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	<title>Digitales Leben - Entwicklungsagentur</title>
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	<description>Rheinland-Pfalz e. V.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Mar 2026 07:29:12 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Digitales Leben - Entwicklungsagentur</title>
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		<title>Wenn das Schaukelpferd hinkt – Wie in Nieder-Olm schon die Kindergartenkinder reparieren lernen</title>
		<link>https://ea-rlp.de/wenn-das-schaukelpferd-hinkt-wie-in-nieder-olm-schon-die-kindergartenkinder-reparieren-lernen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sören Damnitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digital-Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitales Leben]]></category>
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		<category><![CDATA[Makerspace]]></category>
		<category><![CDATA[Repaircafe]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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					<description><![CDATA[Verbandsgemeinde Nieder-Olm (Rheinhessen) – Wie vermittelt man den Spaß am Reparieren? Wie kann man Kindern schon früh nachhaltigen Konsum vermitteln? Wie kann man Fingerfertigkeit und&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Verbandsgemeinde Nieder-Olm (Rheinhessen) – Wie vermittelt man den Spaß am Reparieren? Wie kann man Kindern schon früh nachhaltigen Konsum vermitteln? Wie kann man Fingerfertigkeit und Selbstwirksamkeit fördern? In der Verbandsgemeinde Nieder-Olm besuchen die Freiwilligen des Repaircafés regelmäßig Kindergärten und reparieren gemeinsam mit den Kindern kaputtes Spielzeug und Alltagsgegenstände. Das Projekt ist so erfolgreich, dass daraus ein Leitfaden zur Nachahmung entstanden ist.</p>



