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	<title>Makerspace - Entwicklungsagentur</title>
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	<description>Rheinland-Pfalz e. V.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Mar 2026 07:29:12 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Makerspace - Entwicklungsagentur</title>
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		<title>Wenn das Schaukelpferd hinkt – Wie in Nieder-Olm schon die Kindergartenkinder reparieren lernen</title>
		<link>https://ea-rlp.de/wenn-das-schaukelpferd-hinkt-wie-in-nieder-olm-schon-die-kindergartenkinder-reparieren-lernen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sören Damnitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digital-Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Makerspace]]></category>
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					<description><![CDATA[Verbandsgemeinde Nieder-Olm (Rheinhessen) – Wie vermittelt man den Spaß am Reparieren? Wie kann man Kindern schon früh nachhaltigen Konsum vermitteln? Wie kann man Fingerfertigkeit und&#8230;]]></description>
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<p>Verbandsgemeinde Nieder-Olm (Rheinhessen) – Wie vermittelt man den Spaß am Reparieren? Wie kann man Kindern schon früh nachhaltigen Konsum vermitteln? Wie kann man Fingerfertigkeit und Selbstwirksamkeit fördern? In der Verbandsgemeinde Nieder-Olm besuchen die Freiwilligen des Repaircafés regelmäßig Kindergärten und reparieren gemeinsam mit den Kindern kaputtes Spielzeug und Alltagsgegenstände. Das Projekt ist so erfolgreich, dass daraus ein Leitfaden zur Nachahmung entstanden ist.</p>



<span id="more-19390"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="400" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/36-digital-newsletter.jpg" alt class="wp-image-19391" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/36-digital-newsletter.jpg 600w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/36-digital-newsletter-400x267.jpg 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px"></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Repaircafés – Reparieren statt neu kaufen</h3>



<p>Repaircafés oder Reparaturcafés sind ehrenamtliche Initiativen zur Instandsetzung defekter Alltagsgegenstände. Bürgerinnen und Bürger bringen kaputte Geräte, Kleidung oder Spielzeug mit. Fachkundige Freiwillige unterstützen sie bei der Reparatur. Dieses Angebot ist in der Regel kostenlos. Im Mittelpunkt steht der nachhaltige Umgang mit Ressourcen. Reparieren schont die Umwelt und vermeidet Abfall. Gleichzeitig sparen die Teilnehmenden Geld für Neuanschaffungen. Die Initiativen stärken zudem den sozialen Zusammenhalt in der Gemeinde und über Generationen hinweg.</p>



<p>Die Formate dieser Initiativen variieren stark. Einige bieten feste Sprechstunden in Werkstätten oder „Makerspaces“ an. Andere organisieren „wandernde“ Termine in verschiedenen Ortsteilen. In Rheinland-Pfalz gibt es mittlerweile über 80 dieser Gemeinschaften.</p>



<p>Im Oktober 2025 veröffentlichte die Entwicklungsagentur eine Broschüre über rheinland-pfälzische Makerspace-Initiativen und Repaircafés: <a href="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/10/Makerspaces-und-Repaircafes-in-RLP.pdf">Makerspaces und Repaircafés in Rheinland-Pfalz – Gestalten, Reparieren, Verwirklichen.</a></p>



<p>Seit Herbst 2022 organisiert das Verbraucherschutzministerium gemeinsam mit dem Klimaschutzministerium den „<a href="https://mffki.rlp.de/themen/verbraucherschutz/nachhaltiger-konsum-1/neu/reparatur/runder-tisch-reparatur-rheinland-pfalz">Runden Tisch Reparatur Rheinland-Pfalz</a>“. Dieser hat zum Ziel, das Thema Recht auf Reparatur landesweit zu stärken und Akteure zu vernetzen.</p>



<p>In der Verbandsgemeinde Nieder-Olm in Rheinhessen gibt es mit dem dortigen Repaircafé eine solche Initiative. Und dort werden schon die Jüngsten an das Thema Nachhaltigkeit herangeführt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beschreibung des Projektes</h2>



<p>Das Repaircafé in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm ist ein regionaler Vorreiter. Der dortige Seniorenbeirat rief die Initiative bereits im Jahr 2015 ins Leben. Heute engagieren sich dort rund 30 Freiwillige an wechselnden Orten in der Verbandsgemeinde.</p>



<p>Jeden Monat findet in einer der acht Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde ein Repaircafé statt. Mit Hilfe der Freiwilligen konnten so schon über 4.000 Nähmaschinen, CD-Spieler, Stoffteddys und viele andere Gegenstände repariert werden.</p>



<p>Der dortige Seniorenbeirat gründete die Initiative mit dem Ziel, Müll zu vermeiden, Ressourcen zu schonen und handwerkliches Wissen zu bewahren. Um das Bewusstsein für Nachhaltigkeit bereits im frühen Kindesalter zu verankern, suchten die Ehrenamtlichen die Kooperation mit den örtlichen Kindertagesstätten.</p>



<p>Die erste Aktion startete bereits im Oktober 2015 in der Kita „Haus der kleinen Künstler“ in Nieder-Olm. Hier reparierten erfahrene Handwerker gemeinsam mit den Kindern kaputtes Spielzeug wie Autos, Puppen oder kleine CD-Player. Die Erzieherinnen und Erzieher integrierten den Besuch des Reparatur-Teams in den pädagogischen Alltag der Einrichtung. Sie bereiteten die Kinder gezielt auf das Thema vor und reflektierten die Erlebnisse anschließend.</p>



<p>Aufgrund der positiven Resonanz bei Kindern, Eltern und dem pädagogischen Personal entwickelte sich aus dem Pilotversuch die feste Veranstaltungsreihe „Repair Café trifft Kita“. Inzwischen fand das Projekt über 30-mal in der Verbandsgemeinde statt. Die langjährige Erfahrung der Beteiligten mündete schließlich in einem detaillierten Leitfaden. Dieser dient nun als praxisnahe Vorlage, um das Konzept auch in anderen Kommunen und Kindertagesstätten erfolgreich umzusetzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie funktioniert es?</h3>



<p>Der Erfolg der Aktion beruht auf einer engen Abstimmung zwischen dem Team des Repaircafés und der jeweiligen Kindertagesstätte. Am Anfang steht ein gemeinsames Vorbereitungsgespräch. Eine spezielle Mindmap aus dem Leitfaden dient dabei als Orientierungshilfe. Hier klären die Beteiligten alle organisatorischen Fragen: Vom passenden Termin, den Räumlichkeiten bis zur pädagogischen Einbettung in den Kita-Alltag.</p>



<p>Die Erzieherinnen und Erzieher informieren die Eltern vorab per Elternbrief über die geplante Aktion. Ein zentraler Punkt ist die Vorabfrage zu den defekten Gegenständen: Die Eltern tragen beispielsweise in einer Liste ein, welchen defekten Gegenstand ihr Kind zur Reparatur mitbringt. Diese Information ist für die Ehrenamtlichen entscheidend. So bringen sie bereits am Einsatztag das passende Werkzeug sowie notwendige Kleinteile wie Batterien, Schrauben oder speziellen Klebstoff mit.</p>



