<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Open Source - Entwicklungsagentur</title>
	<atom:link href="https://ea-rlp.de/tag/open-source-2/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://ea-rlp.de</link>
	<description>Rheinland-Pfalz e. V.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 11 Sep 2025 13:27:54 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2020/05/cropped-cropped-ea_logo_v1.0_RGB-qu-ohne-Text-400x400.jpg</url>
	<title>Open Source - Entwicklungsagentur</title>
	<link>https://ea-rlp.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>mitmachen-landkreiskusel.de: Online-Plattform stärkt Beteiligung und Zusammenhalt</title>
		<link>https://ea-rlp.de/mitmachen-landkreiskusel-de-online-plattform-staerkt-beteiligung-und-zusammenhalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sören Damnitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Sep 2025 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Landleben digital]]></category>
		<category><![CDATA[Digital-Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=18575</guid>

					<description><![CDATA[Landkreis Kusel – Im Rahmen des Smart-City-Projekts LAND L(i)EBEN wurde im Juli 2022 die Beteiligungsplattform „MITMACHEN“ gestartet. Sie ermöglicht es allen Bürgerinnen und Bürgern im&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Landkreis Kusel – Im Rahmen des Smart-City-Projekts LAND L(i)EBEN wurde im Juli 2022 die Beteiligungsplattform „MITMACHEN“ gestartet. Sie ermöglicht es allen Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Kusel, sich orts- und zeitunabhängig an der Kreisentwicklung zu beteiligen, mitzudiskutieren, Ideen einzubringen und abzustimmen. Die Plattform ist seither ein fester Bestandteil der Bürgerbeteiligung und fördert die Beteiligungskultur sowie den Zusammenhalt vor Ort.</p>



<span id="more-18575"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="400" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/09/29-digital-newsletter-2.jpg" alt class="wp-image-18583" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/09/29-digital-newsletter-2.jpg 600w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/09/29-digital-newsletter-2-400x267.jpg 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px"></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Initiative LAND L(i)EBEN und Open-Source-Plattform CONSUL als Basis</h3>



<p>Die Inititative <a href="https://www.land-lieben.de/">„LAND L(i)EBEN – digital.gemeinsam.vorOrt“</a> des Landkreises Kusel wird seit 2021 im Rahmen des Förderprogramm <a href="https://www.smart-city-dialog.de/">„Smart Cities“</a> des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in Zusammenarbeit mit der KfW gefördert. Ziel des Förderprogramms ist es, Kommunen bei der Digitalisierung und der Entwicklung nachhaltiger, bürgernaher Lösungen zu unterstützen.</p>



<p>Die Etablierung einer “E‑Partizipationsplattform” war bereits im Bewerbungsprozess bei Smart Cities von Bedeutung und als eine von vielen Projektideen beschrieben worden. Die Wahl fiel dabei auf CONSUL.</p>



<p>CONSUL ist eine offene und kostenfrei nutzbare Software, die speziell für digitale Bürgerbeteiligung entwickelt wurde. Die Plattform wird weltweit von Städten, Landkreisen und Gemeinden eingesetzt, um Beteiligungsprozesse einfach, transparent und datenschutzkonform umzusetzen. CONSUL ermöglicht es, unterschiedliche Formate der Bürgerbeteiligung digital abzubilden – von der Ideensammlung über Diskussionsforen bis zu Online-Abstimmungen und Konsultationen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beschreibung des Projektes</h2>



<p>Im ersten Quartal 2022 schrieb der Landkreis Kusel die technische Umsetzung und das Hosting der Beteiligungsplattform öffentlich aus. Nach Abschluss des Vergabeverfahrens wurde die Plattform von der Agentur „demokratie.today“ auf Basis der Open-Source-Software CONSUL eingerichtet. Bereits im Juli 2022 konnte die so entstandene Plattform <a href="https://mitmachen-landkreiskusel.de/">„MITMACHEN“ </a>mit dem ersten Pilotprojekt online gehen.</p>



<p>Zum Auftakt wurde ein externes Beteiligungsprojekt, die Bürgerbeteiligung zum „Haus am Ohmbachsee“, auf die Plattform eingebracht, parallel lief die analoge Beteiligung.</p>



<p>Im Februar 2023 folgte das erste eigene Beteiligungsprojekt der Initiative LAND L(i)EBEN: Unter dem Motto „Deine Stimme für LAND L(i)EBEN“ wurden mehr als 100 Ideen von Bürgerinnen und Bürgern gesammelt. Die Ideen konnten in die Bereiche Mobilität, Tourismus, Teilhabe, Nahversorgung und Wirtschaft eingeordnet werden. Daraus entstand die umfassende Strategie für den Landkreis Kusel. Auch dieser Prozess wurde parallel mit Bürgerworkshops begleitet.</p>



<p>Inzwischen werden auf „MITMACHEN“ fortlaufend verschiedene Beteiligungsprojekte aus dem Landkreis veröffentlicht. Die Themenvielfalt reicht von der Standortabstimmung für Bewegungsparcours bis hin zu Umfragen im Themenfeld Abfallwirtschaft. Die Plattform macht es möglich, orts- und zeitunabhängig Ideen und Meinungen einzubringen, abzustimmen und Vorschläge zu kommentieren. Ziel ist es, die Beteiligung so einfach und barrierearm wie möglich zu gestalten, um möglichst viele Menschen im Landkreis zu erreichen und so die Kreisentwicklung gemeinsam voranzubringen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie funktioniert es?</h3>