<span id="more-19390"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="400" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/36-digital-newsletter.jpg" alt class="wp-image-19391" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/36-digital-newsletter.jpg 600w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/36-digital-newsletter-400x267.jpg 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px"></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Repaircafés – Reparieren statt neu kaufen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Repaircafés oder Reparaturcafés sind ehrenamtliche Initiativen zur Instandsetzung defekter Alltagsgegenstände. Bürgerinnen und Bürger bringen kaputte Geräte, Kleidung oder Spielzeug mit. Fachkundige Freiwillige unterstützen sie bei der Reparatur. Dieses Angebot ist in der Regel kostenlos. Im Mittelpunkt steht der nachhaltige Umgang mit Ressourcen. Reparieren schont die Umwelt und vermeidet Abfall. Gleichzeitig sparen die Teilnehmenden Geld für Neuanschaffungen. Die Initiativen stärken zudem den sozialen Zusammenhalt in der Gemeinde und über Generationen hinweg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Formate dieser Initiativen variieren stark. Einige bieten feste Sprechstunden in Werkstätten oder „Makerspaces“ an. Andere organisieren „wandernde“ Termine in verschiedenen Ortsteilen. In Rheinland-Pfalz gibt es mittlerweile über 80 dieser Gemeinschaften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Oktober 2025 veröffentlichte die Entwicklungsagentur eine Broschüre über rheinland-pfälzische Makerspace-Initiativen und Repaircafés: <a href="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/10/Makerspaces-und-Repaircafes-in-RLP.pdf">Makerspaces und Repaircafés in Rheinland-Pfalz – Gestalten, Reparieren, Verwirklichen.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Herbst 2022 organisiert das Verbraucherschutzministerium gemeinsam mit dem Klimaschutzministerium den „<a href="https://mffki.rlp.de/themen/verbraucherschutz/nachhaltiger-konsum-1/neu/reparatur/runder-tisch-reparatur-rheinland-pfalz">Runden Tisch Reparatur Rheinland-Pfalz</a>“. Dieser hat zum Ziel, das Thema Recht auf Reparatur landesweit zu stärken und Akteure zu vernetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Verbandsgemeinde Nieder-Olm in Rheinhessen gibt es mit dem dortigen Repaircafé eine solche Initiative. Und dort werden schon die Jüngsten an das Thema Nachhaltigkeit herangeführt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beschreibung des Projektes</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Repaircafé in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm ist ein regionaler Vorreiter. Der dortige Seniorenbeirat rief die Initiative bereits im Jahr 2015 ins Leben. Heute engagieren sich dort rund 30 Freiwillige an wechselnden Orten in der Verbandsgemeinde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeden Monat findet in einer der acht Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde ein Repaircafé statt. Mit Hilfe der Freiwilligen konnten so schon über 4.000 Nähmaschinen, CD-Spieler, Stoffteddys und viele andere Gegenstände repariert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der dortige Seniorenbeirat gründete die Initiative mit dem Ziel, Müll zu vermeiden, Ressourcen zu schonen und handwerkliches Wissen zu bewahren. Um das Bewusstsein für Nachhaltigkeit bereits im frühen Kindesalter zu verankern, suchten die Ehrenamtlichen die Kooperation mit den örtlichen Kindertagesstätten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Aktion startete bereits im Oktober 2015 in der Kita „Haus der kleinen Künstler“ in Nieder-Olm. Hier reparierten erfahrene Handwerker gemeinsam mit den Kindern kaputtes Spielzeug wie Autos, Puppen oder kleine CD-Player. Die Erzieherinnen und Erzieher integrierten den Besuch des Reparatur-Teams in den pädagogischen Alltag der Einrichtung. Sie bereiteten die Kinder gezielt auf das Thema vor und reflektierten die Erlebnisse anschließend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund der positiven Resonanz bei Kindern, Eltern und dem pädagogischen Personal entwickelte sich aus dem Pilotversuch die feste Veranstaltungsreihe „Repair Café trifft Kita“. Inzwischen fand das Projekt über 30-mal in der Verbandsgemeinde statt. Die langjährige Erfahrung der Beteiligten mündete schließlich in einem detaillierten Leitfaden. Dieser dient nun als praxisnahe Vorlage, um das Konzept auch in anderen Kommunen und Kindertagesstätten erfolgreich umzusetzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie funktioniert es?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Erfolg der Aktion beruht auf einer engen Abstimmung zwischen dem Team des Repaircafés und der jeweiligen Kindertagesstätte. Am Anfang steht ein gemeinsames Vorbereitungsgespräch. Eine spezielle Mindmap aus dem Leitfaden dient dabei als Orientierungshilfe. Hier klären die Beteiligten alle organisatorischen Fragen: Vom passenden Termin, den Räumlichkeiten bis zur pädagogischen Einbettung in den Kita-Alltag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erzieherinnen und Erzieher informieren die Eltern vorab per Elternbrief über die geplante Aktion. Ein zentraler Punkt ist die Vorabfrage zu den defekten Gegenständen: Die Eltern tragen beispielsweise in einer Liste ein, welchen defekten Gegenstand ihr Kind zur Reparatur mitbringt. Diese Information ist für die Ehrenamtlichen entscheidend. So bringen sie bereits am Einsatztag das passende Werkzeug sowie notwendige Kleinteile wie Batterien, Schrauben oder speziellen Klebstoff mit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Aktionstag selbst steht das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund. Das Team besteht meist aus vier bis sechs ehrenamtlichen Reparatur-Experten. Pro Fachkraft nehmen maximal ein bis drei Kinder an der Reparatur teil. Die Kinder sind dabei keine bloßen Zuschauer: Die Kinder diskutieren mögliche Reparaturmaßnahmen mit den ehrenamtlich Aktiven des Repaircafés oder führen einfache Arbeitsschritte selbst durch. Die Kita stellt hierfür die nötige Schutzausrüstung wie Kittel und, falls notwendig, auch Schutzbrillen bereit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der aktiven Phase folgt die Nachbereitung. Das Kita-Team reflektiert das Erlebte gemeinsam mit den Kindern, zum Beispiel im Morgenkreis. Auch das Reparatur-Team und die Kita-Leitung tauschen sich im Nachgang aus, um zukünftige Termine weiter zu optimieren. Das gesamte Angebot ist für die Kinder und die Kindertagesstätten vollkommen kostenfrei.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="992" height="925" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/repaircafe01.jpg" alt class="wp-image-19392" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/repaircafe01.jpg 992w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/repaircafe01-400x373.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/03/repaircafe01-768x716.jpg 768w" sizes="(max-width: 992px) 100vw, 992px"></figure>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"><em>Bei „Repair Café trifft Kita“ sind die Kinder nicht nur passive Zuschauer. Sie überlegen zusammen mit den Ehrenamtlichen, wie die defekten Gegenstände repariert werden können. Und helfen anschließend auch bei der Reparatur. So erleben sie Selbstwirksamkeit und üben Geduld, Ausdauer und die Fähigkeit zur Problemlösung.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Was hat sich durch das Projekt geändert?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Aus einer Pilotaktion ist ein festes Angebot für die gesamte Verbandsgemeinde geworden. In der Verbandsgemeinde fand das Projekt bereits über 30-mal statt. Die Kommune profitiert heute von einem lebendigen Mehrgenerationenprojekt: Senioren geben ihr handwerkliches Wissen direkt an die Jüngsten weiter. Das stärkt den sozialen Zusammenhalt und fördert den Austausch zwischen den Altersgruppen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die pädagogische Arbeit in den Kitas bietet das Projekt neue Impulse. Die Kinder gewinnen wichtige Alltagskompetenzen. Sie lernen den sicheren Umgang mit Werkzeugen und verbessern spielerisch ihre Feinmotorik. Besonders wertvoll ist die Erfahrung der Selbstwirksamkeit: Die Kinder erleben, dass sie Dinge durch eigenes Handeln bewahren können. Das fördert die Geduld, Ausdauer und die Fähigkeit zur Problemlösung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die ökologische Bilanz ist positiv. Mit einer Erfolgsquote von über 70 Prozent rettet die Initiative hunderte Spielzeuge vor dem Müll. Das spart Ressourcen und vermittelt schon den Kleinsten einen bewussten Umgang mit Konsumgütern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt steigert zudem die Sichtbarkeit des ehrenamtlichen Engagements. Regelmäßige Berichterstattungen in der Lokalpresse sorgen für ein positives Image der beteiligten Kitas und der Gemeinde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dank des neu entwickelten Leitfadens ist das Konzept nun eine geprüfte Blaupause. Andere Kommunen können das Modell ohne hohen Planungsaufwand übernehmen und so Nachhaltigkeit direkt in ihre Bildungsarbeit integrieren. Die aktuellste Version des Leitfadens kann auf der <a href="https://mffki.rlp.de/themen/verbraucherschutz/nachhaltiger-konsum-1/neu/reparatur/runder-tisch-reparatur-rheinland-pfalz">Homepage des Ministeriums</a> heruntergeladen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">So wurde es gemacht</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Ziel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt verfolgt das Ziel, das Thema Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung bereits in der frühen Kindheit fest zu verankern. Kinder sollen spielerisch lernen, dass defekte Gegenstände wertvoll sind und sich eine Reparatur gegenüber dem Neukauf lohnt. Damit wirkt das Vorhaben der modernen Wegwerfmentalität entgegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres zentrales Ziel ist die Förderung der kindlichen Selbstwirksamkeit. Durch die aktive Mitarbeit erfahren die Kinder, dass sie Probleme eigenständig lösen können. Dies stärkt ihr Selbstvertrauen, ihre Feinmotorik und ihr technisches Verständnis.