<p>Am Aktionstag selbst steht das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund. Das Team besteht meist aus vier bis sechs ehrenamtlichen Reparatur-Experten. Pro Fachkraft nehmen maximal ein bis drei Kinder an der Reparatur teil. Die Kinder sind dabei keine bloßen Zuschauer: Die Kinder diskutieren mögliche Reparaturmaßnahmen mit den ehrenamtlich Aktiven des Repaircafés oder führen einfache Arbeitsschritte selbst durch. Die Kita stellt hierfür die nötige Schutzausrüstung wie Kittel und, falls notwendig, auch Schutzbrillen bereit.</p>



<p>Nach der aktiven Phase folgt die Nachbereitung. Das Kita-Team reflektiert das Erlebte gemeinsam mit den Kindern, zum Beispiel im Morgenkreis. Auch das Reparatur-Team und die Kita-Leitung tauschen sich im Nachgang aus, um zukünftige Termine weiter zu optimieren. Das gesamte Angebot ist für die Kinder und die Kindertagesstätten vollkommen kostenfrei.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="992" height="925" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/repaircafe01.jpg" alt class="wp-image-19392" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/repaircafe01.jpg 992w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/repaircafe01-400x373.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/repaircafe01-768x716.jpg 768w" sizes="(max-width: 992px) 100vw, 992px"></figure>



<p class="has-small-font-size"><em>Bei „Repair Café trifft Kita“ sind die Kinder nicht nur passive Zuschauer. Sie überlegen zusammen mit den Ehrenamtlichen, wie die defekten Gegenstände repariert werden können. Und helfen anschließend auch bei der Reparatur. So erleben sie Selbstwirksamkeit und üben Geduld, Ausdauer und die Fähigkeit zur Problemlösung.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Was hat sich durch das Projekt geändert?</h3>



<p>Aus einer Pilotaktion ist ein festes Angebot für die gesamte Verbandsgemeinde geworden. In der Verbandsgemeinde fand das Projekt bereits über 30-mal statt. Die Kommune profitiert heute von einem lebendigen Mehrgenerationenprojekt: Senioren geben ihr handwerkliches Wissen direkt an die Jüngsten weiter. Das stärkt den sozialen Zusammenhalt und fördert den Austausch zwischen den Altersgruppen.</p>



<p>Für die pädagogische Arbeit in den Kitas bietet das Projekt neue Impulse. Die Kinder gewinnen wichtige Alltagskompetenzen. Sie lernen den sicheren Umgang mit Werkzeugen und verbessern spielerisch ihre Feinmotorik. Besonders wertvoll ist die Erfahrung der Selbstwirksamkeit: Die Kinder erleben, dass sie Dinge durch eigenes Handeln bewahren können. Das fördert die Geduld, Ausdauer und die Fähigkeit zur Problemlösung.</p>



<p>Auch die ökologische Bilanz ist positiv. Mit einer Erfolgsquote von über 70 Prozent rettet die Initiative hunderte Spielzeuge vor dem Müll. Das spart Ressourcen und vermittelt schon den Kleinsten einen bewussten Umgang mit Konsumgütern.</p>



<p>Das Projekt steigert zudem die Sichtbarkeit des ehrenamtlichen Engagements. Regelmäßige Berichterstattungen in der Lokalpresse sorgen für ein positives Image der beteiligten Kitas und der Gemeinde.</p>



<p>Dank des neu entwickelten Leitfadens ist das Konzept nun eine geprüfte Blaupause. Andere Kommunen können das Modell ohne hohen Planungsaufwand übernehmen und so Nachhaltigkeit direkt in ihre Bildungsarbeit integrieren. Die aktuellste Version des Leitfadens kann auf der <a href="https://mffki.rlp.de/themen/verbraucherschutz/nachhaltiger-konsum-1/neu/reparatur/runder-tisch-reparatur-rheinland-pfalz">Homepage des Ministeriums</a> heruntergeladen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">So wurde es gemacht</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Ziel</h3>



<p>Das Projekt verfolgt das Ziel, das Thema Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung bereits in der frühen Kindheit fest zu verankern. Kinder sollen spielerisch lernen, dass defekte Gegenstände wertvoll sind und sich eine Reparatur gegenüber dem Neukauf lohnt. Damit wirkt das Vorhaben der modernen Wegwerfmentalität entgegen.</p>



<p>Ein weiteres zentrales Ziel ist die Förderung der kindlichen Selbstwirksamkeit. Durch die aktive Mitarbeit erfahren die Kinder, dass sie Probleme eigenständig lösen können. Dies stärkt ihr Selbstvertrauen, ihre Feinmotorik und ihr technisches Verständnis.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorgehen</h3>



<p>Die Umsetzung beginnt mit einem strukturierten Vorbereitungsgespräch zwischen dem Team des Repaircafés und der Kita-Leitung. Als zentrales Werkzeug dient dabei eine Mindmap, mit der die Beteiligten den organisatorischen Rahmen festlegen. Sie klären die räumlichen Gegebenheiten, den zeitlichen Ablauf und die Zuständigkeiten für die Öffentlichkeitsarbeit.</p>



<p>Ein entscheidender Schritt ist die Information der Eltern durch einen Elternbrief. Um den Materialbedarf zu planen, fragt die Kita hierbei auch ab, welche defekten Gegenstände die Kinder mitbringen werden. So wissen die ehrenamtlichen Experten genau, ob sie speziellen Kleber für Holz, Metall oder Kunststoff sowie Batterien, Ersatzkabel, Nähzeug oder andere spezielle Teile mitbringen müssen. Die Kita sorgt parallel für die pädagogische Vorbereitung. Die Räumlichkeiten werden auch mit entsprechender Schutzausrüstung wie Kittel, Einmalhandschuhe und Schutzbrillen vorbereitet.</p>



<p>Am Aktionstag selbst achten die Verantwortlichen besonders auf den zeitlichen Ablauf. Dabei wird insbesondere auf die Aufmerksamkeitsdauer geachtet. Die ehrenamtlichen Reparateure folgen dabei klaren Verhaltensregeln: Sie erklären ihre Arbeit kindgerecht und „auf Augenhöhe“, setzen aber auch deutliche Grenzen beim Umgang mit gefährlichem Werkzeug. Ein fester Ansprechpartner der Kita bleibt während der gesamten Zeit im Raum, um die Interaktion zwischen den Generationen zu moderieren.</p>



<p>Im Nachgang erfolgt eine Reflexion mit den Kindern und das Feiern der erfolgreichen Reparaturen. Außerdem tauschen sich Reparatur-Team und Kita-Personal aus, um zukünftige Veranstaltungen zu optimieren.</p>