<p>Die Beteiligungsplattform „MITMACHEN“ ist unter <a href="https://mitmachen-landkreiskusel.de/">mitmachen-landkreiskusel.de</a> erreichbar und kann von allen Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises genutzt werden. Eine Registrierung ist einfach und schnell möglich. Die Plattform basiert auf der Open-Source-Software CONSUL und bietet verschiedene Möglichkeiten, Projekte darzustellen und sich zu beteiligen. Nach dem Einloggen können Nutzerinnen und Nutzer eigene Ideen vorschlagen, Projekte kommentieren, an Diskussionen teilnehmen oder bei Abstimmungen mitmachen. Für jedes Beteiligungsprojekt gibt es eine eigene Seite mit einer kurzen Beschreibung, Hintergrundinformationen und der Möglichkeit, Beiträge oder Kommentare zu verfassen. </p>



<p>Ein Schwerpunkt von „MITMACHEN“ ist auch die Beteiligung junger Menschen. Im Vorfeld der Europawahl 2024 und des erstmals gesenkten Wahlalters auf 16 Jahre wurde eine eigene Jugendbeteiligung gestartet. Junge Bürgerinnen und Bürger konnten sich online einbringen, ihre Meinungen zum Thema Europa äußern.</p>



<p>Ein besonderer Aspekt der Plattform ist ein geschlossener Bereich für Mitarbeitende der Kreisverwaltung. Hier können interne Projekte vorgestellt und diskutiert werden. Auch Beschäftigte der Verwaltung können so aktiv an Veränderungsprozessen innerhalb des Landkreises mitwirken und ihre Perspektiven einbringen.</p>



<p>Alle bisherigen Beiträge, Ergebnisse und Meilensteine sind offen einsehbar. So bleibt der Beteiligungsprozess für alle transparent. Die Plattform wird kontinuierlich weiterentwickelt, damit die Nutzung einfach und möglichst barrierearm bleibt. Sie ergänzt die analogen Angebote und eröffnet allen Einwohnerinnen und Einwohnern neue Möglichkeiten, sich aktiv in die Kreisentwicklung einzubringen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="965" height="812" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/09/beispiel-umfragen-1.jpg" alt class="wp-image-18584" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/09/beispiel-umfragen-1.jpg 965w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/09/beispiel-umfragen-1-400x337.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/09/beispiel-umfragen-1-768x646.jpg 768w" sizes="(max-width: 965px) 100vw, 965px"></figure>



<p class="has-small-font-size"><em>Auf der Beteiligungsplattform findet man eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Bürgerbeteiligungen und Umfragen. In diesem Jahr wurden zum Beispiel in vielen Ortschaften sogenannte „Zukunfts-Checks Dorf“ durchgeführt.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Was hat sich durch das Projekt geändert?</h3>



<p>Das digitale Angebot trägt zur Beteiligungskultur im Landkreis teil und hat sich als wesentlicher Bestandteil etabliert. Die formelle Informationskultur der Verwaltung wird nun durch digitale und analoge Prozesse ergänzt. MITMACHEN ist Unterstützung und ein neuer Aufbruch für die Bürgerbeteiligung im Landkreis Kusel. Die zuständigen Mitarbeitenden in der Verwaltung bestätigen, dass sich Bürgerbeteiligung online und analog lohnt, da die Beiträge konstruktiv und zielführend sind. Sie schafft Zusammenhalt und verbessert die Diskussionskultur im Landkreis. Verwaltung und Bürger rücken näher zusammen.</p>



<p>Ein aktuelles Beispiel für diese erfolgreiche Entwicklung ist das Projekt „Zukunfts-Check Dorf“. Hier können Einwohnerinnen und Einwohner ihre eigene Gemeinde aktiv mitgestalten, indem sie Stärken und Schwächen erfassen und eigene Vorschläge zur Weiterentwicklung machen – sowohl digital über die Plattform als auch in analogen Workshops. So werden gezielt Bevölkerungsgruppen erreicht, die bislang nur schwer für Beteiligungsprozesse gewonnen werden konnten, etwa Alleinerziehende, Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder Jugendliche. Gleichzeitig werden weniger digital affine Menschen durch sogenannte Digitallotsen beim Einstieg in die digitale Beteiligungswelt unterstützt.</p>



<p>Ein weiteres Projekt des Landkreises wird die Ideenschmiede für Bürger*innen sein. Ein Konzept ist in Erstellung und Planung. Die Ideenschmiede folgt einem bürgerschaftsgetragenen Ansatz: Bürgerinnen und Bürger haben projektunabhängig die Möglichkeit, ihre Ideen und Impulse für die Entwicklung des Landkreises einzubringen. Erreichen diese Vorschläge ein bestimmtes Quorum, werden sie weiterverfolgt und in konkrete Maßnahmen überführt und umgesetzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">So wurde es gemacht</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Ziel</h3>



<p>Das Projekt hatte zum Ziel, eine digitale Beteiligungsplattform zu etablieren, die allen Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Kusel eine flexible, zeit- und ortsunabhängige Möglichkeit zur Mitwirkung an der Kreisentwicklung bietet. Die Plattform soll die demokratische Teilhabe stärken, die Einbindung möglichst vieler Bevölkerungsgruppen erleichtern und als Ergänzung zu analogen Beteiligungsformaten dienen. Damit will der Landkreis die Entwicklung bürgernaher Lösungen fördern und den Zusammenhalt sowie die Diskussionskultur nachhaltig verbessern.</p>