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorgehen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Umsetzung beginnt mit einem strukturierten Vorbereitungsgespräch zwischen dem Team des Repaircafés und der Kita-Leitung. Als zentrales Werkzeug dient dabei eine Mindmap, mit der die Beteiligten den organisatorischen Rahmen festlegen. Sie klären die räumlichen Gegebenheiten, den zeitlichen Ablauf und die Zuständigkeiten für die Öffentlichkeitsarbeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein entscheidender Schritt ist die Information der Eltern durch einen Elternbrief. Um den Materialbedarf zu planen, fragt die Kita hierbei auch ab, welche defekten Gegenstände die Kinder mitbringen werden. So wissen die ehrenamtlichen Experten genau, ob sie speziellen Kleber für Holz, Metall oder Kunststoff sowie Batterien, Ersatzkabel, Nähzeug oder andere spezielle Teile mitbringen müssen. Die Kita sorgt parallel für die pädagogische Vorbereitung. Die Räumlichkeiten werden auch mit entsprechender Schutzausrüstung wie Kittel, Einmalhandschuhe und Schutzbrillen vorbereitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Aktionstag selbst achten die Verantwortlichen besonders auf den zeitlichen Ablauf. Dabei wird insbesondere auf die Aufmerksamkeitsdauer geachtet. Die ehrenamtlichen Reparateure folgen dabei klaren Verhaltensregeln: Sie erklären ihre Arbeit kindgerecht und „auf Augenhöhe“, setzen aber auch deutliche Grenzen beim Umgang mit gefährlichem Werkzeug. Ein fester Ansprechpartner der Kita bleibt während der gesamten Zeit im Raum, um die Interaktion zwischen den Generationen zu moderieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Nachgang erfolgt eine Reflexion mit den Kindern und das Feiern der erfolgreichen Reparaturen. Außerdem tauschen sich Reparatur-Team und Kita-Personal aus, um zukünftige Veranstaltungen zu optimieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine detaillierte Anleitung gibt es im <a href="https://mffki.rlp.de/themen/verbraucherschutz/nachhaltiger-konsum-1/neu/reparatur/runder-tisch-reparatur-rheinland-pfalz">Leitfaden des „Runden Tisches Reparatur“.</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Aufwand</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt zeichnet sich durch einen minimalen finanziellen Bedarf aus. Weder für die Kindertagesstätten noch für die Eltern fallen Teilnahmegebühren an. Die ehrenamtlichen Experten bringen ihre eigenen Werkzeuge zu den Terminen mit. Notwendige Kleinteile wie Batterien, Schrauben, Nähzeug oder spezielle Klebstoffe stellt das Repaircafé bereit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zeitliche Aufwand für die pädagogischen Fachkräfte bleibt überschaubar. Er beschränkt sich im Wesentlichen auf das Vorbereitungsgespräch sowie das Versenden der Elternbriefe und das Aushängen der Listen. Am Aktionstag begleiten die Erzieherinnen und Erzieher die Veranstaltung im Rahmen ihrer regulären Arbeitszeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Seiten der Ehrenamtlichen engagieren sich pro Termin meist vier bis sechs Personen. Dazu kommen die Vorbereitungsarbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nutzung des Leitfadens reduziert zudem die Planungszeit für solche Veranstaltungen, da er eine klare Ablaufanleitung und Formulierungshilfen enthält.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verantwortliche</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt beruht auf einer engen Zusammenarbeit zwischen dem ehrenamtlichen Repaircafé und dem Team der jeweiligen Kindertagesstätte. Die fachliche Verantwortung liegt beim Repaircafé. Diese Experten bringen ihr handwerkliches Wissen ein und stellen das erforderliche Werkzeug sowie Kleinteile und Materialien zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Leitung der jeweiligen Kita übernimmt die organisatorische Verantwortung vor Ort und legt den zeitlichen Rahmen für die Aktionstage fest. Zu den Aufgaben gehört auch die Kommunikation mit den Eltern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das pädagogische Fachpersonal ist für die direkte Betreuung der Kinder verantwortlich und moderiert die Interaktion mit den ehrenamtlichen Handwerkern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erfolgsfaktoren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Erfolg des Projekts beruht maßgeblich auf einer strukturierten Vorbereitung. Die Nutzung einer Mindmap klärt alle organisatorischen Details bereits im Vorfeld. Ein wesentlicher Faktor ist die frühzeitige Abfrage der defekten Gegenstände. So bringen die Experten bereits am Aktionstag die passenden Werkzeuge und Ersatzteile mit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer entscheidender Punkt ist der Betreuungsschlüssel. Maximal drei Kinder arbeiten pro Fachkraft. Das hält die Situation überschaubar und sicher. Die Kinder sind dabei keine passiven Zuschauer. Sie erleben Selbstwirksamkeit, indem sie bei der Reparatur mitreden und auch selbst tätig werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Zusammentreffen von erfahrenen Senioren und neugierigen, offenen Kindern schafft eine besondere soziale Dynamik. Die gegenseitige Wertschätzung motiviert die Ehrenamtlichen und begeistert die Kinder gleichermaßen. Die pädagogische Einbettung spielt dabei ebenfalls eine wichtige Rolle.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Stolpersteine</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein häufiger Stolperstein ist die Unruhe im Raum. Zu viele Kinder gleichzeitig sorgen für einen hohen Lärmpegel und stören die Konzentration aller Beteiligten. Das kann aber durch räumliche Trennung oder zeitliche Planung leicht geregelt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Sicherheit im Umgang mit Werkzeug erfordert Aufmerksamkeit. Spitze, scharfe Gegenstände oder Klebstoffe bergen Verletzungsgefahren für Kinder. Hier hilft eine konsequente pädagogische Vorbereitung. Die Erzieher weisen die Kinder vorab ein und vermitteln klare Verhaltensregeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Stolperstein ist die mögliche Enttäuschung, wenn sich ein Spielzeug nicht mehr reparieren lässt. Dies fangen die Erzieher und Reparateure durch eine einfühlsame, empathische Begleitung und Erklärungen auf Augenhöhe auf.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ansprechpartner</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sollten Sie Fragen zum Projekt haben, können Sie sich an folgende Ansprechpartner wenden:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Repaircafé Nieder-Olm</strong><br>Jürgen Klute<br>Tel: 0171–2212218<br>E‑Mail: juergen.klute@t‑online.de<br>Web: <a href="http://www.repaircafe-vg-nieder-olm.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.repaircafe-vg-nieder-olm.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Runder Tisch Reparatur</strong><br>E‑Mail: <a href="mailto:Reparatur@mffki.rlp.de">Reparatur@mffki.rlp.de</a><br>Web: <a href="https://mffki.rlp.de/themen/verbraucherschutz/nachhaltiger-konsum-1/neu/reparatur/runder-tisch-reparatur-rheinland-pfalz">https://mffki.rlp.de/themen/verbraucherschutz/nachhaltiger-konsum‑1/neu/reparatur/runder-tisch-reparatur-rheinland-pfalz</a></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für die Redaktion des Digital-Newsletters ist die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e. V. verantwortlich.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<p class="wp-block-paragraph">Der „Digital-Newsletter“ wird unterstützt von:</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Teile dieses Artikels wurden auf Basis von Änderungsvorschlägen einer KI-Assistentin überarbeitet, um den Text präziser und lesefreundlicher zu gestalten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ältere nutzen immer häufiger Social Media</title>
		<link>https://ea-rlp.de/aeltere-nutzen-immer-haeufiger-social-media/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Schwarze]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 12:19:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitales Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Nutzung sozialer Netzwerke durch Seniorinnen und Senioren in Deutschland hat in den letzten fünf Jahren zugenommen, wobei mittlerweile 44 Prozent dieser Altersgruppe aktiv sind.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Nutzung sozialer Netzwerke durch Seniorinnen und Senioren in Deutschland hat in den letzten fünf Jahren zugenommen, wobei mittlerweile 44 Prozent dieser Altersgruppe aktiv sind.</p>