<p>Eine detaillierte Anleitung gibt es im <a href="https://mffki.rlp.de/themen/verbraucherschutz/nachhaltiger-konsum-1/neu/reparatur/runder-tisch-reparatur-rheinland-pfalz">Leitfaden des „Runden Tisches Reparatur“.</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Aufwand</h3>



<p>Das Projekt zeichnet sich durch einen minimalen finanziellen Bedarf aus. Weder für die Kindertagesstätten noch für die Eltern fallen Teilnahmegebühren an. Die ehrenamtlichen Experten bringen ihre eigenen Werkzeuge zu den Terminen mit. Notwendige Kleinteile wie Batterien, Schrauben, Nähzeug oder spezielle Klebstoffe stellt das Repaircafé bereit.</p>



<p>Der zeitliche Aufwand für die pädagogischen Fachkräfte bleibt überschaubar. Er beschränkt sich im Wesentlichen auf das Vorbereitungsgespräch sowie das Versenden der Elternbriefe und das Aushängen der Listen. Am Aktionstag begleiten die Erzieherinnen und Erzieher die Veranstaltung im Rahmen ihrer regulären Arbeitszeit.</p>



<p>Auf Seiten der Ehrenamtlichen engagieren sich pro Termin meist vier bis sechs Personen. Dazu kommen die Vorbereitungsarbeiten.</p>



<p>Die Nutzung des Leitfadens reduziert zudem die Planungszeit für solche Veranstaltungen, da er eine klare Ablaufanleitung und Formulierungshilfen enthält.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verantwortliche</h3>



<p>Das Projekt beruht auf einer engen Zusammenarbeit zwischen dem ehrenamtlichen Repaircafé und dem Team der jeweiligen Kindertagesstätte. Die fachliche Verantwortung liegt beim Repaircafé. Diese Experten bringen ihr handwerkliches Wissen ein und stellen das erforderliche Werkzeug sowie Kleinteile und Materialien zur Verfügung.</p>



<p>Die Leitung der jeweiligen Kita übernimmt die organisatorische Verantwortung vor Ort und legt den zeitlichen Rahmen für die Aktionstage fest. Zu den Aufgaben gehört auch die Kommunikation mit den Eltern.</p>



<p>Das pädagogische Fachpersonal ist für die direkte Betreuung der Kinder verantwortlich und moderiert die Interaktion mit den ehrenamtlichen Handwerkern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erfolgsfaktoren</h3>



<p>Der Erfolg des Projekts beruht maßgeblich auf einer strukturierten Vorbereitung. Die Nutzung einer Mindmap klärt alle organisatorischen Details bereits im Vorfeld. Ein wesentlicher Faktor ist die frühzeitige Abfrage der defekten Gegenstände. So bringen die Experten bereits am Aktionstag die passenden Werkzeuge und Ersatzteile mit.</p>



<p>Ein weiterer entscheidender Punkt ist der Betreuungsschlüssel. Maximal drei Kinder arbeiten pro Fachkraft. Das hält die Situation überschaubar und sicher. Die Kinder sind dabei keine passiven Zuschauer. Sie erleben Selbstwirksamkeit, indem sie bei der Reparatur mitreden und auch selbst tätig werden.</p>



<p>Das Zusammentreffen von erfahrenen Senioren und neugierigen, offenen Kindern schafft eine besondere soziale Dynamik. Die gegenseitige Wertschätzung motiviert die Ehrenamtlichen und begeistert die Kinder gleichermaßen. Die pädagogische Einbettung spielt dabei ebenfalls eine wichtige Rolle.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Stolpersteine</h3>



<p>Ein häufiger Stolperstein ist die Unruhe im Raum. Zu viele Kinder gleichzeitig sorgen für einen hohen Lärmpegel und stören die Konzentration aller Beteiligten. Das kann aber durch räumliche Trennung oder zeitliche Planung leicht geregelt werden.</p>



<p>Auch die Sicherheit im Umgang mit Werkzeug erfordert Aufmerksamkeit. Spitze, scharfe Gegenstände oder Klebstoffe bergen Verletzungsgefahren für Kinder. Hier hilft eine konsequente pädagogische Vorbereitung. Die Erzieher weisen die Kinder vorab ein und vermitteln klare Verhaltensregeln.</p>



<p>Ein weiterer Stolperstein ist die mögliche Enttäuschung, wenn sich ein Spielzeug nicht mehr reparieren lässt. Dies fangen die Erzieher und Reparateure durch eine einfühlsame, empathische Begleitung und Erklärungen auf Augenhöhe auf.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ansprechpartner</h3>



<p>Sollten Sie Fragen zum Projekt haben, können Sie sich an folgende Ansprechpartner wenden:</p>



<p><strong>Repaircafé Nieder-Olm</strong><br>Jürgen Klute<br>Tel: 0171–2212218<br>E‑Mail: juergen.klute@t‑online.de<br>Web: <a href="http://www.repaircafe-vg-nieder-olm.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.repaircafe-vg-nieder-olm.de</a></p>



<p><strong>Runder Tisch Reparatur</strong><br>E‑Mail: <a href="mailto:Reparatur@mffki.rlp.de">Reparatur@mffki.rlp.de</a><br>Web: <a href="https://mffki.rlp.de/themen/verbraucherschutz/nachhaltiger-konsum-1/neu/reparatur/runder-tisch-reparatur-rheinland-pfalz">https://mffki.rlp.de/themen/verbraucherschutz/nachhaltiger-konsum‑1/neu/reparatur/runder-tisch-reparatur-rheinland-pfalz</a></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<p><strong>Für die Redaktion des Digital-Newsletters ist die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e. V. verantwortlich.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<p>Der „Digital-Newsletter“ wird unterstützt von:</p>



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<p>Teile dieses Artikels wurden auf Basis von Änderungsvorschlägen einer KI-Assistentin überarbeitet, um den Text präziser und lesefreundlicher zu gestalten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Makerspace Wittlich: Technik und Handwerk für alle Generationen</title>
		<link>https://ea-rlp.de/makerspace-wittlich-technik-und-handwerk-fuer-alle-generationen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sören Damnitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2025 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Landleben digital]]></category>
		<category><![CDATA[Digital-Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[Makerspace]]></category>
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					<description><![CDATA[Wittlich – Der Makerspace Wittlich ist eine offene Werkstatt im Stadtzentrum. Menschen jeden Alters erhalten hier Zugang zu moderner Technik und Handwerk. Sie können kreativ&#8230;]]></description>
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<p>Wittlich – Der Makerspace Wittlich ist eine offene Werkstatt im Stadtzentrum. Menschen jeden Alters erhalten hier Zugang zu moderner Technik und Handwerk. Sie können kreativ werden und digitale Fähigkeiten erlernen. Ein breites Bündnis aus städtischen Einrichtungen und Ehrenamtlichen betreibt den Makerspace. Das Projekt fördert die Bildung, stärkt die Gemeinschaft und belebt die Innenstadt.</p>