<p>Seit 2023, mit dem Beginn der Umsetzungsphase „LAND L(i)EBEN – digital.gemeinsam.vorOrt“, verschob sich der Fokus auf die Diskussion, Weiterentwicklung und schrittweise Realisierung der gesammelten Ideen. Gleichzeitig wird die Plattform genutzt, um auch externe Projekte, die eine aktive Bürgerbeteiligung erfordern, abzubilden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorgehen</h3>



<p>Im ersten Quartal 2022 wurde die technische Umsetzung und das Hosting der Plattform öffentlich ausgeschrieben. Nach Abschluss des Vergabeverfahrens übernahm die Agentur „demokratie.today“ die Einrichtung der Plattform auf Basis der Open-Source-Software CONSUL. Bereits im Juli 2022 ging „MITMACHEN“ mit dem ersten Pilotprojekt, der Beteiligung zum „Haus am Ohmbachsee“, online. Parallel dazu lief eine analoge Bürgerbeteiligung, um möglichst viele Menschen zum Mitmachen zu motivieren.</p>



<p>Mit dem Beteiligungsprojekt „Deine Stimme für LAND L(i)EBEN“ im Februar 2023 richtete sich das Angebot gezielt an eine breite Bevölkerung. Dabei konnten mehr als 100 Ideen für die Kreisentwicklung gesammelt werden – sowohl online als auch in ergänzenden Bürgerworkshops. Auch bei späteren Beteiligungsaktionen, wie der Abstimmung zu den DigiFit-Parcours, wurde die Plattform genutzt, sodass insgesamt unterschiedliche Themen und Zielgruppen erreicht wurden.</p>



<p>Ein besonderes Augenmerk lag auf der Einbindung von Jugendlichen, die durch eigene Beteiligungsprojekte – zum Beispiel vor der Europawahl 2024 – gezielt angesprochen wurden. Zudem wurde für die Mitarbeitenden in der Verwaltung ein geschlossener Bereich auf der Plattform eingerichtet, um interne Themen zu diskutieren und Veränderungen mitzugestalten.</p>



<p>So entstand nach und nach ein vielfältiges Angebot, das verschiedene Gruppen im Landkreis anspricht und die digitale Beteiligung stärkt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="960" height="677" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/09/ergebnisse-muell.png" alt class="wp-image-18580" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/09/ergebnisse-muell.png 960w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/09/ergebnisse-muell-400x282.png 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/09/ergebnisse-muell-768x542.png 768w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px"></figure>



<p class="has-small-font-size"><em>Abgeschlossene Bürgerbeteiligungen bleiben bei MITMACHEN gespeichert. So kann man auch im Nachgang nachvollziehen, wie abgestimmt wurde und wie viele Leute sich beteiligt haben. Hier sieht man zum Beispiel eine der Fragen zur Bürgerbeteiligung „Abfallentsorgung im Landkreis Kusel“, die im Januar 2025 beendet wurde.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Aufwand</h3>



<p>Die Kosten für die Einrichtung der Beteiligungsplattform „MITMACHEN“ beliefen sich im Wesentlichen auf die einmalige technische Umsetzung und das Hosting durch die beauftragte Agentur „demokratie.today“. Die Finanzierung erfolgte aus Fördermitteln des Smart-City-Programms. Die Plattform basiert auf der Open-Source-Software CONSUL, wodurch keine Lizenzgebühren anfielen.</p>



<p>Im laufenden Betrieb entstehen vor allem geringe jährliche Hosting- und Wartungskosten. Hinzu kommt der regelmäßige personelle Aufwand in der Verwaltung, um neue Beteiligungsprojekte aufzusetzen, Beiträge zu moderieren, Fragen zu beantworten und die Plattform weiterzuentwickeln. Auch die begleitende Öffentlichkeitsarbeit sowie Schulungen für Mitarbeitende gehören zum laufenden Aufwand.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verantwortliche</h3>



<p>Die Gesamtkoordination des Projekts liegt bei der Kreisverwaltung Kusel. Die operative Umsetzung und inhaltliche Betreuung der Plattform wird vom Projektteam für Partizipation und Teilhabe übernommen.</p>



<p>Die technische Umsetzung erfolgte durch die Agentur „demokratie.today“.</p>



<p>Je nach Thema der Bürgerbeteiligung sind die zuständigen Abteilungen der Verwaltung in die Erstellung und Betreuung der Bürgerbeteiligungsverfahren eingebunden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erfolgsfaktoren</h3>



<p>Ein zentraler Erfolgsfaktor war die frühzeitige, offene Kommunikation und die begleitende Öffentlichkeitsarbeit, mit der möglichst viele Menschen über die neue Beteiligungsmöglichkeit informiert wurden. Die Kombination aus digitalen und analogen Beteiligungsangeboten machte es möglich, unterschiedliche Zielgruppen im Landkreis zu erreichen und einzubinden – darunter auch Jugendliche, mobilitätseingeschränkte Personen und Mitarbeitende der Verwaltung.</p>



<p>Die Nutzung einer offenen, leicht verständlichen und transparenten Plattform mit niedrigen Zugangshürden trug dazu bei, die Hemmschwelle zur Teilnahme gering zu halten. Die stetige Einbindung aktueller und praxisnaher Themen, wie etwa dem „Zukunfts-Check Dorf“ oder den DigiFit-Parcours, sorgte außerdem für eine hohe Akzeptanz und rege Beteiligung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Stolpersteine</h3>



