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Medienformate

#Landleben verschafft inen guten ersten Überblick

#Landleben

Es ist soweit, die Mühen haben sich gelohnt: Stolz halten wir unser Buch “#Landleben – Unsere Zukunft im digitalen Dorf” in den Händen und freuen uns es Ihnen vorzustellen. Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE und einigen Gastautorinnen und -autoren der Landesregierung Rheinland-Pfalz ist es ein kompakter kleiner Band mit aktuellem Blick auf ein wichtiges Themenfeld geworden.

Bereit für das erste Seminar für die eigene Digitale Kommune

Digitale Kommune – Seminarreihe

Zukunft digitale Kommune: Die Digitalisierung bietet gerade auch kleinen und mittelgroßen Kommunen in ländlichen Regionen Chancen, im Wettbewerb zu den urbanen Zentren zu bestehen. Gleichzeitig erwarten Bürger heute ein digitales Angebot von Kommunen. Denn von unternehmerischen Internet-Angeboten sind sie es längst gewöhnt. Amazon, Google, Facebook und Co. setzen Standards und führen zu Erwartungen, denen sich Kommunen stellen müssen.

Leben am Mittelrhein

Stromaufwärts by Moritz Meyer

Das Obere Mittelrheintal ist eine der unterschätzten Reiseregionen Deutschlands. Das findet Moritz Meyer, der für unser Projekt Burgenblogger in Rheinland-Pfalz sechs Monate in der Unesco-Welterberegion verbracht hat. Als Burgenblogger lebte er auf der 900 Jahre alten Burg Sooneck und berichtete im Internet und für die Rhein-Zeitung über seine Erlebnisse und Erkenntnisse entlang des Rheins. Dabei traf er Menschen, die am Mittelrhein neue Wege gehen, mit ihren Ideen und Projekten die Region weiterentwickeln und besondere Erlebnisse für Besucher und Bewohner schaffen. Zeit also, das Rheintal neu zu entdecken!

Gemeinsam im Coworking Space.

Schreibtisch in Prüm – Coworking Space

Der “Schreibtisch in Prüm” ist ein Coworking Space: Wir bieten Arbeitsplätze für Menschen, die eine Alternative zur Arbeit in der Firma oder im Home-Office suchen. Acht mietbare Schreibtische mit WLAN-Anschluss stehen im ehemaligen Kreishaus in der Kalvarienbergstraße in Prüm preiswert zur Verfügung. Arbeitnehmer, Selbstständige, Studierende, Feriengäste und viele andere teilen sich dort die Räumlichkeiten und arbeiten gemeinsam.

Jung und Alt Hand in Hand

Unser Dorf für Alle – barrierefrei und altersgerecht

Unsere Gesellschaft wird immer älter. Und mit dem Alter sinkt die Mobilität. Um die Menschen zu unterstützen und Teilhabe zu ermöglichen ist es wichtig den öffentlichen Raum uneingeschränkt und barrierefrei zu gestalten. Eine angepasste öffentliche und private Infrastruktur – breite Wege, ebenerdige Zugänge etc. – steigert die Lebensqualität in den Kommunen. Und um das zu erreichen sind die kommunalen Aktionspläne zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ein geeignetes Instrument.

Deshalb wurden drei Verbandsgemeinden (Kastellaun, Otterbach-Otterberg und Zweibrücken-Land) in Rheinland-Pfalz mit unserer Hilfe professionell dabei unterstützt, einen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention aufzustellen und Maßnahmen durchzuführen. Unser Partner war das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz.

Das Projekt endete im April 2016.

Das Ergebnis “Eine Praxishilfe für Kommunen – Kommunale Aktionspläne zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention” können Sie hier herunterladen.

 

Die Rhein-Zeitung berichtete am 25. Juli 2015:

Rhein-Zeitung über Unser Dorf für Alle barrierefrei und altersgerecht

Dorf inmitten von Natur

Unsere 100 kleinsten Dörfer

Dörfer mit dem Ehrenamt im Herzen

Rheinland-Pfalz hat über 2.000 Gemeinden – davon haben 140 weniger als 100 Einwohner. Die zwei kleinsten Gemeinden haben lediglich elf Einwohner. Jede Gemeinde, unabhängig von ihrer Größe, verfügt über ein eigenes kommunalpolitisches Parlament, das aus Bürgermeister und Gemeinderat besteht. Das Herz dieses geschlossenen Systems stellt das Ehrenamt dar.

Gesellschaftsstrukturelle Umbrüche, wie etwa der demografische Wandel, können das System ins Wanken bringen und stellen seine Funktionalität in Frage. Mit Blick auf die zukünftige Bevölkerungsentwicklung in Rheinland-Pfalz stellt sich die Frage, ob gerade die kleinsten Dörfer auf Dauer lebensfähig bleiben.

Zukunftsfähigkeit durch Ehrenamt und Nachbarschaftshilfe

Doch die Einwohnerzahl allein bestimmt nicht über die Zukunftsfähigkeit einer Gemeinde. Unsere 100 kleinsten Dörfer scheinen ein besonders gutes Lernfeld im Umgang mit den Herausforderungen des demografischen Wandels zu bieten. Der enge Kontakt und die intensive Einbindung der Bewohner fördern das Ehrenamt und die Nachbarschaftshilfe. Das Gemeindeleben wird durch Kooperationen mit benachbarten Gemeinden in unterschiedlichen Bereichen unterstützt und bereichert.

Um der Frage nachzugehen, wie die kleinsten Dörfer in Rheinland-Pfalz auf die Herausforderungen des demografischen Wandels reagieren und herauszufinden, was wir von ihnen in Zeiten des demografischen Wandels lernen können, hat die Entwicklungsagentur eine Studie in Auftrag gegeben. Sie beschäftigt sich intensiv mit der Frage, wie Kleinstgemeinden als Lebens- und Wohnort funktionieren und ihre kommunalen Aufgaben bewältigen. Die Studie und das Projekt sind abgeschlossen.

Die Ergebnisse der Studie “Unsere 100 kleinsten Dörfer” können Sie hier herunterladen.