-block-paragraph">In der vierten Folge der Video-Reihe <strong>„Sondervermögen für Kommunen“</strong> spricht die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz mit <strong>Volker Boch</strong>, Landrat des Rhein-Hunsrück-Kreises. Er berichtet, wie sein Landkreis den Erarbeitungsprozess organisiert hat und welche strategischen Überlegungen hinter dem Regionalen Umsetzungskonzept stehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Frühzeitige Zusammenarbeit als Schlüssel zum Erfolg</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits im Herbst 2025 begann der Rhein-Hunsrück-Kreis mit den Vorbereitungen. Noch bevor die gesetzlichen Vorgaben vollständig vorlagen, wurden regelmäßige Abstimmungsrunden mit allen Verbandsgemeinden und der Stadt Boppard eingerichtet. Die Kommunen konnten ihre Prioritäten einbringen, die Kreisverwaltung bündelte die Vorschläge und entwickelte daraus gemeinsam mit den Beteiligten das Regionale Umsetzungskonzept.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Entscheidend ist, dass wir früh gemeinsam Prioritäten festlegen“</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Der gesamte Prozess erstreckte sich über rund drei Viertel eines Jahres und mündete schließlich in einem einstimmig beschlossenen Konzept. Für Volker Boch war dabei vor allem eines entscheidend: Dass alle Beteiligten das gemeinsame Ziel im Blick behielten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bewusst Spielraum für künftige Projekte lassen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl zahlreiche Projektideen bereits vorliegen, hat sich der Rhein-Hunsrück-Kreis bewusst dagegen entschieden, sämtliche Mittel von Beginn an vollständig einzelnen Maßnahmen zuzuordnen. Stattdessen wurden Schwerpunkte definiert und gleichzeitig finanzielle Spielräume für neue Entwicklungen offengehalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt stehen zunächst dringend notwendige Investitionen in die Sportinfrastruktur. Mehrere Sporthallen und Sportanlagen müssen umfassend saniert oder neu errichtet werden. Gleichzeitig verweist Boch darauf, dass große Bauprojekte häufig von langen Planungs- und Genehmigungszeiten abhängen. Deshalb sei es sinnvoll, die notwendige Flexibilität über die gesamte Laufzeit des Förderprogramms zu erhalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zukunftsthemen gemeinsam entwickeln</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben klassischen Infrastrukturmaßnahmen setzt der Rhein-Hunsrück-Kreis auch auf Zukunftsprojekte. Dazu gehört unter anderem die gemeinsame Energiegesellschaft aller Verbandsgemeinden und der Stadt Boppard. Ziel ist es, die regional erzeugte Energie stärker in der Region zu nutzen und neue Wertschöpfung vor Ort zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus möchte der Landkreis die wirtschaftliche Entwicklung stärken und langfristig eine engere Kooperation mit Hochschulen aufbauen. Für solche übergeordneten Vorhaben wurden zehn Millionen Euro des Kreisbudgets bewusst zurückgestellt, um auch künftig auf neue Chancen reagieren zu können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Planungsbeschleunigung wird zum Erfolgsfaktor</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für Volker Boch entscheidet sich der Erfolg des Sondervermögens nicht allein an der Höhe der Fördermittel. Mindestens ebenso wichtig sei, ob Planungs‑, Genehmigungs- und Vergabeverfahren künftig schneller ablaufen als bisher.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Das wird jedem begegnen, der hier investieren will. Weil natürlich mit den langen Planungsabläufen die Projekte immer teurer werden.“</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Nach seiner Einschätzung bietet das Sondervermögen zugleich die Chance, bestehende Verfahren kritisch zu hinterfragen und dort zu vereinfachen, wo unnötige Verzögerungen entstehen. Gerade bei dringend benötigten Infrastrukturprojekten könne dies einen erheblichen Unterschied machen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sichtbare Ergebnisse schaffen Vertrauen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende sollen die Bürgerinnen und Bürger die Wirkung des Rheinland-Pfalz-Plans unmittelbar erleben können. Für Volker Boch wäre es ein großer Erfolg, wenn bereits in wenigen Jahren wichtige Bauprojekte sichtbar umgesetzt werden – etwa moderne Sporthallen, sanierte öffentliche Gebäude oder neue Infrastruktur für Energie und Wirtschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sein Fazit: Gute Zusammenarbeit, klare Prioritäten und ausreichend Flexibilität bilden die Grundlage dafür, dass aus den Regionalbudgets nachhaltige Investitionen entstehen, die den Landkreis langfristig stärken.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><em>Die nächste Folge der Video-Reihe</em></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><em>In der nächsten Folge berichtet <strong>Julia Gieseking</strong>, Landrätin des Landkreises Vulkaneifel, wie ihr Landkreis das Regionale Umsetzungskonzept entwickelt hat, welche Investitionsschwerpunkte gesetzt wurden und welche Bedeutung die enge Zusammenarbeit zwischen Kreis und Kommunen für den langfristigen Erfolg des Rheinland-Pfalz-Plans hat.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-kommunen/">» Projektseite „Sondervermögen für Kommunen“</a></strong><br><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-fuer-kommunen-inhaltsverzeichnis/"><strong>» Inhaltsverzeichnis zum Thema</strong></a><br><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-fuer-kommunen-videos/"><strong>» Video-Reihe zum Thema</strong></a><br><a href="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/07/20260615-Regionales-Umsetzungskonzept-RHK.pdf">» Download: Regionales Umsetzungskonzept Rhein-Hunsrück-Kreis: (PDF, 12 Seiten, 0,5 MB)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sondervermögen – Video 3: Jürgen Hesch (Landkreistag Rheinland-Pfalz)</title>
		<link>https://ea-rlp.de/sondervermoegen-video-3-juergen-hesch-landkreistag-rheinland-pfalz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 18:39:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sondervermögen für Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=20262</guid>