<span id="more-19100"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1100" height="715" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/02/img-0539.jpeg" alt class="wp-image-19101" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/02/img-0539.jpeg 1100w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/02/img-0539-400x260.jpeg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/02/img-0539-1024x666.jpeg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2026/02/img-0539-768x499.jpeg 768w" sizes="(max-width: 1100px) 100vw, 1100px"></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders Facebook ist mit 60 Prozent am beliebtesten bei den über 65-Jährigen, gefolgt von StayFriends mit 31 Prozent und Instagram mit 19 Prozent. Interessanterweise nehmen die Zahlen ab 75 Jahren ab, nur noch 24 Prozent der Menschen ab 80 Jahren nutzen soziale Netzwerke. Die Umfrage des Digitalverbands Bitkom verdeutlicht, dass soziale Plattformen älteren Menschen ermöglichen, informiert zu bleiben und gesellschaftliche Kontakte zu pflegen. Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst betont die Chancen sozialer Medien für alle Generationen. Trotz der hohen Nutzerzahlen besuchen nur 53 Prozent der älteren Anwenderinnen und Anwender täglich ihre bevorzugten Netzwerke.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://bwcah.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGtwqTj7I0x9TSZwZDQE/aYT66HEMg4U8" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Immer mehr Seniorinnen und Senioren nutzen soziale Netzwerke&nbsp;</strong>(Bericht des Bitkom)</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie Kommunen mit Open Source digital souverän agieren können</title>
		<link>https://ea-rlp.de/wie-kommunen-mit-open-source-digital-souveraen-agieren-koennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Schwarze]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2025 17:48:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitales Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[digitale]]></category>
		<category><![CDATA[Digital souveräne Kommune]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=18560</guid>