<p>Zu Beginn war die Plattform kein Selbstläufer. Die Akzeptanz in der Bevölkerung musste erst aufgebaut und das Vertrauen schrittweise gewonnen werden. Gerade in der Anfangsphase war die Beteiligung noch zurückhaltend. Die Verantwortlichen setzten deshalb gezielt darauf, die Plattform Schritt für Schritt mit Themen von wachsender Relevanz zu bespielen. Indem Beteiligungsprojekte zu wichtigen, die Menschen direkt betreffenden Fragen angeboten wurden, konnte das Interesse gesteigert und immer mehr Nutzerinnen und Nutzer erreicht werden.</p>



<p>Zudem half die Integration der Plattform in bestehende analoge Prozesse dabei, Schwellenängste abzubauen. Eine kontinuierliche und transparente Kommunikation über Projektfortschritte und Ergebnisse war entscheidend, um das Vertrauen zu stärken und die Plattform als festen Bestandteil der lokalen Beteiligungskultur zu etablieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ansprechpartner</h3>



<p>Sollten Sie Fragen zum Projekt haben, können Sie sich an folgenden Ansprechpartner wenden:</p>



<p>Kreisverwaltung Kusel<br>Projektleitung für Partizipation und Teilhabe<br>Nadine Kropp<br>E‑Mail: <a href="mailto:nadine.kropp@KV-KUS.de">nadine.kropp@KV-KUS.de</a></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<p><strong>Für die Redaktion des Digital-Newsletters ist die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e. V. verantwortlich.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<p>Der „Digital-Newsletter“ wird unterstützt von:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="427" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-1280x427.png" alt class="wp-image-14907" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-1280x427.png 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-1024x341.png 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-400x133.png 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-768x256.png 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-1536x512.png 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-2048x683.png 2048w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="427" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-MdI-MASTD-1280x427.png" alt class="wp-image-14908" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-MdI-MASTD-1280x427.png 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-MdI-MASTD-1024x341.png 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-MdI-MASTD-400x133.png 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-MdI-MASTD-768x256.png 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-MdI-MASTD-1536x512.png 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-MdI-MASTD-2048x683.png 2048w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"></figure>



<p>Teile dieses Artikels wurden auf Basis von Änderungsvorschlägen einer KI-Assistentin überarbeitet, um den Text präziser und lesefreundlicher zu gestalten.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>stadtnavi Herrenberg: Alle Verkehrsmittel in einer App</title>
		<link>https://ea-rlp.de/stadtnavi-herrenberg-alle-verkehrsmittel-in-einer-app/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sören Damnitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Landleben digital]]></category>
		<category><![CDATA[Digital-Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=18546</guid>

					<description><![CDATA[Herrenberg (Hessen) – Das stadtnavi Herrenberg bündelt seit 2019 alle Mobilitätsangebote der Stadt in einer digitalen Plattform. Nutzerinnen und Nutzer finden damit in einer App&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Herrenberg (Hessen) – Das <a href="https://herrenberg.stadtnavi.de/">stadtnavi Herrenberg</a> bündelt seit 2019 alle Mobilitätsangebote der Stadt in einer digitalen Plattform. Nutzerinnen und Nutzer finden damit in einer App Fahrpläne, Verfügbarkeiten von Sharing-Diensten, Parkmöglichkeiten und Mitfahrangebote. <strong>Die Anwendung ist offen und für andere Kommunen lizenzkostenfrei einsetzbar.</strong> Sie soll so helfen, nachhaltige Mobilität einfach nutzbar zu machen.</p>



<span id="more-18546"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/09/28-digital-newsletter.jpg" alt class="wp-image-18547" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/09/28-digital-newsletter.jpg 600w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/09/28-digital-newsletter-400x267.jpg 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px"></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Digitale Plattform und Open-Source-Ansatz</h3>



<p>Das stadtnavi Herrenberg ist eine digitale Plattform, die verschiedene Verkehrsmittel in einer Anwendung verbindet. Die Anwendung informiert in Echtzeit über Fahrpläne, Sharing-Dienste, Parkplätze und Mitfahrmöglichkeiten. Ziel ist es, den Nutzerinnen und Nutzern eine einfache und effiziente Möglichkeit zur Planung ihrer Wege zu bieten und somit die Nutzung umweltfreundlicher Alternativen zum privaten PKW zu fördern.</p>



<p>Entwickelt wurde die Plattform von der Stadt Herrenberg gemeinsam mit der Open-Source-Community. Sie basiert auf frei verfügbaren Software-Bausteinen und offenen Daten.</p>



<p>Das bedeutet, der Quellcode der Software ist öffentlich auf der Plattform <a href="https://github.com/stadtnavi">Github</a> einsehbar und darf von jeder interessierten Kommune oder Organisation genutzt, verändert und weiterentwickelt werden. Lizenzgebühren entstehen dabei nicht. Für Städte und Gemeinden bietet dieser Ansatz viele Vorteile: Sie können die Plattform für ihre eigenen Bedürfnisse anpassen, lokale Angebote integrieren und eigene Funktionen entwickeln. Gleichzeitig profitieren sie von Weiterentwicklungen, die von anderen Nutzern der Software eingebracht werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Beschreibung des Projektes</strong></h2>