<span id="more-18884"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/12/31-digital-newsletter-2.jpg" alt class="wp-image-18897" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/12/31-digital-newsletter-2.jpg 600w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/12/31-digital-newsletter-2-400x267.jpg 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px"></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Makerspaces: Kreative Werkstätten zum Lernen, Tüfteln und Basteln</h3>



<p>Eine Schulklasse lernt gerade den Umgang mit Nähmaschinen. Einige Erwachsene sägen die Einzelteile für eine neue Parkbank zurecht. Der Elektriker im Ruhestand baut zusammen mit der Informatikstudentin Wettersensoren für die Gemeinde zusammen. Diese und ähnliche Szenen kann man in Makerspaces sehen.</p>



<p>Der Begriff „Makerspace“ leitet sich von den englischen Wörtern „Maker“ (Macher) und „Space“ (Raum) ab. Makerspaces sind öffentliche Räume mit Werkzeugen und Geräten, in denen man etwas gemeinsam herstellt, repariert oder erfindet.</p>



<p>Im Oktober 2025 veröffentlichte die Entwicklungsagentur eine Broschüre über rheinland-pfälzische Initiativen und Beispiele für Makerspaces und Repaircafés: <a href="https://ea-rlp.de/ueber-uns/projekte/makerspace/">Makerspaces und Repaircafés in Rheinland-Pfalz – Gestalten, Reparieren, Verwirklichen</a>.</p>



<p>Einer dieser Makerspaces steht in Wittlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beschreibung des Projektes</h2>



<p>Der Makerspace Wittlich ist eine offene Werkstatt, die Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen einen einfachen Zugang zu Werkzeugen, Profi-Geräten und moderner Technik wie 3D-Druckern und Plottern bietet. Hier kann man gemeinsam an handwerklichen Projekten arbeiten, den Umgang mit neuen Werkzeugen lernen oder digitale Fähigkeiten einüben.</p>



<p>Lokale Akteure aus den Bereichen außerschulische Bildung, Jugendarbeit und Ehrenamt haben dafür gemeinsam ein leerstehendes Ladenlokal in der Innenstadt umgebaut.</p>



<p>Ein breites Bündnis aus Stadtbibliothek, Haus der Jugend, Kinderschutzbund, Volkshochschule und vielen Ehrenamtlichen betreibt den Makerspace. Seit der Eröffnung im Herbst 2020 dient die 190 Quadratmeter große Fläche als kreativer Lern- und Begegnungsort für alle Generationen. Das Ziel ist es, technisches Wissen praktisch zu vermitteln, den Austausch zwischen den Generationen zu fördern und das gemeinsame Tüfteln und Handwerken zu ermöglichen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie funktioniert es?</h3>



<p>Interessierte können die Werkstatt während der regelmäßigen Öffnungszeiten ohne Anmeldung nutzen. Kinder und Jugendliche werden durch pädagogisch begleitete Angebote an die Arbeit herangeführt. Erwachsene können eigene Projekte umsetzen oder an speziellen Angeboten teilnehmen.</p>



<p>Der Zugang zu komplexen oder gefährlichen Maschinen wie CNC-Fräse oder Kreissäge ist in der Regel nur geschultem Personal oder Personen mit Sachkundenachweis vorbehalten. Mitarbeitende und Ehrenamtliche pflegen und warten die Geräte. Besucherinnen und Besucher nutzen die Arbeitsmittel im Rahmen betreuter Angebote, unter Anleitung oder nach Einweisung eigenständig.</p>



<p>Zusätzlich gibt es ein Repaircafé, Workshops und Ferienprogramme. Schulen, Kitas und Vereine nutzen den Makerspace für Arbeitsgemeinschaften, Gruppenbesuche und Projekttage. Die Teilnahme ist für Kinder und Jugendliche in der Regel kostenfrei. Erwachsene bringen meist ihr eigenes Material mit. Für einzelne Veranstaltungen wird eine geringe Gebühr erhoben. Das Team aus Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen wartet die Geräte und entwickelt das Angebot stetig weiter.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was hat sich durch das Projekt geändert?</h3>



<p>Der Makerspace ist zu einem beliebten Treffpunkt für alle Generationen in Wittlich geworden. Im Jahr 2024 besuchten mehr als 1.000 Menschen die über 100 Veranstaltungen. Zusätzlich gab es über 100 offene Werkstatttage, an denen Jung und Alt die Geräte und Werkzeuge nutzten.</p>



<p>Schulen, Kitas und Vereine setzen den Makerspace gezielt für praktische Projekte ein. Kinder und Jugendliche erhalten so frühzeitig Zugang zu moderner Technik und sammeln Erfahrungen in Bereichen wie Programmierung oder Handwerk. Für die Berufsorientierung ist der Makerspace ebenfalls eine wichtige Adresse geworden, da Unternehmen dort gezielt Praxistage anbieten.</p>



<p>Das Projekt stärkt die kreativen und technischen Kompetenzen in der Stadt, baut neue Netzwerke auf und fördert die soziale Teilhabe. Der offene und einfache Zugang wird von Nutzern und Kooperationspartnern positiv bewertet.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="853" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/12/loeten-nah01-1280x853.jpg" alt class="wp-image-18887" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/12/loeten-nah01-1280x853.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/12/loeten-nah01-400x267.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/12/loeten-nah01-1024x683.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/12/loeten-nah01-768x512.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/12/loeten-nah01-1536x1024.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/12/loeten-nah01-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"></figure>



<p class="has-small-font-size"><em>Im Makerspace Wittlich finden für Jugendliche und Kinder regelmäßig Kurse zu unterschiedlichen technischen und handwerklichen Fertigkeiten statt. Hier wird zum Beispiel das Löten geübt.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">So wurde es gemacht</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Ziel</h3>



<p>Das Projekt sollte ursprünglich vor allem Kindern und Jugendlichen eine einfache Möglichkeit zur Freizeitgestaltung und einen Zugang zu Technik und Handwerk bieten. Die damaligen Angebote der Stadtbücherei konnten die große Nachfrage nicht decken und erreichten zudem nicht alle. Gleichzeitig sollte der Makerspace ein offener Raum für alle Menschen in Wittlich sein, unabhängig von Alter, Herkunft oder Vorwissen.</p>



<p>Im Mittelpunkt stehen die Förderung von Kreativität, praktischen Fähigkeiten und MINT-Kompetenzen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Der Makerspace möchte Neugier und eigenständiges Lernen unterstützen, generationenübergreifenden Austausch ermöglichen und Raum für gemeinsames Ausprobieren und Erfinden bieten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorgehen</h3>