					<description><![CDATA[Das Projekt „Digital Souveräne Kommune“ der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz untersucht, wie Kommunen durch Open-Source-Software unabhängiger werden können. In vier Werkstattgesprächen tauschen sich kommunale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt „Digital Souveräne Kommune“ der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz untersucht, wie Kommunen durch Open-Source-Software unabhängiger werden können.</p>



<span id="more-18560"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1100" height="637" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/09/image-1.jpeg" alt class="wp-image-18561" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/09/image-1.jpeg 1100w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/09/image-1-400x232.jpeg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/09/image-1-1024x593.jpeg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/09/image-1-768x445.jpeg 768w" sizes="(max-width: 1100px) 100vw, 1100px"><figcaption class="wp-element-caption">(Foto: iStock/jacoblund)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In vier Werkstattgesprächen tauschen sich kommunale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die Nutzung dieser Software in Bereichen wie Öffentlichkeitsarbeit und Jugendarbeit aus. Die Veranstaltungen finden im September und Oktober 2025 in verschiedenen Städten statt und bieten eine Plattform für den Austausch von Erfahrungen. Ziel ist, die Anwendungsmöglichkeiten von Open-Source-Software zu erweitern und die Zusammenarbeit zwischen den Teilnehmenden zu fördern. Die Teilnahme ist kostenfrei und auf 13 Personen pro Gespräch begrenzt. Die Gespräche richten sich an Fachleute in kommunalen Verwaltungen, die in den genannten Bereichen tätig sind.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://bwcah.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGZMU3GFkWUhByfieJfS/EhRCkJRmuOM1" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Werkstattgespräche zur digitalen Souveränität von Kommunen&nbsp;</strong>(Anmeldung, Seite der Entwicklungsagentur)</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wissensplattform zur Pflanzenwelt in Deutschland neu aufgelegt</title>
		<link>https://ea-rlp.de/wissensplattform-zur-pflanzenwelt-in-deutschland-neu-aufgelegt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Schwarze]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2025 21:14:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitales Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Bepflanzung]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Fachportal&#160;FloraWeb.de&#160;wurde zum 25. Jubiläum umfassend überarbeitet. Es bietet nun eine einzigartige Wissensplattform zur Pflanzenwelt Deutschlands. Beteiligt sind das Bundesamt für Naturschutz, die Senckenberg-Institute und&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Fachportal&nbsp;<a href="http://floraweb.de/">FloraWeb.de</a>&nbsp;wurde zum 25. Jubiläum umfassend überarbeitet. Es bietet nun eine einzigartige Wissensplattform zur Pflanzenwelt Deutschlands.</p>



<span id="more-18341"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1100" height="733" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/07/image-4.jpeg" alt class="wp-image-18342" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/07/image-4.jpeg 1100w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/07/image-4-400x267.jpeg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/07/image-4-1024x682.jpeg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/07/image-4-768x512.jpeg 768w" sizes="(max-width: 1100px) 100vw, 1100px"><figcaption class="wp-element-caption"><sup>(Foto. iStock/Michael Derrer Fuchs)</sup></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Beteiligt sind das Bundesamt für Naturschutz, die Senckenberg-Institute und die Universität Halle. FloraWeb enthält geprüfte Informationen zu rund 5000 Pflanzenarten. Neu sind hochauflösende Herbarbelege und Chromosomenzahlen. Auch Verbreitungskarten und ein Foto-Bestimmungsschlüssel sind integriert.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://bwcah.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGtwqTj7I0x9TSZwZDQE/Wz543k6EqVjn" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Floraweb – Daten und Informationen zu Wildpflanzen Deutschlands&nbsp;</strong>(Seite des Bundesamts für Naturschutz)</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unternehmensdatenbank: Wer macht was in unserer Verbandsgemeinde?</title>
		<link>https://ea-rlp.de/unternehmensdatenbank-wer-macht-was-in-unserer-verbandsgemeinde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sören Damnitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jun 2025 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitales Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Landleben digital]]></category>
		<category><![CDATA[Digital-Newsletter]]></category>
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					<description><![CDATA[Asbach (Westerwald) – Wo finde ich einen Bäcker in meiner Nähe? Bei wem kann ich Plakate drucken lassen? Wer bietet in meiner Nähe eine Ausbildung&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Asbach (Westerwald) – Wo finde ich einen Bäcker in meiner Nähe? Bei wem kann ich Plakate drucken lassen? Wer bietet in meiner Nähe eine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker an? Auf diese und ähnliche Fragen bietet die <a href="https://www.vg-asbach.de/wirtschaftsfoerderung/unternehmensdatenbank/">Unternehmensdatenbank der Verbandsgemeinde (VG) Asbach</a> eine Antwort. Hier stellen sich lokale Betriebe mit Kurzprofil, Kontaktdaten, Leistungen und Stellenangeboten vor – übersichtlich, digital und jederzeit recherchierbar.</p>