<p>Das stadtnavi Herrenberg ist seit 2019 als umfassende digitale Mobilitätsplattform in Betrieb. Ziel ist es, alle Fortbewegungsmöglichkeiten der Stadt in einer Anwendung zu vereinen. Nutzerinnen und Nutzer können in Echtzeit auf Fahrpläne von Bussen und Bahnen zugreifen, die Verfügbarkeit von Carsharing-Fahrzeugen, E‑Scootern oder Mietfahrrädern prüfen und freie Parkplätze finden. Auch Mitfahrangebote werden angezeigt und können direkt in die Routen eingeplant werden.</p>



<p>Die Plattform unterstützt dabei, verschiedene Verkehrsmittel auf einer Strecke zu kombinieren. So können Wege flexibel und effizient geplant werden, etwa mit dem Fahrrad zur nächsten Haltestelle, dann mit dem Bus weiter und am Ziel mit einem E‑Scooter bis zum gewünschten Ort.</p>



<p>Das stadtnavi wurde von der Stadt Herrenberg gemeinsam mit der Open-Source- und Open-Data-Community entwickelt. Es basiert auf erprobten Open-Source-Komponenten wie Digitransit für die zentrale Plattform und OpenTripPlanner für die Routenberechnung. Die Kartendaten stammen von OpenStreetMap. Durch die enge Zusammenarbeit mit externen Entwicklern und lokalen Anbietern wird die Anwendung laufend weiterentwickelt und an neue Anforderungen angepasst.</p>



<p>Dank des Open-Source-Ansatzes ist es anderen möglich, das System ohne Lizenzkosten zu übernehmen und weiterzuentwickeln.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie funktioniert es?</strong></h3>



<p>Die Nutzung des stadtnavi ist intuitiv. Nach dem Öffnen der App oder der Webanwendung geben die Nutzerinnen und Nutzer Start- und Zielpunkt ein. Die Plattform berechnet daraufhin verschiedene Routen, die alle verfügbaren Verkehrsmittel berücksichtigen – zum Beispiel Bus, Bahn, Carsharing, E‑Scooter, Fahrrad oder Mitfahrangebote. Besonders praktisch ist, dass auch Kombinationen aus mehreren Verkehrsmitteln auf einer Strecke dargestellt werden.</p>



<p>Aktuelle Informationen zu Abfahrtszeiten, Verfügbarkeiten oder Störungen werden direkt angezeigt. Spontane Änderungen oder Ausfälle bei den Anbietern fließen ebenfalls ein. Nutzerinnen und Nutzer können zudem E‑Ladestationen für Elektrofahrzeuge in der Anwendung finden. Seit 2025 zeigt das stadtnavi auch interessante Orte in Herrenberg an, wie Sehenswürdigkeiten, Geschäfte und Restaurants. Zusätzlich bietet die Plattform eine Funktion, mit der Störungen direkt gemeldet werden können.</p>



<p>Die Plattform wird laufend weiterentwickelt. Neue Anbieter und Funktionen kommen regelmäßig dazu, damit das Angebot aktuell bleibt und sich an die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer anpasst.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="611" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/09/stadtnavi-1280x611.jpg" alt class="wp-image-18549" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/09/stadtnavi-1280x611.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/09/stadtnavi-400x191.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/09/stadtnavi-1024x489.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/09/stadtnavi-768x366.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/09/stadtnavi-1536x733.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/09/stadtnavi.jpg 1905w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"></figure>



<p class="has-small-font-size"><em>Ein Blick in die Webanwendung des stadnavi unter <a href="https://herrenberg.stadtnavi.de/">herrenberg.stadtnavi.de</a>: Wie bei Navigationssystemen üblich gibt man seinen Startort und das gewünschte Ziel ein. Auf der Karte rechts wird die Strecke angezeigt. Links findet man Vorschläge für mögliche Verkehrsmittel, hier im Beispiel wäre man zu Fuß und mit der S‑Bahn bzw. dem Bus unterwegs.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was hat sich durch das Projekt geändert?</strong></h3>



<p>Mit dem stadtnavi Herrenberg können die Nutzerinnen und Nutzer, ihre Wege seit 2019 effizienter und umweltfreundlicher planen – nicht nur in der Stadt, sondern dank der integrierten Mobilitätsdaten auch in der gesamten Region. Das erleichtert den Umstieg vom eigenen Auto auf andere Verkehrsmittel.</p>



<p>Umweltfreundliche Mobilitätsangebote sind übersichtlich dargestellt und so einfacher zugänglich. Der Verkehr kann insgesamt nachhaltiger werden. Durch die Kombination verschiedener Verkehrsmittel können Ziele in der Stadt besser erreicht werden, wovon besonders Menschen ohne eigenes Auto profitieren. Die verbesserte Erreichbarkeit hat auch positive Auswirkungen auf den lokalen Handel und die Freizeitgestaltung.</p>



<p>Die Stadtverwaltung profitiert von den gesammelten Mobilitätsdaten. Sie kann damit Angebote und Infrastruktur gezielter anpassen.</p>



<p>Dank der offenen Software nutzen inzwischen mehrere Städte und Verkehrsverbünde die Plattform. So entstehen neue Kooperationen und ein kontinuierlicher Austausch für weitere Verbesserungen. So nutzen aktuell unter anderem die Gemeinde Michendorf in Brandenburg (ca. 13.000 Einwohner:innen), der Verkehrsverbund Pforzheim-Enzheim in Baden-Württemberg oder die Stadt Kaiserslautern in der Pfalz das System.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>So wurde es gemacht</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading">Ziel</h3>