					<description><![CDATA[Mit der Verabschiedung des Landesgesetzes zum Rheinland-Pfalz-Plan begann für die Landkreise eine intensive Vorbereitungsphase. Innerhalb weniger Monate mussten Regionale Umsetzungskonzepte erarbeitet werden, in denen gemeinsam&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit der Verabschiedung des Landesgesetzes zum Rheinland-Pfalz-Plan begann für die Landkreise eine intensive Vorbereitungsphase. Innerhalb weniger Monate mussten Regionale Umsetzungskonzepte erarbeitet werden, in denen gemeinsam mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden festgelegt wird, wie die Regionalbudgets eingesetzt werden sollen. Doch wie weit sind die Landkreise inzwischen? Welche Investitionsschwerpunkte zeichnen sich ab? Und worauf kommt es jetzt bei der Umsetzung an?</p>



<span id="more-20262"></span>



<iframe loading="lazy" width="560" height="315" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/dccMWa0-9t8?si=0Smvki40wd01Rw-S" consent-required="18044" consent-by="services" consent-id="18045" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/dccMWa0-9t8?si=0Smvki40wd01Rw-S&amp;autoplay=1"></iframe><br>



<p class="wp-block-paragraph">In der dritten Folge der Video-Reihe <strong>„Sondervermögen für Kommunen“</strong> spricht die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz mit <strong>Jürgen Hesch</strong>, Finanzdezernent des Landkreistages Rheinland-Pfalz. Er gibt einen Überblick über den Stand der Vorbereitungen und erläutert, welche Chancen das Sondervermögen für die kommunale Infrastruktur bietet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Regionalen Umsetzungskonzepte stehen weitgehend</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von Jürgen Hesch haben die Landkreise die gesetzlichen Vorgaben zügig umgesetzt. Bereits im ersten Halbjahr 2026 wurde empfohlen, die Regionalen Umsetzungskonzepte zu beschließen. Dieses Ziel sei inzwischen nahezu flächendeckend erreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konzepte legen nicht nur fest, wie die Regionalbudgets zwischen Landkreisen und ihren kreisangehörigen Kommunen verteilt werden, sondern definieren auch die Investitionsschwerpunkte der kommenden Jahre. Dabei müssen zugleich die Anforderungen der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie sowie die Auswirkungen des demografischen Wandels berücksichtigt werden. Nun warten die Kommunen auf den Start des digitalen Antragsverfahrens.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Der Rheinland-Pfalz-Plan kann einen echten Modernisierungsschub auslösen</strong>.<strong>“</strong></p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Bildung, Straßen und Katastrophenschutz im Fokus</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Frage nach den inhaltlichen Schwerpunkten nennt Hesch insbesondere Investitionen in die Bildungsinfrastruktur. Dazu gehören vor allem kreiseigene Schulen und ihre Ausstattung. Ebenso wichtig seien Investitionen in das Kreisstraßennetz sowie in den Brand- und Katastrophenschutz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig betont er, dass jeder Landkreis eigene regionale Besonderheiten und Prioritäten habe. Entsprechend vielfältig werde auch die Verwendung der Regionalbudgets ausfallen. Die Umsetzungskonzepte schaffen hierfür den strategischen Rahmen und ermöglichen gleichzeitig ausreichend Flexibilität für regionale Lösungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die eigentliche Herausforderung beginnt mit der Umsetzung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl die finanziellen Mittel bereitstehen, sieht Jürgen Hesch die größte Herausforderung in den begrenzten Umsetzungskapazitäten. Wenn zahlreiche Kommunen gleichzeitig mit der Planung und Vergabe großer Bauprojekte beginnen, könnten Planungsbüros