<span id="more-18080"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/05/26-digital-newsletter.jpg" alt class="wp-image-18081" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/05/26-digital-newsletter.jpg 600w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/05/26-digital-newsletter-400x267.jpg 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px"></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Das regionale Angebot von „Wir Westerwälder“ als Basis</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Unternehmensdatenbank basiert auf einem regionalen Partnerprojekt: <a href="https://wir-westerwaelder.de/">„Wir Westerwälder“</a> ist eine Gemeinschaftsinitiative der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis. Ihr Ziel ist es, die Region Westerwald als attraktiven Standort zum Leben, Arbeiten und Investieren zu präsentieren – unter anderem durch eine Jobbörse und ein Siegel für regionale Produkte. Ebenso beschäftigt sich die Initiative auch mit dem Tourismus im Westerwald, z.B. durch einen digitalen Wanderführer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Tätigkeiten entwickelte die Initiative „Wir Westerwälder“ ein umfangreiches Angebot rund um die Förderung des Wirtschaftsstandortes im Westerwald. Von einem Ausbildungsmarkt, über Souvenirs bis zu regional gefüllten Präsentkörben und Gutscheinen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zuge ihrer Aktivitäten hatte die Initiative ‚Wir Westerwälder‘ eine erste regionale Unternehmensdatenbank ins Leben gerufen. Sie wurde jetzt von einem externen Unternehmen mit mehr Funktionalität und responsiver Darstellung neu aufgesetzt – als lokales Angebot mit regionalem Mehrwert. Die Erfahrungen vor Ort fließen aktuell in die Weiterentwicklung der Plattform ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beschreibung des Projektes</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Idee zur Unternehmensdatenbank entstand im Verbandsgemeinderat der VG Asbach: Ziel war es, ortsansässigen Betrieben eine digitale Plattform zur Sichtbarkeit und Vernetzung zu bieten. Bürgerinnen und Bürger sollten einfacher herausfinden können, welche Angebote, Produkte und Dienstleistungen es vor Ort gibt. Gleichzeitig sollte die Plattform den Unternehmen helfen, neue Geschäftspartner und qualifizierte Fachkräfte in der Region zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Umsetzung arbeiteten Wirtschaftsförderung und der Digitalisierungsbeauftragte der Verbandsgemeinde eng zusammen. Schnell wurde allerdings deutlich, dass der Aufbau einer eigenen Datenbankstruktur mit hoher technischer und personeller Belastung verbunden wäre – nicht nur während der Entwicklung, sondern auch im laufenden Betrieb. Auch das Gewinnen und langfristige Einbinden möglichst vieler Unternehmen stellte eine Herausforderung dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Suche nach Lösungen wurde auch die Initiative <a href="https://wir-westerwaelder.de/">„Wir Westerwälder“</a> eingebunden. Diese hatte Jahre zuvor schon eine Unternehmensdatenbank für die drei Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis angelegt, die aber leider nicht von den ansässigen Unternehmen in Anspruch genommen wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Statt einer aufwändigen Eigenentwicklung wurde die regionale Lösung in die kommunale Website eingebunden. Vorhandene Einträge wurden aktualisiert, gleichzeitig begann die Wirtschaftsförderung mit einer gezielten Ansprache örtlicher Betriebe.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie funktioniert es?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.vg-asbach.de/wirtschaftsfoerderung/unternehmensdatenbank/">Unternehmensdatenbank</a> der Verbandsgemeinde Asbach ist als sogenannter iFrame in die kommunale Website eingebunden. Das bedeutet: Die technische Basis und Datenhaltung liegen bei der Initiative „Wir Westerwälder“, die Darstellung erfolgt direkt innerhalb der Webseite der VG Asbach. Eine doppelte Datenpflege ist dadurch nicht erforderlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besucher:innen der Webseite sehen zunächst ausschließlich Unternehmen mit Sitz in der Verbandsgemeinde Asbach. Über eine einfache Suchmaske lassen sich diese anhand verschiedener Kriterien filtern. Die Datenbank wurde im Juni neu aufgesetzt. Weitere Filter und Funktionen sollen nach und nach hinzugefügt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Unternehmensprofile enthalten Informationen zu Branche, Adresse, Öffnungszeiten, Kontaktdaten sowie – auf Wunsch – zu Ausbildungsplätzen, Online-Shops oder Stellenausschreibungen. Betriebe können sich eigenständig eintragen und ihr Profil verwalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Bürger:innen erleichtert die Datenbank die Suche nach lokalen Anbietern und Angeboten im direkten Umfeld. Für Unternehmen bietet sie eine zusätzliche Plattform zur Sichtbarkeit, für Fachkräftesuche und die Vernetzung mit möglichen Geschäftspartnern in der Region.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Datenbank sowohl von der VG Asbach als auch von der Initiative „Wir Westerwälder“ genutzt wird, lohnt sich die Eintragung nicht nur für lokale sondern auch regionale Werbung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="954" height="756" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/unternehmensdatenbank01-neu.jpg" alt class="wp-image-18230" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/unternehmensdatenbank01-neu.jpg 954w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/unternehmensdatenbank01-neu-400x317.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/unternehmensdatenbank01-neu-768x609.jpg 768w" sizes="(max-width: 954px) 100vw, 954px"></figure>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"><em>Die </em><a href="https://www.vg-asbach.de/wirtschaftsfoerderung/unternehmensdatenbank/"><em>Unternehmensdatenbank</em></a><em> der VG Asbach zeigt lokale Betriebe mit Adresse, Kontaktdaten und weiterführenden Informationen. Die angezeigten Betriebe werden aus der Gesamtdatenbank herausgefiltert und sitzen alle in der Verbandsgemeinde. Im unteren Bereich der Profile erhält man auf einen Blick besondere Informationen, zum Beispiel hier über ausbildende Betriebe, Möglichkeiten für Ferienjobs und Praktika oder den dazugehörigen Online-Shop.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Was hat sich durch das Projekt geändert?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Seit der Einführung wird die Unternehmensdatenbank der Verbandsgemeinde Asbach zunehmend genutzt – sowohl von Bürger:innen als auch von Unternehmen. Die Zugriffszahlen auf die Plattform sind im Vergleich zu früheren Angeboten deutlich gestiegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es konnten auch viele neue Unternehmer dazu bewegt werden, sich einzutragen. Das liegt auch an der engen Betreuung durch die lokale Wirtschaftsförderung. Dazu dienen neben der Unternehmensdatenbank auch Offline-Angebote wie zum Beispiel ein Unternehmerfrühstück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Datenbank unterstützt die Vernetzung unter den Unternehmen in der Region. Betriebe entdecken lokale Partner, Zulieferer und Dienstleister, mit denen sie bislang nicht in Kontakt standen. Das stärkt die regionale Wertschöpfung und fördert nachhaltige Strukturen durch kurze Wege.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt hat sich durch das Projekt eine einfach zugängliche Plattform etabliert, die die Sichtbarkeit der örtlichen Wirtschaft verbessert – und gleichzeitig neue Impulse für Kooperationen, Fachkräftegewinnung und Kundennähe bietet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">So wurde es gemacht</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Ziel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgangspunkt für die Unternehmensdatenbank war eine Initiative aus dem Verbandsgemeinderat der VG Asbach. Ziel war es, eine öffentlich zugängliche Übersicht über die örtlichen Betriebe zu schaffen – zur Stärkung der lokalen Wirtschaft und als Service für die Bürgerinnen und Bürger.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorgehen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst wurden von der IT-Abteilung und der Wirtschaftsförderung der Verbandsgemeinde Überlegungen angestellt, wie eine Unternehmensdatenbank auf der Website der VG technisch umgesetzt werden könnte. Dabei zeigte sich, dass sowohl eine eigene Infrastruktur für Eingabe, Speicherung und Darstellung notwendig gewesen wäre als auch ein erheblicher Aufwand zur Aktivierung der Unternehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um von Anfang an eine breitere Reichweite und geringeren Betreuungsaufwand zu erreichen, wurde der Kontakt zur regionalen Initiative „Wir Westerwälder“ gesucht. Diese hatte bereits eine Datenbank aufgebaut, die zwischenzeitlich nicht mehr öffentlich zugänglich war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Zusammenarbeit wurde beschlossen, auf dieser Datenbank aufzubauen und die Darstellung über ein iFrame auf der Website der VG Asbach zu ermöglichen. Die Suchergebnisse werden dabei nach Sitz im Verbandsgemeindegebiet vorgefiltert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel begann die Wirtschaftsförderung damit, Unternehmen auf das Angebot aufmerksam zu machen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aufwand</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Pflege der technischen Infrastruktur liegt bei der Regionalinitiative „Wir Westerwälder“. Diese wird von den drei beteiligten Landkreisen sowie weiteren regionalen Partnern finanziert. Für die Verbandsgemeinde Asbach entstehen daher nur geringe laufende Kosten – konkret 39 Euro im Monat für zusätzliche Ressourcen im Bereich der Datenbank-Infrastruktur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die wirtschaftsfördernde Begleitung erfolgt durch die Verwaltung der VG Asbach. Dazu gehören unter anderem die Ansprache von Unternehmen vor Ort, die Bewerbung der Plattform in regionalen Medien sowie die Vorstellung bei Veranstaltungen – wie zum Beispiel beim Unternehmerfrühstück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die technische Einbindung auf der Website der VG erfolgte über ein iFrame und war mit überschaubarem Aufwand realisierbar.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verantwortliche</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verantwortung für die Datenbank selbst sowie für die technische Infrastruktur und Darstellung liegt bei der Regionalinitiative „Wir Westerwälder“. Die Initiative betreibt die Plattform und stellt den technischen Betrieb der übergeordneten Unternehmensdatenbank sicher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einbindung der Datenbank auf der Website der Verbandsgemeinde Asbach wurde von dem Digitalisierungsbeauftragten der Verwaltung umgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Ansprache und Betreuung der Unternehmen sowie die Bewerbung der Datenbank ist die Wirtschaftsförderung der VG Asbach zuständig. Sie begleitet die Betriebe bei der Eintragung, beantwortet Rückfragen und stellt das Projekt bei passenden Gelegenheiten – etwa Veranstaltungen – vor.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erfolgsfaktoren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Erfolgsfaktor war die frühe Einbindung regionaler Partner. Durch die Gespräche mit „Wir Westerwälder“ konnte auf bestehende Strukturen zurückgegriffen und eine bereits entwickelte Lösung wiederbelebt werden. Eine isolierte Eigenentwicklung hätte deutlich mehr Aufwand verursacht und wäre mit größeren Herausforderungen verbunden gewesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders wirksam erwies sich die Kombination aus regionaler Infrastruktur und lokaler Ansprache: Die Datenbank bietet durch ihre regionale Verknüpfung eine größere Reichweite für Unternehmen, während die gezielte, persönliche Kommunikation durch die örtliche Wirtschaftsförderung für Beteiligung sorgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Erfolgsfaktor war der niedrigschwellige Zugang zur Eintragung. Die Bedienung der Datenbank ist unkompliziert, die Darstellung übersichtlich. So können sich Unternehmen mit geringem Aufwand registrieren und präsentieren – und erhalten zugleich eine digitale Präsenz, die über die Verbandsgemeinde hinaus wahrgenommen wird.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1098" height="728" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/unternehmensdatenbank02-neu.jpg" alt class="wp-image-18233" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/unternehmensdatenbank02-neu.jpg 1098w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/unternehmensdatenbank02-neu-400x265.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/unternehmensdatenbank02-neu-1024x679.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/unternehmensdatenbank02-neu-768x509.jpg 768w" sizes="(max-width: 1098px) 100vw, 1098px"></figure>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"><em>Unternehmen aus der Verbandsgemeinde Asbach können sich mit wenigen Klicks in der Datenbank präsentieren – mit Kontaktdaten, Unternehmensprofil, Ausbildungsangeboten und Produkten.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Stolpersteine</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wesentlicher Stolperstein zu Beginn des Projekts war die Zurückhaltung vieler Unternehmen gegenüber einer weiteren Plattform zur Unternehmensdarstellung. Viele Betriebe pflegen bereits eigene Webseiten, Social-Media-Kanäle oder Branchenverzeichnisse. Eine zusätzliche Datenbank wurde daher zunächst als Mehraufwand wahrgenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An dieser Stelle spielte die persönliche Ansprache durch die Wirtschaftsförderung der Verbandsgemeinde eine entscheidende Rolle. In direkten Gesprächen konnten die Vorteile der Plattform – insbesondere ihre einfache Handhabung, die regionale Reichweite und der geringe Pflegeaufwand – überzeugend vermittelt werden. So gelang es, auch skeptische Unternehmen zur Teilnahme zu motivieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ansprechpartner</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sollten Sie Fragen zum Projekt haben, können Sie sich an folgenden Ansprechpartner wenden:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verbandsgemeindeverwaltung Asbach<br>Digitalisierungsbeauftragter<br>Christoph Demuth<br>Tel.: 02683 912–310<br>E‑Mail: christoph.demuth@vg-asbach.de</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für die Redaktion des Digital-Newsletters ist die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e. V. verantwortlich.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<p class="wp-block-paragraph">Der „Digital-Newsletter“ wird unterstützt von:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="427" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/logos-ka-dd-1280x427.png" alt class="wp-image-18217" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/logos-ka-dd-1280x427.png 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/logos-ka-dd-400x133.png 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/logos-ka-dd-1024x341.png 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/logos-ka-dd-768x256.png 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/logos-ka-dd-1536x512.png 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/logos-ka-dd-2048x683.png 2048w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="427" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/logos-mdi-mastd-1280x427.png" alt class="wp-image-18220" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/logos-mdi-mastd-1280x427.png 1280w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/logos-mdi-mastd-400x133.png 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/logos-mdi-mastd-1024x341.png 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/logos-mdi-mastd-768x256.png 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/logos-mdi-mastd-1536x512.png 1536w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/logos-mdi-mastd-2048x683.png 2048w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Teile dieses Artikels wurden auf Basis von Änderungsvorschlägen einer KI-Assistentin überarbeitet, um den Text präziser und lesefreundlicher zu gestalten.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie KI-Agenten der Verwaltung helfen können</title>
		<link>https://ea-rlp.de/wie-ki-agenten-der-verwaltung-helfen-koennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Schwarze]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jun 2025 20:33:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitales Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[KI-Assistenten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=18244</guid>

