Menu Close

Download

In diesen Beiträgen finden Sie Downloads von Studien, Projektberichten und kostenlosen eBooks.

(Foto: Piel)

Leitfaden gibt Tipps für schönere Gestaltung von Straßen und Wegen

Das Welterbe Oberes Mittelrheintal besteht nicht nur aus topographisch imposanten, zum Rhein hin abfallenden Hängen. Auch die Straßen und Wege prägen die Landschaft. Ob Serpentinen oder Bundesstraßen, Rad- oder Fußwege, Gassen oder Plätze – der öffentliche Straßenraum prägt das Bild der Kulturlandschaft. Wie im Mittelrheintal geplant und gebaut werden sollte, veranschaulicht der 100 Seiten starke „Leitfaden Straßenraumgestaltung“ der Initiative Baukultur.

Wifi auf weiter Flur

Der digitale Landkreis

31% der Landkreise sehen ein großes Hindernis im fehlenden Bewusstsein für die Wichtigkeit der Digitalisierung. Und 57% der Kreise haben noch keine Digitalisierungsstrategie. Das sind Ergebnisse einer Umfrage des Fraunhofer Instituts für den Deutschen Landkreistag. In seiner Schriftenreihe (Band 135 und 136) widmet sich der DLT dem “digitalen Landkreis” mitsamt Herausforderungen, Strategien und guten Beispielen. Mehr dazu in der empfehlenswerten Doppellektüre.

Viele bunte Smart Cities?

Städte stehen weltweit vor großen Herausforderungen. Ein Ansatz, diese zu bewältigen ist das Konzept der Smart City. Die deutschen Smart City Initiativen liegen in internationalen Vergleichen zwar über dem europäischen Durchschnitt, aber nicht in der Spitzengruppe. Damit die digitale Transformation deutscher Städte gelingt, bedarf es einer klaren Strategie, ausreichender Investitionskapazitäten und kompetenter Mitarbeiter. KfW Research über Smart Cities.

 

Nachbarschaft

Wohnraum in deutschen Großsstädten

Die Frage nach bezahlbarem Wohnraum ist ein Dauerbrenner in den deutschen Großstädten. Wenn Investoren Immobilien zu hochwertigen Stadtdomizilen umbauen oder die Attraktivität der Zentren allgemein zu hoch wird, sehen sich viele Menschen gezwungen auszuweichen. Wieviele Wohnungen fehlen, damit sie weiterhin dort wohnen können, wo sie sich verwurzelt fühlen oder wo sie ihr Beruf hinführt, analysiert ein “Working Paper Forschungsförderung” der Hans Böckler Stiftung von April 2018:

Wie viele und welche Wohnungen fehlen in deutschen Großstädten? Die soziale Versorgungslücke nach Einkommen und Wohnungsgröße

In der Summe fehlen in deutschen Großstädten etwa 1,9 Mio. Wohnungen, damit rechnerisch alle Haushalte mit leistbarem Wohnraum versorgt werden können. Die Analyse teilt die Haushalte in Klassen ein, die sich auf das verfügbare Einkommen in Relation zum Bundesmedian beziehen. Das größte Defizit an leistbaren Wohnungen besteht für die Haushalte mit einem Einkommen von weniger als 60% des Bundesmedians. Für die Haushalte dieser Einkommensklasse fehlen 1.476.126 leistbare Wohnungen.

In der Einkommensklasse zwischen 60 und 80% des Bundesmedians fehlen 411.884 leistbare Wohnungen, das entspricht einem Unterversorgungsgrad von 11,0 %. Bei den Einkommen zwischen 80 und 100 % des Bundesmedian-Einkommens beträgt das Defizit in der Summe aller Städte lediglich 13.534 Wohnungen. Für insgesamt 99,4 % dieser Einkommensklasse gibt es in den Städten Wohnungen zu leistbaren Mietkosten – der Unterversorgungsgrad beträgt nur 0,6 %. Wenig überraschend: Je höher das Einkommen, desto besser die Versorgungssituation.

Für Rheinland-Pfalz wurde der Wohnraum in Koblenz, Ludwigshafen, Mainz und Trier analysiert

Stadt: Gesamtzahl fehlender Wohnungen (<60% / 60<80% / 80<100%)
Koblenz: 4286 (3533 / 0 / 753)
Ludwigshafen: 5458 (5458 / 0 / 0)
Mainz: 15104 (14659 / 445 / 0)
Trier: 6590 (5681 / 908 / 0)

Damit ergibt sich in den vier Großstädten eine berechnete Versorgungslücke von 31.437 Wohnungen.

Hier können Sie sich die Studie und das Datenblatt herunterladen