<p>Das Hauptziel des stadtnavi Herrenberg ist es, eine zentrale digitale Plattform bereitzustellen, die alle Wege und Mobilitätsangebote in der Stadt bündelt. Die Anwendung soll den Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel erleichtern und die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, Sharing-Diensten und Mitfahrangeboten attraktiver machen. So möchte die Stadt den Autoverkehr, Emissionen und Lärm verringern und die Lebensqualität für alle verbessern. Gleichzeitig sollen auch Menschen ohne eigenes Auto oder mit eingeschränkter Mobilität bessere Möglichkeiten bekommen, ihre Ziele zu erreichen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Vorgehen</strong></h3>



<p>Zu Beginn des Projekts hat die Stadt Herrenberg verschiedene Mobilitätsdaten zusammengetragen und ausgewertet. Dazu zählten Fahrpläne von Bussen und Bahnen, die Verfügbarkeit von Sharing-Angeboten (wie Carsharing und E‑Scooter), Informationen zu Parkplätzen, E‑Ladestationen und Mitfahrdiensten. Ziel war es, alle relevanten Verkehrsmittel und Angebote in einer Plattform zu bündeln.</p>



<p>Technische Grundlage sind die Plattform Digitransit, der Routenplanungsdienst OpenTripPlanner und Kartenmaterial von OpenStreetMap. Die Stadt Herrenberg hat das stadtnavi gemeinsam mit der Open-Source- und Open-Data-Community sowie mit externen Entwicklern umgesetzt.</p>



<p>Der zentrale Fokus der Entwicklung lag auf der Optimierung der Routing-Algorithmen, um präzise und intelligente Routenvorschläge zu liefern. Eine Besonderheit des stadtnavi ist die Fähigkeit zur Routenplanung mit verschiedenen Verkehrsmitteln auf einer Strecke – beispielsweise die Fahrt mit dem Rad zur nächsten ÖPNV-Haltestelle und die anschließende Weiterfahrt zum Ziel.</p>



<p>2019 ging das stadtnavi in Betrieb, 2020 folgte die Webversion, 2021 die kostenlose App für Android und iOS. Seit 2025 sind im stadtnavi Herrenberg auch interessante Orte wie Sehenswürdigkeiten, Geschäfte und Restaurants enthalten.</p>



<p>Ein entscheidender Aspekt des Vorgehens war die enge Zusammenarbeit mit der Open-Source- und Open-Data-Community. Durch den offenen Ansatz können weitere Kommunen und Verkehrsverbünde das stadtnavi übernehmen, anpassen und gemeinsam weiterentwickeln. Der regelmäßige Austausch in der Community und die Weitergabe von Erfahrungen sorgen dafür, dass die Plattform Schritt für Schritt verbessert wird.&nbsp; Seit dem Start im Jahr 2019 wird das stadtnavi kontinuierlich weiterentwickelt, wobei die Datenbasis stetig erweitert und neue Funktionen wie die Anzeige von E‑Ladestationen oder die Möglichkeit zur Meldung von Störungen integriert wurden, um den Mehrwert für die Nutzer zu erhöhen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aufwand</h3>



<p>Die ursprünglichen Entwicklungskosten für das stadtnavi Herrenberg lagen bei etwa 1,4 Millionen Euro. Diese Summe wurde hauptsächlich durch Fördermittel des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen des Programms „Saubere Luft“ bereitgestellt.</p>



<p>Durch den Open-Source-Ansatz fallen keine Lizenzgebühren für Nutzung und Weiterentwicklung an.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verantwortliche</h3>



<p>Die Projektleitung für das stadtnavi Herrenberg liegt bei der Stadtverwaltung Herrenberg. Federführend ist die Stabsstelle Klima- und Umweltschutz.</p>



<p>Die technische Entwicklung und Umsetzung erfolgte in Zusammenarbeit mit externen Entwicklerinnen und Entwicklern sowie der Open-Source- und Open-Data-Community.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Erfolgsfaktoren</strong></h3>



<p>Ein wesentlicher Erfolgsfaktor des stadtnavi Herrenberg ist der Open-Source-Ansatz. Die offene Software ermöglicht anderen Kommunen, das System kostenfrei zu übernehmen und weiterzuentwickeln. Der regelmäßige Austausch zwischen den teilnehmenden Städten und Verkehrsverbünden sorgt für schnelle Verbesserungen und praxisnahe Lösungen.</p>



<p>Die Integration vieler verschiedener Mobilitätsangebote in einer Anwendung bietet den Nutzerinnen und Nutzern einen klaren Mehrwert im Alltag. Die kontinuierliche Weiterentwicklung – zum Beispiel durch neue Funktionen wie E‑Ladestationen, Meldungen von Störungen oder Hinweise auf interessante Orte – erhöht die Attraktivität der Plattform.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Stolpersteine</strong></h3>



<p>Die größte Herausforderung bei der Umsetzung des stadtnavi war die Sicherstellung der Datenverfügbarkeit und Datenqualität. Um genaue und aktuelle Auskünfte zu ermöglichen, mussten viele verschiedene Mobilitätsdaten wie Fahrpläne, Echtzeit-Verfügbarkeiten von Sharing-Angeboten und Informationen zu E‑Ladestationen zusammengeführt werden. Der Erwerb dieser Informationen auf dem freien Markt wäre gerade für eine kleine Kommune sehr kostspielig gewesen und hätte die finanzielle Tragfähigkeit des Projekts gefährdet. &nbsp;</p>



<p>Die Stadt Herrenberg hat diese Herausforderung jedoch proaktiv gelöst, indem sie von Anfang an auf offene Daten setzte und bei der Zusammenarbeit mit Datenlieferanten (z. B. Sharing-Anbietern) Regelungen traf, die die kostenlose Nutzung der Daten ermöglichten.</p>