					<description><![CDATA[Der öffentliche Dienst in Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Es fehlen schon jetzt mehr als 500.000 Vollzeitkräfte, bis 2030 könnten es rund 840.000 sein. Das&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der öffentliche Dienst in Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Es fehlen schon jetzt mehr als 500.000 Vollzeitkräfte, bis 2030 könnten es rund 840.000 sein. Das geht aus einer Studie von McKinsey über den Einsatz von KI-Agenten in der öffentlichen Verwaltung hervor. </p>



<span id="more-18244"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="905" height="1280" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/image-3-905x1280.jpeg" alt class="wp-image-18245" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/image-3-905x1280.jpeg 905w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/image-3-283x400.jpeg 283w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/image-3-724x1024.jpeg 724w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/image-3-768x1086.jpeg 768w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/image-3-1086x1536.jpeg 1086w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/image-3.jpeg 1100w" sizes="(max-width: 905px) 100vw, 905px"><figcaption class="wp-element-caption"><em><sup>(Illustration: McKinsey)</sup></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Verwaltung, etwa durch neue Gesetze oder digitale Angebote. Erste Verwaltungen setzen deshalb auf KI-Agenten – das sind Programme, die Aufgaben selbstständig erkennen und bearbeiten. Ein Beispiel: Bei der Bundesagentur für Arbeit erstellt ein KI-System aus E‑Mails automatisch Stellenanzeigen, die Mitarbeitenden prüfen nur noch das Ergebnis. Solche Systeme sollen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter entlasten, damit mehr Zeit für persönliche Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern bleibt.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://bwcah.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG7ufTyR1rskofSkl7KQ/-XngDiKH8Zv6" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>KI-Agenten im Einsatz: So wird die öffentliche Verwaltung zukunftssicher&nbsp;</strong>(PDF, 8 Seiten, 0,3 MB)</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Forscher ermitteln Regeln für sicherere Schulwege</title>
		<link>https://ea-rlp.de/forscher-ermitteln-regeln-fuer-sicherere-schulwege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Schwarze]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jun 2025 18:13:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitales Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Routenplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Schulen]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=18206</guid>

					<description><![CDATA[Das Forschungsprojekt „SAFER“ der Bergischen Universität Wuppertal entwickelt ein digitales Planungswerkzeug, das sichere Schulwege unter Berücksichtigung von Verkehrssicherheitsaspekten berechnet. Im Gegensatz zu herkömmlichen Navigationssystemen berücksichtigt&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Forschungsprojekt „SAFER“ der Bergischen Universität Wuppertal entwickelt ein digitales Planungswerkzeug, das sichere Schulwege unter Berücksichtigung von Verkehrssicherheitsaspekten berechnet.</p>



<span id="more-18206"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1100" height="733" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/image-2.jpeg" alt class="wp-image-18207" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/image-2.jpeg 1100w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/image-2-400x267.jpeg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/image-2-1024x682.jpeg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/06/image-2-768x512.jpeg 768w" sizes="(max-width: 1100px) 100vw, 1100px"><figcaption class="wp-element-caption"><em><sup>(Foto. iStock/Katarzyna Bialasiewicz)</sup></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zu herkömmlichen Navigationssystemen berücksichtigt SAFER nicht nur die kürzeste Strecke, sondern bewertet auch Querungsstellen wie Zebrastreifen, Ampeln oder Mittelinseln nach ihrem Gefahrenpotenzial. Das System analysiert Zielkonflikte zwischen kürzeren und sichereren Routen und ermittelt eine fundierte Kompromisslösung. Das Projekt wird im Rahmen eines Wettbewerbs durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung mit 590.000 Euro gefördert.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://bwcah.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGtwqTj7I0x9TSZwZDQE/eQ3PrCWDMd3p" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Sichere Schulwege dank smarter Routenplanung&nbsp;</strong>(Bericht der Universität)</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gemeinsam aus der Einsamkeit: Alexa hilft beim Knüpfen von Kontakten</title>
		<link>https://ea-rlp.de/gemeinsam-aus-der-einsamkeit-alexa-hilft-beim-knuepfen-von-kontakten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Susanne Gill]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 May 2025 12:36:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitales Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Zweibrücken]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Nachbarn]]></category>
		<category><![CDATA[DRK]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=18099</guid>

					<description><![CDATA[Seit 2023 gibt es die bundesweite Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“. Dieses Jahr findet sie vom 26. Mai bis 1. Juni statt. Die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Seit 2023 gibt es die bundesweite Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“. Dieses Jahr findet sie vom 26. Mai bis 1. Juni statt. Die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz (EA) nimmt sich diesem Thema seit 2018 an.</p>