<p>Nach Gesprächen mit Pädagogen und Sozialarbeitern entwickelte eine Arbeitsgruppe die Idee für einen Makerspace. In der Gruppe arbeiteten die Stadtbücherei, die Stadtverwaltung, das Haus der Jugend, die Volkshochschule, der Kinderschutzbund und ehrenamtlich Engagierte zusammen. Sie erstellten ein Konzept für eine offene Werkstatt und setzten es gemeinsam um.</p>



<p>Die Arbeitsgruppe fand ein leerstehendes Ladenlokal in zentraler Lage und stattete es für den neuen Zweck aus. Die Finanzierung sicherten Mittel aus dem Bundesprogramm „Vor Ort für Alle – Soforthilfeprogramm für Bibliotheken im ländlichen Raum“ und aus dem städtischen Haushalt. Technisch erfahrene Mitarbeitende und Ehrenamtliche wählten die Geräte aus.</p>



<p>Der Makerspace ist heute der Stadtbücherei zugeordnet und gilt offiziell als deren Zweigstelle. Die Arbeitsgruppe trifft sich weiterhin regelmäßig. Sie entwickelt die Angebote weiter, klärt organisatorische Fragen und diskutiert die inhaltliche Ausrichtung.</p>



<p>Bereits kurz nach der Eröffnung gab es ein vielfältiges Angebot aus offenen Werkstattzeiten, Kursen und Workshops. Die Verantwortlichen bauten Kooperationen mit lokalen Unternehmen, Schulen und Kitas auf. Diese Kooperationen sorgen für fachliche Angebote und Praxiseinblicke. Das Team passt das Angebot kontinuierlich an den Bedarf der Nutzenden an.</p>



<p>Verschiedene Unternehmen unterstützen den Makerspace zudem mit Sach- oder Geldspenden. Einige Firmen führen mit eigenem Personal selbst Kurse durch, z.B. Löten oder Maschineneinführungen. Diese Angebote für Jugendliche in der Berufsfindungsphase werden sowohl in Kooperation mit Schulen im Makerspace durchgeführt als auch im Rahmen von Ferienprogrammen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aufwand</h3>



<p>Dem Makerspace Wittlich wurde ein leerstehendes Ladenlokal von 190 qm Fläche von Seiten eines Sponsors nahezu kostenfrei überlassen. Die anfänglichen Investitionen für Maschinen, Werkzeuge, Computer und Möblierung konnten zum Teil über Fördermittel, insbesondere aus dem Bundesprogramm „Vor Ort für Alle – Soforthilfeprogramm für Bibliotheken im ländlichen Raum“, sowie durch Sachspenden und Mittel der Stadt gedeckt werden.</p>



<p>Der laufende Aufwand umfasst Personal- und Betriebskosten. Dazu gehört eine Stelle mit 30 Wochenstunden für die Betreuung des Makerspaces. Die Stadtbücherei wendet als organisatorische Zentrale mehrere Stunden pro Woche (aufgeteilt auf zwei Personen) für administrative Aufgaben auf. Weitere Kosten entstehen für Wartung, Material, Versicherungen und Energie. Die Mitarbeitenden der Kooperationspartner und viele Ehrenamtliche tragen mit ihren Einsätzen ebenfalls wesentlich zum Betrieb bei.</p>



<p>Technische Neuanschaffungen konnten bisher meist über MINT-Förderprogramme und Sponsorings (mit-)finanziert werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verantwortliche</h3>



<p>Die Organisation liegt bei der Stadtbücherei Wittlich. Daneben existiert eine Arbeitsgruppe aus Stadtbücherei, Stadtverwaltung, dem Haus der Jugend, der Volkshochschule Wittlich sowie dem Kinderschutzbund. Diese bringen ihre jeweiligen Kompetenzen ein und tragen gemeinsam zur Weiterentwicklung des Makerspace bei.</p>



<p>Zwei Personen mit zusammen 30 Wochenstunden übernehmen die Betreuung, besonders während der offenen Werkstattzeiten, mehrerer fester Schul-AGen sowie der Thementreffs. Zusätzlich bieten die Organisationen aus der Arbeitsgruppe eigene feste Termine an. Das Haus der Jugend betreut zum Beispiel freitags eine offene Werkstatt für Kinder und Jugendliche. Der Kinderschutzbund veranstaltet regelmäßig mittwochs eine Kreativwerkstatt für Kinder, beispielsweise zum Thema Nähen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="903" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/12/naehkurs-1-1280x903.jpg" alt class="wp-image-18888" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/12/naehkurs-1-1280x903.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/12/naehkurs-1-400x282.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/12/naehkurs-1-1024x722.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/12/naehkurs-1-768x542.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/12/naehkurs-1-1536x1084.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/12/naehkurs-1-2048x1445.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"></figure>



<p class="has-small-font-size"><em>Mittwochs findet regelmäßig die Kreativwerkstatt im Makerspace Wittlich statt. Dort können Kinder und Jugendliche selbst etwas herstellen, wie zum Beispiel selbstgenähte Turnbeutel.</em></p>



<p>Klare Verantwortlichkeiten sichern den Betrieb. Nur geschulte Mitarbeitende oder Ehrenamtliche dürfen bestimmte „schwerere“ Maschinen wie die CNC-Fräse oder die Kreissäge bedienen. Sie leiten die Nutzer an, beaufsichtigen sie und gewährleisten so die Sicherheit im Betrieb.</p>



<p>Darüber hinaus engagieren sich zahlreiche Ehrenamtliche mit technischem oder pädagogischem Hintergrund. Sie helfen bei Workshops und bei der Wartung der Ausstattung. Die enge Zusammenarbeit mit Schulen, Vereinen und Unternehmen erweitert das Netzwerk und sorgt für ein vielfältiges Kursprogramm.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erfolgsfaktoren</h3>



<p>Die enge Zusammenarbeit der lokalen Partner ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Dazu gehören die Stadtbücherei, die Stadtverwaltung, das Haus der Jugend, die Volkshochschule und der Kinderschutzbund. Auch engagierte Ehrenamtliche sowie Partner aus Wirtschaft und Bildung tragen zum Erfolg bei. Die zentrale Lage in der Innenstadt macht das Angebot zudem leicht erreichbar und sichtbar.</p>



<p>Die Kombination von hauptamtlichen, kommunal finanzierten Strukturen und ehrenamtlichem Engagement sowie der enorme Einsatz aller Beteiligten sorgen für ein vielseitiges und umfangreiches Angebot, das eine breite Zielgruppe anspricht.</p>



<p>Die Einbindung von Schulen, Vereinen und Unternehmen sorgt für eine hohe Auslastung und erlaubt vielfältige Projekte rund um MINT-Themen, Kreativität und Handwerk. Die ständige öffentliche Sichtbarkeit – durch Workshops, Repaircafés und Kooperationen – tragen zusätzlich dazu bei, den Makerspace als festen Bestandteil der Stadtgesellschaft zu etablieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Stolpersteine</h3>