<p>Eine weitere Hürde stellte die technische Integration der unterschiedlichen Verkehrsangebote dar. Besonders die Einbindung von Bedarfsverkehren wie Rufbussen sowie die laufende Aktualisierung der Schnittstellen und Algorithmen sorgten für zusätzlichen Aufwand.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ansprechpartnerin</h3>



<p>Sollten Sie Fragen zum Projekt haben, können Sie sich an folgenden Ansprechpartner wenden:</p>



<p>Stadtverwaltung Herrenberg<br>Stabsstelle Klima- und Umweltschutz<br>Jana Zieger, Projektmanagerin für stadtnavi und Mobilitätsdaten<br>E‑Mail: <a href="mailto:j.zieger@herrenberg.de">j.zieger@herrenberg.de</a></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<p><strong>Für die Redaktion des Digital-Newsletters ist die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e. V. verantwortlich.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<p>Der „Digital-Newsletter“ wird unterstützt von:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="427" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-1280x427.png" alt class="wp-image-14907" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-1280x427.png 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-1024x341.png 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-400x133.png 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-768x256.png 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-1536x512.png 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-2048x683.png 2048w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="427" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-MdI-MASTD-1280x427.png" alt class="wp-image-14908" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-MdI-MASTD-1280x427.png 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-MdI-MASTD-1024x341.png 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-MdI-MASTD-400x133.png 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-MdI-MASTD-768x256.png 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-MdI-MASTD-1536x512.png 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-MdI-MASTD-2048x683.png 2048w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"></figure>



<p>Teile dieses Artikels wurden auf Basis von Änderungsvorschlägen einer KI-Assistentin überarbeitet, um den Text präziser und lesefreundlicher zu gestalten.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie Kommunen mit Open Source digital souverän agieren können</title>
		<link>https://ea-rlp.de/wie-kommunen-mit-open-source-digital-souveraen-agieren-koennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Schwarze]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2025 17:48:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitales Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Digital souveräne Kommune]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[digitale]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=18560</guid>

					<description><![CDATA[Das Projekt „Digital Souveräne Kommune“ der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz untersucht, wie Kommunen durch Open-Source-Software unabhängiger werden können. In vier Werkstattgesprächen tauschen sich kommunale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Projekt „Digital Souveräne Kommune“ der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz untersucht, wie Kommunen durch Open-Source-Software unabhängiger werden können.</p>



<span id="more-18560"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1100" height="637" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/09/image-1.jpeg" alt class="wp-image-18561" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/09/image-1.jpeg 1100w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/09/image-1-400x232.jpeg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/09/image-1-1024x593.jpeg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/09/image-1-768x445.jpeg 768w" sizes="(max-width: 1100px) 100vw, 1100px"><figcaption class="wp-element-caption">(Foto: iStock/jacoblund)</figcaption></figure>



<p>In vier Werkstattgesprächen tauschen sich kommunale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die Nutzung dieser Software in Bereichen wie Öffentlichkeitsarbeit und Jugendarbeit aus. Die Veranstaltungen finden im September und Oktober 2025 in verschiedenen Städten statt und bieten eine Plattform für den Austausch von Erfahrungen. Ziel ist, die Anwendungsmöglichkeiten von Open-Source-Software zu erweitern und die Zusammenarbeit zwischen den Teilnehmenden zu fördern. Die Teilnahme ist kostenfrei und auf 13 Personen pro Gespräch begrenzt. Die Gespräche richten sich an Fachleute in kommunalen Verwaltungen, die in den genannten Bereichen tätig sind.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://bwcah.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGZMU3GFkWUhByfieJfS/EhRCkJRmuOM1" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Werkstattgespräche zur digitalen Souveränität von Kommunen&nbsp;</strong>(Anmeldung, Seite der Entwicklungsagentur)</a></li>
</ul>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Innovative Open-Source-Projekte für die öffentliche Verwaltung gesucht</title>
		<link>https://ea-rlp.de/innovative-open-source-projekte-fuer-die-oeffentliche-verwaltung-gesucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Schwarze]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2025 13:17:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=17837</guid>

					<description><![CDATA[Ein neuer Wettbewerb sucht innovative Open-Source-Projekte für die öffentliche Verwaltung. Open Source bezeichnet Software, deren Quellcode offen zugänglich ist, sodass sie genutzt, verändert und weitergegeben&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein neuer Wettbewerb sucht innovative Open-Source-Projekte für die öffentliche Verwaltung. Open Source bezeichnet Software, deren Quellcode offen zugänglich ist, sodass sie genutzt, verändert und weitergegeben werden kann. </p>



<span id="more-17837"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1100" height="733" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/04/3hvyaak56txc.jpg" alt class="wp-image-17838" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/04/3hvyaak56txc.jpg 1100w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/04/3hvyaak56txc-400x267.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/04/3hvyaak56txc-1024x682.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/04/3hvyaak56txc-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1100px) 100vw, 1100px"><figcaption class="wp-element-caption"><sup>(Foto: iStock/scanrail)</sup></figcaption></figure>