<span id="more-18099"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1100" height="752" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/05/20250523-1354-drk-gemeinsam-digital-1100px.jpg" alt class="wp-image-18101" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/05/20250523-1354-drk-gemeinsam-digital-1100px.jpg 1100w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/05/20250523-1354-drk-gemeinsam-digital-1100px-400x273.jpg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/05/20250523-1354-drk-gemeinsam-digital-1100px-1024x700.jpg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/05/20250523-1354-drk-gemeinsam-digital-1100px-768x525.jpg 768w" sizes="(max-width: 1100px) 100vw, 1100px"></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Projekt „Digitale Nachbarn“ hat die EA zusammen mit dem DRK-Kreisverband Südwestpfalz eine Kleingruppe älterer Menschen im Stadtgebiet von Zweibrücken mit Alexa-Geräten ausgestattet, um zu erfahren, ob die Menschen dadurch (wieder) mehr Kontakt haben. Die Geräte wurden mit Funktionen wie Videotelefonie, Möglichkeiten zur Erinnerung, Videofunktionen und Unterhaltung ausgestattet. Neben der täglichen Erinnerung zur Tabletteneinnahme wurden von Ehrenamtlichen regelmäßig Videoinhalte produziert und auf den Geräten zur Verfügung gestellt – mal der Gottesdienst, mal ein paar Ideen für Gymnastikübungen. Auch die lokalen Nachrichten konnten auf dem Gerät abgefragt werden. Der große Vorteil: Die Geräte sind per Sprachsteuerung zu bedienen, das heißt: Wer Geräte nicht mehr gut mit den Händen bedienen kann oder wessen Augen nicht mehr gut kleine Schrift auf Displays erkennen können, der kann das Gerät ganz einfach per Sprache steuern und sich Texte oder Artikel vorlesen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Seniorinnen und Senioren wurden sowohl zu Beginn als auch im weiteren Verlauf intensiv vom örtlichen DRK betreut. Im Laufe der Zeit hat sich eine enge Gruppe rund um die Alexa-Geräte gebildet. Und es hat sich gezeigt: Die Idee des Modellprojektes funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im aktuellen Projekt wird die Idee vom DRK in Zweibrücken weitergeführt. Schwerpunkte liegen hier in der Vergrößerung der Gruppe, der Programmierung einer universell einsetzbaren Software (Skill) für das Gerätemanagement und der Anbindung von einigen lokalen Dienstleistungen (zum Beispiel Einkaufslieferdienst, Lieferdienst für ein leckeres Mittag- oder Abendessen, Apotheken etc.). Wichtig ist, dass das Gerät kein Ersatz und keine Anbindung an den bekannten Hausnotruf ist. Es dient also nicht als Notruf-Ersatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit April ist der Skill für die Verwaltung der Geräte fertig programmiert. Im Backend kann die Organisation nun Teilnehmerinnen und Teilnehmer zentral anlegen oder die Servicebereiche je Teilnehmerin und Teilnehmer festlegen. Das bedeutet eine erhebliche Einsparung bei der Verwaltung der Geräte und der Teilnehmerinnen und Teilnehmer – eine wichtige Voraussetzung für eine Übertragung der Projektidee. Die Geräte werden einmalig bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aufgestellt und eingerichtet und können für den Rest der Projektlaufzeit zentral verwaltet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der gesamten Laufzeit erhalten die Teilnehmer die Gelegenheit, an Treffen im kleinen Rahmen mitzuwirken. Entweder persönlich im Quartierstreff oder virtuell. Somit entsteht ein permanenter Austausch unter den Mitwirkenden. Aufkommende Fragen können dadurch zeitnah beantwortet werden. Diese Treffen öffnen die Tür zum persönlichen Kennenlernen und zum Schließen von Freundschaften. Ganz nach dem Motto: „Gemeinsam sind wir weniger einsam!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Laufe des Projektes bis Mitte 2027 werden die Dienstleistungen vom DRK je nach Bedarf und Nachfrage erweitert. Das DRK in Zweibrücken steht für interessierte Institutionen als Ansprechpartner zur Verfügung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Petra Zur / Nico Lipps<br>c/o DRK-Quartierstreff<br>Scheiderbergstraße 47<br>66482 Zweibrücken<br><a href="mailto:info@DRK-gemeinsam.digital">info@DRK-gemeinsam.digital</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neues kostenloses Seminar zum Einsatz von KI in der kommunalen Praxis</title>
		<link>https://ea-rlp.de/neues-kostenloses-seminar-zum-einsatz-von-ki-in-der-kommunalen-praxis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Schwarze]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 May 2025 15:15:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitales Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Seminar]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=18092</guid>

					<description><![CDATA[Wie lässt sich Künstliche Intelligenz (KI) im Alltag einer Verwaltung nutzen? Welche Effizienzsteigerungen sind möglich? In einem Seminar veranschaulicht die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz den sicheren und&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wie lässt sich Künstliche Intelligenz (KI) im Alltag einer Verwaltung nutzen? Welche Effizienzsteigerungen sind möglich? In einem Seminar veranschaulicht die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz den sicheren und konkreten Einsatz von KI in der kommunalen Praxis.</p>



<span id="more-18092"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1094" height="703" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/05/image-8.jpeg" alt class="wp-image-18093" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/05/image-8.jpeg 1094w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/05/image-8-400x257.jpeg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/05/image-8-1024x658.jpeg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/05/image-8-768x494.jpeg 768w" sizes="(max-width: 1094px) 100vw, 1094px"><figcaption class="wp-element-caption"><sup>(Illustration: iStock/Jenny On The Moon)</sup></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Erörtert wird die Handhabung von Prompts, also den Regieanweisungen an die KI. Hinzu kommen Vorlagen und KI-Assistenten, die die KI zum Laufen bringen. Termin für das kostenlose Seminar ist am Donnerstag, 5. Juni, von 16.30 Uhr bis 18 Uhr. Es findet per Videokonferenz in der Software Zoom statt.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://bwcah.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGtwqTj7I0x9TSZwZDQE/SAhuPU9efheP" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Anmeldung fürs Seminar „Künstliche Intelligenz in der kommunalen Praxis“&nbsp;</strong>(Seite der EA)</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie Künstliche Intelligenz bei der Raumentwicklung hilft</title>
		<link>https://ea-rlp.de/wie-kuenstliche-intelligenz-bei-der-raumentwicklung-hilft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Schwarze]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 May 2025 15:13:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitales Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Raumentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrsplanung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ea-rlp.de/?p=18089</guid>

					<description><![CDATA[Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) – zum Beispiel mit Chatbots wie ChatGPT – spielt in der Stadt- und Regionalentwicklung eine wachsende Rolle. In Verwaltungen&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) – zum Beispiel mit Chatbots wie ChatGPT – spielt in der Stadt- und Regionalentwicklung eine wachsende Rolle. In Verwaltungen kommt KI inzwischen unter anderem bei der Verkehrssteuerung und in der Stadtplanung zum Einsatz.</p>



<span id="more-18089"></span>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1100" height="622" src="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/05/image-7.jpeg" alt class="wp-image-18090" srcset="https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/05/image-7.jpeg 1100w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/05/image-7-400x226.jpeg 400w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/05/image-7-1024x579.jpeg 1024w, https://ea-rlp.de/wp-content/uploads/2025/05/image-7-768x434.jpeg 768w" sizes="(max-width: 1100px) 100vw, 1100px"><figcaption class="wp-element-caption"><sup>(Foto: iStock/sl‑f)</sup></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Fachleute diskutieren darüber, wie KI Arbeitsabläufe effizienter macht und etwa bei Extremwetterlagen helfen kann. Gleichzeitig weisen Lehrkräfte und Wissenschaftler auf Risiken wie fehlende Transparenz, die Qualität von Daten und unklare Verantwortlichkeiten hin. Eine Veranstaltung des Arbeitskreises der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) in Berlin lädt dazu ein, Chancen und Hürden von KI gemeinsam zu beleuchten.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://bwcah.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGZMU3GFkWUhByfieJfS/-jCuIQ5SNPUC" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Raumentwicklung&nbsp;</strong>(Seite der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft)</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
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