<p>Im Betrieb des Makerspace Wittlich zählen insbesondere die dauerhafte Sicherstellung ehrenamtlicher Unterstützung und die Gewinnung von qualifiziertem Personal für die Betreuung der Werkstatt und der Workshops zu den Herausforderungen.</p>



<p>Die laufende Finanzierung des Betriebs, insbesondere des Personals, stellt eine kontinuierliche Aufgabe dar.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ansprechpartner</h3>



<p>Sollten Sie Fragen zum Projekt haben, können Sie sich an folgende Ansprechpartner wenden:</p>



<p>Wilma Görgen, Julian Nikolay, Annette Münzel<br>Makerspace Wittlich / Stadtbücherei<br>Tel: 06571 27036<br>E‑Mail: <a href="mailto:info@makerspace.wittlich.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">info@makerspace.wittlich.de</a><br>Webseite: <a href="http://makerspace.wittlich.de">makerspace.wittlich.de</a></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<p><strong>Für die Redaktion des Digital-Newsletters ist die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e. V. verantwortlich.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<p>Der „Digital-Newsletter“ wird unterstützt von:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="427" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-1280x427.png" alt class="wp-image-14907" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-1280x427.png 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-1024x341.png 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-400x133.png 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-768x256.png 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-1536x512.png 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/10/Logos-KA-DD-2048x683.png 2048w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"></figure>



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<p>Teile dieses Artikels wurden auf Basis von Änderungsvorschlägen einer KI-Assistentin überarbeitet, um den Text präziser und lesefreundlicher zu gestalten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Vernetzungstreffen Makerspaces 2025: Dritte Orte für Rheinland-Pfalz gestalten</title>
		<link>https://ea-rlp.de/vernetzungstreffen-makerspaces-2025-dritte-orte-fuer-rheinland-pfalz-gestalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Schwarze]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2025 09:56:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Makerspace]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Rahmen des Vernetzungstreffens „Makerspaces in Rheinland-Pfalz“ trafen sich im Oktober 2025 in Bingen Akteure aus ganz Rheinland-Pfalz, um bestehende Initiativen zu stärken und die&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im Rahmen des Vernetzungstreffens „Makerspaces in Rheinland-Pfalz“ trafen sich im Oktober 2025 in Bingen Akteure aus ganz Rheinland-Pfalz, um bestehende Initiativen zu stärken und die Gründung neuer offener Werkstätten voranzutreiben. </p>



<span id="more-18847"></span>



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</div></figure>



<p></p>



<p>Organisiert wurde das Treffen von der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit der Medienanstalt Rheinland-Pfalz, dem Landesbiblithekszentrum, dem Pädagogischen Landesinstitut und der Handwerkskammer Rheinhessen. In den Fachvorträgen und dem anschließenden Workshop wurde deutlich, dass Makerspaces weit mehr sind als nur Orte mit Werkzeug: Sie fungieren als soziale Begegnungsstätten und Innovationslabore für alle Generationen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Konzept: Begegnung und „Dritter Ort“</h2>



<p>Wie im Rahmen des Treffens betont wurde, dienen Makerspaces idealerweise als „Dritter Ort“ neben dem Zuhause und der Arbeit. Das soziale Miteinander steht im Zentrum. Die Einrichtungen ermöglichen eine generationsübergreifende Zusammenarbeit: Ältere Menschen geben ihr Erfahrungswissen weiter, knüpfen Kontakte und erhalten Einblicke in moderne Technik, während Jugendliche handwerkliche Fähigkeiten erlernen oder Gelegenheit erhalten, an High-Tech neue Ideen zu realisieren. Von der gemeinsamen Reparatur im Stile eines Repair Cafés bis hin zur Programmierung von Robotern entsteht so Partizipation und Teilhabe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Raumkonzepte und Ausstattung: Zentral und sichtbar</h2>



<p>Die Arbeitsgruppen machten deutlich, dass die Wahl der Immobilie entscheidend für den Erfolg ist. Einigkeit herrschte darüber, dass Räumlichkeiten zentral gelegen und zwingend barrierefrei sein müssen. Kreative Lösungen für die Standortwahl wurden diskutiert: Von der Nutzung von Leerständen bis zur Integration in bestehende Strukturen wie Stadtbibliotheken, Schulen oder Volkshochschulen.<br>Hinsichtlich der Ausstattung geht der Trend zu einer Mischung aus analogem Handwerk und digitaler Fertigung. Zur Wunschliste der Initiativen gehören neben Standard-Arbeitsplätzen vor allem 3D-Drucker, Lasercutter, Plotter, Lötstationen, digitale Nähmaschinen und Drohnentechnik.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Finanzierung: Ein Mix aus Förderung und Eigenleistung</h2>



<p>Ein zentrales Thema der Workshops war die wirtschaftliche Tragfähigkeit. Dabei wurden verschiedene Die Finanzierungsstrategien diskutiert: Von der Nutzung von Förderprogrammen über Spenden und Kursgebühren bis zu Mitgliedsbeiträgen. Gerade auch Kooperationen mit lokalen Unternehmen und Handwerksbetrieben wurden als wichtig angesehen, da diese nicht nur Geld und Sachspenden (Maschinen) einbringen sondern auch entsprechendes Know-how.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Organisation</h2>



<p>Der Betrieb eines Makerspaces steht und fällt mit dem Personal. Die Teilnehmer favorisierten hybride Betreuungsmodelle: Während die administrative Organisation und Koordination idealerweise durch hauptamtliche Stellen (z. B. bei der Stadt oder VHS) oder Honorarkräfte abgedeckt wird, lebt das Kursprogramm vom Engagement Ehrenamtlicher, Studierender und Senioren („Mentoren“).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit </h2>



<p>Das Binger Treffen zeigte: Makerspaces in Rheinland-Pfalz verstehen sich als Lernorte, in denen der Mut zum „Einfach Machen“ gefördert wird. Die technische Ausstattung ist wichtig, aber das Netzwerk ist das Fundament. Die Kombination aus kommunaler Rückendeckung, ehrenamtlichem Engagement und professioneller Struktur bildet dabei den Schlüssel, um diese Orte dauerhaft zu etablieren.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Staatssekretärin Nicole Steingaß besucht Offene Werkstatt Mainz</title>
		<link>https://ea-rlp.de/staatssekretaerin-nicole-steingass-besucht-offene-werkstatt-mainz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sören Damnitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jul 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Makerspace]]></category>
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					<description><![CDATA[Mainz – Staatssekretärin Nicole Steingaß hat am 28. Juni 2024 die Offene Werkstatt Mainz e.V. besucht. Sie informierte sich über die Geschichte der Werkstatt, die&#8230;]]></description>
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<p>Mainz – Staatssekretärin Nicole Steingaß hat am 28. Juni 2024 die Offene Werkstatt Mainz e.V. besucht. Sie informierte sich über die Geschichte der Werkstatt, die aktuellen Projekte und ihre Bedeutung für die Gemeinschaft.<br>„Hier ist eine Gemeinschaft entstanden, die zusammen handwerklich aktiv ist. Die Mitwirkenden setzen Ideen mit 3D-Drucker und Lasercutter um oder bauen Möbel für den städtischen Raum. Die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz unterstützt dabei und sammelt wichtige Erfahrungen. So können interessierte Initiativen und Kommunen von dem hier Gelernten profitieren“, sagte Steingaß, die auch Vorsitzende der Mitgliederversammlung der Entwicklungsagentur ist.</p>