und Bauunternehmen zunächst an ihre Grenzen stoßen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese mögliche Engpasssituation bewertet er jedoch nicht als grundsätzliches Problem, sondern als Folge eines außergewöhnlich hohen Investitionsvolumens. Mit einer guten Planung und einem schrittweisen Projektstart sei er optimistisch, dass die vorgesehenen Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einfache Verfahren sind entscheidend</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Erfolg des Rheinland-Pfalz-Plans kommt es aus Sicht von Jürgen Hesch nicht allein auf die Höhe der Fördermittel an. Ebenso wichtig sei ein möglichst einfaches und praxisnahes Antragsverfahren.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Je einfacher es für die Kommunen ist, desto schneller geht es.“</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Nach seiner Einschätzung bemüht sich das Land bereits, die Verfahren möglichst unkompliziert auszugestalten. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass bundesrechtliche Vorgaben und Berichtspflichten die Umsetzung erschweren können. Hier werde sich erst in der praktischen Anwendung zeigen, wie effizient das Verfahren tatsächlich funktioniert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Woran der Erfolg sichtbar wird</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende werde sich der Rheinland-Pfalz-Plan nicht an Förderbescheiden oder Antragszahlen messen lassen, sondern an sichtbaren Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger. Moderne Schulen, sanierte Straßen, leistungsfähige Feuerwehren und eine insgesamt attraktivere kommunale Infrastruktur seien die eigentlichen Maßstäbe für den Erfolg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Einschätzung von Jürgen Hesch kann das Sondervermögen weit mehr bewirken als einzelne Bauprojekte. Gelingt es, die Investitionen zügig umzusetzen, könne daraus ein spürbarer Modernisierungsschub entstehen, der auch die regionale Wirtschaft stärkt und den Kommunen neue Handlungsspielräume eröffnet.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><em>Die nächsten Folgen der Video-Reihe</em></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><em>In den folgenden Gesprächen berichten Landrat <strong>Volker Boch</strong> und Landrätin <strong>Julia Gieseking</strong>, wie die Regionalen Umsetzungskonzepte in ihren Landkreisen entstanden sind, welche Schwerpunkte gesetzt wurden und welche Erfahrungen sie aus der kommunalen Praxis mitbringen</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-kommunen/">» Projektseite „Sondervermögen für Kommunen“</a></strong><br><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-fuer-kommunen-inhaltsverzeichnis/"><strong>» Inhaltsverzeichnis zum Thema</strong></a><br><a href="https://ea-rlp.de/sondervermoegen-fuer-kommunen-videos/"><strong>» Video-Reihe zum Thema</strong></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Soonwald-Projekt: Schwammregion gegen Trockenheit und Hochwasser</title>
		<link>https://ea-rlp.de/soonwald-projekt-schwammregion-gegen-trockenheit-und-hochwasser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=20631</guid>

					<description><![CDATA[Starkregen auf der einen, langanhaltende Trockenperioden auf der anderen Seite: Der Klimawandel stellt auch ländliche Regionen vor die Herausforderung, ihren Umgang mit Wasser neu zu&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Starkregen auf der einen, langanhaltende Trockenperioden auf der anderen Seite: Der Klimawandel stellt auch ländliche Regionen vor die Herausforderung, ihren Umgang mit Wasser neu zu denken. Im Naturpark Soonwald-Nahe wird deshalb erprobt, wie eine ganze Region nach dem Prinzip eines Schwamms mehr Niederschlagswasser aufnehmen und länger in der Landschaft halten kann.</p>