<p>Kommunen, Landesbehörden und Bundeseinrichtungen können sich&nbsp;bis zum 30. Juni 2025&nbsp;bewerben. Die Open Source Business Alliance organisiert den Wettbewerb, das Zentrum für Digitale Souveränität unterstützt als ideeller Träger. Prämiert werden Projekte in drei Kategorien: Bürgerservices, interne Verwaltungsanwendungen sowie digitale Transformation. Eine Jury aus Verwaltung und IT-Branche wählt die Gewinnerinnen und Gewinner aus. Die Preisverleihung findet&nbsp;am 2. Oktober 2025&nbsp;in Berlin statt.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Open-Source-Wettbewerb</strong>(Webseite der Open Source Business Alliance)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie Kommunen mit Open-Source-Programmen arbeiten können</title>
		<link>https://ea-rlp.de/wie-kommunen-mit-open-source-programmen-arbeiten-koennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Schwarze]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jan 2025 11:40:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=17397</guid>

					<description><![CDATA[Der Bericht „Open Source in Kommunen – Aufbau einer Open-Source-Governance“ der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) zeigt, wie Städte und Gemeinden Open-Source-Software (OSS) gezielt einsetzen&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Bericht „Open Source in Kommunen – Aufbau einer Open-Source-Governance“ der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) zeigt, wie Städte und Gemeinden Open-Source-Software (OSS) gezielt einsetzen können, um unabhängiger von großen Softwareanbietern zu werden. Der Bericht ist ähnlich wie viele Open-Source-Projekte frei zugänglich. </p>



<span id="more-17397"></span>



<figure class="wp-block-image size-large rahmenschatten"><img decoding="async" width="905" height="1280" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/01/img-3829-905x1280.png" alt="(Illustration: KGSt)" class="wp-image-17398" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/01/img-3829-905x1280.png 905w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/01/img-3829-283x400.png 283w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/01/img-3829-724x1024.png 724w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/01/img-3829-768x1086.png 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/01/img-3829-1086x1536.png 1086w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/01/img-3829.png 1100w" sizes="(max-width: 905px) 100vw, 905px"><figcaption class="wp-element-caption"><sup>(Illustration: KGSt)</sup></figcaption></figure>



<p>Der Fokus liegt darauf, klare Strukturen, wie ein „Open Source Program Office“, oder flexible Rollenmodelle zu entwickeln. Er erklärt, wie Kommunen Lizenzregeln einhalten, sichere Software auswählen und von Plattformen wie „Open CoDE“ profitieren können, die fertige Programme und Entwicklungswerkzeuge bereitstellt. Ein Beispiel ist die Stadt München, die eine Abteilung geschaffen hat, um Open-Source-Projekte zu fördern. Auch kleinere Kommunen können zusammenarbeiten, um Programmiererinnen oder IT-Experten zu beauftragen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://bwcah.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGLdZlcLOCBj0K4EhiUw/tboqUjDXkEEP" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Open Source in Kommunen</strong>(PDF, 75 Seiten, 8,3 MB)</a></li>
</ul>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nutzung von Open Source in der Verwaltung: So macht es Berlin</title>
		<link>https://ea-rlp.de/nutzung-von-open-source-in-der-verwaltung-so-macht-es-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Schwarze]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2024 14:24:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunales Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=15569</guid>

					<description><![CDATA[­Das Land Berlin hat eine Strategie beschlossen, um die Nutzung und Veröffentlichung von Open-Source-Software in der Verwaltung voranzutreiben. Über die Plattform „Open CoDE“ sollen Behörden&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>­Das Land Berlin hat eine Strategie beschlossen, um die Nutzung und Veröffentlichung von Open-Source-Software in der Verwaltung voranzutreiben. Über die Plattform „Open CoDE“ sollen Behörden den Quellcode ihrer Software-Projekte bereitstellen, sodass andere ihn einsehen, verwenden und verbessern können. </p>



<span id="more-15569"></span>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="794" height="1123" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2024/04/CityLAB_Leitfaden-Open-Source-fuer-die-Verwaltung-1.jpg" alt="(Illustration: CityLab Berlin)" class="wp-image-15562 rahmenschatten" style="width:292px;height:auto" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2024/04/CityLAB_Leitfaden-Open-Source-fuer-die-Verwaltung-1.jpg 794w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2024/04/CityLAB_Leitfaden-Open-Source-fuer-die-Verwaltung-1-283x400.jpg 283w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2024/04/CityLAB_Leitfaden-Open-Source-fuer-die-Verwaltung-1-724x1024.jpg 724w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2024/04/CityLAB_Leitfaden-Open-Source-fuer-die-Verwaltung-1-768x1086.jpg 768w" sizes="(max-width: 794px) 100vw, 794px"><figcaption class="wp-element-caption">(Illustration: CityLab Berlin)</figcaption></figure>
</div>


<p>Auch für Kommunen in Rheinland-Pfalz bietet dies die Chance, von den Erfahrungen und Lösungen aus Berlin zu profitieren, ohne selbst bei null anfangen zu müssen. </p>



<p>Statt für verschiedene Zwecke proprietäre Software zu beschaffen, könnten Städte und Gemeinden auf frei verfügbare Anwendungen zurückgreifen und diese an ihre Bedürfnisse anpassen. Gleichzeitig ermöglicht die Offenlegung des Quellcodes mehr Transparenz, Sicherheit und Unabhängigkeit von einzelnen Anbietern.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://citylab-berlin.org/wp-content/uploads/2019/06/CityLAB_Leitfaden-Open-Source-fuer-die-Verwaltung.pdf"><strong>Open Source für die Berliner Verwaltung:</strong> Antworten auf die wichtigsten Fragen (PDF, 0,2 MB, sechs Seiten)</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