<span id="more-16260"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="855" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2024/07/20240628-besuch-sts-steingass-1-1280x855.jpg" alt class="wp-image-16263" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2024/07/20240628-besuch-sts-steingass-1-1280x855.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2024/07/20240628-besuch-sts-steingass-1-400x267.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2024/07/20240628-besuch-sts-steingass-1-1024x684.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2024/07/20240628-besuch-sts-steingass-1-768x513.jpg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2024/07/20240628-besuch-sts-steingass-1-1536x1025.jpg 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2024/07/20240628-besuch-sts-steingass-1-2048x1367.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"></figure>



<p>Die Offene Werkstatt Mainz entstand als Idee von fünf Menschen, die gerne handwerkliche Projekte durchführen wollten, jedoch weder das nötige Kapital noch den Platz für eigene Werkstätten hatten. So wurde die Idee eines sogenannten Makerspaces geboren, einer gemeinsamen, offenen Werkstatt, die von einem Verein betrieben wird. Heute hat der Verein über 120 Mitglieder im Alter von 18 bis über 60 Jahren. Den Mitgliedern stehen eine Holzwerkstatt, eine Näh-Ecke und ein Bereich für digitale Fertigung zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung.</p>



<p>„Mit den Möglichkeiten, die die gemeinsamen Werkstätten ihren Mitgliedern bieten, können solche Makerspaces Begegnungsstätten sein und einen wichtigen Beitrag zur Gemeinschaft und dem Zusammenleben in Kommunen leisten. Sie sind eine moderne Form des ehrenamtlichen Engagements: Menschen machen hier etwas zusammen. Sie drucken Prototypen ihrer Start-Up-Ideen, bauen Möbel für den städtischen Raum oder helfen sich gegenseitig bei Reparaturen“, sagte Steingaß. Aufgrund des großen Potentials von Makerspaces sei bereits im Koalitionsvertrag festgeschrieben worden, dass die Landesregierung die Idee der Makerspaces voranbringen wolle, so die Staatssekretärin.</p>



<p>Seit 2023 arbeitet die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz mit der Offenen Werkstatt Mainz zusammen, was unter anderem die Anschaffung verschiedener Geräte ermöglichte. „Wir sind sehr glücklich über die Kooperation mit der Entwicklungsagentur. Dadurch haben wir jetzt Maschinen, die man als Hobbyhandwerker nicht so einfach im Keller stehen hat“, sagte Vorstandsmitglied Matthias Bächle. Zu den angeschafften Geräten zählen beispielsweise ein Lasercutter, eine professionelle Näh- und Stickmaschine und ein 3D-Drucker.</p>



<p>Im Gegenzug erhält die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz regelmäßig Erfahrungsberichte zum Aufbau und Betrieb des Makerspaces. „Die Idee war es, hier aus erster Hand Erfahrungen zu erhalten, um sie dann später auch anderen zur Verfügung zu stellen“, so Steingaß. Im Oktober organisiert die Entwicklungsagentur beispielsweise ein Vernetzungstreffen zum Thema Makerspaces, damit sich Interessierte zu ihren Erfahrungen austauschen können.</p>



<p>Die Mitglieder der Offenen Werkstatt informierten Staatssekretärin Steingaß auch über ihre aktuellen Aktivitäten und Zukunftspläne. So wurden für das „Zukunftsfest Stadtgefühle Mainz“ Holzmöbel für den städtischen Raum, sogenannte Parklets, gebaut. Weitere ähnliche Aktionen sind geplant. Auch Erweiterungspläne gibt es: Werkstätten für Metall und Töpfern sollen das bereits bestehende Angebot erweitern und noch mehr Menschen die Möglichkeit geben, Fähigkeiten weiterzuentwickeln und kreative Ideen umzusetzen.</p>



<p>„Es ist schön zu sehen, wie sich aus einer Idee mit viel Engagement ein kreativer Treffpunkt des Arbeitens, Tüftelns und Lernens entwickelt hat, der jetzt auch in die Stadtgesellschaft ausstrahlt. Genau aus diesem Grund sind Makerspaces ein spannendes Zukunftsthema für unsere Kommunen“, so Staatssekretärin Steingaß zum Abschluss.</p>
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		<item>
		<title>Makerspace: Offene Werkstatt in Mainz eröffnet</title>
		<link>https://ea-rlp.de/makerspace-offene-werkstatt-in-mainz-eroeffnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Entwicklungsagentur RLP]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Oct 2023 12:39:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vor Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Makerspace]]></category>
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					<description><![CDATA[In Mainz gibt es einen neuen „Makerspace“. In der Werkstatt sind mehrere Handwerksarbeiten möglich: digitale Fabrikation per 3D-Drucker und CNC-Fräse, Holzbearbeitung, Metallbearbeitung, Dinge der Elektrotechnik&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In Mainz gibt es einen neuen „Makerspace“. In der Werkstatt sind mehrere Handwerksarbeiten möglich: digitale Fabrikation per 3D-Drucker und CNC-Fräse, Holzbearbeitung, Metallbearbeitung, Dinge der Elektrotechnik und Textilbearbeitung. Jetzt wurde die Offene Werkstatt Mainz eröffnet.</p>



<span id="more-14926"></span>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy"  title="Makerspace: Offene Werkstatt in Mainz eröffnet" width="843" height="474" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/U_2jStDuqAE?feature=oembed" consent-required="18044" consent-by="services" consent-id="18045" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/U_2jStDuqAE?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
</div></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Digital-Projekte der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz&#160;</title>
		<link>https://ea-rlp.de/digital-projekte-der-entwicklungsagentur-rheinland-pfalz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rainer Zeimentz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Aug 2023 14:29:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wir über uns]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source/15 min]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Nachbarn]]></category>
		<category><![CDATA[Makerspace]]></category>
		<category><![CDATA[Coworking Space]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunale Digitalstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunale Digitalbeauftragte]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[Digital-Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Dörf-Büros]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[KI in Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Dörfer]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunales Crowdfunding]]></category>
		<category><![CDATA[Kommune 2050]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e.V. (www.ea-rlp.de) führt in den Jahren 2023 bis 2026 Modellprojekte durch, von denen einige über mehrere Jahre und mit zahlreichen Partnern laufen.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e.V. (<a href="http://www.ea-rlp.de/">www.ea-rlp.de</a>) führt in den Jahren 2023 bis 2026 Modellprojekte durch, von denen einige über mehrere Jahre und mit zahlreichen Partnern laufen. Ziel aller Projekte ist der umfassende Erkenntnisgewinn zum „Digitalen im kommunalen Leben“ und der damit verbundene Wissenstransfer an kleine und mittelgroße rheinland-pfälzische Kommunen.</p>