<span id="more-20631"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="960" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/schwammregion-idw-jenny-eckes-1280x960.jpg" alt="Hang im Naturpark Soonwald-Nahe " class="wp-image-20634" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/schwammregion-idw-jenny-eckes-1280x960.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/schwammregion-idw-jenny-eckes-1024x768.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/schwammregion-idw-jenny-eckes-400x300.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/schwammregion-idw-jenny-eckes-768x576.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/schwammregion-idw-jenny-eckes-1536x1152.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/schwammregion-idw-jenny-eckes-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Erosionsgefahr: Der Hang im Naturpark Soonwald-Nahe nimmt bei Starkregen kaum Wasser auf. Gestein und Schlamm werden leicht mitgerissen. Mit Förderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt entwickelt die Hochschule Geisenheim dort eine Schwammregion. Foto: idw/Jenny Eckes</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt „Schwammregion Soonwald-Nahe“ wird von der Hochschule Geisenheim gemeinsam mit dem Naturpark Soonwald-Nahe und dem Regionalbündnis Soonwald-Nahe umgesetzt und von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich der flächige Wasserrückhalt insbesondere in der Land- und Forstwirtschaft verbessern lässt. Dabei sollen naturbasierte Lösungen dazu beitragen, Hochwasserfolgen abzumildern und gleichzeitig mehr Wasser für Trockenzeiten in der Landschaft zu halten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wichtiger Ansatz ist die Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure. Das Projekt bringt Land- und Forstwirtschaft, Kommunen, Wasserwirtschaft, Naturschutz, Verwaltung und Wissenschaft zusammen. Wissen und Erfahrungen sollen ausgetauscht und konkrete Maßnahmen vor Ort angestoßen werden. Dazu können beispielsweise Veränderungen an Entwässerungsstrukturen, Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserspeicherung in Böden oder eine angepasste Bewirtschaftung von land- und forstwirtschaftlichen Flächen gehören.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Praxisbeispiele aus Rheinland-Pfalz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant für Kommunen ist insbesondere der regionale und praxisorientierte Ansatz. Auf einer eigenen Internetseite bündelt das Projekt inzwischen Informationen und Beispiele zum Wasserrückhalt in der Soonwald-Nahe-Region. Eine interaktive Karte zeigt bereits umgesetzte Maßnahmen. Hinzu kommen Informationen zum Landschaftswasserhaushalt, Hinweise auf Fördermöglichkeiten und Ansprechpartner.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit entsteht zugleich eine Wissenssammlung, die über die Region hinaus interessant sein kann. Denn die Frage, wie Niederschlagswasser möglichst lange vor Ort gehalten werden kann, stellt sich angesichts zunehmender Trockenperioden und Starkregenereignisse in vielen ländlichen Regionen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mission AQUA macht das Thema Wasser erlebbar</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Einen anderen Zugang zum Thema bietet die interaktive Ausstellung „Mission AQUA“. Das Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) und des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) vermittelt Wissen rund um Wasser und Klimaschutz. Die Ausstellung ist ähnlich wie ein Escape Game aufgebaut und beschäftigt sich unter anderem mit Trink- und Grundwasser, Abwasser sowie dem Prinzip der Schwammstadt und dem Umgang mit Hitze und Starkregen. Sie richtet sich an Familien und Gruppen sowie insbesondere an Schulklassen ab der fünften Jahrgangsstufe. Der Besuch und die Vermittlungsangebote sind kostenlos.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Informationen:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://idw-online.de/de/news875303" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung „Schwammregion Soonwald-Nahe“</a></li>



<li><a href="https://www.hs-geisenheim.de/forschung/schwammregion-soonwald-nahe-staerkt-klimaangepasste-landschaftsentwicklung" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Projektinformationen der Hochschule Geisenheim</a></li>



<li><a href="http://www.schwammregion-soonwald-nahe.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Internetseite „Schwammregion Soonwald-Nahe“</a></li>
</ul>



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		<title>Niedrigwasser und Trockenheit: Wasser wird zur kommunalen Zukunftsaufgabe</title>
		<link>https://ea-rlp.de/niedrigwasser-und-trockenheit-wasser-wird-zur-kommunalen-zukunftsaufgabe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Jöckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2026 13:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=20620</guid>

					<description><![CDATA[Hitze, geringe Niederschläge und trockene Böden prägen den Sommer 2026. Inzwischen sind alle deutschen Stromgebiete von Niedrigwasser betroffen. Die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) berichtet in&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Hitze, geringe Niederschläge und trockene Böden prägen den Sommer 2026. Inzwischen sind alle deutschen Stromgebiete von Niedrigwasser betroffen. Die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) berichtet in ihrem aktuellen Niedrigwasserbericht vom 13. August 2026, dass die Wasserstände an vielen Bundeswasserstraßen weiter niedrig sind. An mehreren Pegeln wurden sogar niedrigste bekannte Wasserstände unterschritten. Die Situation am Rhein ist entsprechend angespannt.</p>