<span id="more-14534"></span>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1280" height="853" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/08/circuit-board-g4b5727d8d_1280.jpg" alt="(Foto: Pixabay)" class="wp-image-14535" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/08/circuit-board-g4b5727d8d_1280.jpg 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/08/circuit-board-g4b5727d8d_1280-1024x682.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/08/circuit-board-g4b5727d8d_1280-400x267.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2023/08/circuit-board-g4b5727d8d_1280-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption"><sup>(Illustration: Pixabay)</sup></figcaption></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="#digitaledörfer3">Digitale Dörfer3</a></li>



<li><a href="#digitalenachbarn2">Digitale Nachbarn2</a></li>



<li><a href="#digitalnewsletter">Digital-Newsletter</a></li>



<li><a href="#dorfbüros">Dorf-Büros</a></li>



<li><a href="#kiinkommunen">KI in Kommunen</a></li>



<li><a href="#kommunaledigitalbeauftragte">Kommunale Digitalbeauftragte</a></li>



<li><a href="#kommunalescrowdfunding">Kommunales Crowdfunding</a></li>



<li><a href="#kommune2050">Kommune 2050</a></li>



<li><a href="#makerspace">Makerspace</a></li>



<li><a href="http://opensource15min">Open Source/15 min</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="digitaledörfer3">Digitale Dörfer3</h2>



<p>Auf Basis von vergleichbaren Daten über Kommunen werden „digitale Zwillinge“ zusammengeführt. Sie ermöglichen den interkommunalen Austausch auch zwischen weit entfernt liegenden Kommunen. So können Kommunal-Akteure aus verschiedenen Gemeinden allgemein oder zu bestimmten Themen Erfahrungen austauschen und voneinander lernen. Kommunales Handeln wird auf solide digitale Daten gestützt.<br>(Digitale Zwillinge)</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="digitalenachbarn2">Digitale Nachbarn2</h2>



<p>Das Modellprojekt beschäftigt sich mit der Frage, wie die Digitalisierung genutzt werden kann, um den Herausforderungen einer alternden Gesellschaft zu begegnen und der damit einhergehenden Vereinsamung entgegenzuwirken. Mit Sprach- und Videoassistenten wird untersucht, wie diese Technologie dazu beitragen kann, die Lebensqualität älterer Menschen zu verbessern und ihnen mehr Selbstbestimmung und Teilhabe zu ermöglichen. Es wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz, Landesverband und Kreisverband Südwestpfalz, in zwei Stadtteilen in Zweibrücken durchgeführt.<br>(Digitale Kommunikation im Stadtquartier)</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="digitalnewsletter">Digital-Newsletter</h2>



<p>Aus dem abgeschlossenen, fünfjährigen Projekt „Digitalwerkstätten“ ist ein Netzwerk von Kommunen entstanden, das auch zukünftig über Digitalthemen informiert werden wird. Schwerpunkte sind Erfahrungsberichte und der Austausch zwischen Akteuren in kleineren Kommunen. Kooperationen mit der Kommunal-Akademie Rheinland-Pfalz, der Hochschule für öffentliche Verwaltung und dem Netzwerk Digitale Dörfer sind vorgesehen.<br>(Information und Vernetzung)</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="dorfbüros">Dorf-Büros</h2>



<p>Das Projekt unterstützt ländliche Kommunen bei der Einrichtung von Coworking Spaces. Diese bieten Arbeitnehmern, Gründern und Pendlern flexible Arbeitsmöglichkeiten außerhalb ihrer eigenen vier Wände. Dadurch wird die Lebensqualität in ländlichen Kommunen verbessert und Arbeitsmöglichkeiten vor Ort geschaffen. Bisher wurden dreizehn Dorf-Büros in dreizehn Kommunen eröffnet. (<a href="http://www.dorfbueros-rlp.de/">www.dorfbueros-rlp.de</a>)<br>(Neue Arbeitsformen in Landkommunen)</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="kiinkommunen">KI in Kommunen</h2>



<p>Das Projekt testet den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) für die Kommunikation zwischen Verwaltungen und Bürgern. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der konkreten Nutzung von KI für die Menschen und den erforderlichen Voraussetzungen seitens der Verwaltung.<br>(Künstliche Intelligenz als Unterstützung)</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="kommunaledigitalbeauftragte">Kommunale Digitalbeauftragte</h2>



<p>Mit der Kommunal-Akademie Rheinland-Pfalz werden hauptamtliche Kommunalbeschäftigte qualifiziert, damit sie die Digitalisierung in ihren Kommunen koordinieren und digitale Projekte umsetzen. Die Fortbildung wird in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern durchgeführt. Bislang wurden etwa achtzig Personen in mehrtägigen Seminaren qualifiziert.<br>(Digitalisierung als Beruf)</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="kommunalescrowdfunding">Kommunales Crowdfunding</h2>



<p>Finanziell schwächeren Kommunen wird ermöglicht, Geld von Bürgern für kommunale Projekte zu erhalten. Den Kommunen soll ermöglicht werden, diese Bürgerspenden für förderfähige Projekte einzusetzen. Damit werden bürgerschaftliches Engagement und Zusammenhalt in den Kommunen gestärkt. Es werden Erkenntnisse über die Funktionsweise von Crowdfunding in kleineren Kommunen gewonnen.<br>(Finanzierung als bürgerschaftliche Engagement)</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="kommune2050">Kommune 2050</h2>



<p>Das Projekt entwirft eine umfassende Vision für das kommunale Leben im Jahr 2050, unter Berücksichtigung von Digitalisierung, Klimaanpassung und demografischem Wandel. Es werden technologische und gesellschaftliche Veränderungen berücksichtigt.<br>(Vision für das zukünftige kommunale Leben)</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="makerspace">Makerspace</h2>



<p>In Kooperation mit einem Makerspace werden Erfahrungen gesammelt und Ergebnisse für die Umsetzung eigener Makerspaces in Kommunen bereitgestellt.<br>(Qualifizierte Freizeitbeschäftigung)</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="opensource15min">Open Source/15 min</h2>



<p>Das Projekt testet den Einsatz von Open-Source-Software in Kommunen und vermittelt dieses Wissen. Ein Schwerpunkt liegt auf offenen Karten und Konzepten wie der „15-Minuten-Stadt“ und deren Übertragung auf den ländlichen Raum.<br>(Nutzung von kostenfreien Plattformen in der ehrenamtlichen Kommunalpolitik)</p>
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