<span id="more-20620"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="720" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/niedrigwasser-ea-aj-mittel-1280x720.jpg" alt="Niedrigwasser am Mittelrhein" class="wp-image-20622" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/niedrigwasser-ea-aj-mittel-1280x720.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/niedrigwasser-ea-aj-mittel-1024x576.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/niedrigwasser-ea-aj-mittel-400x225.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/niedrigwasser-ea-aj-mittel-768x432.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/niedrigwasser-ea-aj-mittel-1536x864.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/08/niedrigwasser-ea-aj-mittel.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Rekord-Niedrigwasser am Mittelrhein. Foto: Entwicklungsagentur RLP</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuelle Situation trifft auf eine Trockenheit, die sich teilweise über längere Zeiträume aufgebaut hat. Wie unterschiedlich die Situation im Oberboden und in tieferen Bodenschichten ausfallen kann, zeigt der Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ). Die täglich aktualisierten Karten stellen den Dürrezustand des Gesamtbodens und des Oberbodens sowie das pflanzenverfügbare Wasser dar. Neben der Deutschlandkarte können auch Karten für einzelne Bundesländer und damit für Rheinland-Pfalz abgerufen werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Auch Kommunen sind gefordert</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Trockenheit und Niedrigwasser betreffen zahlreiche kommunale Aufgaben. Dazu gehören die Sicherung der Trinkwasserversorgung ebenso wie der Umgang mit Stadt- und Straßenbäumen, Grünflächen und Gewässern oder die Anpassung von Siedlungsräumen an zunehmende Hitze- und Trockenperioden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat vor dem Hintergrund der aktuellen Lage einen „nationalen Kraftakt für die Wasserversorgung und die Klimaanpassung“ gefordert. Notwendig seien unter anderem Investitionen in Leitungsnetze und Wasserspeicher sowie eine stärkere Vernetzung der Versorgungssysteme. Wasser müsse angesichts zunehmender Trockenperioden stärker als strategische Ressource betrachtet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig geht es darum, Niederschlagswasser möglichst lange vor Ort zu halten. Das Umweltbundesamt nennt beispielsweise die Entsiegelung befestigter Flächen, Versickerungsmöglichkeiten sowie grüne und blaue Infrastruktur wie Straßenbäume, Dach- und Fassadenbegrünungen. Maßnahmen zur Stärkung des Landschaftswasserhaushalts können dabei in zwei Richtungen wirken: Sie helfen, Wasser für Trockenperioden in der Fläche zu halten, und können gleichzeitig dazu beitragen, die Folgen von Starkregen zu begrenzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Situation der Gewässer in Rheinland-Pfalz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz beobachtet die Auswirkungen des heißen Sommers auf die Gewässer. Neben niedrigen Wasserständen können hohe Wassertemperaturen zum Problem werden. Mit steigenden Temperaturen nimmt der Sauerstoffgehalt des Wassers ab, wodurch insbesondere Wasserlebewesen belastet werden können. Das Land verfügt für hohe Wassertemperaturen über ein mehrstufiges Handlungskonzept, mit dem unter anderem Wärmeeinleitungen reduziert werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuellen Entwicklungen zeigen damit, dass Niedrigwasser und Trockenheit nicht allein Fragen des Wetters oder des Gewässerschutzes sind. Für Kommunen wird der langfristige Umgang mit Wasser zunehmend zu einem Bestandteil der Klimaanpassung und der Sicherung der Daseinsvorsorge.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.bafg.de/SharedDocs/Downloads/DE/bfg_niedrigwasserbericht/2026/260813_nw_bericht.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BfG: Niedrigwasserbericht vom 13. August 2026 (PDF)</a></li>



<li><a href="https://www.bafg.de/DE/5_Informiert/2_Publikationen/Niedrigwasserbericht/niedrigwasserbericht_node.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BfG: Aktuelle Niedrigwasserberichte</a></li>



<li><a href="https://www.ufz.de/index.php?de=37937" target="_blank" rel="noreferrer noopener">UFZ: Dürremonitor Deutschland</a></li>



<li><a href="https://lfu.rlp.de/startseitenbeitraege/2026/lfu-hat-hitzefolgen-im-blick" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz: Hitzefolgen auf die Gewässer</a></li>



<li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/extremereignisseklimawandel/trockenheit-in-deutschland-fragen-antworten" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Umweltbundesamt: Trockenheit in Deutschland – Fragen und Antworten</a></li>



<li><a href="https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/hitze-schutz-duerre-wasserversorgung-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tagesschau: Kommunen fordern „Kraftakt“ für Wasserversorgung</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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